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Objekt mit 12 Linien & >300 Geräten angegriffen; 70% der Geräte kaputtprogrammiert

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Vielleicht kann man ja auch „nur“ die BCU tauschen, und damit einen Teil der Kosten sparen.
    Gruß Florian

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  • Opfer 1
    antwortet
    Da mal ein UP-Aktor. Es gibt ca. 10 verschiedene Gerätetypen, die betroffen sind. Darunter eine Wetterstation, Linienkoppler, Präsenzmelder, Aktoren in allerlei Forum und Größe, Tastsensoren, Objektregler und DALI-Gateways.
    Lohnt es sich in Mikrocontroller-Foren wie avrfreaks.net das Thema anzusprechen? Oder kennt jmd. eine Firma die man fragen kann? Sind diese Controller grob gesagt nur Speicherchips die mit sonstwas beschrieben werden können wo ein Auslesen davon abhängt, was der Beschreiber da rein geschrieben hat, so dass man z.B. nur Nullen und Einsen ohne Sinn erhält oder wovon hängt ab, wie man an dieses Passwort gelangen könnte?
    Jemand von Siemens habe ich erreicht. Die wollen auch schauen was geht.
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  • MW87
    antwortet
    Zitat von DerStandart Beitrag anzeigen

    Nein, das hilft nicht. Das schützt nur Deine Projektdatei, aber nicht die Geräte.



    Doch. Wenn Du einen offenen Port hast und jemand lässt eine Rekonstruktion laufen, kann er die Geräte komplett so programmieren, wenn er möchte. Auch mit Bauschlüssel.
    Alles klar, Danke für die Info.
    Ich habe mal eben aus spaß die gängigen Online Portscanner auf Port UDP 3671 losgelassen. Echt erschreckend, wie viele den Port public im www offen haben...

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  • ets3-user
    antwortet
    Also im Normalfall kann der Hersteller die Geräte wieder erwecken wenn sie einfach die Firmware neu aufspielen. Aber wahrscheinlich ist den Herstellern das zu viel Arbeit.

    Den Atmega neu zu beschreiben ist ja auch ein Klacks, man bräuchte nur ein funktionierendes Gerät wo man die Firmware ausliest falls das Auslesen vom Hersteller nicht abgeschaltet wurde.
    Zuletzt geändert von ets3-user; 20.10.2021, 12:51.

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  • DerStandart
    antwortet
    Zitat von MW87 Beitrag anzeigen
    Hilft es eigentlich auch wenn man "nur" ein Kennwortschutz auf das Projekt legt?
    Nein, das hilft nicht. Das schützt nur Deine Projektdatei, aber nicht die Geräte.

    Zitat von MW87 Beitrag anzeigen
    Man kann ja ohne das Projektkennwort kein BAU Schlüssel hinterlegen.
    Doch. Wenn Du einen offenen Port hast und jemand lässt eine Rekonstruktion laufen, kann er die Geräte komplett so programmieren, wenn er möchte. Auch mit Bauschlüssel.

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  • MW87
    antwortet
    Hilft es eigentlich auch wenn man "nur" ein Kennwortschutz auf das Projekt legt?
    Man kann ja ohne das Projektkennwort kein BAU Schlüssel hinterlegen.

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  • tobiasr
    antwortet
    Ah, ist garkein BCU2 Gerät. Sondern ein "Kompatibles". Die AST scheint es hier nicht, auch nicht "onboard" zu geben. Es gibt auch spezial Firmen, welche die Microcontroller (Atmega128) auslesen können. Irgendwo darin ist das Passwort vermutlich versteckt. Der Infinion FZE ist vmtl nur der Adapter KNX<>TPUART.

    Theoretisch könnte der Hersteller auch ein Paket neue, vorprogrammierte Microcontroller herausrücken und man sucht sich jemanden der gut Löten kann.

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  • Opfer 1
    antwortet
    Alles was über die ETS hinaus geht mit Öffnen vom Gerät und an Leiterbahnen/Kontakte dran gehen jedenfalls nicht, falls du das meinst? Kenne ich mich, wie gesagt, leider nicht aus und war der jetzt auch der Meinung, dass es sich nicht "lohnt" wenn die Hersteller daran scheitern? Aber keine Ahnung. An DIY-Basteleien hatte ich bis jetzt noch nicht gedacht.
    Mal Fotos vom Innenleben eines REG-Aktors gemacht bezügl. der Chips. Falls da jmd. was mit anfangen kann? 🤷‍♂️

    /edit: ein wenig im Forum gesucht und die Methode des Gedrückthaltens der Programmiertaste vor Anschluss an Bus probiert. Die Programmier-LED blinkt dann. Trotzdem wird das Passwort daraufhin verlangt und bei Fortfahren ohne Eingabe scheitert der Programmiervorgang mit der Meldung "Es wurde versucht, in einen geschützten oder nicht vorhandenen Speicherbereich zu schreiben."
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    This gallery has 2 photos.
    Zuletzt geändert von Opfer 1; 20.10.2021, 11:35.

