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  • Anon
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Hallo,



    seit drei Jahren im KNX-Forum angemeldet - und nun der erste Beitrag mit einem kleinen Loblied auf digitalSTROM?

    Magst Du uns nicht kurz Deine Funktion mitteilen? Also ob Du nun Privatanwender bist (und Dich sonst jemand hier im Forum privat kennt) oder ob Du in einem geschäftlichen Verhältnis zu digitalstrom stehst.

    Sorry für die Rückfrage, aber wir hatten schon mal "virulente" Marketingbeiträge zu digitalStrom.

    lg

    Stefan
    Hallo Stefan

    Ja ich war bisher ein stiller Beobachter, dass stimmt

    Ich bin im Verkauf, Bereich Hausautomation, tätig. Ich habe also nicht nur digitalSTROM "im Angebot" sondern auch KNX und andere Lösungen, welche ich in den Markt bringen möchte.

    Mit meinem Beitrag wollte ich mitteilen, dass wenn sich jemand entscheiden muss, ob knx, DS oder was auch immer, und mit dem Bedienen von Licht und Beschattung zufrieden ist, sich mit dS auf jedenfall
    anfreunden kann.

    Trotzdem bin ich gegenüber dS immer noch skeptisch, was die ganze Vermarktung und die Verwirklichung ihrer Idee, dass die Hersteller die Chips in ihre Komponenten einbauen, betrifft. Denn die Idee selbst gibt es jetzt seit fast zehn Jahren und mir sind noch keine namhaften Hersteller bekannt, welche auf diese Lösung bauen.

    Gruss
    Anon

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  • tschappli
    antwortet
    aufgepasst mit digital strom wenn du dimmen möchtest...:-))
    dali ist die zukunft..und somit rein mit dem knx...so bist du auch in zukunft gerüstet...:-)...und auch nicht von einem hersteller abhängig...

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  • Tessi
    antwortet
    Das ist ja das Dilemma all dieser Lösungen, sie sollten Leitungen und damit Kosten sparen, indem Aktoren vor Ort sitzen. Statt dessen ist die dafür notwendige Technik so teuer, das es billiger ist noch mehr Leitungen zu ziehen und die Aktoren zentral zu haben. Manche zentralisieren ja sogar noch die Binäreingange (noch mehr Leitungen). Am Ende ist es so zentral, das man es fast komplett durch eine SPS o.ä. ersetzen kann (intern hat die auch einen Bus zur Verbindung ihrer verschiedenen Module, aber deswegen kommt keiner auf die Idee, das auch Bus zu nennen).

    LCN ist vom Grundgedanken gut gemeint, braucht aber auch eine extra Ader, die bei Nachrüstung bestehender Gebäude meist nicht verfügbar ist und braucht für jeden Aktor vor Ort eine eigene Stromversorgung, also entweder per eigenem 230V Netzteil (braucht dann mehr als die KNX-üblichen 250mW) oder 24V per extra Leitung. Wo liegt da praktisch der Vorteil? Ausser vielleicht das ich es nur mit 230V Leitungen umsetzen kann.
    Ok, man hätte KNX auch so spezifizieren können und theoretisch könnte man das neben TP, Funk und Power-Line auch noch machen. Wird man aber nicht...

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  • dietmar1
    antwortet
    Was ich bei KNX reichlich schade finde, ist die Tatsache, daß vom Busgedanken in der Praxis nicht so viel übrig geblieben ist.
    Einspruch, wenn ich mir die gesamte Sensorik anschaue, ist das Bus pur. Dass die meisten von uns die Aktorik zentral im Schaltschrank vorhalten, ist doch eine interessante kostengünstige Option, aber immer noch ein Bus.

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  • dschwert
    antwortet
    Zitat von Tessi Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an, wie du stabil und zuverlässig definierst. So gut wie KNX-TP kann es nicht sein, gegenüber Funk- oder anderen Power-Line-Lösungen könnte es gut abschneiden - es gibt aber bislang wohl zu wenige Installationen, um das wirklich beurteilen zu können.
    Genau. Man hat bislang über das Prinzip einiges gelesen und kann sich viel Marketingblabla lesen. Aber ob es wirklich irgendwo im Einsatz ist und zuverlässig funktioniert weiß man nicht. Von daher würde ich es nicht als Option ansehen für irgendwas das über reine Komfort-/Zusatzfunktionen hinausgeht.

