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Digitalstrom Erfahrungen

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  • bluegaspode
    antwortet
    AW: Digitalstrom Erfahrungen

    Die Kritik bezog sich konkret auf drei Sachen (kann es aber eben nur vom hörensagen weitergeben, kenne mich selber mit DS nicht aus, außer dass ich sehe, dass die Webseite gut gemacht ist) .

    Szenenaufruf per Doppel-/Dreifachdruck. Für Männer geeignet aber kein Woman Acceptance Faktor.
    Er hatte wohl Probleme einen Präsenzmelder anzuschließen und selbst nach Kontakt mit Support konnte er das nur mit extra Relais hinbekommen.
    Er glaubt das Programmier / Konfiguationssystem wird zu früh unflexibel.

    Repräsentativ ist das natürlich nicht. Über diesen Loxone Eli rümpft der KNX Eli ja auch seine Nase.

    Einen Eli der neutral mehrere Systeme mit seinen Vor/Nachteilen empfiehlt habe ich bisher noch nicht getroffen. Jeder hat da seine Vorliebe. Hab ja aber auch erst 5 getroffen.

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  • funny020
    antwortet
    HI,


    Zitat von bluegaspode Beitrag anzeigen
    Zwei von fünf Elektrikern mit denen ich bisher sprach redeten so:

    "Bei KNX plane ich immer viel mit dem Kunden und am Ende wird dass was sie wirklich wollen zu teuer und sie nehmen keine Hausautomation. Wie wärs mit Loxone, da bekommen sie für vernünftiges Geld viel mehr Leistung. Wenn wirklich nötig geht KNX später immer noch".


    Einer von ihnen riet übrigens von Digitalstrom ab. Hat er zweimal verbaut und ärgerte sich über das Bedienkonzept und Programmierkonzept.
    die Frage ist immer, ob der Elektriker auch digitalSTROM verstanden hat???
    Von der Programmierung (wenn man davon reden kann) denke ich, gibt es nichts einfacheres, was vergleichbar ist.... ich sag mal: "bissle Drag&Drop" und schon funzt der Raum... Programmierbar via Webbrowser....

    Bedienkonzept? Wo ist da das Problem? Taster in die Wand, dann entweder die normale Funktion für schalten/dimmen oder zweimal tasten für eine andere Leuchte. (Über das Thema mit 4x tasten reden wir mal nicht, aber der dritten Tast-Funktion finde ich es persönlich auch nicht super!).

    Durch die Gruppenbildung (die seit Version 1.7.1 verfügbar ist), kann eigentlich alles abgebildet werden, sei es Licht oder Jalousie.

    sri wenn ich so schreibe, aber ich denke, von einen System, dass man verkaufen will, muss man schon verstehen, bzw. auch selber schonmal probiert haben, und nicht erst beim Kunden "ausprobieren".

    Das digitalSTROM derzeit (!) noch nicht alles abdeckt, da habt ihr recht...aber wartet mal den Herbst ab...

    Dennoch bin ich nach wie vor der Meinung, will der Kunde KNX (weil er mehr Funktionalitäten will), bekommt er das...ist er mit digitalSTROM auch zufrieden (mit all seinen Vor- und Nachteilen), bekommt er das.... mir geht's zum Kundenzufriedenheit, nicht um Missionars-Tätigkeit!

    PS: bevor er überhaupt keinen "Komfort" aus Kostengründen einbaut, dann doch eine andere Lösung oder?


    schönen Abend noch ;-)
    Gruß
    Michael

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  • bluegaspode
    antwortet
    AW: Digitalstrom Erfahrungen

    Zwei von fünf Elektrikern mit denen ich bisher sprach redeten so:

    "Bei KNX plane ich immer viel mit dem Kunden und am Ende wird dass was sie wirklich wollen zu teuer und sie nehmen keine Hausautomation. Wie wärs mit Loxone, da bekommen sie für vernünftiges Geld viel mehr Leistung. Wenn wirklich nötig geht KNX später immer noch".


    Einer von ihnen riet übrigens von Digitalstrom ab. Hat er zweimal verbaut und ärgerte sich über das Bedienkonzept und Programmierkonzept.

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  • Axel
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Übrigens, würde ich es auch aus Haftungsgründen vermeiden, einen Kunden massiv in eine Richtung zu drängen und ihn besser selbst auf Basis der genannten Vor- und Nachteile entscheiden lassen.
    Entscheiden darf er natürlich selbst. Wir sind ein freies Land. Aber ich setze meinen Standpunkt deutlich, aus voller Überzeugung.

