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Rohbau mit KNX- und 1-Wire-Leitungen verkabeln

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  • kisenberg
    antwortet
    Zitat von TL23 Beitrag anzeigen
    Welche Topologie sollte ich vorziehen? Welche Topologie sollte ich im Hinblick darauf vorziehen, wenn ich in jedem Rohr stets zwei Leitungen gemeinsam verlege für KNX und 1-Wire?
    1-Wire ist im Gegensatz zu KNX anspruchsvoller in der Topologie. Wenn Du KNX und 1-Wire gemeinsam verlegen möchtest, musst Du Dich daher nach 1-Wire richten.

    Zitat von TL23 Beitrag anzeigen
    Brauche ich hier Linienkoppler?Wie koppele ich mehrere Aktoren? Oder muss man das nicht?
    Für Dein Gebäude benötigst Du keine Linienkoppler. Wenn Du allerdings Deine KNX-Leitung ausserhalb des geschützten Bereichs des Gebäudes verlegen möchtest, solltest Du für den ungeschützten Bereich eine eigene Linie vorsehen. Sabotage oder Witterungseinflüsse könnten ansonsten Deinen kompletten Bus lahmlegen. Das gilt auch für 1-Wire – einen extra Busmaster für den Aussenbereich.

    Die KNX-Geräte besitzen zwei Klemmen (Wago 243 rot/schwarz: http://www.wago.de/media/catalog-med...00042313_0.jpg) für jeweils vier Adern. Somit verklemmst Du einfach von Gerät zu Gerät.
    Wiregate-Sensoren widerrum besitzen Schraubklemmen für jeweils eine Ader. Hierbei verbindest Du die ankommende und die abgehende Busleitung mit Wago 243-Klemmen in der Dose und steckst die Sensoren mit angeschraubten Drahtenden ebenfalls an die Klemmen. Bei flexiblen Adern, wie sie bei den Hülsenfühlern vorkommen, verwendest Du die Wago 222 (http://www.wago.de/media/catalog-med...00042458_0.jpg)

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  • TL23
    antwortet
    Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
    Der Witz beim offenen Ring beim KNX ist ja, dass man Fehler besser finden kann.
    Hallo.

    @Bodo: Ich verstehe deine Aussage nicht. Ich haben in meinen beiden Varianten ja geschrieben, dass ich jeweils Ringe plane. Nur ich weiß noch nicht genau wie. Je mehr Ringe ich habe, desto einfacher sollte doch die Fehlersuche und Ausfallsicherheit sein.


    Ich habe mir eine Skizze erstellt und die Busleitung mal GROB eingezeichnet - entsprechend Topologie 2 aus meinem Beitrag weiter oben. Das Haus habe ich dabei in drei offene Ringe aufgeteilt mit den ungefähren Längen von 50 (im Bild pink), 70 (violett) und 90 (grün) Metern. Zusätzlich führt eine Leitung nach außen (rot) und eine zur Garage (orange). Insgesamt sollte ich mit 250 Metern Gesamtlänge auskommen (Länge auf Decke + jeweils runter zum Sensor und wieder hoch).

    Findet ihr die Aufteilung so OK?
    Gibt es etwas zu verbessern?
    Kann ich mit dieser Leitungsplanung KNX und 1-Wire später gut betreiben? (Ich verlege zwei Leitungen (KNX, 1-Wire) gleichzeitig im Rohr.)

    Vielleicht kann mir noch jemand Tipps geben.
    Angehängte Dateien

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  • Bodo
    antwortet
    Hoi Thomas

    Der Witz beim offenen Ring beim KNX ist ja, dass man Fehler besser finden kann.
    Bus in der Mitte auftrennen (an einem Sensor eine Richtung abklemmen), das nicht aufgelegte Ende nun doch im Verteiler auflegen (da es ja vorher getrennt wurde).
    Schon sieht man auf welcher Hälfte des Rings der Fehler steckt.
    Machst Du keine Fehler und hast Du immer freie Leerrohre zum eventuellen Austausch einer Leitung, dann brauchst Du keinen offenen Ring.

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  • TL23
    antwortet
    Guten Abend,

    aktuell bin ich noch am schwanken, welche Topologie ich wähle:

    1. Pro Raum einer Etage einen offenen Ring, der im Hauptverteiler endet und beginnt. Folge: Im Hauptverteiler habe ich dann fünf ankommende Busleitungen (5 Hauptleitungen). Wie werden diese nun an die Aktoren gekoppelt? Einfach alle an Klemme und dann an Aktor?

    2. Alle Räume in einem offenen Ring vom nur zur Tür anfahren, der im Hauptverteiler beginnt und endet (offen). In jedem Raum dann einen offenen Ring von der Tür abzweigen/legen (1 Hauptleitung mit 5 Zweigleitungen). Folge: Im Hauptverteiler habe ich dann nur eine ankommende Leitung muss nichts koppeln.

    Welche Topologie sollte ich vorziehen? Welche Topologie sollte ich im Hinblick darauf vorziehen, wenn ich in jedem Rohr stets zwei Leitungen gemeinsam verlege für KNX und 1-Wire?

    By the way:
    Brauche ich hier Linienkoppler?
    Wie koppele ich mehrere Aktoren? Oder muss man das nicht?

    Viele Grüße,
    Thomas

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  • cheater
    antwortet
    Na da hast du auch wieder recht, können wir nur noch zur neuen Bestückungslinie beten .

