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10 wichtige Aspekte für ein Architektengespräch

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  • thorsten9
    antwortet
    Hallo,

    nachdem ich mich mit drei Architekten getroffen habe kann ich nur feststellen, dass es sich wirklich lohnt mit mehreren Architekten zu sprechen. Ich habe schnell festgestellt, mit wem ich mir "menschlich" und "fachlich" eine produktive Zusammenarbeit hätte vorstellen können.

    Warum "hätte"?
    Unsere Vorstellungen lassen sich mit dem Bestandshaus nur sehr aufwendig umsetzen. Somit wäre ein Neubau für uns die sinnvollere Option - und um das Thema konkret anzugehen werden wir noch etwas mehr Zeit benötigen.

    Trotzdem vielen Dank soweit.

    Gruß & ein schönes Wochenende
    Thorsten

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  • bjo
    antwortet
    E-Kosten und Eigenleistungen

    Um die Kosten in den Griff zu bekommen hilft es

    - sich selbst zu beobachten bevor man baut, nutz ich das Radio in der Küche oder sonstwo wirklich, Entscheidungshilfe für wieder Multiroom
    - mach ich bei zusammenliegenden Räumen wirklich das Licht in einzelnen Abschnitten aus. Entscheidungshilfe für wieder mehrere BWM / PM´s
    - dimm ich in meinem jetzigen Heim oder habe ich abends punktuell z. B.
    schöne Tischleuchten an ....

    Kostenzuordung
    - wer hier mitliest wird schnell merken das oft der Rolladenmotor der KNX-Installation zugeschlagen wird, klassisch wäre es die Kosten des Fensterangebotes

    Eigenleistung ja aber
    - komplette Gewerke nur dann wenn ich das mal selber gelernt habe
    - sonst nur Hilfsarbeiten, Baustelle sauberhalten damit die Handwerker dafür keine Zeit verschwenden.
    alles andere verzögert den Bau und das kostet oft mehr als man spart.

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  • Gringo885
    antwortet
    Also nach oben gibt es nie Grenzen... der Weg dahin ist auch eher leichter als schwer... haben wir feststellen müssen.

    War aber auch das all inclusive sorglos Paket.
    Grundlegend, man plane einfach ohne, bzw mit wenig Kompromissen. Alles ins Leerrohr und separat schaltbar.

    PM / RM / Multiroom in fast allen Räumen, Bodentanks dazu umgesetztes Konzept vom Lichtdesigner, die nicht wirklich sparsam für die Dimmkanalbilanz sind etc etc...
    TKS mit Videostationen in jeder Etage, und jede Menge Vorbereitungen für CO2 / Luftfeuchtemessung in jedem Raum. HS war mit drin Touchpanels glaube ich nur eins die anderen 2 Optional, vorbereitet insg. 5

    Wetterstation / Sat Anlage etc versteht sich dann von selbst.

    Also alles in allem recht umfangreich hab bestimmt mal wieder was vergessen. Dazu kommt das wir von den 8 angeschriebenen Elektrobetrieben das eine Angebot zurück bekommen haben. Oft war da halt "Schaffen wir Kapazitätsmäßig nicht" Bei dem Angebot dann hatten wir alle auch ziemlich das Gefühl das da preismäßig jede Menge Sicherheit drin war, bzw man es ja mal versuchen konnte.

    Wie gesagt letztendlich sind es dann mit sehr viel Eigenleistung ca 50k€ geworden. Die sind aber so gut wie ausschließlich (Kasten aufhängen FI/RCD verdrahten vom Eli) fürs Material drauf gegangen... Glaube alleine 25k€ für die KNX Komponenten.

    Geht aber alles auch günstiger.

    Gruß

    Gringo

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  • Uwe!
    antwortet
    ich hab auch etwas gestutz.....Man kann eine E-Inst auch für 250.000€ machen....

    Unsere lag bei 20.000€

    Kommt halt drauf an, was man alles will. Nach oben gibt es da (wie fast überall) nahezu keine Grenzen.

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  • fishermen
    antwortet
    Zitat von Gringo885 Beitrag anzeigen
    Bsp. Unsere Elektro installation sollte nach den ersten Angeboten 180K€ kosten. Das war nichtmal der Umfang der jetzt umgesetzt wurde. Dafür wären best. nochmal 20K€ fällig gewesen.
    Hallo Gringo,

    ich muss hier mal nachfragen. Du meinst mit 180K schon 180.000 EUR, oder? Mir ist heute Morgen beim Lesen fast das Brötchen aus der Hand gefallen. Wie kommt man denn auf 180.000 EUR für eine Elektroinstallation? Ich möchte 2014 bauen und verschaffe mir daher gerade einen Überlick über KNX hier im Forum. Bei solchen Zahlen muss ich jedenfalls passen.

