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Kabelverteilung / KNX Verteilerdosen - wie macht man das richtig?
.... und zu teuer ist es auch nicht. Ist der reguläre und angemessene VK. Es geht hier um die Betrachtungsweise der Sinnhaftigkeit oder Notwendigkeit eines Leehrrohsystems.
PS: Zu teuer ist ausserdem relativ. Wenn keine Kohle da ist, kann alles zu teuer sein. Selbst 'n Lutscheis.
Zuletzt geändert von Falkenhorst; 19.01.2020, 13:21.
Von der HV in jedes Geschoß eine eigene KNX-Leitung (Damit könnte ich pro Geschoß eine eigene Linie bilden)
Im Geschoß in / an der Decke von Raum zu Raum. Im OG und EG zu den Bewegungsmelder
Im Raum vom Bewegungsmelder nach unten zum Taster neben Tür
Falls im Raum noch weitere KNX-Sensoren verbaut sein, vom Taster an der Tür nach unten über den Rohfußboden zum KNX-Sensor. (Durchgeschliffen von Sensor zu Sensor)
Natürlich alles im Leerrohr.
Etwas optimiert habe ich das Im KG (letztes Geschoß welches ich gemacht habe)
KNX-Leitung von Raum zu Raum nicht zum Bewegungsmelder in der Decke geführt sondern zum Deckenlautsprecher (= große Revisonsöffnung).
Beim Deckenlautsprecher habe ich Leerrohre für 230V, LAN, Beleuchtung, KNX usw...
Vom Deckenlautsprecher ein Leerrohr zum Taster neben der Tür und natürlich zum BWM in der Decke (der braucht ja weiterhin ne KNX-Leitung)
Hat den Vorteil, dass ich zum Taster neben der Tür nicht nur KNX einziehen kann, sondern gegebenfalls auch was anderes z.B.: LAN für eine Visu (Gira G1 glaub ich hat diese Option).
Für die Außenlinie geht natürlich wieder eine eigene Leitung quer durchs Haus. Von dieser zweige ich im Haus an einer naheliegenden "Rev-Öffnung" (BWM, Deckenlautsprecher,...) zu den Sensoren an der Fassade ab. Da bin ich noch am überlegen, ob eine einfache Beschriftung der Leitung an den Klemmstellen (Außenlinie!) ausreichend ist, oder ob ich dafür eine Lila Leitung einsetze.
hab am Freitag in unserer Garage 4 25er Löcher als Durchbruch nach oben bohren müssen. Habe erst klein vorgebohrt und am Ende dann mit einem 25er Bohrer abgeschlossen. Beim letzten Loch mit dem 25er Bohrer habe ich dann genau das Bus Kabel im 25er Leerrohr in der Decke erwischt. Bei uns in der Garage (8x9 Meter) sind vielleicht 15 Leerrohre auf die ganze Garage verteilt, erwischt habe ich es trotzdem. Ich war mir eigentlich sicher, ich brauch nicht nachschauen wo die paar Leerrohre verlaufen
Sicher wird man im Haus eher mit kleinen Bohrern arbeiten, hätte aber nicht gedacht das ich tatsächlich ein Leerrohr bzw. Kabel erwische.
Gruß
Martin
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Nur um gegen "Leitung anbohren" geschützt zu sein, würde ich vermutlich keinen Ring machen. Viel mehr schätze ich die Kombination aus Leerrohren und Ring aufgrund der Flexibilität. Als ich meine dezentrale Lüftung nachgerüstet habe, war ich froh, dass ich ein Leerrohr "umwidmen" konnte. Das KNX Kabel musste dazu raus. Dafür habe ich den Ring an anderer Stelle verbunden. Jetzt ist es zwar kein Ring mehr, aber das Stemmeisen musste ich auch nicht auspacken.
(Achtung Off-Topic - zu Leerrohren: Gerade bei Bus-Systemen, Netzwerkkabeln und Multimedia schätze ich die Flexibilität von Leerrohren. Ethernet statt Coax oder auch statt Lautsprecherkabeln schnell mal ersetzen zu können, wer schätzt das nicht. Ob ich in 30 Jahren noch grüne Leitungen in den Rohren haben werde, wer weiss?)
Die Ringinstallation bietet die beste mögliche kostenberücksichtigende Variante, um eine redundante strukturiere Verkabelung vorzusehen. Die Verleerrohrung - allerdings nur für Schwachstrom & Komm.+Datentechnik ist bei uns in Berlin im Wohnungsbau ebenfalls eine Regelwerk vorgegebene Empfehlung oder von der Baubeschreibung her immer gefordert. Jedoch sind sich idiotischerweise alle Baubeteiligten darüber einig, dass das Blödsinn ist.
