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  • traxanos
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    , dass es zwei Meinungen gibt und versuchen nicht den anderen zu überreden oder überzeugen
    Das möchte ich z.B. garnicht. Ich möchte (und vermutlich andere auch) nur das für Andere seine Aussage besser einzuordnen ist. Dafür muss man seine Argumente entkräften. Er kann von mir aus gerne Geldscheine zum Heizen nutzen!

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  • concept
    antwortet
    ohne err würde meine hütte nicht funktionieren. ich denke, es gibt mehr als den einen standardfall.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Warum befassen wir uns eigentlich immer wieder mit diesem Geisterfahrer? Die eigentliche Fragstellung des Threads hat er erfolgreich auf seine Lieblingsthema umgelenkt.
    Weil wir immer wieder der Meinung sind, wir könnten rosebud überzeugen und unsere Meinung die „Richtige“ ist.
    Vera Birkenbihl hat den schönen Ausdruck geprägt zweinigen“ wir einigen uns darauf, dass es zwei Meinungen gibt und versuchen nicht den anderen zu überreden oder überzeugen, das würde sehr viel Energie und Emotionen sparen.

    Gruß Florian

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  • rosebud
    antwortet
    Das kann doch nicht ernst gemeint sein: Alle Räume haben die gleiche T°, weil die Gebäudehüllen so doll sind: Weder will ich in einem Badezimmer von 18 °C mich baden noch in einem Schlafzimmer von 24 °C unter die Decke kriechen.
    Abwürgen ist Sache von HA und Heizkurve: Eine Zone ist voll offen, die anderen werden eingedrosselt, aber nur soweit, daß die WP genug Wasserdurchsatz im Verflüssiger hat bei entsprechender Pumpenleistung.
    Mit ERR ist es etwas anders: Hier lädt die WP per ungedrosselten Kreis einen Pufferspeicher auf, der über eine druck(!)geregelte Pumpe in die Heizkreise entladen wird. Hier ist die Leistung der dauernd laufenden Pumpe variierbar im Gegensatz zur Verflüssiger- (und evtl. Sole-) Pumpe bei der HA-Lösung. Zudem hat der Pufferspeicher den Vorteil, daß man weitere Wärmequellen regelbar nutzen kann.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
    Daher möchte er ja die VL-Temp soweit anheben und mit Abwürgen arbeiten.
    Du hast vergessen, daß er auch den hydraulischen Abgleich unterlassen möchte, damit die Heizleistung möglichst zufällig und unpassend verteilt wird.

    Warum befassen wir uns eigentlich immer wieder mit diesem Geisterfahrer? Die eigentliche Fragstellung des Threads hat er erfolgreich auf seine Lieblingsthema umgelenkt. Mal wieder, wie so oft.

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  • traxanos
    antwortet
    Daher möchte er ja die VL-Temp soweit anheben und mit Abwürgen arbeiten. Den Luxus kann man sich leisten - ist nicht verboten aber in der heutigen Zeit völlig daneben wie ich finde.

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  • Eigen
    antwortet

    Wenn ich bei mir die Vorlauftemperatur erhöhe um die Raumtemperatur zu erhöhen, dann dauert es 24h bis sich der Raum um 1° höher erwärmt.
    Ergo bräuchte ich zwei Tage um die Raumtemperatur um 2° für einen Tag erhöhen.




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  • traxanos
    antwortet
    Zitat von rosebud Beitrag anzeigen
    Meine Frage ist damit nicht beantwortet
    Das Problem ist du vermutest das du dass Problemlos machen kannst. In modernen Häusern ist das kaum noch möglich. Die Physik gibt vor, dass sich Temperaturunterschiede ausgleichen möchten. Räume unterschiedlich zu heizen ist sowas von veraltet (bei neueren Bauten). Das ist genau so doof ein Cent zwischen Ventil zu Stellantrieb für Bad zu platzieren, nur damit die Frau immer eine 30° Fussbodenoberfläche hat. Klar kann man das machen ist halt total...

    Generell ist eine ERR ja nichts verkehrtes gerade in Gebäuden ohne Sonnenschutz und einer nicht "perfekten" Außenhülle. Aber es gibt auch Menschen, die bauen einen Neubau. Hier ist der Heizbedarf komplett berechenbar und man kann mit extrem niedrigen VL seine Bude warm wohlig bekommen.

    Wenn du mit gewallt versuchen möchtest, deine Räume unterschiedlich warm zu bekommen und dass ich kürzester Zeit, koste es was es wolle dann kannst du gerne deine Taktik fahren. Aber versuche doch deine Energieverschwendung nicht jedem aufs Auge zu drücken. Die meisten Menschen wollen einfach nur ein warmes Heim bei günstigen Betriebskosten haben.

