Ja die Kamine mit Wasser haben ja auch so min. 7kW. Die Muss man erstmal brauchen. Wie hoch liegt denn die Heizlastberechnung der aktuellen Anlage? Wieviel Leistung hat die eigentliche Heizung und wie oft arbeitet sie mit mehr als 5kW?
Selbst ein großer Pufferspeicher ist da schnell voll. Ein Heizkörper in der Garage würde da auch nicht reichen, wäre aber ne Maßnahme, den dann aber hinter einer quasi ERR die bei Kaminbetrieb erst voll aufdreht.
Ich nutze alle Heizkörper im sonst eher unbeheizten Keller um die Wärme aus dem Kamin abzuführen. Ausgedehnte Badeabende bieten sich dann auch an. Und oder auch alle Solltemperaturen im Haus anheben wenn der gut läuft der Kamin.
Aber insgesamt ist Bude dann erheblich wärmer, FBH hab ich keine daher ist es im EG dann eher durch den Kaminabend fußwärmer als an normalen Tagen.
Ansonsten Fliesen raus und für die Füsse wärmer anfühlenden Bodenbelag rein.
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Ich hatte mich vor 2 Jahren hinsichtlich "wassergeführter Kamin" im Neubau beraten lassen. Hier sind generell 70% Wasser und 30% Luft angegeben.
Ich wollte den Kamin laufen lassen, wenn ich zu Hause bin (folglich Abends), aber auch nicht komplett auf "wassergeführt" umstellen.
Auch hier komplett FBH, und Neubau aus 2019. Der Kaminbauer meinte "lass es, die Neubauten verlieren Nachts max. 1°C).
Wenn dann immer Abends und früh vor der Arbeit das warme Wasser kommt, bekommst du die Wärme nicht weg, und die Heizung spült mit kaltem Wasser rein, dass der Speicher nicht überhitzt.
Gäbe es hier nur noch die Möglichkeit einen Heizkörper mit 70°C VL in die Garage zu stellen und den immer auf zu lassen.
Stand heute, habe ich einen 7kW Kamin, der nicht wassergeführt ist (jedoch liegen die Anschlüsse, VL RL und Zirkulation).
Wenn er läuft, würfelt der meine ERR im Wohnessbereich durcheinander, und morgens sind die Böden deutlich kühler.
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Dagegen kann eine moderne Heizung auch nichts mit ERR anrichten. Eine ordenltiche Heizung (auch in einem saniertem Altbau) ist auf zieltemperaturniveau eingestellt, wer das weit zu hoch ansetzt verpulvert auch trotz ERR ständig Energie und betreibt die Anlage in ineffizienten Betriebszustand.Zitat von mawi Beitrag anzeigenAussen-Temperatursturz, Fenster zu lang auf
Ja da kann man eigentlich nur zusehen, das der Ofen auch an den Wasserkreislauf angebunden ist und nicht einfach nur den einen Raum aufheizt. Sowas in einem Neubau oder sanierten Altbau, macht einfach keinen Sinn mehr. Und wenn er am Wasser angeschlossen ist, dann kann man darüber nachdenken die Heizung nicht ERR an den bus zubekommen udn der schonmal schnell mitteilen, Achtung abschalten da kommt jetzt genügend warm Wasser und dann mal ordentlich die Umwälzpumpe an drehen dann wird die die Überschusstemperatur auch ein wenig über die FBH aus dem Raum ins übrige Haus umgewälzt.Zitat von mawi Beitrag anzeigenHolzofen angemacht,
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Natürlich geht das auch aber eben nicht immer oder eher selten. Das kommt dann auf die örtliche Gegebenheiten an. Ich habe eine Zeit lang so geregelt aber wenn es schnelle Parameteränderungen (Aussen-Temperatursturz, Fenster zu lang auf, Holzofen angemacht, ...) gab, dauerte es immer lange bis Heizung das regeln konnte. Dafür dann ERSTMAL.Zitat von tobiasr Beitrag anzeigenDas es auch komplett ohne ERR geht, auch im Altbau zeigt ziemlich beeindruckend das Haus eines Freundes aus den 70er Jahren. Mindestens 200m² Wohnfläche mit Fußbodenheizung. Die Heizungsregelung erfolgt ausschließlich über die Außentemperatur.
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Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
Was ist damit gemeint?
Autokerrektur, sorry. Ich meinte die Heizungspumpennachlaufzeit, d.h. wenn der Brenner ausgeht und in seine Brennersperrzeit geht, läuft die Heizungspumpe 60 min. nach. So bekommt die Heizung noch ihre erzeugte Energie in den Fussboden.
Ach ja ... und ich habe die Regelung auf Rücklauftemperatur umgestellt, da Fußbodenheizung.
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Ja, leider immer nur nach EINEM Referenzraum. Wenn meine Elektronik-Kentnisse etwas besser wären, hätte ich längst die Vailant 7-8-9 Schnittstelle auf einem MicroController umgebaut.
Um zum Ausgangsthema zurückzukommen: Diese Vorlaufanhebung muss auch irgendwie automatisiert mit einer Heizung im Neubau automatisiert möglich sein, damit ich eben von der "normalen" Heizkurve abweichen kann.
Das es auch komplett ohne ERR geht, auch im Altbau zeigt ziemlich beeindruckend das Haus eines Freundes aus den 70er Jahren. Mindestens 200m² Wohnfläche mit Fußbodenheizung. Die Heizungsregelung erfolgt ausschließlich über die Außentemperatur.
