GIRA Rauchmelder - Relais-Modul
Hallo zusammen,
aus der Erfahrung heraus noch ein Hinweis zu einer Kombination der (auch funkvernetzten) Gira Rauchmelder mit einem (oder mehreren) Rauchmeldern mit Relais-Modul.
Das Relais-Modul hat zwei Wechselkontakte, einen für die Raumeldung, einen für Fehlerzustände. Verkabelt man jetzt einen Rauchmelder (auch mit Funkmodul) über den Zwei-Draht-Bus mit einem Rauchmelder mit Relais-Modul werden die Rauchmeldungen der einzelnen Rauchmelder zuverlässing über das Relais-Modul gemeldet.
Fehlerzustände werden bei dem Gira Relais-Modul nur vom Melder mit dem montierten Relais-Modul übermittelt. D.h. die Fehlerzustände der anderen Rauchmelder werden NICHT gemeldet. Eine kleine, aber aus meiner Sicht zu berücksichtigende Besonderheit, die sich auch in der Produktbeschreibung findet.
MfG
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Brandschutz
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Ein Gast antworteteBei vernetzten Rauchwarnmeldern reicht tatsächlich ein Relaismodul, man könnte es aber noch Stockwerksweise auftrennen.
Bei Vernetzten Rauchwarnmeldern unterscheidet sich die "Örtliche" Alarmierung zur Entfernten Alarmierung, meist blinkt beim Auslösenden Rauchwarnmelder noch eine LED, welche bei den Vernetzten dunkel bleibt.
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Hi Matthias,
dieses Vorgehen finde ich eine klasse Sache, so werde ich das nun auch machen. Habe ich das richtig verstanden, dass ich nicht für jeden Melder ein eigenes Relais brauche, sondern zunächst alle Melder vernetzt werden und dann einer der Melder das Relais bekommt?Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenich habe bei mir die üblichen Design-Rauchwarnmelder (!) (Gira). batterie hält etwa zwei Jahre. Mit Brandmeldekabel (=overkill) in die Verteilung sternförmig geführt, dort auf Binäreingang.
Noch eine andere Sache zu vernetzten Meldern. Die gestrige Nacht war bei uns ziemlich kurz, weil einer der Melder meinte einen (Fehl)Alarm auslösen zu müssen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass alle Melder miteinander vernetzt gewesen wären, dann "Nacht Mattes!". Wie finde ich denn in so einem Fall den Verursacher, um ihm dann "den Hals umzudrehen"?
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Zitat von Filo Beitrag anzeigen... und die Feuerwehrjungs unter uns, können sicherlich etliche Stories erzählen, was alles hätte verhindert werden können, wenn sich die Menschen nur korrekt verhalten hätten.
Leider halten sich die Profi´s offenbar selbst nicht immer an ihre eigenen, oft gebetsmühlenartig wiederholten, Empfehlungen (aus der Bergischen Morgenpost vom 2. August 2008):Angehängte Dateien
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Ich sehe ehrlich gesagt nicht ganz ein, wieso die Batterie mit Basteleien ersetzt werden soll. Die Dinger halten 2 Jahre und mehr, werden dauernd überwacht, sind geprüft und das Zusammenspiel funktioniert.
Mit dem zentralen Batteriesystem muss man selber überwachungen einbauen, die dann selbst wieder anfallig sind. Und dann bitte diese zentrale Speisung dann auch warten.
Meine persönliche Meinung:
Wenn schon eine Sicherhietsparanoia ausbricht, dann bitte richtig machen. Mit einer zentralen Batteriespeisung ist es nicht getan. Eine sicherheitstechnisch hochstehende BMA ist mit einer zentralen Speisung nicht gegeben, da gehört noch einiges mehr dazu. Ich habe dazu einige Hinweise gegeben.
Neben dem elektronischem Brandschutz gehört auch der passive Brandschutz, inklusive korrektem Verhalten und Intervention dazu. Etwas wurde hier schon etwas gesagt (Feuerleiter) und die Feuerwehrjungs unter uns, können sicherlich etliche Stories erzahlen, was alles hatte verhindert werden können, wenn sich die Menschen nur korrekt verhalten hatten.