    Grüße
    Lars

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  • Fry
    antwortet
    Klar eine Frage der Relationen. Ich schätze für mich (ganz grob) 500h Arbeit für eine Ersparnis von (ebenfalls ganz frob) 80k. Der resultierende Stundenlohn ist, sagen wir mal, "auskömmlich" :-) und außerhalb der KNX-Welt am Bau für mich nicht zu erzielen. Das gilt für mich sogar noch bei 1000h Arbeit für die gleiche Ersparnis.

    Wobei ich die Zeit fürs Schnattern im Forum nicht als Arbeit rechne. (Die Zeit fürs Programmieren von Plugins aber schon.)

    VG, Fry

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  • tht
    antwortet
    Zitat von Fry Beitrag anzeigen
    Eigenleistung lohnt sich dort, wo die eigene Arbeitsstunde viel spart.
    Alles eine Frage der Relationen....

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  • Fry
    antwortet
    Zitat von Gringo885 Beitrag anzeigen
    Bsp. Unsere Elektro installation sollte nach den ersten Angeboten 180K€ kosten. Das war nichtmal der Umfang der jetzt umgesetzt wurde. Dafür wären best. nochmal 20K€ fällig gewesen.
    Kannst du bitte mal grob umreißen, was in den 180k drin gewesen wäre?

    Ich schätze für unsere Installation nämlich etwa 120k. Ausgegeben habe ich 45k, und da sind schon ein paar sehr feine Sachen dabei...

    Mein persönliches Fazit (was ich auch oben schon zum Ausdruck gebracht habe): Eigenleistung lohnt sich dort, wo die eigene Arbeitsstunde viel spart. Das ist m.E. bei KNX eher der Fall als bei den Klassikern der Eigenleistung (zB Fliesen legen).

    VG, Fry

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  • Gringo885
    antwortet
    Zitat von tht Beitrag anzeigen

    Rein unter Berücksichtigung unserer Stundensätze legen wir bei unserem Bauvorhaben mit der Eigenleistung (die über KNX hinausgeht) drauf, da lässt sich wenig schön rechnen!
    Das stimmt, in Summe ist sowas niemals Konkurrenzfähig. Allerdings haben selber geleistete Arbeitsstunden einen unschlagbaren Vorteil. Ich leiste Sie und muss sie daher nicht bezahlen.

    Man kann auch nur das Geld ausgeben was man zur Verfügung hat und wenn ich dann selber Stunden leiste, spare ich mir den Studennlohn, bekommen folglich für mich selbst einen Lohn in Höhe der Handwerkerstd. (evtl etwas weniger weil ich länger brauche) Soviel ist als Nettobetrag aber schon nicht schlecht ...

    Bsp. Unsere Elektro installation sollte nach den ersten Angeboten 180K€ kosten. Das war nichtmal der Umfang der jetzt umgesetzt wurde. Dafür wären best. nochmal 20K€ fällig gewesen.

    Mit Eigenleistung und Materialbesorgungshilfe unseres Elektrikers sind wir so bei ca. 50k€ gelandet. Was zwar jede Menge Arbeit aber auch schon ein ganz hübsches Gesamtgehalt... Das man sonst hätte Netto erstmal erarbeiten müssen.


    Gruß

    Gringo

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  • tht
    antwortet
    Zitat von Fry Beitrag anzeigen
    vorausgesetzt man ist bereit, sich tief einzuarbeiten.
    Sorry, da liegt Hund begraben: einarbeiten = Zeit! Ich hatte es erst letzte Woche mit einem Kollegen darüber: wurde ich für meine bisher erbrachte Eigenleistung meinen Stundensatz rechnen... NEIN, ich denke nicht drüber nach, sonst bekomme ich Depressionen! Das wusste ich aber vorher, bei mir spielen aber noch andere Gründe mit rein bei der Entscheidung für unseren Weg.

    Rein unter Berücksichtigung unserer Stundensätze legen wir bei unserem Bauvorhaben mit der Eigenleistung (die über KNX hinausgeht) drauf, da lässt sich wenig schön rechnen!

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  • greentux
    antwortet
    ---Zitat von Fry--- GERADE in diesem KNX-Gewerk kann man ENORM durch Eigenleistung sparen ---Zitatende---
    Ich glaube, es falsch zu machen, ist aber nicht so weit weg. Das hängt nun wirklich von jedem persönlich ab.
    Und wer hat schon neben den 40 Arbeitsstunden, den 20 h auf der Baustelle für die "normalen" Dingen auch noch 20 Stunden für KNX die Woche übrig.
    Das sollte man nicht so nehmen, wie es da steht, sondern ganz genau abwägen.

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  • thorsten9
    antwortet
    Zitat von redstar Beitrag anzeigen
    Vor einem derartigen Gespräch gilt eine "goldene Regel", die klare Formulierung des eigenen Auftrages. Dies ist in vielen Fällen nicht gegeben.
    Das stimmt.

