Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lies bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich vermutlich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Klassische Elektroinstallation - Kabel für KNX Vorbereitung "dazulegen"?
Die Decke is rund 12 cm dick. Es handelt sich um eine Filigrandecke, die von oben vergossen wurde.
Wo nun Eisen liegt und wo nicht, bemerkt man erst beim Bohren. Die Decke ist bereits fertig gegossen.
Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Wenn die Decke bereits gegossen ist kann man das mit Dosen und Leerrohren vergessen. Ich hab das so verstanden dass die Decke erst noch gegossen wird.
Sie haben dann quasi eine Betondecke ohne Unterputzdosen?
Normalerweise setzt der Hersteller der Fertigbetonteile die Dosen nach Plan des Bauherrn. Bevor die Decke dann gegossen wird werden die die Leerrohre nach Bedarf verlegt.
In den seltensten Fällen muss man Eisen raustrennen. Eine Betondose bringt man doch bei einer Einfamilienhausdeckenarmierung locker dazwischen.
Die Decke is rund 12 cm dick. Es handelt sich um eine Filigrandecke, die von oben vergossen wurde.
Wo nun Eisen liegt und wo nicht, bemerkt man erst beim Bohren. Die Decke ist bereits fertig gegossen.
Ich hatte auch die Idee, trotz des Aufwandes Dosen in die Betondecke zu setzen, aber das wurde mir wie gesagt ausgeredet. Darüber hinwegsetzen möchte ich mich ungern....
Das hatte ich vor, aber diesen Zahn hat mir der Bauleiter bereits gezogen, weil beim Dosensetzen Stahl der Betondecke durchtrennt würde und es dann scheinbar statische Probleme gibt.
Mit Verlaub, aber die ganze Schweiz baut mit Deckendosen, und das seit die Schweizer die Rohre in den Beton legen.
Das hatte ich vor, aber diesen Zahn hat mir der Bauleiter bereits gezogen, weil beim Dosensetzen Stahl der Betondecke durchtrennt würde und es dann scheinbar statische Probleme gibt.
Also das halte ich für einen Witz vom Bauleiter. Ich hab schon hunderte Meter Leerrohr in Betondecken verlegt. In den seltensten Fällen muss man Eisen raustrennen. Eine Betondose bringt man doch bei einer Einfamilienhausdeckenarmierung locker dazwischen.
Ich würde mich mit der Aussage nicht zufrieden geben. Betondecken werden meines Wissens mit 300% Sicherheit armiert. Salopp gesagt können Sie also 1/3 des Eisen rausschmeißen und es hält immer noch.
Also nur Mut und mit dem Herrn Bauleiter mal Klartext reden. Eine Installation mit Leerrohren ist Stand der Technik und sollte auf jeden Fall machbar sein.
Das hatte ich vor, aber diesen Zahn hat mir der Bauleiter bereits gezogen, weil beim Dosensetzen Stahl der Betondecke durchtrennt würde und es dann scheinbar statische Probleme gibt.
Das ist Quatsch... oder ist die Betondecke nur 3cm stark ?
Wie machst Du die Auslässe für die Deckenleuchten und was wäre bei Einbaudeckenleuchten ?
230V Licht-Steckdosen Installation
[Verteilung] -->M25 Leerrohr--> [Deckendose in jedem Raum] -->M20 Leerrohr--> [JEDE Dosenkombination im Raum]
Das hatte ich vor, aber diesen Zahn hat mir der Bauleiter bereits gezogen, weil beim Dosensetzen Stahl der Betondecke durchtrennt würde und es dann scheinbar statische Probleme gibt.
Der größte Fehler in einem Neubau ist eine Installation ohne Leerrohre.
Wenn keine Leerrohre installiert werden dann kann man ein spätere Nachrüstung vergessen.
Ja, das ist mir mittlerweile auch klar geworden. Es ist halt die Frage, ob ich es ohne ganz gravierende Einschnitte und Änderungen noch hinbekomme.
Gestern habe ich von einem Bauvorhaben gehört, bei dem sich der Bauherr gleich für die volle KNX Installation entschlossen hat.
Die Begründung fand ich von der Kürze und Klarheit so wunderbar, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte:
"Wenn ich die Elektroinstallation nicht gleich in KNX ausführe, baue ich ein neues 'altes' Haus".
Eine halbe "Vorbereitung" ohne ordentliche Planung ist schwer. Soweit möglich überall das grüne KNX-Buskabel mit hinzulegen und insbesondere Leerrohre - Leerrohre - Leerrohre - ist sicher das wichtigste im Rahmen einer Vorbereitung. Allerdings auch sehr großzügige Verteilerkästen, weil es sind nunmal am Ende sehr viel mehr Leitungen.
Das alles bis zum Wochenende zu überblicken und schnell noch mitreinzulegen ist sehr sportlich. Es gibt zum Theme "KNX vorbereiten" eine Reihe von Threads hier mit entsprechenden Diskussionen, die solltest Du unbedingt lesen.
Wenn Du in der Kürze der Zeit sehr viel erreichen willst, solltest einen (kostenpflichtigen) Fachplaner hinzuziehen, das spart wochenlange Einarbeitung in das Thema und viele (noch teurere Fehler). Auch was eine reine "Vorbereitung" betrifft.