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Klar, mit ein wenig Gewalt geht es auch ohne Batterie. Und dass das so funktioniert, ist es auch nachvollziehbar.
Ich wollte nur ganz vorsichtig darauf hinweisen, dass damit der bestimmungsgemäße Gebrauch verändert wird und man sich (theoretisch) möglicher Konsequenzen bewusst sein sollte.
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@ MatthiasS,
werde sie mir heute Abend mal ansehen, denn bei mir hat es fkt. ohne was abzubrechen. Und der Betrieb ist bis jetzt auch ohne Fehler.
MfG
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Siehe Datenblatt Seite 2:
http://download.gira.de/data2/1714100406.pdf
Sicherheitsmerkmale- automatischer Selbsttest der
Rauchauswertung
- lauter, pulsierender Warnton
etwa 85 dB (A)
- Batteriewechselanzeige
- Verschmutzungs-/Storungsanzeige
- Testknopf zum Funktionstest
- Batteriefachkontrolle: Ohne eingelegte
Batterie ist Arretierung
im Sockel nicht moglich
- Geratezerstorung durch
falschen Batterieanschluss nicht
moglich
- entspricht der DIN ISO 9001
- VdS-Anerkennung: G 200 121
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Ich habe diese Melder,Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenIch entnehme die Batterien....
VdS-Rauchwarnmelder mit Batterie lassen sich mechanisch nicht in ihre Halterung einsetzen, wenn die Batterie fehlt.
http://www.gira.de/produkte/rauchmel...dular-vds.html
und die kann ich ohne Batterie und Manipulation einrasten.
MfG
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Ich entnehme die Batterien....
VdS-Rauchwarnmelder mit Batterie lassen sich mechanisch nicht in ihre Halterung einsetzen, wenn die Batterie fehlt.
Also musst du da noch manipulieren. Und wie immer bei Manipulationen ist Vorsicht geboten, wenn das mal "juristisch" wird.
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Nachdem ich auch immernoch nichts wirklich zufriedenstellendes gefunden habe (und auch immernoch keine Rauchmelder habe), wollte ich es eigentlich letztlich ähnlich machen: Zentrale Versorgung - das hat natürlich den genannten Nachteil aber den grossen Vorteil dass ich sie einfach per Aktor abschalten kann - und Binäreingang + mindestens 2 "autarke", einer nahe der UV und einer im Flur/DG - für alle Fälle.Zitat von jonofe Beitrag anzeigenIch entnehme die Batterien...
Was haltet ihr von der Idee?
Makki
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Thema Fluchtweg:
Zum Thema Fluchtweg möchte ich anmerken, das es Notleitern gibt, die man im Obergeschoß platzgünstig verstauen kann, die im Notfall jedoch am Fenster eingehangen werden können und eine Flucht ermöglichen.
Mag sein das sowas auf den ersten Blick uncool ist und es hat auch nichts mit der elektrischen Lösung des Themas zu tun.
Im Brandfall ist das egal und über diese relativ kleine Investition sollte man nachdenken.
Ich selbst habe mich für batteriebetriebene Funkrauchmelder mit Zentrale entschieden, die jedoch auch über Draht vernetzt werden können. (mit VdS-Zulassung der Melder) Die Funkzentrale überwacht die Erreichbarkeit der Melder und deren Batteriekapazitat. Weiterhin hat die Funkzentrale einen Relaiskontakt, der auf den Bus gebracht ist. Im Alarmfall können über den Homeserver Rolladen hochgefahren werden und die Beleuchtung eingeschaltet werden. Man könnte auch elektrische Tore öffnen und die Feuerwehr alarmieren. Der Batteriebetrieb der Melder ist bei Verwendung guter Batterieen kein nennenswerter Nachteil. Der Vorteil liegt darin, das man sich über die Spannungsversorgung der Melder im Brandfall keine Gedanken machen muß.
Was das Design betrifft, würde ich mich nie an einem Rauchmelder stören, der mir und meiner Familie im Ernstfall das Leben retten kann. Für mich ist ein Rauchmelder in jedem Raum ein Muß.
