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Über die Investition und die laufenden Kosten für TESS und den Wartungsvertrag habe ich mich ja nun auch schon zweimal ausführlich in diesem Thema ausgelassen.
@Michel,
ich habe die Aussagen noch nicht gefunden - bitte ein kleiner Tipp.
Was mich bei "alte" IT-Profis etwas verwundert, ist das ignorieren von Standards!
Gerade "alte" IT-Profis sollten das doch besser wissen. Um in der IT-Welt zu bleiben: Open Office hat schon so einen schweren Stand gegen Microsoft Office, hätte es keine Im-/Exportfunktionen für den Standart "Microsoft", würde sich noch nicht einmal ein Freak diese Software auf seinen Rechner laden. Wie kann man mit diesem Wissen im Hintergrund überhaupt antreten und dem Marktführer "ETS" den Kampf ansagen - unverständlich
Meine ganz persönliche und völlig subjektive Meinung:
TESS ist für mich eine Paradebeispiel deutscher Ingenieurskunst. Und weil wir Deutschen so tolle Ingenieure sind, erledigen wir das Marketing gleich ingenieursmäßig mit. Die Öffentlichkeitsarbeit sowieso. Und die Dokumentation macht der Entwickler gleich mit. Bietet sich ja an, schließlich kennt er die Software am besten. Da kann man sich auch kurz halten. Real programmers don't document. Documentation is for simps who can't read the listings of the object deck.
Misserfolg, mein Produkt? Egal, aber technisch ein Highlight.
Ok, "wir wissen nicht, wie der Markt tickt", für den wir unser Produkt entwickelt haben, aber wenn er (der Markt) erst mal das Potential erkannt hat, dann werden wir steinreich. Und die Hersteller der ganzen lästigen DLL- und Plugin-Fraktion müssen betteln gehen.
Und die dämlichen Kunden, die ein Infoterminal touch wollen oder einen B.IQ oder einen TS2+? Selbst schuld, wenn die die Genialität unserer Software nicht erkennen.
Über die Investition und die laufenden Kosten für TESS und den Wartungsvertrag habe ich mich ja nun auch schon zweimal ausführlich in diesem Thema ausgelassen.
Ist wirklich verwunderlich, daß dieser wichtige Punkt auch im befreundeten Forum so gut wie keine Beachtung findet.
nehme Hausmeister setze Dienstleister der Rest bleibt gleich :-))
Naja, oft ist der Dienstleister der ehemalige Ersteller oder aber ein renommierter Betrieb, der schon länger in dem Geschäft tätig ist - in beiden Fällen darf man davon ausgehen, dass sie für den BUS die ETS ohnehin schon vorhalten.
Bei der ganzen Diskussion übersehen hier viele die laufenden Kosten und da schneidet TESS gegenüber der ETS nach derzeitigem Kenntnisstand miserabel ab - aufgrund der "Wartungskosten" für TESS wäre bei mehrjährigem Einsatzvergleich der HS für ETS-Nutzer nach kurzer Zeit kostenlos - darüber sollte man auch nachdenken.
Bei Kongresszentren denke ich schon eher Richtung ECHTER GLT und da wird EIB als Subbus genutzt - die Intelligenz findet dann in der AS- oder Managementebene statt.
Dass ein Hausmeister zur Fehlersuche aufbricht halte ich eher für unüblich, da solche Einrichtung meist einen Dienstleistungsvertrag mit einer externen Firma unterhält.
only m2c
nehme Hausmeister setze Dienstleister der Rest bleibt gleich :-))
Tess ist anscheinend für Gebäude wie Sporthallen, Kongresszentren usw.. gedacht. Da kann der Hausmeister mit den Touch PC auf Fehlersuche gehen und hat immer alle Infos dabei. In solchen Gebäuden werden zumeißt nur "einfache" EIB Geräte eingesetzt.
Bei Kongresszentren denke ich schon eher Richtung ECHTER GLT und da wird EIB als Subbus genutzt - die Intelligenz findet dann in der AS- oder Managementebene statt.
Dass ein Hausmeister zur Fehlersuche aufbricht halte ich eher für unüblich, da solche Einrichtung meist einen Dienstleistungsvertrag mit einer externen Firma unterhält.
Hmm, habe ich hier was übersehen? Wo steht das?
Nach Studium der Homepage kann z.B. die zweite Lizenz an den Bauherrn weitergegeben werden, muss aber nicht.
übersehen hast du nichts!
Tess will aber auch ein Ersatz für einen HS oder dergleichen sein.
Einen HS einmal in ein Projekt eingebunden, kann man ja auch nicht ohne
Verluste abschalten und mitnehmen!
Tess dagegen ist nach Fertigstellung ein Teil des Projektes und kann nicht mehr so ohne weiteres entfernet werden.
Hmm, habe ich hier was übersehen? Wo steht das?
Nach Studium der Homepage kann z.B. die zweite Lizenz an den Bauherrn weitergegeben werden, muss aber nicht.