Schwierig hier eine genaue Anleitung zu geben.
Ich würde die Rohre wie folgt verlegen:
230V Licht-Steckdosen Installation
[Verteilung] -->M25 Leerrohr--> [Deckendose in jedem Raum] -->M20 Leerrohr--> [JEDE Dosenkombination im Raum]
Hinweis: Die Leerrohre direkt IN die Verteilung legen dann kann man einzelne Drähte einziehen. Dann kann man zunächst eine konvetionelle Installation einbauen und später dann nur Drähte nach ziehen.
EIB KNX
[Verteilung] -->M20 Leerrohr--> [Deckendose in jedem Raum (Präsenzmelder)] -->M20 Leerrohr--> [Dosen für Schaltstellen]
Der größte Fehler in einem Neubau ist eine Installation ohne Leerrohre.
Wenn keine Leerrohre installiert werden dann kann man ein spätere Nachrüstung vergessen.
Das grüne Buskabel darf gemeinsam mit NYM verlegt werden. Es darf aber nicht fest eingeputzt werden, sondern darf nur gemeinsam mit dem NYM in ein Rohr.
Erlaubt ist das schon, schön ist aber anders ...., aber wenns die einzige Möglichkeit ist dann würde ich das Kabel noch mit in den Schlitz legen.
Besser ein Kabel unter Putz als überhaupt kein Kabel, oder ?
Das grüne Buskabel darf gemeinsam mit NYM verlegt werden. Es darf aber nicht fest eingeputzt werden, sondern darf nur gemeinsam mit dem NYM in ein Rohr.
Achtung: in einer Dose, in der das Buskabel endet, darf kein NYM enden und umgekehrt. Die Vorbereitung, in jede Schalterdose ein grünes Buskabel zu legen, ist so nicht zulässig.
Das wird leider neben dem Faktor Zeit der Knackpunkt sein. Ich müßte also überall neue Schlitze und Dosen machen, bzw. die bereits bestehenden Schlitze nochmals vergrößern, um Platz für die Verrohrung zu schaffen. Die Schlitze aktuell sind nicht für Rohre vorgesehen und ich vermute, es würde auch statisch Probleme geben, das zu vergrößern.
Schade!
Aus kostengründen wurde bis zu diesem Zeitpunkt auf eine Businstallation verzichtet.
Wenn es jedoch in einem vertretbaren Rahmen bleibt, dann würde ich zumindest die Vorbereitung dafür treffen.
Konsens im Forum ist eigentlich, dass Vorbereitung eher nicht sinnvoll ist. Ich hatte auch mal so angefangen und habe dann doch eine volle Businstallation gemacht. Wenn du es trotzdem tun willst, hier meine 5 ct:
Das grüne Buskabel darf gemeinsam mit NYM verlegt werden. Es darf aber nicht fest eingeputzt werden, sondern darf nur gemeinsam mit dem NYM in ein Rohr.
Achtung: in einer Dose, in der das Buskabel endet, darf kein NYM enden und umgekehrt. Die Vorbereitung, in jede Schalterdose ein grünes Buskabel zu legen, ist so nicht zulässig.
Ausreichend große Verteilerkästen setzen! Bei KNX braucht man gerne mal die dreifache Größe im Vergleich zu konventionellen Installation.
Alle NYM als 5x1,5mm² auslegen, auch zu den Steckdosen. Aus der Unterverteilung zur ersten Dose im Raum auch gerne mit 7x1,5mm² oder noch mehr - jeder schaltbare Kreis braucht eben eine eigene Ader aus der UV.
Elektrische Rolläden alle direkt aus der Unterverteilung einzeln mit 5x1,5mm² anfahren.
Deckenöffnungen für Präsenzmelder vorsehen (am besten in jedem Raum), Buskabel reinlegen und von unten mit einem Dosendeckel verschließen.
Ein Wochenende wird dafür aber verflixt knapp werden.
Klassische Elektroinstallation - Kabel für KNX Vorbereitung "dazulegen"?
Hallo,
wir bauen ein Einfamilienhaus und sind gerade bei der Elektrorohinstallation. Aus kostengründen wurde bis zu diesem Zeitpunkt auf eine Businstallation verzichtet.
Wenn es jedoch in einem vertretbaren Rahmen bleibt, dann würde ich zumindest die Vorbereitung dafür treffen.
Ich habe gelesen, dass es nicht gestattet ist, die Busleitung im selben "Schlitz" wie das Elektrokabel zu verlegen.
An anderer Stelle stand aber, dass es bei der Wahl bestimmter / eines bestimmten Kabels wohl doch möglich sei.
Was ratet Ihr mir, bei einer bestehenden (klassischen) Rohinstallation?
Am Wochenende könnte ich noch ins Haus und kleinere Änderungen vornehmen, da die "Rohinstallation" durch mich selbst erfolgt und der Elektriker erst spätere Arbeiten übernimmt. Elektronikdosen von Kaiser habe ich bereits an einigen Stellen eingebaut.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über die Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Indem Du unten auf "ICH stimme zu" klickst, stimmst Du unserer Datenschutzerklärung und unseren persönlichen Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken zu, wie darin beschrieben. Du erkennst außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Deines Landes gehostet wird und bist damit einverstanden, dass Deine Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden.
Einen Kommentar schreiben: