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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von Creddy Beitrag anzeigen
    Also wie ich mir nun hab sagen lassen, dürfen es 32 sein.
    Nun ja. Tatsächlich kommt es drauf an...

    DMX ist ein logisches Protokoll und nutzt hinsichtlich der Übertragungstechnik die elektrische Schnittstellenbeschreibung nach TIA-485-A (bekannt unter der veralteten Bezeichnung RS485).

    Die Beschränkung auf 32 Teilnehmer pro TIA-485-A basiert auf der ursprünglichen technischen Auslegung. Mittlerweile sind auch TIA-485-A Bausteine mit geringerer Unit Load erhältlich. Dies wird als 1/2 bis 1/8 Unit Load angegeben. Entsprechend sind auch mehr Teilnehmer möglich.

    Bei ausschließlicher Verwendung von TIA-485-A Tranceivern mit 1/8 Unit Load wären mithin 256 Teilnehmer in einem Bus möglich.

    Um auf der sicheren Seite zu sein - weil es oftmals schlicht unbekannt ist, welche Tranceiver jeweils verbaut sind - wird weiterhin eine Beschränkung auf 32 Teilnehmer angegeben, auch wenn elektrisch viel mehr gehen könnte (weil entsprechend moderne Tranceiver verwendet werden).

    ==> Richtig ist, wer mit 32 Teilnehmern plant ist auf der sicheren Seite.

    LG

    Stefan

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  • Creddy
    antwortet
    Also wie ich mir nun hab sagen lassen, dürfen es 32 sein.

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von Creddy Beitrag anzeigen
    Achja, was bedeutet: IIRC 16
    Ist damit gemeint, dass maximal 16 Empfänger in Reihe verkabelt werden dürfen?
    ROFL x2

    Gruss Peter

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von Creddy Beitrag anzeigen
    Achja, was bedeutet: IIRC
    Ist hier beschrieben: Link

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  • Creddy
    antwortet
    Achja, was bedeutet: IIRC 16
    Ist damit gemeint, dass maximal 16 Empfänger in Reihe verkabelt werden dürfen?

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  • Creddy
    antwortet
    Na das nenne ich mal einen tollen Beitrag! Vielen Dank und großes Lob an dich! Du hast mir sehr geholfen.

    Hast du vielleicht noch einen Link zu einem Spliter? Möche mal sehen wie die Teile ausschauen.

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  • JNK
    antwortet
    Zitat von Creddy Beitrag anzeigen
    Die Vermutung liegt halt nahe, dass bei einem knx/dmx gateway mit rj45-buchse und Verkabelung mit cat5 zu den knx-controllern ein switch zum Einsatz kommt.
    Das, was einem Switch bei DMX am nächsten kommt heisst "Splitter" und macht aus einem DMX-Strang mehrere. Auf allen ist aber das gleiche Signal, d.h. ein Splitter sortiert nicht nach Empfängern.

    Bei DMX hast Du einen "Sender", z.B. ein KNX/DMX-Gateway, ein klassisches Lichtpult oder ein USB/DMX-Adapter oder was auch immer. Dieser "Sender" schickt üblicherweise in ein DMX Universum, d.h. in die DMX-Adressen 1-512.

    An diesem Kabel hängen dann mehrere "Empfänger" in Reihe, d.h. es wird von einem zum nächsten weiterverkabelt. Baumartige Strukturen sind nicht zulässig und funktionieren meiner Erfahrung nach in der Regel auch nicht. Wenn man Abzweige braucht, muss man eben einen Splitter setzen. Ausserdem kann man nicht beliebig viele Empfänger an eine Strang hängen (IIRC max. 32). Wenn man mehr will: Splitter. Der Strang ist mit einem Abschlusswiderstand abzuschliessen.

    "Empfänger" kann dann alles mögliche sein, ob ein 3 kW-Stroboskop, ein LED-Dimmer, ein Switch-Pack (das ist quasi das Showtechnik-Analogon zum Schaltaktor) oder etwas so kompliziertes wie ein Moving Light.

    Jeder dieser Empfänger hat eine oder mehrere, üblicherweise aufeinander folgende DMX-Adressen. Es können auch mehrere Empfänger die gleiche Adresse haben. Die Adressen können frei vergeben werden, man darf Lücken lassen, was oft auch gemacht wird um den Adressraum sinnvoll zu strukturieren. Der Sender sendet immer alle Kanäle in der richtigen Reihenfolge, manche nur die bis zur letzten benutzten Adresse, manche immer alle 512.

    So. Und jetzt zum Kabeltyp und den Steckern. Im Veranstaltungsbereich wird DMX meist über 3- oder 5-pol-XLR-Stecker genutzt. Dabei hat der Sender ein Weibchen, der Empfänger ein Männchen (genau umgekehrt wie bei Mikrofonen, die haben ein Männchen und im Pult ist ein Weibchen). Die meisten Empfänger haben noch ein Weibchen um das Signal zum nächsten Empfänger weiterzuverbinden. Es gibt spezielle DMX Kabel, aber wenn man es nicht übertreibt tut es meistens normales Mikrofonkabel auch. Das ganze ist damit ganz ordentlich abgeschirmt, was erforderlich ist, weil DMX gerne auch mal zusammen mit den Lastkabeln für das konventionelle Licht verlegt wird, und da bist du schnell bei gedimmten zig kW. Eigentlich sollte das bei RS485 keine Rolle spielen, weil es eine differentielle Übertragung ist, die Praxis sieht leider anders aus.

    Hast Du nicht so schlimme Störsender in Deiner Nähe, kommt es auf den Kabeltyp nicht so genau an, da kann man gerne auch mal CAT 5 verwenden, das ist billig, hat auch verdrillte Paare und genug Reserve um noch die Masse mizuverbinden. Und An CAT5 geht nun mal am besten RJ45 dran. Das ist aber auch alles, was es mit Ethernet gemeinsam hat.

    Gruss,

    der Jan

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  • Creddy
    antwortet
    Tut mir leid wenn die fragen aus eurer Sicht lächerlich erscheinen. Ich weiß es halt nicht besser. Aber ich lasse es mir gerne erklären. Die Vermutung liegt halt nahe, dass bei einem knx/dmx gateway mit rj45-buchse und Verkabelung mit cat5 zu den knx-controllern ein switch zum Einsatz kommt.

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  • makki
    antwortet
    Ich auch.. Echt..
    Nur erstmal müssen wir glaube ich sortieren, damit niemand aus Versehen einen Ethernet-Hub/Switch (IEEE 802.3) mit DMX (RS485) verwechselt

    Makki

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  • PeterPan
    antwortet
    Hoi Kollegen..

    wenn es um KNX -> DMX geht.... da hab ich auch ein "Gateway" :-)

    Gruss Peter

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  • Creddy
    antwortet
    Ein paar Beiträge zuvor wurde das ganze doch thematisiert. Es wurde ein Gateway genannt und auch Controller angesprochen. Ich verstehe deinen Beitrag nicht.
    Und genau weil ich mich einlesen will bin ich doch hier.

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von Creddy Beitrag anzeigen
    Ich hab ein Gateway
    Welches Gateway?

    Zitat von Creddy Beitrag anzeigen
    und gehe dort mit Netzwerkkabel ab und hin zu den Controllern.
    Welche Controller?

    Zitat von Creddy Beitrag anzeigen
    Klemm ich das einfach alles parallel oder macht man da einen Switch dazwischen? Wenn switch, dann getrennt vom normalen Netzwerk oder kann man das in den selben Switch mit rein klemmen?
    Parallel wird vermutlich nichts geklemmt, aber ohne GENAUE Angaben kann Deine Frage nicht beantwortet werden. Gateways gibt es viele, Controller auch und Netzwerkleitungen ebenso.

    Bitte Creddy, ließ Dich doch erstmal in die Materie ein, dann überleg Dir genau was Du machen willst und dann bitte gezielt Fragen mit exakten Bezeichnungen für das jeweilige Gerät / Leitung.

    LG

    Stefan

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  • Creddy
    antwortet
    nochmal zum Netzwerkkabel:

    Ich hab ein Gateway und gehe dort mit Netzwerkkabel ab und hin zu den Controllern. Klemm ich das einfach alles parallel oder macht man da einen Switch dazwischen? Wenn switch, dann getrennt vom normalen Netzwerk oder kann man das in den selben Switch mit rein klemmen?

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  • makki
    antwortet
    Zitat von HauCom Beitrag anzeigen
    bin gespannt?!
    Ich auch
    Wenn dann mal Umsetzung auf die Realität treffen werde ich berichten.. Nachdem ich aber ca. 2J im Rückstand bin (Testlabor vs. "echt") halte ich mich da mal vorerst zurück..

    Aber nachdem ich vor wenigen Jahren genau hier dieselben/ähnliche Fragen gestellt habe - und es mittlerweile doch etwas genauer weiss - konnte ich das so nicht stehen lassen -> man sollte schon ein bisschen wissen was man da tut! Ich selbst hab vermutlich einen Störsender im Garten das es der S** graust..
    Gut ist das nicht.. Man darf Fehler machen IMHO; aber ich kann echt nicht anderen empfehlen diese aufgrund Halbwissen zu wiederholen! Man sollte wissen was man da tut oder lieber 3x nachfragen, das ist kein Spass..

    Makki

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Sorry, das ist etwas zu pauschal, das kommt nun stark drauf an ob da 100mA oder 5A dranhängen und mit welcher Frequenz die Sache läuft..

    Richtig. Insbesondere geht es bei der Frequenz um die Anstiegszeiten der Flanken ! Denn die meisten Störungen gehen nicht von der Grundfrequenz des PWM (100 kHz) aus, sondern von den "Harmonischen" Oberwellen, die durch zu steile Flanken entstehen.


    Der Designer von so einem PWM-Switch für LEDs hat nun ein Design-Problem. Einmal will man die Flanken möglichst steil haben, weil dadurch der FET schneller von Sperren auf Durchlassen geschaltet - und damit dessen Verlustleistung - erheblich reduziert wird (die Abwärme kommt im wesentlichen von der Phase zwischen gesperrt und leitend), auf der anderen Seite gibt es dann heftige Oberwellen bis in den zigfachen MHz und GHz-Bereich.

    Eine Aussage über die geeignete Leitungslänge läßt sich daher nur treffen, wenn man alle Parameter kennt - Grundfrequenz PWM, Signalform (hier die Flankensteilheit), Spannung, Strom - bzw. was der Hersteller angibt.

    Daher rühren auch die Unterschiede in dem Leistungsvermögen der angebotenen PWM-Dimmer.

    - Diejenigen der Hersteller im Gehäuse und mit CE-Kennzeichnung sind oft sehr limitiert in der Leistung - eben weil hier EMV-Vorschriften einzuhalten sind.

    - Und diejenigen der Low-Cost-Anbieter mit "Bastelhardware", z.T. auch ohne CE-Kennzeichnung da eher als Bausatz und ohne Gehäuse verkauft, die mehr Leistung heraus kitzeln weil sie das mit dem Filtern des Ausgangssignals und das Konformitätsbewertungsverfahren einfach bleiben lassen. Die EiWoMisa ist so ein Beispiel. Die Verantwortung für die Einhaltung der Grenzwerte wird auf den privaten - oder gewerblichen - Selbstlöter übertragen.

    LG

    Stefan

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