Und da liegt beim Thema "fehlender Datenexport in Richtung ETS" aus meiner Sicht das Handicap:
hat der Bauherr keine Lizenz erworben, kann der Bauherr, aber auch kein anderer SI ohne Lizenz Änderungen an der Anlage vornehmen, ohne selbst wiederum eine Lizenz zu erwerben; die vorhandene ETS ist hier nutzlos.
hat der Bauherr eine Lizenz erworben, können Änderungen vorgenommen werden, jedoch sollte ein evtl. extern beauftragter SI (o.a.) schon über Erfahrung mit dem Umgang mit TESS verfügen.
Sollte das nicht der Fall sein, stellt sich die Frage, wer die Lehrstunden bezahlt bzw. ist der SI gewillt, sich in eine neue Software einzuarbeiten, der er momentan aufgrund der geringen Verbreitung in naherer Zukunft nicht mehr "begegnen" wird?
Solltest du mit deiner Vermutung
Tess ist anscheinend für Gebaude wie Sporthallen, Kongresszentren usw.. gedacht.
Recht haben, ist der Preis für das Produkt eigentlich noch viel zu niedrig!
Warum? Relativ einfach: Wegen der verhaltnismaßig geringen Zahl an Projekten dieser Grössenordnung könnte es IMHO recht schwierig werden, jemals die vielen hundert Entwicklungsstunden über verkaufte Lizenzen zu amortisieren. Aber das soll nicht mein Problem sein.
Interessant in diesem Zusammenhang ist aber, das Tetra auf seiner Webseite unter "Hier KNaXt's" sich über die vermeintlich "galoppierende Inflation von 3-5 % pro Jahr" bei KNX-Geraten augenzwinkernd aussert und den KNX-Herstellern pfleglichen Umgang miteinander und Vermeidung unangenehm harten Wettbewerb bescheinigt, sich selbst aber - sollte dem tatsachlich so sein - mit der eigenen Preisgestaltung IMHO recht geschmeidig in dieses Umfeld einfügt.
"Harten" Wettbewerb kann ich hier nicht erkennen. Mit der Doppellizenz werden Endkunden IMHO gezielt ausgebremst. Diese mögen bitte eine Lizenz bei Ihrem SI erwerben. Das ist bei der ETS anders.
Und wer die ETS als zu teuer bezeichnet übersieht, daß bei TESS Updates und Support nur erhalt, wer einen Support- und Wartungsvertrag abschliesst, der in der günstigsten Variante mit 79,90 € zzgl. Umsatzsteuer pro Monat, zu Buche schlagt und diesen auch für ein Jahr im voraus zahlen muss.
Nehmen wir noch einmal unseren Bauherrn mit einer vom SI gekauften Lizenz als Beispiel, so muss dieser (wenn der SI die Lizenz 1:1 durchreicht)
2.377,03 € für eine Lizenz aus dem Doppelpack investieren, und
570,49 € pro Jahr für Wartung- und Support bezahlen -> knapp 24 % des ursprünglichen Lizenzpreises
"Preisverdachtig" ist meiner Meinung nach etwas anderes.
Wie schon gesagt, begrüsse ich ausdrücklich einen neuen Spieler auf dem Feld, doch sehe ich noch einiges Potential für Verbesserungen.
Hallo,
ich hab hier alles mitgelesen und glaube das hier Äpfel und Birnen verglichen werden.
Zum einen die ETS-Software die mit jedem Projekt zurecht kommen muß. Nach Abschluß des Projektes wandert sie zum nächsten weiter.
Dadurch ist es erforderlich alle Möglichkeiten zu untstützen.
Tess dagegen ist nach Fertigstellung ein Teil des Projektes und kann nicht mehr so ohne weiteres entfernet werden.
Tess ist anscheinend für Gebäude wie Sporthallen, Kongresszentren usw.. gedacht. Da kann der Hausmeister mit den Touch PC auf Fehlersuche gehen und hat immer alle Infos dabei. In solchen Gebäuden werden zumeißt nur "einfache" EIB Geräte eingesetzt. (Ich hab z. B. keinen B.IQ Taster gesehen)
Neben dem Preis für mich als Endkunden ist schlicht die Inkompatibilität zur ETS der Killer für das Produkt. Wäre man kompatibel, und würde womöglich eine kostenlose Demoversion anbieten, könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder andere sich schrittweise den Vorteile der neuen Software nähert - man hätte ja immer noch die ETS im Rücken. Auch Plug-ins wären dann ja immer noch mit der ETS bedienbar.
Stattdessen wird mit der Inkompatibilität zur ETS praktisch noch geworben. Wenn dies z.B. Microsoft tun würde, könnte man davon ausgehen, dass der Support der Hersteller langfristig gesichert ist und die ETS sich "warm anziehen" müsste. Ein Kleinunternehmen sollte aber nicht auf Konfrontation, sondern eher auf Kooperation (sinnvolle Erweiterung/Ergänzung) setzen.
