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Objekt mit 12 Linien & >300 Geräten angegriffen; 70% der Geräte kaputtprogrammiert
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es war mehr als ein versehen, ich habe erst beim zweiten Angriff gesehen dass der Port offen war. Wahrscheinlich hat mein Fritzbox die Einstellungen beim ersten mal nicht übernommen.Zitat von jayem0 Beitrag anzeigen
Ernstgemeinte Frage: kannst du mir erklären, was der Grund dafür ist, dass du ohne Weiteres ein Gira X1 Webinterface für alle erreichbar ins Internet stellst?
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Ernstgemeinte Frage: kannst du mir erklären, was der Grund dafür ist, dass du ohne Weiteres ein Gira X1 Webinterface für alle erreichbar ins Internet stellst?Zitat von andrey Beitrag anzeigenBei mir wurde vor halben Jahr auch die BCU-Passwörter geändert durch Unbekannten bösen Angriff! Glücklicher weise sind bei mir fast MDT Produkte verbaut, nur der GIRA X1 und paar andere Hersteller wurde betroffen. Die Ports habe weiter offen gelassen, warum sollte der Angreifer nochmal die BCU-Passwörter ändern
hat er etwa viel Freizeit
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Zitat von andrey Beitrag anzeigen...warum sollte der Angreifer nochmal die BCU-Passwörter ändern
hat er etwa viel Freizeit
ok, es war nun schon ein Einbrecher da, also schliesse ich die Haustür nicht mehr ab, die Einbrecher sprechen sich ja untereinander ab ...
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Ok, hinterher ist man immer schlauer, aber das ist schon fahrlässig.Zitat von andrey Beitrag anzeigenDie Ports habe weiter offen gelassen
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Bei mir wurde vor halben Jahr auch die BCU-Passwörter geändert durch Unbekannten bösen Angriff! Glücklicher weise sind bei mir fast MDT Produkte verbaut, nur der GIRA X1 und paar andere Hersteller wurde betroffen. Die Ports habe weiter offen gelassen, warum sollte der Angreifer nochmal die BCU-Passwörter ändern
hat er etwa viel Freizeit
Am 24. Dezember habe aus der Ferne Gira X1 App im aufgemacht und alle Rollladen runterfahren lassen. Dann als ich nach Hause kam war wieder diese Aktion, alles war auf Werksreset gemacht. Diesmal habe ich dann die Ports endgültig zu gemacht!
Gestern war mein X1 nicht mehr über 1.1.1 erreichbar dann habe ich für X1 1.1.200 vergeben und und konnte ich X1 wieder programmieren, es kam auch keine Meldung mehr mit dem BCU-Password. Wie kann das eigentlich sein?
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Unser Sicherheitsmodul ist ein Reiheneinbaugerät mit 2TE. Da ist die Taste zur Freigabe bereits eingebaut.
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Zitat von traxanos Beitrag anzeigenKönnte man als Angreifer das disconnect nicht einfach ignorieren?In dem Moment, wo das Gerät programmiert werden soll, findet eine Punkt-zu-Punkt Verbindung statt, auf physikalischer Ebene. In dem Moment, wo der Verbindungsaufbau stattfinden soll, sendet das Programmierschloss ein "T_Disconnect" auf den Bus. Das Gerät, welches programmiert werden soll, macht in dem Moment die Verbindung wieder zu und reagiert nicht mehr. Ob der Angreifer das dann ignoriert oder nicht, ist egal.Zitat von meti Beitrag anzeigenAuf den Disconnect muss der Absender ja nicht reagieren.
GutZitat von jcd Beitrag anzeigenWie soll das funktionieren?
Da verschwindet nix, aber das Programmierschloss sendet - wie oben geschrieben - einfach ein Disconnect und damit ist das Thema erledigt.Zitat von jcd Beitrag anzeigenWenn ein Gerät X über den Bus programmierbar ist kann das doch nicht verhindert werden indem man ein Gerät Y irgendwo dazu hängt. Das kann Befehle auf dem Bus doch nicht verschwinden lassen?!
Das Alleinstellungsmerkmal vom Lingg und Janke ist momentan, dass man das Programmieren per gesicherter Gruppenadresse erlauben kann. Das heißt, ich muss im Besitz des richtigen ETS Projektes (bzw. des darin enthaltenen Schlüssel) sein, um diese Gruppenadresse korrekt und secure ansprechen zu können. Wenn ich diese Gruppenadrese unsecure anspreche, reagiert das Programmierschloss nicht.
Physikalisch gesehen ist es eine Tasterschnittstelle, d.h. ich kann die Programmierung natürlich auch per angeschlossenem Taster freischalten.
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Okay, dann habe ich es von der falschen "Richtung" gesehen, stimmt. danke für die Erklärung!
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Die Geräte bekommen ja den Disconnect, danach ignorieren sie die Versuche schlichtweg.
Egal welche Software da versucht ins Memory zu schreiben, er wird eine offene Verbindung gebraucht. Wenn aber jegliche Verbindungen sofort wieder vom Sicherheitsmodul abgebaut werden, ist dies unmöglich. Einen anderen Weg ohne bestehende Verbindung gibt es nicht.
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Wenn das umprogrammieren aber nicht durch die ETS, sondern durch eine eigene Software passiert, die den Disconnect Befehl einfach ignoriert?
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Jegliches Programmieren oder Entladen der KNX Geräte erfolgt verbindungsorientiert.
D.h. die ETS öffnet zunächst eine Verbindung zu dem Gerät und kann dann erst schreiben.
Das MDT Sicherheitsmodul SCN-SAFE.01 überwacht den gesammten Datenverkehr und sobald eine Verbindung geöffnet wird, sendet es sofort ein Disconnect.
Damit werden alle verbindungsorientierte Funktionen unterbunden. Ein Entladen oder eine Änderung der Programmierung ist damit unmöglich. Ebenso kann kein BAU Passwort gesetzt werden. Mit Kollosion hat das nichts zu tun.
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Doch kann es. Sobald ZWEI Telegramme gleichzeitig auf dem Bus sind, ist nur noch Datenmüll da. Die TPUARTs MÜSSEN sich nach Spezifikation um Kollisionserkennung kümmern (CSMA/CD). Dieses Datenschloss schickt einmal ein Disconnect (Info an den 'normalen' User in der ETS) und wird danach (hoffentlich) Datenmüll auf dem Bus produzieren.Zitat von jcd Beitrag anzeigenDas kann Befehle auf dem Bus doch nicht verschwinden lassen?!
Eine Besonderheit stellen hier z.B: ACK Telegramme da. Hier überlagern sich die Physikalischen Adressen (wegen der exakten Gleichzeitigkeit) idr. so, dass die Stärkste (entweder die mit den meisten oder wenigsten Nullen - weiß ich gerade nicht mehr) gewinnt und die Checksummenprüfung o.ä. wird vermutlich nicht so streng sein beim ACK. Bzw. ein gleichzeitig überlagertes ACK und NAK ergeben durch die Kodierung ein NAK (physikalisch 0 gewinnt ggü. 1 bzw. umgekehrt).
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Wie soll das funktionieren?Zitat von DerStandart Beitrag anzeigenMit einem Programmierschloss ist man diesbezüglich wunderbar abgesichert.
Wenn ein Gerät X über den Bus programmierbar ist kann das doch nicht verhindert werden indem man ein Gerät Y irgendwo dazu hängt. Das kann Befehle auf dem Bus doch nicht verschwinden lassen?!
Allenfalls eine vollständige Blockade/ DOS-Störfeuer halte ich für denkbar, aber dann funktioniert eben gar nichts mehr.
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