HI
also generell die Heizung regeln zu können ist echt cool. Bei uns ist es so, dass ich die Heizung so ausgelegt habe, dass man alle Räume perfekt konstant beheizt bei einem Vorlauf von 25°C (bei 0°C Aussen - Neubau sehr gut gedämmt und FBH). Ich habe am WE die Heizungsaktoren in Betrieb genommen und die Ventile aufgesteckt. Jetzt mache ich den Holzofen an und Heize das Haus so. Dan gehen die Ventile zu. Bis die Temperatur abfällt, dass die FBH wieder angeht. Dann ist aber der Estrich so weit runtergekühlt, dass man sehr tiefe Unterschwinger der Temperatur hat bis wieder Heizleistung kommt. Da muss ich jetzt viel mit Logik ausgleichen. Also für uns wäre besser die Temp zu halten.
Das kommt halt immer auf Haus, Heizung usw. an. Aber so wie du das beschreibst kannst du da ja einiges machen. 5 Minuten warm ist ein Traum.
Ich finds gut.
Gruß Sebbi
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KNX-Heizungssteuerung wirklich eine schlechte Idee
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Hi
mal zur generellen Aussage: durch die KNX anbindung kann ich meine Statusinformationen der Heizung auf die Visu bringen und die Heizung fernsteuern - spare mir also einen "Fernsteuerung" die viele Heizungs-Hersteller selbst verkaufen.
Dazu: da die Raum-Temperatur-Kontroller bei mir auch KNX (1-wire) sind - kann die Heizung von 1. Hand erfahren ob Heizenergie gebraucht wird. Normalerweise versucht die Heizung das über die RL (oder differenz VL/RL) zu ermitteln.
Da soll mir mal jemand erzählen das KNX keinen sinn macht.
Über an/abwesenheit steuere ich noch die WW-Soll-Temp und verhindere damit das die Wärmepumpe nur fürs Nachheizen des WW anspringt obwohl niemand zuhause ist.
Gruß
Thorsten
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Bei einer Radiatorheizung mit hohen Vorlauftemperaturen wird man an einer Raumtemperaturregelung nicht vorbeikommen, da hier der stabilisierende Selbstregeleffekt einer Niedertemperatur-Flächenheizung fehlt. Dennoch ist die korrekte Auslegung der Heizung (Heizlastberechnung) notwendig und natürlich auch der hydraulische Abgleich.
Nachtabsenkung macht nur Sinn, wenn innerhalb der Absenkzeit die Raumtemperatur auch deutlich sinkt. Das wird in der Regel bei gut gedämmten Neubauten nicht der Fall sein, deswegen kann man hier mit einer Absenkung nichts sparen. In einem schlechter gedämmten Altbau dagegen hilft die Absenkung - sinnvoll wäre aber hier die Verbesserung der Dämmung. Die billigste Energie ist immer noch die, die man nicht verbraucht. Wenn Maßnahmen zur Dämmung geplant sind, so sollte man diese vor Austausch der Heizung durchführen, um nicht danach mit einer überdimensionierten Anlage dazustehen.
Marcus
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Das war einer der Hintergedanken für die Frage nach der Art der Heizung. Mit einer WP z. B. könntest Du die 60° VL nicht (sinnvoll) aufrechterhalten und bei 35° dauert es sicher mehrere Stunden, bis es 5° wärmer wird (wenn 35° überhaupt reichen, da hätte ich erst mal Zweifel.)Zitat von PascalTurbo Beitrag anzeigenBei der aktuellen Heizung ist es so, dass man einen Raum in kürzester Zeit (10-15min) um gut 5°C wärmer bekommt
Also grundsätzlich stimmt alles, was schon geschrieben wurde. Ein KNX-Steuerung macht das Heizungskonzept erst mal nichts besser oder schlechter.
Man kann aber sehr einfach zeitlich oder örtlich getrennt Einstellungen automatisch oder manuell ändern lassen. Das ist erst mal ein Komfortgewinn. Ob eine Nachtabsenkung (oder auch Tag-Absenkung) Sinn macht, hängt eben a) davon ab, wie schnell der Raum überhaupt auskühlt und b) wie schnell er wieder warm wird. Thermostate (ob KNX oder nicht) um zumindest in jedem Raum die Wunschtemperatur einzustellen, halte ich aber in jedem Fall für sinnvoll und sind eigentlich auch vorgeschrieben.
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Es gibt zwar nich keine konkrete Planung, aber es ist sehr wahrscheinlich. Das Haus heizt sich aber auch so schon recht passabel. Ist ein altes Bruchsteingemäuer (80cm).Zitat von Uwe! Beitrag anzeigenFindet zwischen "aktuell" und "später" eine Wärmedämmung des Hauses statt?
Und 35° mit Heizkörpern ist ein "sportliches" Ziel! Das muss das Haus ausgezeichnet gedämmt sein!
Mir geht es auch v.a. um den Komfortgewinn. Viele Räume werden nie beheizt, andere nur sporradisch. Gerade die Bäder halten wir auf höherer Temperatur als den Rest des Hauses.