    Und mal ernst, welchen Nachteil hat KNX? Der Preis? Ist es das einzige Argument

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  • Axel
    antwortet
    Ich denke das es nicht um den langfristigen Bereich von über 50 Jahren geht. Da wird meist eh viel renoviert und verändert, da ganz neue Materialien und Architektur bevorzugt wird. Das wird in Zukunft sicherlich auch so bleiben. Eine kommende Generation bevorzugt immer etwas neues/ anderes. Wo früher kleine Räume und Tapeten waren, gibts heute offene Räume und gespachtelte Wände. In Zukunft werden wir vielleicht OLED Wände haben und noch vieles mehr. Aber das ist nicht das Thema.

    Es geht vielmehr darum, ob im mittelfristigen Bereich kleine oder große Anschaffungen mit in die vorhandene Haustechnik integriert werden können. Und exakt da scheitern die meisten alternativen Systeme, weil sie eben nicht offen und neutral sind. Was nützt mir ein System wenn sich die Heizung nicht integrieren lässt oder es zu zukünftigen Sub-Systemen keine Gateways gibt! Ja nicht mal eine LED vernünftig angesteuert werden kann.

    Jedenfalls kann von EIB/KNX behauptet werden, das in der über 20 jährigen Geschichte immer mit neuen Innovationen Schritt gehalten wurde. Denn wenn Hersteller A kein Produkt anbietet, bringt es Hersteller B raus oder ein ganz neuer Hersteller entsteht.

    Schaut man sich die bestehenden Gateways von DS zu anderen System an, so wird einem doch schnell verdeutlicht wie problematisch und ernst es ist.

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  • experde
    antwortet
    Moin, das sehe ich genau so!
    Und da ich versuche meiner Sonne in Zukunft Dreck- und Stemmarbeiten zu ersparen habe ich in fast alle Räume noch ein Minibreakout mit vier Fasern gezogen. Komme da was will...;-)
    Grüße, experde

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  • tbi
    antwortet
    ,Hallo

    Ich geb mal auch mein Senf dazu

    Ich bin der Meinung man sollte dem Kunden verdeutlichen, dass die die dinge in der Unterverteilung kommen und gehen können, So wie die Geräte in den UP-Dosen kommen und gehen können. Genauso wie die Deckenlampen, etc.


    DAS, was aber bleibt ist die Verkabelung !!!!!!!!!!

    Nun sollte man mit dem Kunden mal so diskutieren bzw. beraten.

    Die Bauzeit ist sehr kurz im Verhältnis zur Lebenszeit des Hauses.

    Dann sollte man eine Verkabelung machen die Zeitlos ist, egal wieviele Familien oder Kinder mal in dem Haus leben. Oder man mal Barrierefrei drin leben will.

    Das ist die Anforderung !!!!!

    Ich weiß auch nicht welche Technik in 50 Jahren mal gut und günstig ist. Aber ich weiß, dass mein große Unterverteilung und tiefe UP dosen und alles 1-zu-1 Verbindungen in die UV zeitlos sind. Ein Zweidrahtbus sicher auch in 50 Jahren noch für Sensoren reicht.

    Ich sage immer: "Ich habe mein Haus in die UV geschrumpft." und da kann ich in 50 Jahren auch noch DS einbauen, wenn ich will.

    Sowas ist für mich eine Nachhaltige Elektroinstallation.

    Wer so eine Verkabeung hat ist in Zukunft immer flexibel.

    Gruß Tbi

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  • Netzboss
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Hier ist die Grenze zum Missionar leicht erreicht oder bereits überschritten.

    Ich persönliche empfände es anmaßend wenn mir jemand sagen will, was ich morgen benötige.
    Da bin ich anderer Meinung! Bei KNX kann ich immer mit guten Gewissen dem Kunden (dem jeweiligem Geldbeutel entsprechend) eine Grundinstallation verkaufen mit dem Hinweis, daß es kein Problem ist, in ein paar Jahren, wenn es der Geldbeutel wieder zuläßt, seine Anlage bzgl. Visualisierung, Smart-TV-Steuerung (Wink mit dem Zaunpfahl an Axel ) o.ä. herstellerunabhängig zu erweitern.

    Kannst du das bei DS auch?

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  • janosch242
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen

    Was passiert denn sonst wenn Eure persönliche Zukunftsprognosse nicht eintritt? Zahlt Ihr dann den Austausch der von Euch aufgedrängten Technologie?
    Hi!

    Es gab (früher) mal einen Spruch: "Es ist noch niemals einem Banken-IT-Chef gekündigt worden, weil er IBM gekauft hat."
    Will heissen man hatte bisher damit nichts falsch gemacht und ging stark davon aus, auch für die Zukunft nichts falsch zu machen.