    Zitat von Tessi Beitrag anzeigen
    Bei Bestandsbauten wird das tatsächlich ein Problem werden, aber irgendwie geht man bei DS wohl davon aus, das sowieso keiner wirklich alle Stromkreise anschließen will (wobei ich sagen würde, wenn schon DS, dann auch auf allen Leitungen).
    Eben. Den E-Herd und so kann man vielleicht aussparen, aber die ganzen Stromkreise für die Wohnräume müsste man einbeziehen, um z.B. Rolläden zentral und dezentral steuern zu können. Das Problem ist ja auch nicht nur der Platzbedarf, sondern die nötige Umverdrahtung im Verteiler.

    Zitat von Tessi Beitrag anzeigen
    Welche? Die meisten Menschen würden für quick and dirty einfach billige Funklösungen vom Discounter verwenden und wenn es vernünftig sein soll nimmt man drahtgebundene Systeme mit exklusiven Steuerleitungen.
    Für genau diese Anwendungen. In einer Großstadt halte ich die bekannten Funklösung für keine Option. Ausserdem sind die Funklösungen i.d.R. hässliche Zwischenstecker und unpraktische Fernbedienungen.
    Wenn es eine simple, zuverlässige, preiswerte Powerline-Lösung zur Festinstallation gäbe, hätte ich diese als Alternative für z.B. Rollladensteuerung in Betracht gezogen. Da es diese nicht gibt, wirds KNX für alles...

    Was ich bei KNX reichlich schade finde, ist die Tatsache, daß vom Busgedanken in der Praxis nicht so viel übrig geblieben ist. Sowas wie LCN hätte ich deutlich eleganter gefunden.


    Gruß,

    Dietmar

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  • Tessi
    antwortet
    Zitat von dschwert Beitrag anzeigen
    Was mich bei Power-Line-Geschichten ja immer interessiert: ist das ganze stabil und zuverlässig?
    Kommt drauf an, wie du stabil und zuverlässig definierst. So gut wie KNX-TP kann es nicht sein, gegenüber Funk- oder anderen Power-Line-Lösungen könnte es gut abschneiden - es gibt aber bislang wohl zu wenige Installationen, um das wirklich beurteilen zu können.

    Zitat von dschwert Beitrag anzeigen
    Irgendwelche Beeinflussung durch billige Schaltnetzteile oder sonstige Störungen auf der Leitung?
    Jedes Signal hinreichender Stärke das dem reinen Sinusspannungsverlauf überlagert wird (von wem und warum auch immer) kann grundsätzlich erst einmal für die Zeit seines Vorhandenseins eine Übertragung stören bis hin zur Unmöglichkeit jeglicher Kommunikation. Die Frage wie viel Störung akzeptabel ist, bis der Benutzer dies im normalem Umgang auch bemerkt, ist wohl noch offen.

    Zitat von dschwert Beitrag anzeigen
    Ansonsten sehe ich als größten Nachteil neben der Herstellerabhängigkeit die Notwendigkeit eines DSM pro Sicherungsautomat. Der Geld- und Platzbedarf ist enorm und spätestens damit ist es (preislich) uninteressant für die Ausstattung eines Neubaus und technisch schwierig für einen Bestandsbau (wer kann neben jeden Sicherungsautomaten ein DSM einbauen?).
    Nun ja, mit den heute üblichen REG-Aktoren braucht man auch bei KNX größere Verteilerschränke. Beim Neubau ist das kein wirkliches Problem da man es ja von vornherein bei der Planung berücksichtigen kann. Bei Bestandsbauten wird das tatsächlich ein Problem werden, aber irgendwie geht man bei DS wohl davon aus, das sowieso keiner wirklich alle Stromkreise anschließen will (wobei ich sagen würde, wenn schon DS, dann auch auf allen Leitungen).

    Zitat von dschwert Beitrag anzeigen
    Wenn man nur - wie bei anderen Power-Line-Systemen - einen Phasenkoppler pro Haus/Wohnung bräuchte,
    Manchmal braucht man den nicht einmal, manchmal sind die Leitungen schon durch die Verlegung gut genug gekoppelt. Teilweise braucht man deshalb schon Sperrfilter (wie auch bei DS), damit das Signal nicht auch in fremden Wohnungen noch empfangen werden kann.

