Hi Rene,
ich hatte jetzt einmal Zeit das Bild auf meinem PC mit großem Bildschirm anzusehen. Es sieht so aus als ob links nebem dem 2pol Fi die Klemmböcke als Platzhalter für einen 4 pol. FI sind, das würde auch die Beschriftung des 2pol FI mit Q2 erklären. Also ist der Eli nicht fertig geworden? Wegen der Erdung wäre ein Detailbild der Reihenklemmen sinnvoll. Es muss einen Stromlaufplan oder wenigstens ein Klemmenplan existieren. Ohne diesen wird das recht aufwendig die ca. 100 Kabel durch zu klingeln.
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Keine Ankündigung bisher.
Wer kann mir meiner Schaltschrank erläutern?
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Im Verteiler sind die Schaltaktorkanäle mit ner roten Ader angefahren/abgegangen - diese sollten komplett in schwarz sein ,da es sich nicht um eine Steuerspannung handelt!
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Hallo,
also wenn Du einen normalen Werkvertrag hast, von dem ich ausgehe, oder gar nach VOB gebaut hast ist doch die Sachlage klar.
Wenn der Elektriker so auf Dich zu sprechen ist wie Du auf Ihn, dann Termin setzen zur Mängelbeseitigung den er verstreichen lassen wird, und dann durch einen Elektriker Deines Vertrauens auf die Kosten des alten Elektrikers ausführen lassen. Das kann aber auch alles der Architekt für Dich regeln, der ja im Normalfall auch die Zahlungen an die Handwerker überwacht.
Gruß Mig
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Was ihr da alle erkennt?! Ich sehe in diesem Pixelbrei noch nicht mal einen grün-gelben an den abgehenden NYM Leitungen, selbst wenn dieser als "unterster" Draht geklemmt wurde an der 3 Stockklemme, sollte man doch irgendwas sehen? Gibts das Bild auch noch einmal mit mehr Licht, niedrigerer Leitzahl, größerer Blendenöffnung und in schön?!
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Hallo Rene,
ich würde auch den Architekten mit in die Verantwortung nehmen. Wegen der PE Situation, mach bitte mal ein paar Fotos von den Reihenklemmen! Normalerweise solle jede Schiene mit einer PE-Klemme und einem 10qmm PE angefahren werden. Vorgehensweise wie Markus es vorgeschlagen hat ist der richtige, wenn Du dich dafür entscheidest. Als erstes würde ich auf jeden Fall den Architekten kontaktieren.
Viele Grüße
Ralf
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Hallo,
Nach genauen betrachten habe ich gesehen das die Hutschienen mit den Abgangsklemmen Vollisoliert aufgebaut sind.
Das heisst es dürfte auf keinen deiner Abgänge zu 100 % ein PE anliegen.
Vieleicht auf dem Teil der rechts oben in der Verteilung ist.
Ich würde es schnellst möglich von einem Elektriker prüfen lassen, aus Sicherheits gründen.
Die Hutschienen mit den Abgangsklemmen gehören sich durchgehend von links nach rechts und mit einer dicken PE Leitung an einer Stellegeerdet. Das aber pro Hutschienenreihe wo Abgangsklemmen drauf sind.
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Hallo,
kannst Du mal bitte noch nen Photo von dem linken Teil des Verteilerschrankes machen was man auf dem Bild nicht einsehen kann?
Gruß
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Wie gesagt, ich habe das Vertrauen in den Elektriker durchweg verloren und werde Ihn nichts mehr bei uns machen lassen...
Ich weiss, dass es der einfacherer Weg wäre, Ihn notfalls per Anwalt dazu zu bewegen, alles ordnungsgemäß fertig zu machen.
Aber ich habe wie gesagt bei Ihm keine Geduld, keine Nerven und schlichtweg keine Vertrauen mehr!
Also: No way mit dem Kerl!
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Du hast doch offensichtlich mit einem Architekten gebaut.Zitat von rcorten Beitrag anzeigenDruck ausüben ginge wahrscheinlich schon. Nur wie gesagt, wird er nie wieder mein Haus betreten. Es ist einfach so viel vorgefallen, dass ich Ihn nichts mehr bei uns machen lassen werde.
Warum machst Du seine Probleme zu Deinen Problemen?
Der Handwerker hat ordnungsgemäße Arbeit inkl. Dokumentation zu erbringen. Der Architekt hat die Arbeit zu überwachen und das Ergebnis sicherzustellen.
Wenn der Architekt Dich zur Zahlung an den Elektriker aufgefordert hat ohne, dass die Leistung ordnungsgemäß erbracht wurde, hat er ein ernsthaftes Problem.
Ich würde mir einen auf Baurecht spezialisierten Anwalt suchen und diesen einen Brief an den Elektriker und den Architekten aufsetzen lassen. Der Brief sollte mit einer Frist zur Fertigstellung der Arbeiten auffordern. Aufgrund der gefährlichen Situation (z.B. kein spezieller FI für die Bäder, kein FI für alle Phasen) würde ich direkt für den Fall der nicht fristgerechten Fertigstellung mit der Beauftragungen eines anderes Elektrikers drohen.
Am Ende des Tages werden dann Dein bisheriger Elektriker oder der Architekt ein hohes Risiko haben, die Kosten des neuen Elektrikers zahlen zu müssen.
Die fehlenden FIs sind m.E. die ideale Grundlage um hier Druck aufzubauen bzw. bei fehlender Reaktion selbst tätig zu werden.
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Zitat von MarkusS Beitrag anzeigenAn erster Stelle steht die Dokumentation des Ist-Zustands (Reihenklemmen, Stromlaufplan usw.).
Dann kann man sich überlegen wie man das umbauen kann. Unten rechts sind z.B. ein paar Reserve-LS, wenn man die rausschmeisst und die LS ggf. etwas umorganisiert kriegt man Platz für 6 kombinierte FI/LS - plus ggf. noch 2-3 FI/LS ganz unten rechts - wenn man da einen pro Raum für die Steckdosen vorsieht sollte man in einem EFH relativ weit kommen. Dafür muss man wahrscheinlich auch die Reihenklemmen anfassen, momentan scheinen die pro Hutschiene eine N-Schiene zu haben. So lange man nicht weiss was auf welcher Reihenklemme liegt braucht man das nicht anzufassen, besser wirds nicht.
Ggf. kann man die TüKo und die ganzen Netzteile auslagern in einen weiteren (kleinen) Schrank, dann gewinnt man zwei Hutschienen Platz unterhalb der Reihenklemmen.
Alles in allem kann man aus der Anlage sicher was machen, da wurden nicht die schlechtesten Komponenten verbaut. Wenn ich das richtig sehe steckt da sogar ein Domovea drin? Die Domovea wäre auch ein Kandidat für eine Auslagerung in einen anderen Schrank.
Für den Anfang würde ich sagen ein starker Tag um das Ganze rauszuklingeln (mit einem zweiten Mann zusammen der durchs Haus marschiert und den Sender umhängt) plus ein Tag um einen Bestands-Stromlaufplan ins CAD zu hacken.
Wenn die Programmierung keine groben Mängel hat würde ich die Reko reinhängen und die Anlage auslesen, mit den Erkenntnissen aus der Bestandsaufnahme sollte man genug Infos haben um die ausgelesene Programmierung zu komplettieren. Grob ca. ein weiterer Tag.
Den Schrank dann aufzuräumen sollte für einen Fachmann dann kein Problem sein, die PEs auf die Hutschienen kann man relativ leicht nachziehen, die Isolierstücke kann man auch noch nachträglich reinsetzen mit etwas Gefummel. Nochmal 1-2 Tage.
Ätzend wird es allerdings wenn die Leitungen wild unsortiert auf den Reihenklemmen liegen bzw. wenn man die Reihenklemmen oben neu verdrahten muss. Allerdings habe ich da zumindest die Hoffnung dass da einigermassen strukturiert gearbeitet wurde.
Das hört sich für mich alles sehr schlüssig und nach einem vernünftigen Konzept an.
Wer hat Lust auf Taschengeld und Zeit?