Verursacht massive Kosten in den Rohbauausführungen, welche noch nie im Verhältnis gestanden haben mit den Kosten einer lokalen Leitungsreparatur und den notwendigen Schlitzarbeiten. Die EFH-Verleerrohrung kostet !Minimum! wenn sie konsequent durchgeführt wird zw. 4,5K bis 6K € (in unsren Wohnungen). Wer von Euch hat schon mal so viel ausgegeben für eine Leitungsreparatur?
Selbst bei unseren Abnahmen nach Fertigstellung zottelt der SV (wenn er vom AG dafür sep. beauftragt ist, da keine Vorschrift) an den Leitungen und sagt ‘‘die bekommt man garantiert niemals rausgezogen, aber Leerrohr haste drin. So wie‘s eben soll. Alles gut‘‘. Is immer zum schmunzeln und alles wissen wie es gemeint war.
Das würde ich auch in die Runde fragen, ob jemand den Fall real tatsächlich mal hatte und es so lösen konnte.
ich mache immer ringe, aber klar mit rohren. kabel anbohren ist eigentlich schon selten, aber ich hab schon öfters erlebt, dass ein rohr nicht mehr durchgängig war uns so kann man wie von pierre gezeichnet, von 2 seiten einspeisen.
Hat das eigentlich irgendwer mal in der Praxis geprüft, ob das wirklich so easy-peasy geht, wie es sich in der Theorie anhört? Oder ist das theoretisches Wissen, was gerne weitergegeben wird, aber nicht wirklich mal selbst "erlebt" wurde.
Das würde ich auch in die Runde fragen, ob jemand den Fall real tatsächlich mal hatte und es so lösen konnte.
Wahrscheinlich muß man Glück im Unglück haben, genau die Busleitung zu treffen und keine der vielen anderen Leitungen (die alle nur einfach verlegt sind ohne offenen Ring). Ok, bei denen ist die Auswirkung ggf. auch nicht so umfassend.
Wie löst ihr sowas? Glaube kaum das von jedem Raum ein Kabel in den Hauptverteiler gezogen wird oder man alles im Kreis verlegt, es ist ja gerade ein Vorteil von KNX das die Topologie ziemlich frei ist.
Viele Wege führen nach Rom. Gewisse Stellen wie zB Wetterstation auf dem Dach fahre ich sogar sternförmig an. HKV bei mir ebenfalls.
Jeden Raum fahre ich nicht einzelnt an, nutze aber dennoch mehrere offene Ringe.
Reine Verteilerdosen versuche ich eher zu vermeiden sondern klemme nur dort wo auch ein Gerät ist.
Habe alles sternförmig verlegt in den Räumen und diese wieder je Etage an einem offenen Ring. Wenn man viele KNX Leitungen in einer Dose hat, dann gibt es von Wago auch Klemmen aus dem gleichen System für 8 Adern (Wago 243-208).
Nein muss eben nicht.... bohrst du das Kabel an, weißt du eigentlich zwischen welchem Teilnehmer das ganze passiert ist (ordentliche Doku vorrausgesetzt), dann musst du nur die Leitung am Teilnehmer zum Bruch, als auch vom Bruch zum nächsten Teilnehmer trennen. Fertig.
Edit: zur Veranschaulichung:
Ohne Beschädigung der Leitung: ok.png
Nach Leitungsbeschädigung: Die abgehende Leitung von Teilnehmer 1 wird getrennt, die ankommende Leitung von Teilnehmer 2 wird getrennt, danach wird das offene Ende des Ring's das, vorher nicht angeschlossen war, angeschlossen. Schon funktioniert alles wieder. nicht_ok.png
Der Ring (ein Ende offen!) hast Du auch immer noch einen "Freischuss": Bohrst irgendwo das Kabel durch, legst einfach das andere Ende auf, die offene Stelle des Rings ist dann halt dort, wo Du durchgebohrt hast :-)
Hat das eigentlich irgendwer mal in der Praxis geprüft, ob das wirklich so easy-peasy geht, wie es sich in der Theorie anhört? Oder ist das theoretisches Wissen, was gerne weitergegeben wird, aber nicht wirklich mal selbst "erlebt" wurde.
Denn wenn ich eine Leitung erwische, sei es mit Bohrer, Schraube oder Nagel, muss ich doch schon viel Glück haben, dass nicht irgendwelche Adern zusammengequetscht (oder was auch immer sind) und einen Kurzschluss auf der Leitung erzeugen. Und dann habe ich doch auch nichts gewonnen, oder? Es muss also aufgestemmt werden und dann kann ich das Malheure doch auch gleich dort in Ordnung bringen, oder?
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