ETS Geflimmer bei der Programmierung von Busteilnehmer kommt nicht durch eine KNX-IP Schnittstelle da diese Telegramme direkt an PA's adressiert sind und Geräte/Software hinter einem KNX-IP-Tunnel haben keine PA in diesem Sinne und werden nicht durch die ETS programmiert. Also hast Du maximal eine Durchseuchung deines LANS selbst mit den Telegrammen auf der Linie auf der der Tunnel zielt und es hinter der Schnittstelle irgendwo auf einem Client einen Abnehmer gibt. Ich habe mir den Traffik im LAN noch nicht angeschaut ob da nun Telegramme vom KNX bis an die Fritzbox gehen weil auf dem TWS ein Docker-Container läuft der mit Nodered eine IP von der Fritze hat (MAC-VLAN) und darin ein KNX-Ultimate Node agiert. Wobei ich auch dabei bin diesen Node durch eine MQTT Kommunikation TWS/Nodered zu ersetzen.
Mehr KNX-Traffic im LAN hast bei Verwendung von KNX-IP Routern die dann ganz ohne aktive Filtertabellen agieren, da gehen dann auch Programmiertelegramme sinnlos durch aufs LAN. Und hast dann ggf auch noch zwei solcher KNX-IP-Router als LK in der Topologie kannst Dir auch lustige Zirkelbezüge übers LAN bauen. Die maximale Zumüllung liegt dann aber bei der Kapazitätsgrenze des KNX-Busses, was soweit unkritisch für das LAN ist.
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War jetzt das Bild, dass ich im Kopf hatte, als ich vor meinem Schaltschrank stand und meinen Schaltaktor gerade über die ETS betankt habe und gesehen habe, wie die Lämpchen vom MDT IPIF das flackern angefangen haben.Zitat von Fidelis Beitrag anzeigenUnd was ist "ETS-Geflimmer"?
Den Flaschenhals hatte ich am IPIF vermutet, da kam ich mal nicht drauf und konnte es mir nicht erklären und da hatte ich die Vermutung, dass zu viel Traffic genau an der Stelle war.
Ich dachte halt, wenn man einen IP-Basierten Server hat, dann bedeutet das am IPIF- rausschreiben, was auf dem Bus passiert
- reinschreiben, was der Server von außen so an Adressen ändern will
- evtl. werden noch On Demand Werte abgefragt
- Dann will der noch alle paar Stunden die Zeit Synchronisieren
- E-Mails aus dem KNX könnten verschickt werden
- Und dann kommt der Besitzer auch noch an und möchte jetzt noch was auf einem seiner Systemgeräte über die ETS ändern
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Ich verstehe noch nicht worauf du hinaus möchtest... Ein höhrender Teilnehmer ändert am Bus bzw. am Traffic auf dem Bus gar nichts. Die Datenmengen auf dem Bus sind sehr gering, sodass Schnittstellen (Gateways) überhaupt keine Probleme haben diese von links nach rechts und wieder zurück zu schubsen (egal, ob dabei das Format geändert wird oder nicht). Und im LAN gibt es überhaupt keinen Flaschenhals bei der Kombination mit KNX. Wo genau vermutest du mögliche Schwierigkeiten? Und was ist "ETS-Geflimmer"?Zitat von DaBe1812 Beitrag anzeigenHat von euch schonmal jemand den Traffic verglichen zwischen den Lösungen?
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Also aus der Softwareentwicklung weiß ich, dass die großen extrem langsam sind, wenn es um Technik-Sprünge geht. Aber die können sich das erlauben. Die verdienen ihr Geld nun mal einfach durch Ihren Namen und durch eine Vielzahl an Alternativen. Siehe z.B. SAP. Die haben jahrelang nichts am Frontend gemacht, obwohl jeder gesagt hat, wie kacke er es findet, haben sich aber trotzdem dumm und dämlich verdient, weil man sich auf SAP "verlassen" kann. Drum herum die kleinen ERP mussten mit Funktionen auffahren, die standen bei SAP nicht mal in der Roadmap, nur damit irgend ein Kunde sagt, dass das genau die Funktion ist, auf die man gewartet hat. Damit einher geht durch den Druck, dass Funktionen nicht 100% ausgereift sind und evtl. die Roadmap sich alle zwei Monate ändert.
Wenn ich das auf GIRA und TWS übertrage und mir dazu das Forum durchlese, sehe ich da schon parallelen. GIRA hat eine riesige Produktpalette, da fällt der ein oder andere nicht verkaufte X1 überhaupt nicht auf. Und die werden weiterhin verkauft werden, weil es immer eine Gruppe gibt, die sagt, dass die X1 ja schon ewig zuverlässig funktioniert. Ich finde das Bezahlmodell von der TWS auch nicht super, aber man muss einfach sehen, dass die Firma Kunden langfristig binden will, oder zumindest aus einem Neukunden das Maximum an Geld rausholen will, um die geforderte Entwicklung bezahlen zu können.
Btw. hab ich mittlerweile meinen Homeassistant Client aufgerüstete und bin erstmal wieder zufrieden. hat mich 400€ gekostet.
Aber mal eine Frage, die mich in der Diskussion tatsächlich brennend interessieren würde:
Hat von euch schonmal jemand den Traffic verglichen zwischen den Lösungen? Da bin ich total außen vor bei KNX, aber ich weiß zumindest, wie das in einem LAN aussieht. Macht es einen Unterschied, wenn ein Gerät auf dem BUS hängt und einfach jedes Paket automatisch durch den Broadcast mitließt, um Gegensatz zur KNX-IP Schnittstelle, die jedes Paket nochmal zusätzlich auf's Netzwerk schicken muss? Also gerade auf der IP-Schnittstelle, wenn dann noch ETS geflimmer dazu kommt und evtl. noch etwas anderes drauf zugreifen möchte, dann wird es doch schnell sehr dünn an der Stelle, oder?