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An erster Stelle steht die Dokumentation des Ist-Zustands (Reihenklemmen, Stromlaufplan usw.).Zitat von rcorten Beitrag anzeigen
Also als To Do Liste habe ich folgendes Vermerkt:
1. FI (s) einbauen lassen
2. Klemmleisten durch messen in noch zu klärender Art und Weise "herausfinden"
3. ETS Projekt neu anlagen bzw. Anlage neu programmieren
Dann kann man sich überlegen wie man das umbauen kann. Unten rechts sind z.B. ein paar Reserve-LS, wenn man die rausschmeisst und die LS ggf. etwas umorganisiert kriegt man Platz für 6 kombinierte FI/LS - plus ggf. noch 2-3 FI/LS ganz unten rechts - wenn man da einen pro Raum für die Steckdosen vorsieht sollte man in einem EFH relativ weit kommen. Dafür muss man wahrscheinlich auch die Reihenklemmen anfassen, momentan scheinen die pro Hutschiene eine N-Schiene zu haben. So lange man nicht weiss was auf welcher Reihenklemme liegt braucht man das nicht anzufassen, besser wirds nicht.
Ggf. kann man die TüKo und die ganzen Netzteile auslagern in einen weiteren (kleinen) Schrank, dann gewinnt man zwei Hutschienen Platz unterhalb der Reihenklemmen.
Alles in allem kann man aus der Anlage sicher was machen, da wurden nicht die schlechtesten Komponenten verbaut. Wenn ich das richtig sehe steckt da sogar ein Domovea drin? Die Domovea wäre auch ein Kandidat für eine Auslagerung in einen anderen Schrank.
Für den Anfang würde ich sagen ein starker Tag um das Ganze rauszuklingeln (mit einem zweiten Mann zusammen der durchs Haus marschiert und den Sender umhängt) plus ein Tag um einen Bestands-Stromlaufplan ins CAD zu hacken.
Wenn die Programmierung keine groben Mängel hat würde ich die Reko reinhängen und die Anlage auslesen, mit den Erkenntnissen aus der Bestandsaufnahme sollte man genug Infos haben um die ausgelesene Programmierung zu komplettieren. Grob ca. ein weiterer Tag.
Den Schrank dann aufzuräumen sollte für einen Fachmann dann kein Problem sein, die PEs auf die Hutschienen kann man relativ leicht nachziehen, die Isolierstücke kann man auch noch nachträglich reinsetzen mit etwas Gefummel. Nochmal 1-2 Tage.
Ätzend wird es allerdings wenn die Leitungen wild unsortiert auf den Reihenklemmen liegen bzw. wenn man die Reihenklemmen oben neu verdrahten muss. Allerdings habe ich da zumindest die Hoffnung dass da einigermassen strukturiert gearbeitet wurde.
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Wie Alexander schon angemerkt hat würde ich als ersten mal bei deinen Steckdosen messen ob die überhaupt einen Schutzleiter hast !
Es sieht nämlich so aus als ob er rechts unten den Geräteträger geerdet hat, aber die Geräteträger untereinander keine Verbindung haben.
Somit dürftest du auch kein richtigen Schutzleiter auf einem Teil deiner Abgänge haben.
Richtig ausgeführt gehören die hutschienen mit den reihenklemmen isoliert und jede mit mindestens 10qmm PE angefahren.( oder eine durchgehende montiert )
Such dir eine qualifizierte Fachkraft oder Sachverständigen der dir dabei hilft. Licht ins dunkel zu bringen, sonst geht der 'murks' nur weiter..
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Welche Schutzklasse hat denn der Verteiler? Müßte eigentlich Klasse2 sein (dem Aussehen nach). Wenn's dann so ist haste die nächste Baustelle mit der Schutzleiterverkabelung/isolierte Reihenklemmenhutschiene ...
Das Bild zeigt doch den ganzen Verteiler, oder? Wo sollen da denn die RCDs noch reinpassen?
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Druck ausüben ginge wahrscheinlich schon. Nur wie gesagt, wird er nie wieder mein Haus betreten. Es ist einfach so viel vorgefallen, dass ich Ihn nichts mehr bei uns machen lassen werde.Zitat von Alexander79 Beitrag anzeigenInteressant wäre ob man etwas Druck ausüben kann.
Einmal indem man sich bei der Handwerkskammer beschwert und einmal beim zuständigen EVU.
Im schlimmsten Fall, entzieht das EVU dem Eli die Konzession in ihrem Anschlußbereich Elektroinstallationen durchzuführen.
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