    Das gleiche denke ich bei KNX.
    Es ist einfach das am breitesten aufgestellte System, bei dem sich die Fachwelt einig ist dass es durch die extrem grosse Anzahl an Herstellern es auch die nächsten Jahre geben wird.

    Dass man einen Kunden nicht mit Gewalt irgendwo "hindrängen" sollte, ist klar. Wenn der Kunde nicht will, soll er besser zu einem anderen Dienstleister/Handwerker gehen...

    Viele Grüße,

    Gunnar

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  • Jambala
    antwortet
    Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    Ich bin da eher knall hart (100% KNX überzeugt).
    Übrigens, würde ich es auch aus Haftungsgründen vermeiden, einen Kunden massiv in eine Richtung zu drängen und ihn besser selbst auf Basis der genannten Vor- und Nachteile entscheiden lassen.


    Was passiert denn sonst wenn Eure persönliche Zukunftsprognosse nicht eintritt? Zahlt Ihr dann den Austausch der von Euch aufgedrängten Technologie?


    Den Schuh will sich dann natürlich niemand anziehen, weil man es ja eigentlich gar nicht besser wissen konnte.

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  • Jambala
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Der Kunde weiß aber nur was er HEUTE will. Wir müssen ihm sagen was er vielleicht MORGEN will.
    Hier ist die Grenze zum Missionar leicht erreicht oder bereits überschritten.

    Ich persönliche empfände es anmaßend wenn mir jemand sagen will, was ich morgen benötige.

    Ein Fachmann sollte objektiv alle marktüblichen Optionen schildern und zu jeder Option die Vor- und Nachteile nennen.

    Abschließend kann er eine persönliche Empfehlung aussprechen, sofern er in der Lage ist, diese auch nachvollziehbar zu begründen.

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  • Voltus
    antwortet
    Der Kunde weiß aber nur was er HEUTE will. Wir müssen ihm sagen was er vielleicht MORGEN will.

    Ich Diskutiere gerade die Ansteuerung von LED Streifen mit einem gewerblichen Kunden. Diesem wurde vom Elektriker Moeller/EATON Xcomfort automation verkauft (aus Unwissenheit?)

    Ich glaube der GF der Kundenfirma ist nahe dran die Mafia zum Elektriker zu schicken.....

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  • Axel
    antwortet
    Wenn ich den Kunden darüber aufkläre, dass an dem System nur eine Firma hängt, und es evtl. in paar Jahren sein kann, dass es die Firma nicht mehr gibt...hab ich doch alles getan oder? Entscheiden soll der Kunde selber!
    Ich bin da eher knall hart (100% KNX überzeugt). Erzähle aus Erfahrungen der Vergangenheit und anderen Kunden mit Praxisbeispiele wie Anlagen enden können oder Funktionen nicht möglich sind aber auch Anlagen vor 20 Jahren wo ich heute einfach ein Produkt einsetze aber auch selbst ersetzbar bin. Sollte er dann immer noch gegen KNX sein, kann ich das wirklich nicht vertreten und gönne mir ein "nein" zum Auftrag. Die meisten habe ich überzeugen können und das im Schwabenland (die Pfennig Fuchser).

    Für mich ist DS ebenfalls keine ernst zunehmende Alternative. Was können die schon großartig? was für Innovationen gibt es da?

    Es werden immer mehr Systeme und auch Produkte auf dem Markt kommen und genauso verschwinden. Unterm Strich bleibt die Infrastruktur des Gebäudes. Und wenn die nicht eine Sprache spricht, na dann gute Nacht.

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  • GLT
    antwortet
    In einem sind wohl alle einig - Kunde bezahlt, Kunde entscheidet.

    Ds ist aber imho keine Alternative, weder im Bestand, noch im Neubau.

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  • funny020
    antwortet
    Hallo,

    Fakt ist, dass KNX im privaten Umfeld ein absolutes Nischenprodukt ist.
    Bezogen auf den gesamten privat genutzten Immobilienbestand haben wir vermutlich eine Penetration <5%.
    Genau das ist der Punkt! Ich habe viel im privaten Wohnungsbau gearbeitet, klar haben wir KNX Projekte gehabt, aber wieviel waren das?
    Für mich zählt, dass der Kunde das bekommt was er will, und das passend für seinen Geldbeutel!

    Wenn ich den Kunden darüber aufkläre, dass an dem System nur eine Firma hängt, und es evtl. in paar Jahren sein kann, dass es die Firma nicht mehr gibt...hab ich doch alles getan oder? Entscheiden soll der Kunde selber!

    Gruß
    Michael

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