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Der Vergleich mit dem Handy ist aber auch nicht passend:
Das stimmt. Der passt überhaupt nicht.
Ein Handy wird jedes Jahr oder spätestens alle 2 Jahre erneuert und jedes mal ein ähnlicher Betrag aufgerufen...
Die ETS ist ein Produkt für SI's, nicht für den privaten Häuslebauer. Ich komme aus der Softwarebranche und habe die Erfahrung gemacht, dass der Kunde den Aufwand und die Kosten während des Lebenszyklus einer Software massiv unterschätzt. Vermutlich ticken wir Menschen so, wenn wir etwas Materielles in der Hand halten können, vermögen wir den Wert annähernd einzuschätzen, bei immateriellen Gütern ist das anders, da den meisten der Aufwand dahinter gar nicht bewusst ist...
Also wegen mir bräuchten die die ETS Lite nur auf paar mehr Geräte anheben. Von mir aus könnte die auch an einer anderen Stelle begrenzt werden. Anzahl Projekte oder so.
Aber selbst die 200€ plus MwSt. finde ich viel. Der Vergleich mit dem Handy ist aber auch nicht passend: Bei KNX bezahl ich ja zweimal, einmal die Geräte (und die sind wegen den Lizenzgebühren ja nicht sooo billig) und dann nochmal für die Software zum Programmieren.
Ich hab eher die Vermutung, dass der Preis absichtlich hochgehalten wird um es Privatanwendern schwerer zu machen, ohne einen SI auszukommen. Weil, sein wir doch mal ehrlich: Das schwierige an der ETS ist doch die Umsetzung des KNX Protokolls. Produktdatenbanken machen die Hersteller ja selber, und der Rest ist GUI (die ist aber dafür auch recht gut, mMn). Da wundert man sich schon, warum das Ding 1000€ kosten soll und ein komplettes Office unter 200€. Vor allem, wie gesagt, da man die ja mit den Geräten auch noch mit finanziert.
Naja, ist aber nur meine Meinung. Ich habe noch die komplett kostenlose ETS 4 Lite und bin noch nicht bei den 20 Geräten. Dann seh ich weiter...
Der Hausbauer, 1 Projekt Nutzer ist mit der Inside heutzutage dann auch gute bedient.
Oder?
Nö, ist er nicht, wenn man dem Thread ETS Inside folgen darf.
Eine Linie! Nix galvanische Trennung durch LV! Import von/nach ETS Pro funktioniert "noch" nicht.
Nicht alle (alten) Geräte im Katalog.
Sicher, für manche reicht das, können sie auch nix kaputt machen.
danke das Du diesen verschollenen Post direkt vor der L&B nochmal aus der Versenkung geholt hast.
Was muss eine Software heute können? Da gibt es genausoviel Antworten wie es Forennutzer gibt, wenn nicht noch mehr.
Ein Brainstorming führt sicher zu guten und sehr guten Ansätzen, aber genauso zu unmöglichen oder unbrauchbaren Ideen.
Wo fängt man an und wo hört man auf?
Soll Dali mit integriert werden oder 1-Wire? Lässt man es bei KNX TP; IP, RF+?
Fragen über Fragen.
Eine mögliche Erweiterung mit Mehrwert, wäre z.B dass auf Grund der Adressverknüpfung eine Topologie erstellt wird, welche dann super zur
Dokumentation gelegt werden kann. Generell Dokumentation wäre ein spannendes Thema, wo man alle Geräte mit ihren physiaklischen Adressen
und Zuordungen (Gebäude, Etage, Raum) bekommt.
Die Gruppenadressen sollten in einer Baumstruktur dastellbar sein, so dass man gleich sieht, wofür sie stehen (Aliasname) und welche KO's sie verbindet.
Beleuchtfix
Inside braucht keine Konkurrenz fürchten
Mir als SI ist das mit dem Preis auch eher nicht so wichtig, wird er ja doch auf die Projekte umgelegt.
