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  • Jambala
    antwortet
    Wie eine Alternative im Detail aussehen könnte ist doch vollkommen irrelevant.

    Fakt ist, dass KNX im privaten Umfeld ein absolutes Nischenprodukt ist.
    Bezogen auf den gesamten privat genutzten Immobilienbestand haben wir vermutlich eine Penetration <5%.

    Jetzt geht es doch nur um die Frage wieviele der restlichen 95% gerne eine intelligente Immobilie hätten, wenn die dazu erforderliche Technologie leichter zugänglich und günstiger wäre.

    Ich glaube daran, dass eine intelligente Immobilie irgendwann Standard im Neubau wird. Dies wird aber niemals auf Basis der heutigen hochpreisigen Lösungen mit aufwendig zentralisierten Produkten im Schaltschrank geschehen.

    Obwohl ich zufriedener KNX Nutzer bin, sehe ich durchaus auch Vorteile bei DS.

    Aber warten wie es ab ...

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  • dschwert
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Wohl kaum - IPbasiernd ist nichtssagend über Interoperabilität, Kompatibilität usw.
    Richtig. IP wäre zweifellos eine Möglichkeit, aber die übliche Netzwerkverkabelung ist sicher keine Option für den Physical Layer. Das wäre dann doch wieder ein Zweidrahtsystem mit Stromversorgung und Daten über eine zweiadrige verdrillte Leitung wie KNX.
    Das Protokoll darüber müsste auch irgendwie ähnlich sein.
    Auch wenn es Standards für TCP/IP gibt, müsste man das Protokoll für diese Anwendung doch wieder standardisieren, genauso wie für KNX gemacht.

    Alles in allem kein Vorteil zu sehen, ausser daß ein Kästchen im Bullshit-Bingo angekreuzt wäre.
    (Das Protokoll könnte man sicher auf XML basieren - und schon wieder ein Kästchen.)

    Wenn es KNX noch nicht gäbe, sähe es evtl. anders aus. Aber selbst dann hätte man den Nachteil, daß es für kleine Microcontroller sehr einfach ist, ein serielles Protokoll abzuwickeln. Ein ausgewachsenes Netzwerkprotokoll ist ungleich aufwendiger.

    Gruß,

    Dietmar

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  • Netzboss
    antwortet
    Zitat von glt Beitrag anzeigen
    wohl kaum - ipbasiernd ist nichtssagend über interoperabilität, kompatibilität usw.
    Full Ack!

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Wenn sich hier z.B. einmal IP basierte Komponenten etablieren werden, die jeder ohne Einschränkung produzieren kann, wird auch KNX unter Druck geraten können.
    Wohl kaum - IPbasiernd ist nichtssagend über Interoperabilität, Kompatibilität usw.

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  • Netzboss
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    ...Komponenten etablieren werden, die jeder ohne Einschränkung produzieren kann...
    Und dann wird es auch jeder vertreiben und jeder wird es einbauen und jeder wird es verkaufen...
    Wie schaut es dann mit der Kompatibilität dieser Komponenten untereinander aus, wenn es hier kein Reglement gibt ("ohne Einschränkung")?
    Das kann man vielleicht privat im Heimbereich einsetzen, wenn die Arbeitszeit keine Rolle spielt, aber in der Geschäftwelt?

    Für was brauchen wir dann in dem Bereich noch Fachfirmen und Systemintegratoren, die damit Geld verdienen?

    Im KNX-Hardware-Bereich gibt es günstige und hochpreisige Hersteller, kann jeder für sich entscheiden.

    Ich finde nicht, daß die Software teuer ist. Gutes Werkzeug und Meßequipment, das ein Fachbetrieb benötigt, kostet auch und muß regelmäßig gwartet (kalibriert) werden.
    Für mich ist die Software nichts anderes.

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  • Jambala
    antwortet
    Deutsche bzw. europäische Firmen waren lange Zeit Weltklasse bei Fotografie, HiFi, TVs, Telekommunikation usw. Heute ist das alles nach Asien gewandert.

    Garantien gibt es auch für KNX nicht. Das Risiko ist jedoch deutlich geringer als bei DS. Aber nicht jeder will unbedingt eine Lösung für die Ewigkeit.

    KNX ist aber auch angreifbar, weil es aufgrund der Preisgestaltung der Hardware und des Software Protektionismus nicht Massenmarkt tauglich ist. Außerdem ist die kostenintensive Zertifizierung ein enormer Innovationskiller. Kleine Start-Ups haben hier fast keine Chance.

    Wenn sich hier z.B. einmal IP basierte Komponenten etablieren werden, die jeder ohne Einschränkung produzieren kann, wird auch KNX unter Druck geraten können.

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  • Netzboss
    antwortet
    Das Risiko für den Kunden war aber damals mit 5 Gründungsfirmen weitaus geringer ;-)

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  • funny020
    antwortet
    Hi,

    das kann man nicht sagen - da hast du recht....aber ich denke nicht, dass digitalSTROM wieder in der Versenkung verschwindet.... dafür haben die schon zuviel Geld in das System gesteckt... Das Thema ist ja schon alt ;-)

    Aber ich denke bei KNX konnte man das damals auch nicht genau sagen
    ;-)