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  • Crazyus
    antwortet
    Das wird nicht gehen, muss aber auch nicht.
    1. Weil In gut gedämmten Häusern die Temperaturen von Raum zu Raum sich schnell angleichen, 2. wohl keiner alle Räume auf 16 sondern eher 21-24 laufen lässt und 4. Es bei Fußbodenheizung zu lange dauern würde und 5. In den meisten Fällen ja HA und ERR
    mit etwas Reserve in der VL Temperatur vorhanden ist um bspw. das Bad morgends etwas wärmer zu haben.

    Ich persönlich finde es übrigens schrecklich wenn jeder Raum eine andere Temperatur hat und würde die ERR zentral mit einer Solltemperatur einstellen.

    ​​​​​​Die ERR ist für mich nur da um externe Einflüsse auszugleichen und nich um die komplette Regelung der Heizleistung zu übernehmen.
    ​​​​

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  • rosebud
    antwortet
    Meine Frage ist damit nicht beantwortet: Wie stelle ich es ohne ERR und nur mit HA und Heizkurve an, ein Schlafzimmer ein paar Grad wärmer zu bekommen, weil jemand z.B. kränkelt und sich nicht bei 16 °C dort dauernd aufhalten kann?

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  • gbglace
    antwortet
    Warum sollte man es kurzfristig und nur übergangsweise in einem Raum wärmer haben wollen, wenn man für sehr wenig Aufwand für Temperierung des Hauses jeden Raum dauerhaft auf Komforttemperatur betreiben kann. Es macht einfach keinen Sinn und spart nichts wenn man einen n Gästezimmer kalt lässt und nur für 4 Tage Jahr nutzt. In modernen Häusern nimmt der Raum auch von allein das Temperaturniveau der umliegenden Räume ein.

    Und Das mit dem Auto und dem Wind hast offensichtlich oben den Beitrag nicht gelesen.
    Der Gegenwind wären vergessene offene Fenster im Winter im ganzen Haus, selber schuld. Dauert dann eben nen Tag bis es wieder allgemein Warmm ist. Rückenwind wäre extreme Sonneneinstrahlung, dafür gibt es Beschattungslösungen an den Fenstern, die im modernen Neubau auch obligatorisch sein sollten. Andere Extremereignisse wie 20 Gäste und jeder bringt seine eigene Raclette-Platte mit ja das gibt den Abend Übertemperatur im Haus. Gleiches gilt für klassische Kaminöfen die sind im modernen Haus nur schwer so klein zu dimensionieren als dass sie nicht zwangsläufig zu einer Übertemperierung führen, das wäre aber alles auch der Fall wenn es eine Regelung geben würde, weil diese Sachen einfach so viel mehr an Wärme produzieren wie das Haus zum Erhalt des Temperaturniveau über zwei drei Tage benötigt.

    Mann muss einfach mal akzeptieren, dass ein moderner Neubau in keinster Weise mehr ein Problem hat warm zu werden. Die Ergebnisse von Heizlastberechnungen sehen heute halt komplett anders aus als vor 20 Jahren oder mehr.

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  • rosebud
    antwortet
    Kann mir jemand von der Ich-brauche-keine-ERR-Fraktion mal erklären, was zu tun ist, wenn ich es in einem Zimmer meiner Hütte einen Tag lang zwei Grad wärmer haben möchte, ohne an Heizkurven und HA rumzufummeln?
    Und Autofahren? Das muß eine tolle Ausrede werden, wenn man zu schnell unterwegs war: Ich hatte Rückenwind. Und mit 30 auf der Landstraße: Ich hatte Gegenwind.

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  • SvenB
    antwortet
    Eigentlich ist schon alles gesagt (nur noch nicht von jedem), aber weil in Deutschland die Autovergleiche und scheinbar hier die Schwiegermutter so IN sind, hier noch meine Antwort auf deine:

    Zitat von rosebud Beitrag anzeigen
    Der hydraulische Abgleich und die Heizkurve sehe ich so, als wenn jemand ein Auto fährt, ohne auf den Tacho zu schauen, das Gaspedal in eine vorher festgelegte Position bringt und dabei mit der gewünschten Geschwindigkeit vorankommt, egal, ob es bergauf, flach oder bergab geht. Regelungstechnisch ist sowas esoterischer Humbug.
    Leider ist dein Ansatz aus meiner Sicht gerade falsch herum und es geht ganz ohne Tacho während der Fahrt: Man einigt sich, dass man 120km/h fahren will. Man misst nun die benötigte Leistung des Autos auf einer geraden Fläche ein und danach wird je nach Neigung des Autos das Gas-Pedal nach einer definierten Kurve bedient. Und damit fährt man dann Berg-auf mit mehr Leistung, Berg-herunter mit weniger Leistung und immer in etwa 120km/h. Kommt eine Lenkbewegung nehme ich noch etwas Leistung hinzu. Und da ich Neigung und Lenkbewegung vor der Geschwindigkeitsänderung messen kann, kann ich besser regeln und Energie damit sparen!(*
    Das was du vorschlägst ist: Stell die (Vorlauf-)Geschwindigkeit / Leistung mal halbwegs auf 150km/h und dann wird mit der Bremse die Geschwindigkeit auf 120km/h geregelt. Weil es könnte Schwiegermama ja schneller fahren wollen. Geht! Aber ist halt Kacke.

