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Welcher Querschnitt für N und PE in Unterverteilung
Hallo Michael,
auch wenn ich wieder nur die Hälfte verstanden habe zumindest folgendes:
Das der Dorfelektriker nicht die aktuellen Vorschriften kennt, war mir ja bewusst und deshalb versuchte ich hier mein Glück um soweit alles selber festzulegen.
Hier mal ein Bild was er mit abschließbar/plombierbaren Hauptschalter nach dem Zähler meinte und es gibt sowas wirklich
Wenn noch jemand was zu sagen hat, so möge er sprechen oder für immer schweigen
Gruß
Sven
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Ein Gast antwortete
Ich glaub, dein Dorfelektriker hat von nichts eine Ahnung....
Abschließbare Hauptschalter hinter dem Zähler gibt es nicht.
Es gibt nur einen "Selektiven Hauptleitungsschutzschalter", SHS oder SLS, genannt. Der ist Plombierbar, klar, aber nicht (ohne weiteres) Abschließbar.
Spannungsfall hast du gut erkannt, nämlich 3% vom Übergabepunkt (HAK) bis zum Endstromkreis (am weitesten entfernte Steckdose) 3%, bzw 4% wenn man die Strecke HAK -HVT separat betrachtet, also 1% HAK- HVT und 3% HVT- Steckdose.
3% sind so nach 18,1m bei 1,5mm² und 16A erreicht...
Querschnitte: TAB2007 sagt, das alle Hauptleitungen für eine Strombelastbarkeit (ergo Absicherung) von MINDESTENS 63A ausgelegt sein müssen - über den Sinn dieser Vorschrift lässt sich streiten.
Je nach Verlegeart bist du eigentlich immer bei 16mm².
So. Sonderfall Zählerplatz: Im Zählerschrank drin, d.h. die Strecke: Spleißkasten - SLS - Zähler - LS darf ein Querschnitt kleiner gefahren werden: Also 10mm².
(Leitungslänge, Verlegeart, Häufung, Gleichzeitigkeitsfaktor,. ..) spielen hier eine Rolle.
Hallo Markus,
Danke für Deine Antwort und Meinung zu dem Sachverhalt.
Die Sache mit dem Scheitel ziehen würde ich ja zwar gerne durchführen, aber das Problem ist das ich leider bzgl. Zählermeldung von dem besagten "Abhänig" bin
Seine Argumente waren, dass ab Zähler zum "abschließbaren Ausschalter" (?) ja eh nur mit 10² verkabelt wird.
Mittlerweile habe ich ja gelernt das es sowas wie Spannungsabfall usw. gibt was mit berücksichtigt werden muss. Das macht er anscheinend nicht. Er sagte nur man darf nicht den Querschnitt erhöhen sondern nur kleiner werden und das wäre von 16² auf 10² der Fall.
Also bleibt mir nur übrig irgendwie ausfindig zu machen mit wieviel Ampere ich diese Leitung absichere und denke und hoffe ich werde damit dann sicher schlafen können.
Momentan bin ich Single und außer dem Durchlauferhitzer habe ich sonst nur stink normale Verbraucher und die auch nur aktiv wenn ich sie benötige da ja alles Dank EIB vom Verteiler aus abgeschaltet wird.
Ist die Frage was Du willst - eine Absicherung gemäss der vorhandenen Leitung oder eine Leitung gemäss der Norm.
Für Ersteres kommt irgendwas kleiner 63 Ampere in Frage, zur Auswahl stehen z.B. 50A, 40A, 35A, 32A, ... Was genau passt bedarf der Berechnung (gibt es Formeln bzw. Auswahltabellen für) - vorzugsweise durch den der das auch einbaut damit die Verantwortlichkeiten eindeutig sind.
Für den Spruch "hammer immer so jemacht, nie was passiert" kannst Du dem Elektriker einen Scheitel ziehen, ein Stück von dem 5x10 mm2 eignet sich dafür hervorragend. Empirik verträgt sich schlecht mit Normen und der Physik und wenn ausgerechnet Deine Bude abbrennt hilft es Dir nichts dass Du in der Privatstatistik des Elektrikers den Ausreisser markierst.
Einschlägig wäre an erster Stelle die aktuelle TAB 2007, dort lese ich:
6.3 Hauptleitungsabzweige
....
(3) In Wohngebäuden werden nach DIN 18015-1 die Hauptleitungsabzweige bis zu den Messeinrichtungen und die Leitungen bis zu den Stromkreisverteilern als Drehstromleitungen ausgeführt und so bemessen, dass ihnen zum Schutz bei Überlast Überstrom-Schutzeinrichtungen mit einem Bemessungsstrom von mindestens 63 A zugeordnet werden können.
Für mich als Laien klingt das einigermassen eindeutig.
Stellt sich also die Frage ob Du gegenüber dem Elektriker einen Anspruch auf Herstellung eines Vorschriftenkonformen Werkes (z.B. durch Nachbesserung) hast, die Kosten gehen in dem Fall auf die Kappe des Verursaches (bis auf die Differenz der Materialkosten 10 mm2 -> 16 mm2).
