...wenn ich mir mal dein Profil anschaue, dann bist Du schon seit 2 Jahren Deine Elektroanlage am planen.
Wenn man so aufwendig wie Du bauen möchtest dann hätte ich an deiner Stelle mal früher einen Elektriker oder Fachplaner ins Boot geholt und nicht erst wenn die ersten Betondecken fertig gegossen sind.
Da eine KNX Anlage ein wenig aufwendiger ist sollte da auch schon ein Elektriker dran der Ahnung von der Sache hat. Du redest hier von einer "Baufirma", ist das jetzt dein Elektriker oder legen die die Kabel?
Kabelkanäle habe ich noch nie auf einem Betonboden gelegt und glaub mir das ich den Beruf jetzt schon 32 Jahre ausübe. In einem 20er Leerrohr kannst Du über lange Distanzen kein 5x1,5 mehr nachziehen, besonders wenn es verlegungstechnisch auch in Bögen oder unter anderen Rohren gezogen werden muß.
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Leerrohre unterm Estrich
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NYMs kannst Du auch ohne Schutzrohr unter dem Estrich verlegen. Wir haben damals alle Leitungen (sogar Lautsprecherkabel) "nackt" in der Dämmung verlegt... Jaja, ganz böse. Funktioniert aber und der Elektriker gab auch seinen Segen. Aber in Deutschland packt man ja gerne alles rein, was es gibt
Also lieber gleich alles in Schutzrohre legen, mit Leerrohren füllen und mit Speck ummanteln - sicher ist sicher
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Leerrohre unterm Estrich
Hallo,Wo liegt mein Denkfehler?
Mein Dank im voraus.
1. unterscheide zwischen Schutzrohr und Leerrohr, wobei das verwendete Rohr identisch sein kann.
1.1 Schutzrohr, man legt die Leitungen in Rohr auf Streckenabschnitten wo sie beschädigt werden können z. B. über den Betonboden. ein auswechseln ist nach fertigstellung nicht mehr möglich.
1.2 Leerrohr, das Rohr geht von Dose zum Ziel Verteilung oder Dose und kann jederzeit ausgewechselt werden.
1.2.1 pflicht bei Telefon + Sat, Netzwerk usw..
1.2.2 pflicht bei Einzeladerinstallation
Aufbauhöhe
2 cm ist zu wenig, ist aber auch egal der Estrichleger sorgt für den Ausgleich. wichtig ist nur das unvermeidbare Kreuzzungen z. B. mit WW-Rohren so gestaltet werden das sie nciht unnötig aufbauen.
= >WW-Rohre unterhölen und E-Rohr drunterschieben.
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Das sollte der Elektriker so machen, dass es hinterher zu deinen Anforderungen passt!Zitat von McCorc Beitrag anzeigenMeine zweite Frage wäre, wie üblicherweise die Leitungen vom Verteiler zu den Steckdosen gezogen werden. Es wäre ja immens aufwändig jede Steckdose per Leerrohr an den Verteiler zum Keller zu ziehen.
Das kann man so machen, muss man aber nicht. Zweifach- oder Dreifachsteckdosen sind z.B. eine Idee. Im Fall der Dreifachdosen kann man ein NYM-5 nehmen und sich dann entscheiden, ob man 1, 2 oder gar alle drei Steckdosen schaltbar möchte. Das kannst du dann für jede Steckdosenkombi einzeln entscheiden, wenn sie einzeln zum Verteiler gehen oder auch Raumweise, wenn je Raum ein NYM-5 für Steckdosen zum Verteiler geht. Und JA, da können dann viele Leitungen beim Verteiler ankommen.Zitat von McCorc Beitrag anzeigenIch vermute mal, dass maximal pro Raum nur eine Stromleitung zum Verteiler erstellt wird und von diesen "Raumverteilern" aus jede Steckdose (oder jedes Steckdosenpaar bei 2xDosen) sternförmig bedient werden. Ist dies so korrekt?
Wenn du einen Raumverteiler willst - wobei das doch eher die konventionelle Denkweise wäre (wenn mein Eli das vorgeschlagen hätte, hätte ich nen anderen gehabtZitat von McCorc Beitrag anzeigenWenn ich aber nun eine Steckdose im Raum gezielt busfähig machen will, habe ich aber vom Hauptverteiler aus nur die Möglichkeit die Raumverteiler zu erreichen. Von dort zweigen die Kabel ja wieder ab, sodass ich keine Möglichkeit mehr habe eine Steckdose gezielt anzusprechen
) - kannst du auch ein NYM-10 oder ähnliches legen und dann von dem Verteiler aus verzweigen.
Am sinnvollsten wäre es, wenn du dir mal über deine Anforderungen im Klaren wirst und an evtl. zusammen mit dem Elektriker an die Planung gehst?!
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Leerrohre unterm Estrich
Hallo zusammen,
ich bin dabei bei unserem Neubau die Elektroleitungen zu planen bzw. zu verstehen, damit ich auch die Baufirma kritisch prüfen kann. Hätte ich auch vorher schon machen sollen, damit die Leerrohre und Lichtauslässe schon im Beton installiert wird, nun ists dafür schon zu spät.
Bedeutet also, dass alle Leitungen im Fußbodenaufbau verlegt werden müssen. Wenn ich die Baufirma lasse, werden die sicherlich die Kabel (Strom- und Bus-) einfach lose verlegen und hochziehen. Vorgesehen hat der Elektriker dafür 2cm Installationsebene zwischen einer Ausgleichsdämmung unterm Estrich und Dämmung. Ich sehe es aber sinnvoller, alle Leitungen in Kabelkanälen oder direkt in Leerrohren zu verlegen, damit man diese später ersetzen kann. Problematisch dabei: Es werden meist 25er Leerrohre empfohlen, was dann bei geplanter 20mm Ebene nicht mehr passt. Würde ich 30er Ausgleichsdämmplatten nehmen, so passt der geplante Bodenaufbau nicht mehr, der Meterriss wäre also plötzlich 0,5cm zu niedrig.
Meine erste Frage wäre somit: Würden die 25er Leerrohre trotzdem zwischen die 20er Ausgleichsdämmung passen, weil sie ja etwas biegsam sind und der Estrich von oben drückt?
Oder würden notfalls auch 20er Leerrohre passen? Geplant sind 5x1,5mm, CAT7 und Buskabel, jedes natürlich in einem eigenen Leerrohr.
Alternative wäre, dass die Leitungen unterm Estrich nur in Kabelkanälen verlegt werden und noch 1-2 20er Leerrohre mit Zugdraht für späteres Nachrüsten mitverlegt werden. Wäre dies sinnvoller?
Meine zweite Frage wäre, wie üblicherweise die Leitungen vom Verteiler zu den Steckdosen gezogen werden. Es wäre ja immens aufwändig jede Steckdose per Leerrohr an den Verteiler zum Keller zu ziehen. Ich vermute mal, dass maximal pro Raum nur eine Stromleitung zum Verteiler erstellt wird und von diesen "Raumverteilern" aus jede Steckdose (oder jedes Steckdosenpaar bei 2xDosen) sternförmig bedient werden. Ist dies so korrekt?
Wenn ich aber nun eine Steckdose im Raum gezielt busfähig machen will, habe ich aber vom Hauptverteiler aus nur die Möglichkeit die Raumverteiler zu erreichen. Von dort zweigen die Kabel ja wieder ab, sodass ich keine Möglichkeit mehr habe eine Steckdose gezielt anzusprechen
Wo liegt mein Denkfehler?
Mein Dank im voraus.Stichworte: -


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