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Ja, nur schade für die User, wenn die dann wieder zurückgenommen werden, wie beim IFTTT Support.Zitat von fabian82 Beitrag anzeigen
Das stimmt in Bezug auf den X1 nicht. Der X1 bekommt kostenlose Updates (OK, nicht gerade so schnell wie sich die User das wünschen) mit neuen Funktionen und bisher läuft alles auf der gleichen Hardware.
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Solange das wesentliche aber mit zusätzlichen Boxen (S1 oder gleich bei der Konkurrenz BAB-Tec Appmodul) zugekauft werden muss ist das alles, nur nicht günstiger.Zitat von fabian82 Beitrag anzeigenAlso ist wenig und langsam deutlich besser in meinen Augen
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Da gebe ich dir leider vollkommen recht. Den wirklichen Sinn des S1 für meinen HS sehe ich aus technischer Sicht nicht. (Auf den damit mit eingekauften Fernzugriff könnte ich verzichten)
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Außer die neuen Funktionen die aus irgend einem Grund einen S1 dazu benötigen. Warum zb. IP Secure oder Push Notifications extra Hardware benötigen kann vermutlich nur die Buchhaltungsabteilung beantworten 💰Zitat von fabian82 Beitrag anzeigenmit neuen Funktionen und bisher läuft alles auf der gleichen Hardware.
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Klar, die User hätten gerne mehr. Die meisten anderen Herstellern geben aber gar keine Funktionsupdates, bzw. unterstützen "alte" Hardware kostenlos! Also ist wenig und langsam deutlich besser in meinen Augen
PS: Die Stückzahlen von anderen würden evtl. hoch gehen wenn es so wäre.
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Ja viel ist es aber nicht und bei dem Preis und den Stückzahlen lässt sich das dann wohl auch noch querfinanzieren.
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Das stimmt in Bezug auf den X1 nicht. Der X1 bekommt kostenlose Updates (OK, nicht gerade so schnell wie sich die User das wünschen) mit neuen Funktionen und bisher läuft alles auf der gleichen Hardware.Zitat von gbglace Beitrag anzeigenBeim TWS weis man es auch, halt das was er gerade kann. Versprechungen von Firmen gibt es per se nicht insofern irrelevant was da in 2018/2019 unglücklich kommuniziert wurde. So ein Funktionsupgrade-Vertrag muss niemand abschließen dann hast und behältst halt die Software die gerade auf dem Server ist, sehe ich da keinen Unterschied zum X1 und Co. Funktionserweiterungen kommen da auch nur homöopatisch und was Leute lange fragen fordern auch nie. Und später dann ne neue Box zum neuen Preis. Chapeau kostet dann das gleiche.
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Beim TWS weis man es auch, halt das was er gerade kann. Versprechungen von Firmen gibt es per se nicht insofern irrelevant was da in 2018/2019 unglücklich kommuniziert wurde. So ein Funktionsupgrade-Vertrag muss niemand abschließen dann hast und behältst halt die Software die gerade auf dem Server ist, sehe ich da keinen Unterschied zum X1 und Co. Funktionserweiterungen kommen da auch nur homöopatisch und was Leute lange fragen fordern auch nie. Und später dann ne neue Box zum neuen Preis. Chapeau kostet dann das gleiche.
Um beim TWS was auch immer als Funktionsnachschub zu bekommen ist es derzeit das "Abo" wird in der Zukunft bei anderer Absatzbasis ggf auch andere Kaufoptionen für ggf nur einzelne Features geben. Aktuell ist das womit die Firma am besten Haushalten kann. Und ist ja mittlerweile bei fast allen Softwarebasierten Dienstleistungen so das man für mehr als nur bestandspflegende Securityupdates was nachbezahlt.
So ist es eben wenn man einen Kaufserver bezahlt. Ja bei Opensource 100% DIY zusammengeschraubt kannst das alles selber organisieren und nachziehen. Muss man aber wollen und können und als Dienstleister willst sowas nur schwerlich anbieten und warten.Zuletzt geändert von gbglace; 01.02.2023, 00:51.
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Bei X1 weißt man schon vorher, wofür man bezahlt.Zitat von gbglace Beitrag anzeigenOK ein NAS ist nicht viel billiger kann nicht mehr als der TWS und bis auf die Visu ist der X1 und anderes nicht mal besser kostet genau soviel und ist proprietäre Software. Ist es deswegen gerechtfertigter für ebenfalls begrenzte Funktion soviel zu bezahlen?...
Bei TWS werden aber Versprechungen gemacht, die am Ende sich in Luft auflösen.
Dazu kommt noch dieses Abo-Modell, wo man nicht weiß, wofür man eigentlich zahlt.
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Naja der TWS selbst hat ja auch ein eigenentwickeltes Frontend, was sich gut bedienen lässt, insofern sollte da auch nicht alles neu zu erfinden sein was man braucht um es als Visu für ein paar an den KNX oder sonstwas gekoppelte Knöpfe zu bauen. Aber ich bin da kein Entwickler im Frontendbereich.Zitat von crewo Beitrag anzeigenalso in annehmbarer Zeit eine derartige Entwicklung auf die Beine stellen wird.
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