Soviel zum Thema Elektrofachkraft - wer könnte mir nun helfen ?
Hallo Spezis,
hatte nun ein nettes Gespräch mit meinem "Elektriker" bzgl. der 10² und er teilte nicht erfreut mir mit, dass er das schon immer so macht und es noch nie Probleme gab, geschweige denn ein Haus abgebrannt wäre.
Was soll ich dazu noch sagen ? Bezweifel auch das er sich jemals weiter gebildet hat. Um jedoch Probleme erst gar nicht aufkommen zu lassen wäre es nett wenn ein Profi von EUch der auch die DIN 18015 kennt, mir kurz helfen könnte um mir zu sagen mit wieviel Ampere ich die 10² absichern muss das nichts an der Leitung passiert.
Das einzige was dann überhaupt passieren könnte wäre, dass mir diese "Absicherung" rausfliegen würde.
Ich denke und hoffe für Euch ist das kein großer Aufwand dies zu berechnen.
Kann auch gerne per Mail sein damit hier nicht z u viel offTopic gepostet wird.
Hallo,
das mit 24 kW bei einem Durchlauferhitzer ist normal, schließlich erhitzt das Gerät das Wasser während des Durchlaufs, gibt ja keinen Speicher oder ähnliches, also volle Pulle heizen wenn man Duchen will oder die Wanne einlässt.
Bei der Gelegenheit sollte man über den Kauf von Aktien der Netzbetreiber nachdenken.
Wenn du vor der Sicherung eine Schleifenimpedanz von weniger als 0,3 Ohm nachweisen kannst dürftest du die Leitung mit 63 A absichern wenn Die Leitung maximal 21 m lang ist.
Die bessere Wahl wäre wohl ein 16 mm² gewesen, Zuleitungen zu eigenen Verbrauchseinheiten wie Wohnungen etc. lt. TAB müssen mit 63 A absicherbar sein, auch wenn man diese LEistung meist nicht braucht (ausser man hat einen Durchlauferhitzer).
Eigentlich sollten in deinem Fall ja 3x50 A genügen, der Energieversorger verlangt ja je nach Leistungsbereitstellung evtl. einen Baukostenzuschuß.
Gruß
Christian
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Ein Gast antwortete
Aufpassen: 24kw Durchlauferhitzer (DURCHLAUF...) ist nicht vergleichbar mit einer Wärmepumpe mit Idealerweise groß bemessenem Warmwasserspeicher.
Die TAB 2007 sagt, das Hauptleitungen im Wohnbau für eine Strombelastbarkeit von 63A ausgelegt sein müssen - wird also mit 10mm² knapp, wie schon richtig angemerkt wurde.
Was nachher für nen SLS und Zähler reinkommt, ist erstmal egal. Unser VNB hängt ständig 10(40)-Zähler hinter nen 63A SLS...ist ja auch OK.
Der SLS schützt die Leitungen (!) zwischen SLS und den dahinter liegenden LS, deswegen brauchts keine Schmelzsicherungen etc. nach dem SLS mehr.
Den Strombedarf berechnen kann man auf mehrere Arten:
1.) DIN 18015 zu Rate ziehen
2.) Zählen und rechnen. Also Steckdosen Zählen (Pro Steckdose 300VA annehmen), Leuchtenauslässe zählen (pro Leuchtenauslass 100W), Großverbraucher zählen (Herd 12kW, Spülmaschine 2-3kW, Waschmaschine 3kW, Trockner 2kW und so weiter..).
Da kommt n 24kW Durchlauferhitzer dran??? Ich will dir ja keine Abgst machen, aber das wird extrem knapp! Der wird zwar dreiphasig angeschlossen sein, aber das sind immer noch dreimal 35A!
Wie Markus schon geschrieben hat, 10mm² bei 3 bel. Adern und Verlegeart B2 sind 46A, wobei ich da mit A2 noch vorsichtiger gerechnet habe. Habs mal im Hösl nachgesehen und B2 stimmt. Also 46A. Somit hast du noch etwa 10A pro Phase Luft. Das reicht nicht mal fürn Herd! Und da sind Verbraucher wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Fön, Staubsauger etc. und keine einzige Lampe mit drin. Wusste der Elektriker von dem Durchlauferhitzer?
Also ich hab ja keine Ahnung aber bezüglich dem "brauchen" meine ganze, einzige UV fürs EFH wird auch nur mit 3x35A angeschlossen (ab SLS vor dem Zähler, ohne WP) und ich kam zu dem Schluss dass das für sämtliche Spinnereien im Haus mehr als locker reicht.
Bei einem 24KW (!?!) Durchlauferhitzer wirds aber anders, ich denke mal da fehlt ein Komma.. (Was heizt man damit, einen Badesee? )
Nunja, der Elektriker der sich darum gekümmert hat ist eher ein "Altbackender" sprich, ich bezweifel das er sich auf dem laufenden hält was die Vorschriften angeht.