    Zitat von dschwert Beitrag anzeigen
    fände ich das Konzept ganz interessant für die ein oder andere Anwendung.
    Welche? Die meisten Menschen würden für quick and dirty einfach billige Funklösungen vom Discounter verwenden und wenn es vernünftig sein soll nimmt man drahtgebundene Systeme mit exklusiven Steuerleitungen.

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    Zitat von funny020 Beitrag anzeigen
    Für Neuanlagen im privaten Umfeld mit Jalousie bzw. Licht auch zu empfehlen.
    Das sehe ich ganz anders.

    Für mich ist es wichtig den Kunden auch auf die Nachteile hinzuweisen
    Ich habe den Eindruck, dass du die Nachteile nicht kennst, sonst würdest du DS nicht guten Gewissens für den Neubau empfehlen.

    bzw. einfach nem Raum installieren und dann den Kunden mal testen lassen.
    Das bringt wenig. Natürlich wird da erstmal das Licht an- und ausgehen aber was sagt uns das über die Probleme die das System mit sich bringt?

    Bevor Fragen kommen - ich bin Elektrotechnikermeister und als Dozent an einer Schulungsstätte tätig ...
    und da bringst du den Elektrikern bei, dass sie DS im Neubau verwenden sollen?

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  • dschwert
    antwortet
    Was mich bei Power-Line-Geschichten ja immer interessiert: ist das ganze stabil und zuverlässig?
    Irgendwelche Beeinflussung durch billige Schaltnetzteile oder sonstige Störungen auf der Leitung?

    Ansonsten sehe ich als größten Nachteil neben der Herstellerabhängigkeit die Notwendigkeit eines DSM pro Sicherungsautomat. Der Geld- und Platzbedarf ist enorm und spätestens damit ist es (preislich) uninteressant für die Ausstattung eines Neubaus und technisch schwierig für einen Bestandsbau (wer kann neben jeden Sicherungsautomaten ein DSM einbauen?).
    Wenn man nur - wie bei anderen Power-Line-Systemen - einen Phasenkoppler pro Haus/Wohnung bräuchte, fände ich das Konzept ganz interessant für die ein oder andere Anwendung.

    Gruß,

    Dietmar

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  • funny020
    antwortet
    Hallo,

    ich will kein Loblied auf digitalstrom singen, aber letztendlich ist es immer die Entscheidung des Kunden was er will bzw. bereit ist für seinen Komfort zu zahlen.

    Die grosse Stärke von digitalstrom ist die einfache und schnelle Integration in eine vorhandene Installation. Für Neuanlagen im privaten Umfeld mit Jalousie bzw. Licht auch zu empfehlen.

    In meinen Augen soll der Kunde entscheiden welches System er will. Für mich ist es wichtig den Kunden auch auf die Nachteile hinzuweisen bzw. einfach nem Raum installieren und dann den Kunden mal testen lassen.

    Bevor Fragen kommen - ich bin Elektrotechnikermeister und als Dozent an einer Schulungsstätte tätig und somit auch mit digitalstrom bissle was zu tun :-)

    Gruss
    Mk

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  • Tessi
    antwortet
    Zitat von henfri Beitrag anzeigen
    Erzähl doch mal was über die Preise!
    Guckst Du hier: http://www.aizo.com/de/produkte/docu...nkl.19MWST.pdf

    Zitat von henfri Beitrag anzeigen
    Aber in diesem Punkt unterscheidet sich DS von KNX ja nicht.
    Nein, DS ist vermutlich sogar eher teurer als KNX (ich habe das für meine Installation noch nicht berechnet), nur wurde bei DS was anderes behauptet, bevor es dann tatsächlich verfügbar war. Vor der eigentlichen Markteinführung, als es noch Vaporware war (es existierten ein Konzept, ein im Labor funktionierendes Übertragungsverfahren und ein paar Labormuster einiger zukünftiger Klemmen), sollte eine DS-Klemme bei Serienfertigung noch bei deutlich unter 10€ liegen (Preise von 3-5€ wurden seinerzeit genannt, was dann tatsächlich eine Kampfansage an alle bestehenden Systeme gewesen wäre), jetzt kann man froh sein, sie für unter 100€ zu bekommen - auch DS kann nicht zaubern. Für einen einzelnen Schaltkanal mit Strommessung ist das reichlich teuer, selbst für KNX-Verhältnisse.

