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"Home Connect": Neuer Standard für Haushaltsgeräte

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  • mkeil
    antwortet
    Bei mir verfestigt sich der Eindruck das sobald "Haus/Gerätesteuerung per App vom Smartphone" draufsteht fast immer folgende Probleme implitzit sind:
    1. Es gibt keine saubere schnittstelle von aussen um das an bestehende systeme anzubinden
    2. Die kommunikation zumindest teilweise über externe Server vom Hersteller laufen um "von unterwegs" und "bessere User experience" zu "bieten"

    Das ist mir nun schon bei meinem Hausbau an mehreren stellen aufgefallen.
    Deshalb ist für mich ein system meist schon unten durch wenn es primär mit "per App vom Smartphone" beworben wird.

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  • heckmannju
    antwortet
    Zitat von lobo Beitrag anzeigen
    Also irgendwie fehlt mir dafür der Nutzen.
    was mir an praktischen Sachen einfallen würde

    WAMA & Trockner & Geschirspüler starten wenn die Sonne scheint
    WAMA & Trockner & Geschirspüler signalisieren wenn sie wirklich fertig sind.

    Dafür würde ich aber nicht mehr Geld bezahlen..

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von ETechniker Beitrag anzeigen
    Man denke an die Waschmaschine, die den Nachtstrom zieht (kommt via PLC vom EVU).
    Schlechtes Beispiel - die meisten VNB haben Nachtstromtarife entweder abgeschafft oder völlig unrentabel gemacht - kein Wunder, denn Stromüberschuss ist derzeit über Tage u. nächtens möchte man nicht dann die reduzierten KW hochfahren.

    Einerseits die Technik als "Energiesparer" zu verkaufen, während andererseits Stromschleudereien als Anwendungsfall zitiert werden - sehr smart.

    SmartGrid dient nicht der Umwelt oder den Verbrauchern sondern der Gewinnmaximierung der Stromkonzernen u. allen anderen Mitverdienern; die zu erhebenden Datensätze sind pures Gold.

    Zitat von ETechniker Beitrag anzeigen
    Nur einmal eine Gedankenanregung für den Blick über den Tellerrand: Ein Hausgeräte Interface könnte im Problemfall auch für eine Ferndiagnose eingesetzt werden.
    Wärst oder bist Du überrascht wenn ich Dir offenbare, daß die Geräte der letzten Jahre derartige Funktionen grossteils bereits integriert haben u. nur den Endkunden nicht zugänglich machen? Eine Fernzugriffsmöglichkeit wäre das techn. kleinste Problem, eher, das Kunde kein Geld dafür rausrücken möchte.

    Energieverbräuche v. Einzelgeräten "geliefert" zu bekommen ist schön u. gut - aber was passiert aufgrund der vorliegenden Daten? Neues Gerät kaufen? Anderst leben?

    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Insgesamt vermisse ich hier ein wenig Offenheit für diese Art Neuigkeiten, vor allem von den bedingungslosen KNX Jüngern.
    Ein Sprichwort sagt: "Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein!"

    Sicher - ein wenig überzogen, aber nicht jede Sau, die mit neuer Technik humpelnd von PR-Leuten durchs Dorf geprügelt wird mutiert zum hl. Gral.

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  • Jambala
    antwortet
    Bei WaMa, Trockner und Geschirrspüler sehe ich vor allem den Vorteil die Ablaufzeit in die Visu zu bekommen.

    Ich betreibe grundsätzlich keine Grossverbraucher während der Abwesenheit oder des Schlafens, da ich einmal eine brennende WaMa erlebt habe. Daher hat die Verfügbarkeit der Ablaufzeit eine grössere Bedeutung für mich.

    Insgesamt erhoffe ich mir von allen Home Connect oder anderen Standards die problemlose Erfassung von Verbrauchskennwerten und eine Programmauswahl via Visu. Mittlerweile wird jedes Gerät in der Programmauswahl umfangreicher und die Art und Weise der Ausführung unterscheidet sich oft stark. Da wären meine persönlich favorisierten Programme in der Visu eine Erleichterung.

    Ein Home Connect Standard auf Basis WLAN/LAN wäre mir am liebsten, weil ich dazu zur Integration in KNX kein properitäres Gateway benötige, was irgendwann nicht mehr supportet wird.

    Infos per simplen Web Services (XML) sind die optimale Basis für jede dauerhafte Integration.

    Insgesamt vermisse ich hier ein wenig Offenheit für diese Art Neuigkeiten, vor allem von den bedingungslosen KNX Jüngern. Die wenigsten werden wirklich abschätzen können, welche Dynamik aus einer Hausgerätevernetzung noch entstehen kann.

    Das sind vielleicht die gleichen Personen, die bis vor kurzem noch mit einem Nokia Knochen herumgerannt sind und über Apps gelästert haben.

    Nur einmal eine Gedankenanregung für den Blick über den Tellerrand: Ein Hausgeräte Interface könnte im Problemfall auch für eine Ferndiagnose eingesetzt werden.