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Mit einer Heizungssteuerung die einen Innenraumfühler (für Referenzraum) bietet kann die Vorlauftemperatur automatisch angehoben werden, wenn die Hütte kalt ist. So kenne ich das jedenfalls von modernen Gasheizungen, die fahren den Vorlauf dann nicht nur nach Aussentemperatur sondern erkennen auch aktuellen Wärmebedarf.Zitat von tobiasr Beitrag anzeigenUnd wenn ich das alternativ mit einer Fußbodenheizung wenigstens ansatzweise versuchen möchte (bei planbarer Raumnutzung, ggf. mit frühzeitiger Sollwertverschiebung), kann ich nicht von einer gleichbleibenden Heizlast ausgehen.Zuletzt geändert von Gast1961; 25.12.2020, 17:18.
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Ja das geht nur schwer, Dein Fußbodenaufbau ist wahrscheinlich auch aus allem möglichen was keine große Wärmespeichermasse darstellt. Betondecken und FBH haben irgendwann man eine Temperatur und die bekommst mal nicht durch 10 Minuten Fenster auf verändert. Da steckt zu viel Energie drinnen, bzw. es fehlt soviel das das eben alles sehr träge wird.Zitat von tobiasr Beitrag anzeigendass ich diesen Komfort einer Doppelnutzung eines Raumes mit einem Neubau nicht mehr haben kann?
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Ich lebe zwar zugegebenermaßen in einem Altbau (ca. 1910er Jahre) mit 3,40m hohen Räumen, habe allerdings die Notwendigkeit das Schlafzimmer gleichzeitig als Arbeitszimmer nutzen zu müssen.
Also nachts kalt, tagsüber warm. Den nötigen Temperaturabfall im Winter erreiche ich durch Stoßlüften am Abend. Der für die Raumgröße (ca. 55m³) ausreichend dimensionierte Heizkörper (180cm x 50cm, zwei Konvektoren) schafft den Temperaturunterschied von ca. 3-5°K am Morgen bei ca. 45°C Vorlauftemperatur binnen wenigen Minuten auszugleichen.
Ich wollt mir jetzt also alle erzählen, dass ich diesen Komfort einer Doppelnutzung eines Raumes mit einem Neubau nicht mehr haben kann?
U.a. aus diesem Grund hatte die alte Wohnung zwar in Bad, Küche, Wohnzimmer, WC, Flur, etc. Fußbodenheizung, in den Schlafräumen allerdings normale (Niedertemperatur-)Heizkörper.
Und wenn ich das alternativ mit einer Fußbodenheizung wenigstens ansatzweise versuchen möchte (bei planbarer Raumnutzung, ggf. mit frühzeitiger Sollwertverschiebung), kann ich nicht von einer gleichbleibenden Heizlast ausgehen.
Ebenso wie das o.g. Schlafzimmerproblem oder die schon genannte Party, bei der ich wenigstens im Wohnzimmer die Heizung deaktivieren kann.
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Was ist damit gemeint?Zitat von mawi Beitrag anzeigen- Deswegen Heizungspumpen auf 60 min. erhöht.
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Ich kann mal meine Erfahrung mitteilen da ich in der letzten Woche meine Heizung neu eingestellt habe. Grund war, da ich seit etlichen Jahren unseren Holzverbrenner an habe, hatte ich nicht bemerkt das unsere Heizung immer noch in den Grundeinstellung und falsch lief
Fakten ...
- Komplette Fußbodenheizung
- Brennwertgerät mit Aussenfühler und Regelgerät mit (Referenz)Raumtemperaturfühler
- KNX, mdt Aktoren mit Stellantriebe auf jedem Kreis
Vorgehen ...
- vergessener hydraulischer Abgleich gemacht
- alle Stellventile abgeschraubt und Heizungregelung mit Standardwerte gestartet. Ergebnis ... zu warm
- Heizkurve auf 0,6 angepasst. Ergebnis ... Temperatur passt
- Dann Stellantriebe aufgeschraubt und KNX gestartet. Ergebnis ... Temperatur leicht zu tief und Heizung takten
- Deswegen Heizungspumpen auf 60 min. erhöht. Ergebnis ... Heizung wird die Wärme los und taktet nicht mehr
- Deswegen Parallelverschiebung nach oben gemacht. Ergebnis ... Temperatur passt wieder
Ich bin der Meinung nur die Heizung oder nur der KNX können das nicht vernünftig und sparsam regeln. Die beiden müssen Hand in Hand arbeiten. Wie ... das kommt auf die Anlagen an. Statt des internen Raumreglers der Heizung könnte ich z.B. einen "KNX Kontakt" als Wärmeanforderung schalten.
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Wenn schon französisch, dann richtig: "einverstanden" heißt dort "d'accord".
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Aber ist doch auch so lustig.
Für mich stellt sich das recht einfach dar.
HA ist für mich Pflicht, um definierte, ausgeglichene Verhältnisse zu haben.
Mit ERR habe ich Kontrolle über einzelne Räume und kann im Schlafzimmer wenig bis gar keine Heizleistung abfordern. Die Temperatur wird sich dann zwar bei guter Außendämmung relativ angleichen, aber ich heize dort nicht aktiv. Im Bad möchte ich es wärmer als im Wohnzimmer haben. Diese (höchste) Wärmeanforderung ist dann bestimmend für die Anforderung an die Erzeugung. Die Temperatur im Bad wird dort über eine ERR geregelt und kann durchaus einen abweichenden Solltemperaturverlauf über den Tag haben. Der Handtuchwärmer reagiert schnell genug.
Ist halt immer alles individuell. Aber wie man den HA ernsthaft in Frage stellen kann, wenn man technisches Verständnis mitbrigt, erschließt sich mir noch nicht mal ansatzweise.
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Ich finde es schade, dass der TE nicht an der Diskussion teilnimmt.
Er hat ja einige Lösungsansätze bekommen.
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