    Grüße

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  • Fusion
    antwortet
    Alles Gerüchte

    Ne, mal im Ernst, habe ich bewusst nicht erwähnt denn es sind ungelegte Eier.

    Ich habe auch noch keine Busmaster bestellt da ich auf die Dinger warte, aber für´s Kabelziehen werde ich trotzdem "worst case" verkabeln. Wenn Stefan die Dinger rechtzeitig für mich in den Shop haut: umso besser.

    Aber da Stefan sich trotz Daumenschrauben nicht auf Termine oder technische Details festnageln lässt würde ich darauf basierend niemandem irgendwas empfehlen .

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  • cheater
    antwortet
    Ne, weil du vergessen hast zu erwähnen, dass es bald den Power-Busmaster gibt, der dann die kleinen Busmaster ersetzt und es somit möglich wurde Linien mit mehr als 100m zu verwenden .

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  • Fusion
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Wunderbare Antwort Dennis, brauch ich gar nichts mehr zu schreiben
    Soll ich euch ne Bewerbung schicken? ;-)


    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD

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  • Fusion
    antwortet
    Wird alles addiert. Mach einfach mehrere Busmaster bis 100m.


    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von TL23 Beitrag anzeigen
    Wie sieht es dabei mit den Leitungslängen aus? Addiert sich die Gesamt-Leitungslänge aus den Längen der Einzelringe? Dann wäre das ganze zu lang.
    Oder gibt es entsprechende Busmaster, an die man mehrere Ringe anschließen kann (Beispiel bitte)?
    Wenn du dich mit dem Thema beschäftigst warst du doch bestimmt schon auf der Wiregate Seite oder? Da findest du auch folgendes: Informationen über den 1-Wire-Bus, Einsatzbereich, Nutzen, Installation

    Gruß

    Roman

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  • TL23
    antwortet
    Danke für eure Antworten. Lila Leitung ist bestellt :-)

    Eine Frage bleibt mir noch:
    Wie oben geschildert, möchte ich pro Raum einen offenen 1-Wire-Ring legen, so dass ich pro Etage 5 oder 6 Ringe erhalte. (Ein großer Ring würde bei mir über 200m lang sein, das ist etwas viel.)

    Wie sieht es dabei mit den Leitungslängen aus? Addiert sich die Gesamt-Leitungslänge aus den Längen der Einzelringe? Dann wäre das ganze zu lang.
    Oder gibt es entsprechende Busmaster, an die man mehrere Ringe anschließen kann (Beispiel bitte)?
    Gibt es dann einen Unterschied der vielen Einzelringe zu der Topologie mit nur einem großen Ring was das Auslesen der Sensoren betrifft?


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Wie lange wollt ihr in dem Haus leben? 20, 30, 50 Jahre? Kann irgendjemand die nächsten zehn Jahre vorhersehen? Da muss man sich doch nicht auf zwei Doppeladern limitieren, wenn man auch locker 4 DA machen kann....
    Normalerweise ist das kein Diskussionspunkt, denn bei ordentlicher Planung mit dem Leerrohr gibt es nie Schwierigkeiten, egal ob mit oder ohne Kupfer So bleibt man immer Flexibel, egal ob 1-Wire , Dmx etc....,leider verzichten viele auf das Leerrohr......obwohl es nicht so teuer wäre.....

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  • Jever
    antwortet
    Danke Stefan, klingt einleuchtend.

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  • StefanW
    antwortet
    Weil es Sensoren und Systeme bei 1-Wire gibt / geben wird, die mit den paar hundert mikroampere die im parasitären Modus möglich sind, nicht auskommen werden. Es ist schon beim Multisensor (350 - 500 uA) schwierig, beim Umbebungslichtsensor (+ 500 uA) ganz schwierig und beim VOC (35 mA) unmöglich. Zudem bremsen die parasitär angeschlossenen Temperatursensoren mit Interface der 1. Generation den Bus jeweils für eine Sekunde, was mit gleichzeitig vielen anderen Sensoren und insbesondere IO ein Unding ist.

    Auch die KNX Geräte werden zunehmend leistungshungriger durch stärkere Prozessoren, aufwändige Displays und Beleuchtung (und brauchen dann auch mal mehr als die durchschnittlich 10 mA pro Gerät), auch wenn mit neuen PHYs mehr möglich ist. Daher sollte ws/ge für Hilfsspannungen vorhanden bleiben.

    Wer neu plant rate ich hinsichtlich Zukunftssicherheit zu einer vollständig eigenen Verkabelung für 1-Wire.

    Wie lange wollt ihr in dem Haus leben? 20, 30, 50 Jahre? Kann irgendjemand die nächsten zehn Jahre vorhersehen? Da muss man sich doch nicht auf zwei Doppeladern limitieren, wenn man auch locker 4 DA machen kann in zwei Kabeln. Ich persönlich würde mir durchaus auch Gedanken machen über DMX und ein Gleichspannungsnetz zu allen relevanten Brennstellen.

    lg

    Stefan.

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  • Jever
    antwortet
    Spricht denn irgendwas dagegen, das gelb/weiße Paar aus DEM KNX-Kabel für 1-wire zu nutzen?
    Ich erkenne den Sinn eines 2. Kabels hier noch nicht. Oder benutzt ihr dieses für 24V?

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