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Tessi Beitrag anzeigen
    Wer die aktuellen Preise und den Funktionsumfang kennt, versteht, warum kein Hersteller auch nur im Traum daran denken wird, das in ein Gerät zu integrieren
    selbst wenn aizo den dsID-IC zum Selbstkostenpreis oder gar kostenlos abgibt bleiben für den Weißgerätehersteller immer noch die Integrationskosten. Diese würden sich nur lohnen wenn es eine breite digitalstrom-Nutzerbasis gäbe und durch die ds-Kompatibilität mehr abgesetzt würde.

    Zitat von henfri Beitrag anzeigen
    Erzähl doch mal was über die Preise!
    Die Preise sind kein Geheimnis:

    aizo - Produkteüberblick

    Hinter jedem Sicherungsautomat braucht man einen dSM11 (225.-) dazu mindestens 80.- für eine Taster/Leuchte Kombination. Dabei muss jeder Raum einzeln abgesichert werden, da immer alle Leuchten des Raums gemeinsam über Szenen angesprochen werden. Theoretisch ist auch eine direkte Adressierung möglich, dann steigt die Reaktionszeit aber von 700ms* auf deutlich über 1s.

    *) Die Szene wird über Mehrfachdrücken des Tasters gewählt, dazu ist es erforderlich, dass der Taster eine gewisse Zeit wartet um sicher zu sein, dass kein weiterer Tastendruck mehr kommt. 700ms sind ist Zeit vom ersten Tastendurck bis zur Reaktion an der Lampe.

    (Hoffe ich habe das alles noch richtig im Kopf, ist schon etwas her, dass ich mich damit beschäftigt habe.)

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  • henfri
    antwortet
    Erzähl doch mal was über die Preise!

    Aber in diesem Punkt unterscheidet sich DS von KNX ja nicht.

    Gruß,
    Hendrik

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  • Tessi
    antwortet
    Zitat von dietmar1 Beitrag anzeigen
    4. Mich hat die Vision fasziniert, dass 3-Party Hersteller die Chips in ihren Geräten verbauen und dass damit zB "weiße Ware" intelligent wird. Scheint aber bei der Vision zu bleiben.
    Wer die aktuellen Preise und den Funktionsumfang kennt, versteht, warum kein Hersteller auch nur im Traum daran denken wird, das in ein Gerät zu integrieren - so viel Aufpreis findet einfach nicht genug Kunden als das es sich für einen Hersteller derzeit lohnt, darüber auch nur nachzudenken...

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Anon Beitrag anzeigen
    Im Sommer kann man die Sensorik ebenfalls in das System aufnehmen (sprich: Bewegungsmelder, Wetterstation, Rauchmelder etc.)
    Die Sensor Klemme wird soweit ich weiß nur ein 230V Binäreingang. Es können also weiterhin keine analogen Werte über eine ds-Linie übertragen werden.

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  • dietmar1
    antwortet
    Hallo,
    Vorweg, ich habe keine praktischen Erfahrungen mit Digitalstrom. Hatte mich bis ca Anfang 2012 mit dem Thema beschäftigt und mich letztenendes bei meinem Neubau doch für KNX entschieden.
    Gründe:
    1. Es gibt nur einen Anbieter, also proprietäre Lösung, die auch noch sehr neu im Markt ist. Es gab bis Anfang 2012 auch keine Referenzinstallationen, bis auf eine Kirche. Ich konnte auch keine Infos finden (und von digitalstrom bekommen) um einen Eindruck über die finanzielle "Gesundheit" des Unternehmens zu bekommen.
    2. Die Lösung wird sehr schnell teuer (Bau mal einfach eine Konfig auf). Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll.
    3. Eingeschränkte Funktionalität. Sämtliche Erfahrungsberichte die ich im Netz gefunden habe, beschränkten sich auf Licht (ein/aus und dimmen) und das war auch nicht immer einfaches Plug and Play.
    4. Mich hat die Vision fasziniert, dass 3-Party Hersteller die Chips in ihren Geräten verbauen und dass damit zB "weiße Ware" intelligent wird. Scheint aber bei der Vision zu bleiben.

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