    Gruß
    Michael

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  • Netzboss
    antwortet
    Hallo Zusammen,
    wie schon von anderen geschrieben, sehe ich das Problem darin, daß es nur einen Hersteller gibt.
    Im Moment ist der Kunde vielleicht zufrieden, was machst du aber, wenn er irgendwann ändern oder erweitern will, und es gibt nix mehr von Digitalstrom?
    Bei KNX kein Problem, da wird es immer eine Lösung geben!
    Und gerade deswegen empfehle ich im gehobenen Neubau immer KNX, weil ich nicht möchte, daß der Kunde eines Tages kommt und zu Recht unzufrieden ist, weil ich ihm kein zukunftssicheres System eingebaut habe.
    Für mich gehört gerade Weitblick und der Einsatz bewährter langfristig verfügbarer Systeme zur Kundenfreundlichkeit.
    Ich hab vor kurzem an einer Uralt-EIB-Anlage (über 10 Jahre alt) Lichtschaltungen in Dimmung umgebaut oder in einer anderen (da waren Siemens-Aktoren drin, bestimmt 15 Jahre alt) einen Busch-Jäger Prion nachgerüstet. Alles kein Problem und der Kunde war begeistert und überzeugt damals in die richtige Technik investiert zu haben.
    Ob das bei Digitalstrom auch so bleibt?

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  • funny020
    antwortet
    Hallo,

    das ist auch der Punkt warum sich manche mit KNX verrennen und am Schluss der Elektrotechniker nicht zufrieden ist, und der Kunde gleich zweimal nicht!

    Ich muss nicht missionarisch den KNX nach vorne bringen - wenn man den Kunden verschiedene Systeme vorschlägt und dementsprechend offen und EHRLICH über die Vor- und Nachteile von verschiedenen Systemen spricht, ist am Ende auch jeder zufrieden!

    In meinen Augen gibt es nichts schlimmeres, als einen Kunden in eine Richtung zu bewegen, die den Elektrotechniker einfach von der Hand geht, dem Kunden aber nicht zusagt... da hat keiner was davon!

    Einen gut befreundeten Kumpel habe ich drei Systeme zur Auswahl vorgeschlagen... KNX, Telefunken-SB und digitalSTROM... letztendlich sind wir bei KNX gelandet... warum? weil er mehr Features wollte, als die anderen Systeme derzeit liefern können bzw. konnten.
    (bei den drei Systemen kann man jetzt auch hinterfragen, warum gerade die, aber hierzu muss ich sagen, hinter diesen drei Systemen stehe ich, und habe auch einen Support der hilft... bzw. selbst soviel Ahnung dass ich die Kundenwünsche erfüllen kann!)

    Nehmen wir mal den Missionarischen Hut runter und setzen den Kundenfreundlichen auf ;-)

    Gruß
    Michael

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  • Jambala
    antwortet
    Zitat von funny020 Beitrag anzeigen
    Ich bin Elektrotechnikermeister... kein Missionar ;-) Hauptsache der Kunde ist zufrieden...
    Da bist Du vielen anderen Handwerkern aber um Lichtjahre voraus.

    Eine ergebnisoffene und objektive Beratung habe ich bisher selten in Zusammenhang mit Handwerkern erlebt und dabei ist es egal um welches Gewerk es sich handelt.

    Bisher habe ich immer einen beschränkten Marktüberblick oder eine fast fanatische Lösungsverliebtheit erlebt.

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  • funny020
    antwortet
    Hallo KNXler ;-)

    digitalSTROM macht derzeit eine aktive Werbung - Banner im Internet bzw. viele öffentliche Auftritte und Beitretungen, z. B. Smart Home Initiative.

    Bis zur CeBit heuer war ich digitalSTROM auch skeptisch gegenüber gestanden, man hat vom System keine Neuerungen mehr gesehen.... ab der CeBIT gings aber rasant nach oben, aktive Werbung, bzw. die neue Automatisierungsklemme... und was ich weiß, es geht noch weiter... aber warten wir es ab!

    Ich seh digitalSTROM nicht als Konkurrenz zum KNX... aber mancher will eben kein komplett KNX-gesteuertes Haus haben, sondern eben nur ein bisschen was, was eben der Geldbeutel im Moment hergibt... in Sachen Erweiterung ist das System KNX schon voraus...

    Negative Nebeneffekte konnte ich bislang nicht feststellen... ich berate die Kunden offen über Vor- aber auch Nachteile des Systems...so kann sich jeder aussuchen was er will und was er bereit zu zahlen ist.

    Ich bin Elektrotechnikermeister... kein Missionar ;-) Hauptsache der Kunde ist zufrieden...


    Gruß
    mk

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  • Netzboss
    antwortet
    Da freue ich mich auch schon drauf!
    "Was halten Sie denn von Digitalstrom?"
    Oweiowei...

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  • SnowMaKeR
    antwortet
    Hilfe, DigitalStrom hat es ins Mittagsmagazin von ARD+ZDF geschafft.
    Es ist DIE Lösung für Bestandswohnungen zum Nachrüsten und es gibt coole Apps.

    Oh weiha. Ich weiß welche Anrufe mich erwarten.

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  • Tessi
    antwortet
    Zitat von Anon Beitrag anzeigen
    Trotzdem bin ich gegenüber dS immer noch skeptisch, was die ganze Vermarktung und die Verwirklichung ihrer Idee, dass die Hersteller die Chips in ihre Komponenten einbauen, betrifft. Denn die Idee selbst gibt es jetzt seit fast zehn Jahren und mir sind noch keine namhaften Hersteller bekannt, welche auf diese Lösung bauen
    Da zitiere ich mich noch einmal:
    Zitat von Tessi Beitrag anzeigen
    Wer die aktuellen Preise und den Funktionsumfang kennt, versteht, warum kein Hersteller auch nur im Traum daran denken wird, das in ein Gerät zu integrieren - so viel Aufpreis findet einfach nicht genug Kunden als das es sich für einen Hersteller derzeit lohnt, darüber auch nur nachzudenken...

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