Dem Bauherren dürften es auch nicht sonderlich interessieren, wenn er sie nicht kaufen will/muss.
Einzig dem versierten Anwender hier im Forum, stösst es manchmal sauer auf.
Scheinbar gibt es aber keine Berührungsängste mit Handies, die in gleicher Preislage zu finden sind.
Von Busch Jaeger/ ABB gab es auch mal ein kostenloses Programm "PowerProjekt" mit welchen man KNX mit den Hersteller eigenen Produkten programmieren konnte.
Nun, die Software wird nicht mehr weiter entwickelt und hängt bei Windows XP fest.
Anlagen die damit Programmiert wurden, können nicht mehr ausgelesen werden.
Nur Busch Jaeger / ABB Produkte unterstützt
Kein Export/Import zu ETS
Persönlich finde ich, kein Profi benötigt eine Ersatz ETS, weil er sich darauf verlassen möchte/muss, dass in vielen Jahren noch alles kompatibel ist. Zumale auch die einzelnen Hersteller der KNX mitteilen, was Sie an der ETS an Funktionen benötigen, welche in die Entwicklung einfließen.
Der Hausbauer, 1 Projekt Nutzer ist mit der Inside heutzutage dann auch gute bedient.
Allerdings mit der Einschränkung, dass NUR Geräte von Merten damit programmiert werden können, soweit ich das in meinem kleinen "Test" beurteilen kann... Man wäre also mit der Software an einen Hersteller gebunden...
Schön bei der Software wiederum aber finde ich die grafische Lösung, dass man seinen Grundriss einfügen kann und dort dann die jeweiligen Geräte an Ort und Stelle platzieren, wo sie dann auch hin sollen. Macht das Ganze für den Endanwender sehr einfach zu verstehen und parametrisieren...
In wieweit man mit der Software nun Logiken etc. programmieren kann, kann ich nicht sagen. Habe mich aufgrund der Hersteller-Einschränkung schnell wieder verabschiedet...
Grundsätzlich halte ich eine Zertifizierung für problematisch, als externes Programm müsste es mindesten 100% datenkompatibel sein und aktuell bleiben!
Der Profi wird wohl kaum wegen ein paar hundert Euro einer einmalige Investition auf ein nicht zertifiziertes Programm wechseln, und ob sich das nur für gi GIG Forumsteilnehmer rechnet, wage ich zu bezweifeln. Immerhin stehst du da in Konkurrenz zur Inside.
Hallo in die Runde,
mir ist klar das dieser Thread schon etwas älter ist, aber ich will hier doch nochmal anknüpfen. Also heute haben wir ja bereits das Zeitalter der ETS5 und vieles wurde da weiter entwickelt. Über den Presi für gute Software lässt sich immer vortrefflich streiten. Das ist eben eine Frage des "potentiellen" Marktes und der Bereitschaft der User das Geld zu investieren. Aber ich frage mal anders. Was müsste denn, wenn man die heutige ETS5 vergleicht in einer alternativen Software an Mehrwert/Verbesserung geschaffen werden ? Oder auch anders gefargt, was sollte/kann man weglassen.
Wenn man als Hersteller an eine solche Aufgabe drann geht, sollte es möglichst genau den Bedürfnissen entsprechen. Dabei sollte es aber dann auch so schlank sein, das es nicht 100% aller "nice to have" abdeckt um eben die Kosten im Griff zu behalten.
Wir würden uns durchaus überlegen das Thema mal in Zukunft anzugehen, bräuchten aber konstruktiven Input von Euch
Es gibt ja heute schon Geräte, deren "Plugin" (oder eher eigene Programmiersoftware) nicht mehr unter 7 läuft.
ich denke, selbst die Hersteller nehmen die ETS nur, weils halt da ist. Eine Alternative würde sich der ein oder andere sicherlich zumindest mal anschauen.
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