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Ich habe bei mir Mertenmelder mit Batterie verbaut, die je Geschoss miteinander vernetzt sind und das benutze Brandmeldekabel wird als Ring wieder zurück in den Verteiler geführt.
Meine Idee wäre folgende:
Ich entnehme die Batterien. Verwende das 2 Adernpaar des Brandmeldekabels für die Stromversorgung und führe es am Ende auf einen Binäreingang.
SV9V -- BM<1> -- BM<2> -- BM<3> ... -- BM<n> -- Binäreingang
Vorteil: Es gäbe keine Batterien mehr, alles BM wären zentral mit Spannung versorgt. Der Binäreingang überwacht die Spannung.
Idealerweise könnte man dann noch SPannungsversorgung und Binäreingang (z.B. Tasterschnittstelle) in unterschiedlichen Stockwerken unterbringen, damit ein Feuer im Schaltschrank nicht die Versorgung und die Überwachung gleichzeitig beeinträchtigt.
Was haltet ihr von der Idee?
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@ GKap,Zitat von GKap Beitrag anzeigenJa, die "Branderhaltungskabel" finde ich auch gut! :-))
@EPIX und Filo:
Mir ist natürlich klar, dass Bus-Brandmelder und alles was man damit machen kann, gar nichts bringt, wenn durch den Brand Leitungen durchgeschmort sind und nichts mehr geht. Da helfen auch beste Notstromversorgunden nichts.
wenn die Melder ausgelöst haben und Dein Rollladen angesteuert haben können Sie doch abfackeln, die haben Ihre Arbeit dann getan. Das Kabel zum Rollladen kannst Du ja zur Sicherheit als Branderhaltungskabel verlegen. Aber auf die Verlege Bedingungen vom Hersteller achten.
MfG
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Die professionellen BMA haben die Melder auch auf einem Bus, mit dem Unterschied dass dieser ein Ring darstellt und Single Fault Tolerant ist. Kommt dazu, dass bei Leitungsunterbruch und Kurzschluss die BMA eine Warnung anzeigt.Zitat von GKap Beitrag anzeigenJa, die "Branderhaltungskabel" finde ich auch gut! :-))
@EPIX und Filo:
Mir ist natürlich klar, dass Bus-Brandmelder und alles was man damit machen kann, gar nichts bringt, wenn durch den Brand Leitungen durchgeschmort sind und nichts mehr geht. Da helfen auch beste Notstromversorgunden nichts. Ich tue mir nur schwer mit dem Einschätzen von Brandszenarien: wenn man nicht "Hochsicherheit" benötigt, kann man davon ausgehen, dass genügend Zeit bleibt, bis die Kabel durchgebrannt sind? Ist der Sicherheitsgewinn durch unabhängige Melder wesentlich höher als durch Busbrandmelder?
Warum ich möglichst die Busbrandmelder will ist einfach erklärt: Hohe Funktionalität, minimaler Installationsaufwand, kein Batteriewechsel
Wie lange es geht bis das Kabel durchgebrannt ist, kann ich nicht sagen. Es ist abhängig von der Brandklasse des Kabels plus die zugeführte Brandenergie plus wo der Ausbruch des Feuers stattfindet.
Ob Batteriebetriebene oder Busbetriebene: Wenn die Kommunikation zwischen Brandmelder und Aktor unterbrochen ist, dann spielt es keine Rolle ob der Brandmelder Spannung hat oder nicht, die Jalousie werden nicht hochfahren. Bei den Batteriebetriebenen hast du aber immerhin noch das interne Horn des Melders, dass dich garantiert aus jedem Tiefschlaf holt.
!!Die meisten Brandtoten entstehen nicht durch Verbrennung, sondern durch Erstickung. Der Rauch ist viel gefährlicher als die offene Flamme selbst!!
Denk auch daran, auch wenn die Jalousie hochfährt. Was ist wenn der Weg vom OG ins EG nicht möglich ist, durch ein Feuer? Dann bleibt dir nix anders übrig als doch aus dem Fenster zu springen.
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