Bei der aktuellen Heizung ist es so, dass man einen Raum in kürzester Zeit (10-15min) um gut 5°C wärmer bekommt - es also durchaus sinn machen würde, ne Abwesenheitsabsenkung zu machen (in meinem Arbeitszimmer halte ich mich beispielsweise immer nur von 18:00 - 20:00 Uhr und am WE auf).
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Findet zwischen "aktuell" und "später" eine Wärmedämmung des Hauses statt?Zitat von PascalTurbo Beitrag anzeigenLaut Heizungsbauer kann man diese später auch mit 35°C betreiben; aktuell sind wir bei 70°C
Und 35° mit Heizkörpern ist ein "sportliches" Ziel! Das muss das Haus ausgezeichnet gedämmt sein!
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Ganz allgemein: Wenn er meint, dass es keinen Sinn macht, im 3 Stunden-Takt an irgendwelchen Soll-Temperaturen herumzustellen, dann hat er möglicherweise recht. Ob z.B. eine grundsätzliche Nachtabsenkung Sinn macht, hängt auch von der Art der Heizung, der Gebäudeisolierung etc. ab. Hast Du eine (träge) FBH in dickem Estrich in extrem gedämmtem Haus, macht es vermutlich keinen Sinn. Hast Du einen mies gedämmten Altbau mit Wandheizungen, wohl eher schon.Zitat von PascalTurbo Beitrag anzeigenHat jemand Erfahrungen hinsichtlich Einsparpotential und wie ich die Aussage des "Fachmanns" einschätzen kann?
Unabhängig davon (das wurde ja schon genannt) unterstellt er aber, dass Du in allen Räumen die gleiche Temperatur haben möchtest. Die ist bei uns in Schlafzimmer, Badezimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer aber durchaus (konstant) unterschiedlich. Und wenn Du die Temperatur im Wohnzimmer nicht einzeln misst und für diesen Raum einzeln regeln kannst, dann können z.B. Deine grossen Südfenster im Winter bei klarem Sonnenschein durchaus zum Hitzeproblem werden.
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Hat er Dir auch erklärt warum das besser sein soll?Zitat von PascalTurbo Beitrag anzeigenSeiner Meinung nach soll ich das Haus über den Raumtemperaturregler der Heizung 24/7 auf Konstanter Temperatur halten, das sei viel besser.
KNX an der Heizung zu haben, heißt ja nicht das es im Haus nicht war wird.
Stellst du halt auf 22 Grad im Wohnzimmer und fertig.
Cool ist halt, das du das aus Australien ändern kannst weil du es vergessen hast. Er muss seinem Nachbern fragen ob der den Ersatzschlüssel sucht um das am Heinzkörper dann zu ändern.
Das ganze hat halt nix mit der Temperatur im Zimmer zu tun sondern viel mehr, wie bequem man die regeln können möchte.
Dein Berater rennt dann immer zum Zimmertür um da an dem Rad zu drehen.....
Du eben dann mit dem Smartfone aus dem Urlaub aus....
Wir haben eine Regelung mit Wiregate und MDT Heizungsaktoren an einer Fußbodenheizug. Ich möchte das auf keine Fall mehr hergeben.
Viele Grüße
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Wusste garnicht, dass das relevant ist. Aber gut: Aktuell eine alte Ölheizung (wird in den kommenden Jahren durch etwas modernes ersetzt). Bei den Heizkörpern handelt es sich um die "guten Alten" mit viel Wasser drin. Laut Heizungsbauer kann man diese später auch mit 35°C betreiben; aktuell sind wir bei 70°CZitat von Uwe! Beitrag anzeigenwelches Heizungssystem? Welche VL-Temperaturen werden benötigt?
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welches Heizungssystem? Welche VL-Temperaturen werden benötigt?
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Und wie hält man dann Räume auf unterschiedlicher Temperatur, beispielsweise Schlaf- oder Gästezimmer, das man nur bei Nutzung warm macht? Oder wie bildet man Nutzungsänderung ab(heute Kinderzimmer, nächstes Jahr Bügelzimmer)? Den Heizis fehlt es gelegentlich an Phantasie...
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In jedem Raum ein MDT Tastsensor mit Temperaturfühler. Nutzersteuerung, Abwesenheitssteuerung etc.. per Visu.Zitat von bjo Beitrag anzeigenhallo,
- zu wenig Angaben um genaueres sagen zu können.
es fehlt z. B. die Angabe wie du die Temp. des Raumes messen willst.
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hallo,
- zu wenig Angaben um genaueres sagen zu können.
es fehlt z. B. die Angabe wie du die Temp. des Raumes messen willst.
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KNX-Heizungssteuerung wirklich eine schlechte Idee
Hi Leute,
im Zuge der Hausmodernisierung haben wir auch vorsorglich an jede Heizung Bus und 4x1,5 NYM-J verlegt um in Zukunft darüber die Temperatur im Haus steuern zu können.
Nun hatte ich ein Gespräch mit dem Heizungsfachmann meines vertrauens und der meinte, dass das alles Unsinnig sei und sogar Kontraproduktiv. Seiner Meinung nach soll ich das Haus über den Raumtemperaturregler der Heizung 24/7 auf Konstanter Temperatur halten, das sei viel besser.
Hat jemand Erfahrungen hinsichtlich Einsparpotential und wie ich die Aussage des "Fachmanns" einschätzen kann?
VG
PascalStichworte: -


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