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Loxone Miniserver

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    Interessante Diskussion.....

    Ich habe den KNX Bus seit über 6 Jahren im Haus (Also da gab es noch keine Loxone) und nun seit gut einem Jahr den Miniserver.

    Wer was bei sich zu Hause einsetzt, muss jeder für sich selber evaluieren. Ich habe dafür einige Zeit (Eigentlich Jahre gebraucht)

    Hintergrund:
    Am Anfang hatte ich als zentrale Steuerung die Siemens LOGO mit KNX Schnittstelle und den Siemens Ereignisbaustein.
    Beide Teile können relativ viel Logik, aber halt doch zum Teil umständlich.

    Durch Zufall bin ich auf die Loxone gestossen. Ich dachte am Anfang auch der 37. Anbieter der meint, er wisse wie Hausautomation geht....nun gut....

    Den Miniserver setze ich für folgendes ein:
    - Szenen
    - Komplexere Logik, speziell Gewerkeübergreifend
    - Visu auf Android Touch Panel
    - Fernzugriff
    - Steurung der Squeezebox
    - Statistiken

    Was überzeugt mich von der Loxone:
    • Preis/Leistungsverhältniss für meine Bedürfnisse absolut Top. Für 600 Franken habe ich kein anderes Gerät entdeckt.
    • Paramterierung sehr einfach, wer mal Digitaltechnik hatte, kann das
    • Weitreichende Funktionen (Logiken, Mathe, Regler, Zeitglieder, Szenen, RGB, Kalender, Benachrichtigungen, IP Befehle senden/empfangen, Statsitiken......)
    • Visu vorhanden, kein Programmieraufwand
    • KNX Schnittstelle
    • Analoge und Digitale Eingänge, die ich für bestimmte unkritische Anwendungen benutze.


    IP-KNX Schnittstelle:
    Persönlich hatte ich keine Probleme, alle KNX Geräte liessen sich parametrieren.

    Ausfallsicherheit:
    Kein Unterschied zu irgendwelchen anderen zentralen KNX Steuergeräten, wenn nur die Logik des Miniserver benutzt wird.

    Die wichtigsten Funktionen habe ich über die dezentrale Logik gelöst, so stehe ich auch nicht im Dunkeln.
    Szenen und etwas "kompliziertere" Logik löse ich über die zentrale Steuerung.

    Proprietär:
    Von der Loxone gibt es keinen Source oder eine andere Sicherheit, dass bei Wegfall von Loxone, den Miniserver einfach ersetzt werden kann.
    Inwiefern das bei anderen besser "Garantiert" ist, vermag ich nicht beurteilen.

    Wahrscheinlich aber ist die Verbreitung der Loxone nicht im gleichen Ausmass (Speziell nicht mit KNX), wie andere hier erwähnte Geräte.

    Visu:
    Die lasse ich mir auf einem Billig China Android Touch Panel anzeigen, welches ich in die Wand eingebaut habe.
    Die von der Loxone definierte Ansicht genügt mir vollkommen, ich benötige keine Visu mit Grundriss.
    Die Visu läuft äusserst flüssig, Schieber auf der Visu wirken sich gefühlt in Echtzeit auf die Leuchten. Ebenso Tasten/Schalter.
    Statusänderungen passieren ebenso schnell.
    Mir gefällt die einfach Art der Parametrierung in die Bereiche Räume und Kategorieren.
    Es kann auch definiert werden, was auf dem Startscreen angezeigt werden soll. So hat man schnell eine Übersicht über die einem liebsten Funktionen/Anzeige

    Wer die mitgelieferte Visu nicht mag, kann sich was selber basteln, sämtliche Stati/Befehle können via Webschnittstelle geordert werden.

    Fazit:
    Nach langer Evaluation für mich das idealste Gerät. Ich wollte keine tausende von Franken für Visu, Logik, IP Steuerung etc. ausgeben. Ich habe nun knappe 800 Franken investiert (Steuerung und Touchpanel) und kann damit sehr viel machen.

    Dass die Loxone noch ein paar Mankos hat und nicht immer alles souverän ist, nehme ich in Kauf, da es mich nicht betrifft.

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  • greentux
    antwortet
    Selbst wenn man die Relaisausgänge nutzt, kann man die in 2 Jahren dann auf Aktoren umhängen. Ich sehe da kein Problem.

    Feuchtesensor geht laut Forum auch noch nicht so richtig. Also einfach aufschreiben, was man möchte, neue Spalte: was gibt es?
    Haken dran und entscheiden.

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  • Tessi
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Ein eibPC ist ... 100% auf den KNX ausgelegt und muss zusammen mit einem zertifizierten KNXnet/IP Router betrieben werden.
    Soweit ich weiß muß es kein IP-Router sein, es geht auch mit einer IP-Schnittstelle und außerdem kann das Gerät auch mit einer FT1.2 betrieben werden, was laut Enertex sogar die sicherste/robusteste und einfachste Anbindung sein soll. Und ob die Schnittstelle zertifiziert ist, kann der EibPC nun mal nicht feststellen.

    Bei allem anderen kann ich StefanW nur zustimmen.

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  • schrobbl
    antwortet
    Ich habe den Eindruck, der TE hat sich bereits vor Eröffnung dieses Threads auf seine Loxone festgelegt.
    Weit gefehlt, ich wollte nocheinmal die Diskusion genau in diese Richtung
    lenken. Mir ist nur der günstige Preis von Loxone. Schwenken tue ich wirklich
    zwischen Loxone und Hager Domovea, doch die Domovea kostet halt schon
    ein paar Euros mehr als die Loxone.

    Grüße

    Schrobbl

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  • StefanW
    antwortet
    Nach bisherigen Informationen zielt die Loxone ganz klar drauf ab, die Aktorik selbst oder über angeschlossene Extensions zu betreiben.

    Daher kann man per 1-Wire auch nur Sensoren abfragen, die 1-Wire IO-Bausteine werden absichtlich nicht von Loxone unterstützt um den Absatz der eigenen Relais / Dimmer usw. nicht zu gefährden (zumindest geht dies aus dem Forum bei Loxone hervor).


    Ich habe den Eindruck, der TE hat sich bereits vor Eröffnung dieses Threads auf seine Loxone festgelegt.

    Zitat von schrobbl Beitrag anzeigen
    nach den zahlreichen Antworten, ist der Miniserver doch eine kostengünstige und gangbare Lösung für die Visualisierung und den Zugang zum KNX Bus.
    Aus welcher der zahlreichen Antworten willst Du das herausgelesen haben?

    Gerade mal in einer (1) Antwort hat ein Mitglied die Loxone mit gutem Preis-Leistungsverhältnis bewertet, weil eben noch ein 8-fach Aktor drin ist.

    Zur Visualisierung der Loxone hat keiner (0) was gesagt.

    Hinsichtlich Zugang zum Bus hat einer (1) geschrieben, dass es bei ihm funktioniert.

    ==> Wenn Du im Forum von Loxone liest und in anderen Threads zur Loxone hier im Forum wirst Du lesen können, dass es so problemlos nicht funktioniert bzw. es Vorbehalte gibt und über Einschränkungen bei Logikverknüpfungen in der Loxone in Verbindung mit KNX-Tastern berichtet wird.


    Zitat von schrobbl Beitrag anzeigen
    Andere Lösungen die das gleiche (vielleicht auch noch mehr) bieten kosten mehr als das doppelte (Hager, eibPC, ...).
    Das kann man nicht vergleichen. Ein eibPC ist eine sehr ausgefeilte Logik- und Visualisierungsengine. Sie ist 100% auf den KNX ausgelegt und muss zusammen mit einem zertifizierten KNXnet/IP Router betrieben werden. Enertex ist auch KNX Member und hat damit Zugang zum nicht öffentlichen KNX-Standard und als Member auch Patentaustauschabkommen mit allen anderen KNX Membern.

    Die Loxone ist zu 100% auf sich und das eigene Universum an IOs und Extensions ausgelegt und hat weder KNX zertifizierte Software noch einen zertifizierten KNX-Anschluss und ist auch kein KNX-Member.

    Insofern ist ein Vergleich einfach schwierig, da es verschiedene Systematiken sind. Daraus läßt sich nicht gut oder schlecht ableiten, sondern einfach nur "anders". Es ist also mehr eine strategische Einzelentscheidung.


    Zitat von schrobbl Beitrag anzeigen
    Die "lebenswichtigen" Funktionen kann man ja in den KNX Komponenten abbilden.
    Richtig, das gilt für alle zentralen Logiken. Die Basisfunktionen müssen immer autark durch die KNX-Devices angebunden werden. Daher ist es auch schlecht, wenn nun ein Gerät daran die Buskommunikation stört und Telegramme zerschießt, weil dann auch diese autarke Basis gestört wird.


    Wünsche eine glückliche Hand bei der Entscheidung.

    glg

    Stefan

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  • 2ndsky
    antwortet
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Wenn mans berücksichtigt, bekommt man seine KNX Anlage auch so gebaut, dass man sie später ohne Loxone weiter betreiben kann.
    Zitat von schrobbl Beitrag anzeigen
    Die "lebenswichtigen" Funktionen kann man ja in den KNX Komponenten abbilden.
    Klaro, wenn man eine KNX Anlage aufzieht und die loxone nur als GW einsetzt dann schon. Dann darf ich aber keinen Relaisausgang der loxone verwenden. Außerdem bevorzugen die loxone Jungs, dass die KNX Sensoren nur dumm EIN/AUS senden und der Miniserver schaltet. In wie weit die loxone mit einer komplexen KNX Installation nur als GW klar kommt weiß ich jedoch nicht.

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  • greentux
    antwortet
    Wie gesagt, so allgemeingültig ist das leider nicht.
    Obs sinnvoll ist oder nicht hängt wirklich von Einzelfall ab.

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  • schrobbl
    antwortet
    Hallo,

    nach den zahlreichen Antworten, ist der Miniserver doch eine kostengünstige und gangbare Lösung für die Visualisierung und den Zugang zum KNX Bus. Andere Lösungen die das gleiche (vielleicht auch noch mehr) bieten kosten mehr als das doppelte (Hager, eibPC, ...). So denke ich man kann durchaus behaupten, wenn der Miniserver sinnvoll eingesetzt wird ist er eine kostengünstige Ergänzung für eine KNX Installation. Die "lebenswichtigen" Funktionen kann man ja in den KNX Komponenten abbilden.

    Grüße

    Schrobbl

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  • greentux
    antwortet
    Geh zu Loxone ins Forum, lies die 1Wire Threads. Dann hast Du eine Meinung über den derzeitigen Zustand. Dann überlegen, was Du messen willst und schauen, was es alles an Sensoren gibt. Und dann verstehen, das das mit der Loxone dann nicht geht (je nachdem was Du messen willst).

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  • Kappe
    antwortet
    hallöchen zusammen !! hast du wegen loxone und 1-wire irgendwelche erfahrungen ??? bin am überlegen ob loxone mit extension oder loxone und wiregate !! wenn ich letzteres mache, funzt das wohl ordentlich das ich über ipad via loxone app die temp regeln kann wenn das wiregate die temperatur werte sendet ???
    Mfg
    Karsten

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  • greentux
    antwortet
    Wenn mans berücksichtigt, bekommt man seine KNX Anlage auch so gebaut, dass man sie später ohne Loxone weiter betreiben kann.
    Insofern: probiers aus.
    Es ist sicher nicht das Schlechteste. Themen wie 1Wire und Logiken solltest Du allerdings nicht exzessiv betreiben wollen.

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  • schimmi6
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Weil so oft geht weder die Spannungsversorgung noch - vermutlich - die Loxone kaputt (von den Relais mal abgesehen).
    Würde ich auch sagen! Zum Thema AUSFALLSICHERHEIT sitzen alle diese Systeme wohl im selben Boot!
    Wie viel jemand an Reservegeräten besitzt, hängt im Wesentlichen vom Geldbeutel und auch der Einstellung jedes Einzelnen ab - hat aber grundsätzlich NICHTS mit der Ausfallsicherheit des Systemes an sich zu tun...

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  • StefanW
    antwortet
    Beim Eibmarkt kostet eine Spannungsversorgung nebst Drossel gerade mal 149.- EUR. Es muss - insbesondere für den Ersatz - wirklich kein Markennamen-Produkt sein (was es aber trotzdem innendrin ist).

    Und das ist schon ein Unterschied. Aber ich glaube es wird OffTopic. Weil so oft geht weder die Spannungsversorgung noch - vermutlich - die Loxone kaputt (von den Relais mal abgesehen).

    Es ist eine strategische Frage am Ende und wer sich für eine Strategie entschieden hat, der hat gute Gründe dafür und hat seine Argumente auch abgewogen.

    glg

    Stefan

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  • Jockel
    antwortet
    Naja, ein Netzteil hat man eher noch rumliegen als ne Loxone. Außerdem muss man das Netzteil nur tauschen und nichts programmieren. Alle KNX Geräte behalten ihre Anwendung.
    Mein Netzteil steht bei Hager mit 326 EUR+MwSt in der Liste, da kann man sich dann auch eine Loxone in den Schrank legen, so groß ist der Unterschied ja nicht...

    Da die Programmierung der Loxone in einem Rutsch aufgespielt werden kann, ist der Aufwand im Vergleich zum Einbau auch zu vernachlässigen!

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  • StefanW
    antwortet
    Niko meinte sicher, dass man eine zweite KNX Spannungsversorgung oder Netzteil nebst Drossel als Ersatz vorrätig hat.

    Siehe auch diesen Thread:
    https://knx-user-forum.de/knx-eib-fo...llzenario.html

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