    Zitat von Fry Beitrag anzeigen
    GERADE in diesem KNX-Gewerk kann man ENORM durch Eigenleistung sparen
    Die Auswahl an Sensoren/Aktoren/Leuchtmitteln will ich gemeinsam mit dem Elektriker festlegen (die Elektro Komponenten werden den Architekten wohl kaum interessieren). Die Parametrierung der Komponenten will ich selber durchführen. Als Software Entwickler und Nutzer eines Funk-Bus Systems (Homematic) sehe ich mich dazu (mit Hilfe des Forums) schon in der Lage. Das ist ja auch ein Thema was mir Spaß macht.

    Zitat von bjo Beitrag anzeigen
    einplannen von möglichst einem Abstellraum pro Etage. Diese sollten nach Möglichkeit dann auch noch übereinander angeordnet sein
    Danke - guter Hinweis!

    Mittlerweile habe ich auch die Liste an Punkten die ich aktuell sehe fast fertig (zumindest was ich aktuell absehen kann).
    Diese Liste werde ich mit den Architekten durchgehen. Die Punkte die aktuell noch nicht relevant, bzw. zu detailliert sind, müssen ja nicht intensiver durchgesprochen werden.
    Aber die Punkte schonmal kurz ansprechen zu können, sollte kein Fehler sein.

    Gruß
    Thorsten

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  • bjo
    antwortet
    Zitat von thorsten9 Beitrag anzeigen
    Einen schönen guten Morgen,
    1.) Versorgungsschächte von allen Räumen in den Keller zum Technikraum
    2.) Dicke der Wände (Statik) für ggf. Leerrohre (bin mir noch unsicher, ob/wo ich Leerrohre verwenden soll)
    3.) Platz für einen großen Schaltschrank im Technikraum
    4.) Eventuell Einsatz eines "Zentralstaubsaugers" (momentan nur eine fixe Idee)

    Thorsten
    zu
    1.) aus jedem Raum in den Keller, wir kaum gehen oder du machst Kompromisse bei der Wohnungsaufteilung

    ich würde folgendes mit dem Architekten abklären
    1.) Raumhöhe, Zwischendecke möglich, erwünscht
    2.) Bodenaufbau, bleibt der vorhandene Estrich oder kommt neue
    3.) einplannen von möglichst einem Abstellraum pro Etage. Diese sollten nach Möglichkeit dann auch noch übereinander angeordnet sein oder zum mindest teilweise! (Zentraler Schacht für alle möglichen Gewerke
    - alles andere kommt später und baut auf diesen Fragen auf.

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  • Norbe
    antwortet
    Zitat von redstar Beitrag anzeigen
    Der Architekt setzt lediglich meine Anforderungen und Wünsche sauber im Gewerk mit den Handwerkern um!
    Und Zitronenfalter falten Zitronen !

    Wer sich darauf verlässt, der hat ein Problem, besonders wenn es um KNX geht.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ergänzend zu den Fragen und in Kurzform:
    • das KNX System oder die analogen Komponenten sind in dieser Phase zu vernachlässigen. Die Begehung erfolgt wertefrei! Wenn bereits hier die Chemie und der Einsatz stimmt, dann sollte auch das Produkt klar sein. In der Regel nehmen sich die Firmen in ihren Produkten nichts und sollten nahezu baugleich. Ob ich tatsächlich dann in einer Parametrierung ggf. die eine Einstellung benötige oder nicht ist fraglich. Dies kenne ich in der Regel zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht.
    • Bezüglich der Festellung "das Grobe oder Grob". jeder Kontakt kostet Geld und je präziser ich auftrete und formuliere, u.a. auch Bereitschaft zeige ein Ohr für Empfehlungen zu haben ist für mich die halbe Miete. Jeder meiner Gesprächspartner hat mit großer Wahrscheinlichkeit keine soziale Ader und auch keine Muse mit mir Smalltalk zu betreiben. Seine "Augen" hängen an meinem Geldbeutel. Es liegt letztlich immer an mir. Der Architekt setzt lediglich meine Anforderungen und Wünsche sauber im Gewerk mit den Handwerkern um!
    • Bezüglich Eigenleistung. Thema wurde schon x-fach diskutiert. Ein Denkanstoss. Die mir bekannten Handwerker geben ein fertiges Projekt ab. Projekt = Installation, die Komponenten, und die Programmierung. Letztere ist in Summe kostenlos. Mit Geschick verschaffe ich mir eine Basis, von welcher ich nur noch zu schauen brauche und ein Optimum erreiche. Dieses würde ich über den Weg der Eigenleistung, der Beschaffung und nicht vergessen der Anrechnung der eigenen Zeit (kostet auch was) schaffen.

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