Offensichtlich liest die Firma TETRA hier mit, zumindest beschwert sie sich in einem anderen Forum darüber dass im "Parallelforum" (allzu viele KNX-Foren gibt es ja nicht und es wird nur in zwei der mir bekannten Foren über TETRA/TESS diskutiert) "zum Teil falsche Daten" verbreitet werden (http://www.knx-user-club.de/forum/sh...4&postcount=15) wobei ich nicht weiss welche der hier genannten Daten "falsch" sein sollen. Wenn TETRA der Meinung ist dass hier unrichtige Informationen stehen sollen die sich einfach registrieren und das richtig stellen.
Die Art der Darstellung von TETRA im anderen Forum und auf deren Webseite empfinde ich als überheblich. So etwas schreckt mich als potenziellen Kunden ab.
Die lt. Darstellung der TETRA grundlegende Inkompatibilitat der Datenformate von TESS und ETS (was den Datenaustausch TESS -> ETS angeht) ist meiner Meinung nach ein KO-Kriterium und so lange das so ist werde ich in meine zukünftigen Ausschreibungen als Ausschlusskriterium reinschreiben dass die Projektdaten an den Kunden im ETS-Format auszuliefern sind so lange nicht vom Bieter nachgewiesen wird dass alle im Projekt verbauten Hersteller mit TESS erstellte Programmierungen ohne Einschrankungen supporten. Ich hatte mehrfach den Fall dass Hersteller zur Fehlersuche ETS-Daten angefordert und benötigt haben und ich werde mir sicher nicht den Schuh anziehen dass ich mangels der Verfügbarkeit dieser Daten keinen Herstellersupport kriege - oder fallweise das Projekt in der ETS nachprogrammiere um den Fehler damit hoffentlich zu reproduzieren und die Datenbasis für den Support zu kriegen.
Die Informationen zum Plug-In-Support bzw. zur Nutzung von Plug-In-Geraten in TESS sind unzureichend. TETRA betont im anderen Forum dass einige Plug-In-Gerate in TESS durchaus parametrierbar sind, ich finde aber keine Liste dieser Gerate und auf Try and Error habe ich keine Lust - abgesehen davon dass das immer nur eine Momentaufnahme darstellt und eine solche Kompatibilitatsliste keine Aussagekraft für zukünftige Gerate oder Produktdatenbanken hat. Allerdings teile ich die Kritik von TETRA an den unsaglichen Plug-Ins voll und ganz, meine Meinung dazu findet sich in einigen Forenbeitragen. Nur werde ich den Kunden und mich nicht durch die Verwendung einer bestimmten Programmiersoftware in seiner/meiner Wahlfreiheit einschranken. Wenn der Kunde ein bestimmtes Gerat will oder wenn der Einsatz eines bestimmten Gerates technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist will ich das ohne Einschrankungen einsetzen können PUNKT Eine eventuelle DLL- und Registry-Müllhalde auf meinem ETS-Rechner interessiert den Kunden nullkommanichts, der will die Gerate die ihm gefallen oder die funktional und preislich optimal für seinen Bedarf sind PUNKT Wir kriegen die Plug-Ins nicht dadurch aus der Welt dass wir sie als "weder sinnvoll noch softwaretechnisch erforderlich" qualifizieren. Meine Tochter mit ihren 3,5 Jahren glaubt noch dran dass so was funktioniert ("2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefallt ...."), als "Newcomer" in einem gewachsenen Markt sollte man realistisch abschatzen können was geht und was nicht - und "Plug-Ins nur mit Einschrankungen" geht derzeit nun mal garnicht, dafür sind die Plug-In-Gerate zu zahlreich - und teilweise auch zu wichtig - als dass man die ignorieren könnte.
Man sollte aber auch nicht aus den Augen lassen dass die uneingeschrankte Kompatibilitat zum ETS-Datenformat nur die halbe Miete ist. Zum Thema "Datenaustausch mit Gira HS/FS" (Transfer der Gruppenadressen und DPTs via Druck- oder OPC-Datei - wahlweise auch gerne Eisbar, eibPort, Microvis oder jedes andere System welches Daten aus der ETS übernehmen kann) habe ich noch nichts gelesen - und wenn das auch nicht funktioniert ist das gemessen an meinem Bedarf noch ein KO für TESS.
Last but not least: Ich begrüsse es ohne Einschrankung dass es eine - zumindest in Ansatzen - ernst zu nehmende Konkurrenz zur ETS gibt. Von TETRA/TESS beworbene Features wie Netzwerkfahigkeit, Berechtigungen oder Portabilitat via USB-Stick lassen mir den Sabber in die Tastatur tropfen - aber der "Rest" (s.o.) muss eben auch passen, sonst ist das Kind meiner Meinung nach kaum lebensfahig. Wenn man das dann sinngemass und unisono von den Leuten gesagt bekommt die EIB-technisch wirklich die ganz grossen Rader drehen (wozu ich mich ausdrücklich nicht zahle - siehe Thread im anderen Forum) sollte man vielleicht mal das Hirn einschalten und ernsthaft darüber nachdenken.
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