    Nun könnte man sagen: Nachts guckt keiner aus dem Fenster - auch Schwiegermama nicht - also fahre ich dann langsamer, um Sprit zu sparen. Leider braucht dann das Auto wieder morgens so lange zum Beschleunigen und Schwiegermama wird unzufrieden auf dem Rücksitz. Entweder man kauft wieder den 8-Zylinder - wie immer - oder man berechnet die Trägheit von Auto (mit Schwiegermutter!) und entscheidet, ob dauerhaft konstant fahren nicht energiesparender und kostengünstiger ist. So braucht man weniger Energie, weniger Motorkosten und dazu weniger Bremsen - und investiert dies in ein Radio.
    Und wenn alles so ruhig bei 120km/h auf der Autobahn unterwegs sind, spielt man etwas am Radio und die Schwiegermutter hat wieder was zu mäkeln.

    *) Ich wohne im Norden, hier spielt Wind auf der Autobahn eine große Rolle, welchen ich hier vernachlässige. In einem modernen Haus aber untergeordnet. Bei Älteren ein Thema. Und genau das regelt man am Objekt ein und gerade bei den Älteren braucht man schon eher für externe Einflüsse die ERR.

    Danke an RBender der auch hier sagte, dass man das am lebenden Objekt ein- bzw. nachstellt und nicht am theoretischen Gewicht der Schwiegermutter (vor Weihnachten). Geht zwar, aber am Ende ist die Schöpfung der Schwiegermutter doch nicht so wie im Computer und man regelt wieder manuell nach oder verteufelt den hydraulischen Abgleich.

    Dickes Sorry an MaxBuhl für die Halb-OT Diskussion.
    Zuletzt geändert von SvenB; 22.12.2020, 22:53.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von rosebud Beitrag anzeigen
    Wie eine WP, die modulierend durchläuft, zur Energieeinsparung beitragen soll, ist nicht ersichtlich.
    In dem Forum, hier werden solche Problem wohl zu mindestens 80% für Bauherren besprochen die gerade jetzt zu aktuellen Normen und Standards bauen. Und nicht jene die ein historisches Sanierungsobjekt kaufen und sich überlegen bestehende Zentralheizungen aus nicht Brennwertgeräten ÖL/Gas zu erneuern.

    Wie oben eben schon gesagt. Nachtabsenkung auch für nen langes We, macht überhaupt keinen Sinn mehr in Neubauten.

    Selbst meine Mutter war nun erstaunt, dass das Durchlaufenlassen der Heizung nicht mehr, teilweise gar weniger Gas verbraucht bei aber massiven Komfortgewinn von warmen Füßen und Raumtemperaturen schon am Vormittag. Und selbst das bei einem Haus BJ1995 und sehr schlecht modulierender Gas-Durchlauftherme.

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  • RBender
    antwortet
    Zitat von rosebud Beitrag anzeigen
    Tag und Nacht durchzuballern und auf Einsparmöglichkeiten wie Nachtabsenkung oder zeitabhängiges Heizen zu verzichten
    Das mag in alten Butzen noch gestimmt haben. In aktuellen hochwärmegedämmten Gebäuden wird weder mit hohen Vorlauftemperaturen "geballert" noch bringt eine Nachabsenkung einen energetischen Vorteil. Ebenso gehört das Absenken oder Absenken von Raumtemperaturen in Teilbereichen z.Bsp über Nacht der Vergangenheit an. Die Raumtemperaturen gleichen sich mindestens im Geschoss früher oder später aus. Durch die Trägheit der Flächenheizung in Verbindung mit geringem VL kommt es bei Nachtabsenkung eher zum Schwingen der Raumtemperatur. Und natürlich ist es so, dass ein ordentlicher und robuster HA gemacht werden sollte. Und zwar am realen Objekt und nicht nur per Berechnung am PC. Es soll Leute geben, die ganz ohne ERR leben und trotzdem nicht frieren.
    Zum Thema WP hab ich schon häufig was gesagt. Das spar ich mir jetzt mal, weil das o.g. gilt natürlich auch für das Brennwertgerät.

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