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  • tobiasr
    antwortet
    Wenigstens den BCU Reset hast du aber schon getestet?

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  • Opfer 1
    antwortet
    Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
    Hast du es denn mal mit einem Gerät ausprobiert? Du wirst doch sicherlich ein paar Geräte mit in die "Werkstatt" genommen haben und ein wenig ausprobieren?

    Ich habe aktuell keine BCU2 greifbar. Aber mal nachgesehen, was für ein Speicher EEPROM verbaut ist? Für viele gibt es aufklemmbare USB-Programmer. Vielleicht kann man damit was werden?

    Viele Hersteller haben leider kaum/keine Erfahrenenen Mitarbeiter mehr. Hast du im Besonderen Kontakt mit Siemens "dem Erfinder" der BCU2 gehabt? Je nach Aufwand des Systems, würde ich mir sogar den Aufwand erlauben und versuchen persönlich bei Siemens oder anderen Herstellern vorbeizugehen. Es lässt sich ja sicherlich herausfinden, wo die Abteilung sitzt.

    Gruß
    Tobias
    Bei uns hat keiner Ahnung von sowas aber ich versuch's mal bei Siemens, danke für den Tipp. Jeder Strohhalm, nachdem man greifen kann, ist besser als keiner.

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  • tobiasr
    antwortet
    Hast du es denn mal mit einem Gerät ausprobiert? Du wirst doch sicherlich ein paar Geräte mit in die "Werkstatt" genommen haben und ein wenig ausprobieren?

    Ich habe aktuell keine BCU2 greifbar. Aber mal nachgesehen, was für ein Speicher EEPROM verbaut ist? Für viele gibt es aufklemmbare USB-Programmer. Vielleicht kann man damit was werden?

    Viele Hersteller haben leider kaum/keine Erfahrenenen Mitarbeiter mehr. Hast du im Besonderen Kontakt mit Siemens "dem Erfinder" der BCU2 gehabt? Je nach Aufwand des Systems, würde ich mir sogar den Aufwand erlauben und versuchen persönlich bei Siemens oder anderen Herstellern vorbeizugehen. Es lässt sich ja sicherlich herausfinden, wo die Abteilung sitzt.

    Gruß
    Tobias

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  • Opfer 1
    antwortet
    Selbst wenn man nur den Speicherbereich für das Passwort überschreiben und löschen würde wäre der Nutzen gigantisch, schließlich ist das Überprogrammieren der alten, funktionierenden Applikation aus dem Projekt ja in Kürze erledigt. Aber der Kunde spart sich einen hohen fünfstelligen Betrag. Da würde ich auch 'n paar Tausender springen lassen als Geschädigter aber das muss jeder selber entscheiden. Aber drei große Hersteller sagen ja alle "geht nicht". Keine Ahnung ob da irgendwelche Grenzen nicht überschritten wurden und man vorzeitig aufgegeben hat ohne wirklich ALLE Möglichkeiten auszuschöpfen obwohl in Aussicht gestellt wurde, dass der Kunde sich ganz gewiss SEHR erkentlich zeigen würde ...

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  • DerStandart
    antwortet
    Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
    Leider weiß ich nicht, ob das wirklich so möglich ist.
    Ich vermute, wenn es möglich wäre, würden die Hersteller es wissen?

    Der Threadersteller schreibt doch:
    Zitat von Opfer 1 Beitrag anzeigen
    Alle drei Hersteller, die Geräte im Projekt haben, konnten das Passwort nicht auslesen.

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  • Axel
    antwortet
    Roman, NACK ist eine Lösung. Das Hilft schon mal gegen "kids" :-)

    Unser Modul für den GIRA Server ist da mächtiger und macht das nicht so Stumpf. Wir schließen die Verbindung mit einem Disconnect direkt am Teilnehmer. D.h. jegliche Verbindungsversuch wird sofort abgebrochen und blockiert. Damit kannst Du ganze Hotelanlagen schützen, simpel und effizient.
    Zuletzt geändert von Axel; 20.10.2021, 15:26.

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  • tobiasr
    antwortet
    In einem anderen Forum folgenden Hinweis gefunden: "BCU password
    BCU 2 and BIM M112 can indeed be protected by a password. You can only access the device if you have forgotten it by totally unloading it. This is only possible on the device itself if you can access the PEI (=AST), not through ETS."

    Leider weiß ich nicht, ob das wirklich so möglich ist.

    "You can apply a so-called Master Reset to a BCU 2.
    This is done by the following:
    a. Apply PEI-type 20
    This is simply done by having a 0 ohm resistor on the PEI type lines; (pins 5 and 6)
    b. at the same time press the programming button;
    c. at the same time, so while keeping the programming button pressed and while having PEI-type 20 applied, reset the device (disconnect from bus/connect again)."

    +----+----+----+----+----+
    | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 |
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    | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
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    1,10 = gnd

    https://knx-professionals-forum.de/f...%C3%BCcksetzen

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