Ich weis ja nicht ob solche gelernten "Elektrofachkräfte" oder wie immer der Titel ist, sich schulen lassen müssen um ihren Beruf ausüben zu dürfen !?!?
Fakt ist, dass ich die Komponenten in meinem Verteiler alle bereits gekauft habe um ein wenig den Aufbau zu planen. Da ich Linocur gekauft habe, kann ich ja zum Glück mit der "Schmelzsicherung" noch die Amperezahl anpassen.
Frage ist nur, wie "prüft man wieviel Ampere die Unterverteilung überhaupt braucht" ?
Da die Leitung mit 5*10² bereits liegt, müsste man doch bei 15Meter länge auf irgendeine Art und Weise ausrechnen können, wieviel Strom über diese Leitung maximal laufen darf, oder ?
Dann müsste ich ja in meinem Verteiler mit einem Linocur "nur" dafür sorgen dass nicht mehr Strom auftreten kann, oder ?
Dies müsste doch dann reichen damit ich berühigt schlafen kann.
Ich weis ja noch nicht wirklich wieviel Verbraucher mit wieviel Watt ich irgendwann einmal in Gebrauch habe.
OK, Waschmaschine, Trockner, Küche mit den typischen Verbrauchern, einen zentralen Server, Staubsauger und sonst ganz "normale" Verbraucher.
Was ich weis ist, dass ich einen Durchlauferhitzer mit 24KW in Betrieb nehmen werde.
Sage schonmal Danke für Eure Beiträge und Hilfe und wünsche einen schönen Feierabend
Ob der SLS 35 oder 63 Ampere haben muss hängt von den Vorgaben des EVU ab, die setzen dann hintendran schon den richtigen Zähler. Wenn das also ein Elektriker war der im Gebiet des zuständigen EVUs regelmässig sein Geschäft betreibt würde ich davon ausgehen dass der weiss was er tut und dass es mit den 63 Ampere am SLS seine Richtigkeit hat.
Bin gerade unterwegs und habe mein Tabellenbuch nicht dabei.
Aus dem Kopf raus meine ich: B2 (im Rohr) mit 3 belasteten Adern bei 10 mm2 sind 46 Ampere.
Worst Case wäre erstmal zu prüfen ob der Unterverteiler tatsächlich 63 Ampere braucht oder ob z.B. 35 Ampere reichen, dann könnte man im Zählerverteiler ggf. einfach eine entsprechende Vorsicherung setzen. Selbst wenn man neben den Zählerverteiler eine 1reihige AP-Verteilung für die Vorsicherung kommt das sicher billiger als parallel eine neue Leitung zu legen.
Zu den SLS, die vor den Zähler gehören, noch ne Anmerkung.
Den Zähler hast Du noch nicht so wie ich das aus deiner Beschreibung herauslese. Wenn der Zähler, so wie z.B. meiner, nur max 40A pro Phase dauerhaft aushält (sieht man an der Bezeichnung 10(40) oder entsprechend andere Werte, der in Klammern ist entscheidend), dann wäre ein 63A SLS imho falsch. Also hängt die Bemessung des SLS auch vom verwendeten Zähler ab.
Die Verlegung des Kabels ist im Installationsrohr IM Beton, richtig? Da gehts schon los, was das für ne Verlegeart ist. A1, A2, B1, B2, C....
Hier gibts z.B. ne Übersicht: http://www.helukabel.de/index.php?la...q&parentid=3q3
Wenn man mal vorsichtigerweise annimmt, dass wir von Verlegeart A2 reden (Mehradriges Kabel im Installationsrohr in einer wärmegedämmten Wand, wobei man streiten kann ob Beton dazu zählt), dann verträgt so ein 10mm² Kabel bei 3 belasteten Adern nur noch 39A! Und ich hab glatt vergessen, ob man den Null als belastete Ader zählt oder nicht. Vielleicht wirds dann noch weniger, müsste ich nachschaun.
Meine SLS sind 35A. Nicht wegen dem Kabel, sondern wegen dem Zähler vom Versorger und dem einen damals vorgesehenen FI, der auch nur 40A pro Phase aushält. Wird bei mir unter Vollast schon knapp
Jetzt mit drei FI's kein Thema mehr, aber wegen dem Zähler sind halt immer noch nur 35A pro Phase drin. Mein eigener elektronischer Zähler verträgt 80A, drum hab ich schon überlegt, ob ich mir vom Versorger nicht auch einen 80A einbauen lasse und die SLS gegen 63A tausche.
Also Vorsicht.
Aber das müsste der Elektriker drauf haben.
Hallo Markus,
die Leitung hat keinen schwarzen Mantel, sprich kein NYY sondern NYM sprich grauen Mantel, jedoch habe ich diese vor dem verlegen auf die Decke in ein Schutzrohr geschoben und war vorsichtig mit dem Flaschenrüttler
Ziehbar ist es jedoch nicht mehr, da es um einige Ecken läuft.
Die Adern sind aus Kupfer.
Mit dem SLS ist ja interessant. Gut zu wissen. Dann muss ich mal klären wo der dann überhaupt im "alten" Verteiler sitzen könnte.
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