    Heute werden oft noch Kunden bei einer Reparatur monetär über den Tisch gezogen, obwohl nur ein Reset erforderlich war oder etwas Schmutz im Impeller war.

    Wenn der Endkunde durch eine App erfährt, dass der Impeller verschmutzt ist, kann er das entweder leicht selbst beheben oder sich nicht mehr so einfach eine neue Pumpe aufdrängen lassen.

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  • ETechniker
    antwortet
    Kann mir schon auch ganz gut vorstellen, dass ein paar sinnvolle Anwendungen gibt - so die Geräte denn mit Standards (etwa KNX) bidirektional reden.

    Man denke an die Waschmaschine, die den Nachtstrom zieht (kommt via PLC vom EVU).

    Oder der Kühlschrank, der seinen Energieverbrauch drosselt, weil die Inhaber in Urlaub sind (Kühlschrank leer) oder mehr Eis produziert, weil eine Party ansteht.

    Oder die Spülmaschine, die durch Programm "Party" und Backofen an schonmal vorheizt (ähnlich Profigeräten), um dann schneller fertig zu sein.

    Das Problem (analog Hybridautos): Es reicht nicht, ein bisschen Technik reinzuklatschen, sondern es brauch eine tiefe Integration ins System incl. Anpassung relevanter Kernfunktionen. Nur dann wird's smart...

    So Long, ETechniker

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  • Axel
    antwortet
    Weil es gerade passt zum Thema "Haushaltsgeräte" ein Bericht über unsere ansässige LEW/RWE zum Stromverbrauch.

    Lechwerke testen intelligente Stromnetze - Nachrichten Regionales - Bayern - DIE WELT

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Eine Doppelmoppelung oder ein techn. Wundergerät mit Zeitreisefunktion?
    Naja. Wenn du das um 17 Uhr versucht, würd's nicht klappen. Um 15 Uhr aber sehr wohl. Und da ich weiß, wann daß Essen fertig sein soll, finde ich das eine recht praktische Funktion. Datum ist was anderes, hat meiner auch nicht. Und natürlich sollte er auch funktionieren, wenn du Uhr nicht stimmt.

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    weil man ihm auch sagen kann, "sei nach 90 Min fertig, aber so, dass dann 18 Uhr ist"
    Eine Doppelmoppelung oder ein techn. Wundergerät mit Zeitreisefunktion?

    Oder gar ein Vertreter der neuen Chill'n'Cook-Geräteklasse?
    Dieser könnte man wenigstens den Braten auch mehrer Tage anvertrauen u. ein DATUM würde sinnig sein.

    Seit irgendeineweissware@home versuche ich einen Sinn hinter dem Gedöns zu entdecken, aber mir persönlich bleibt dieser bislang immer noch grossteils verschlossen u. den geringen Zusatznutzen bekommt man besser u. billiger anders.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Ich frage mich stets, warum ein Ofen Datum u. Uhrzeit braucht bzw. warum so ein Drecksgerät nicht funktioniert, wenn die Zeit nicht eingestellt ist.
    weil man ihm auch sagen kann, "sei nach 90 Min fertig, aber so, dass dann 18 Uhr ist"

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  • MarkusS
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Mir dünkt, man möchte den Appjunkies einfach mit viel Werbesprech u. unnötigem Käse das Geld aus der Tasche ziehen - u. die Wiese muß gemäht werden, bevor sie sich eine App "Bodenständigkeit" aufs Datschtelefon ziehen.
    Da gehts ganz klar um die early adopter, die Leute die bereit sind, Premiumpreise zu bezahlen um ein Feature ein paar Monate früher als der Nachbar zu haben. Dazu noch ein vendor lock-in, BSH redet nur mit BSH, Miele redet nur mit Miele usw.

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von Videonisse Beitrag anzeigen
    Zeit und Datum automatisch setzen
    Ich frage mich stets, warum ein Ofen Datum u. Uhrzeit braucht bzw. warum so ein Drecksgerät nicht funktioniert, wenn die Zeit nicht eingestellt ist.

    Im Endeffekt soll die Ofeneieruhr nach z.B. 90Min. piepen - u. ich will nicht rechnen um dem Ofen die Uhrzeit vorzurechnen/einzugeben.

    Überwachung von Kühlschrank/Gefrierschrank kann sinnvoll sein - aber dafür braucht es nicht gleich wieder "ein offenes neues System".

    Mir dünkt, man möchte den Appjunkies einfach mit viel Werbesprech u. unnötigem Käse das Geld aus der Tasche ziehen - u. die Wiese muß gemäht werden, bevor sie sich eine App "Bodenständigkeit" aufs Datschtelefon ziehen.

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  • madshi
    antwortet
    Sachen wie z.B. Licht und Rollläden sind natürlich wichtiger als eine Abfrage des Backofens. Aber das heißt ja nicht, daß man sich nicht auch über Kleinigkeiten freuen kann, die ein bißchen mehr Luxus bringen.

    Z.B: Ich komme von der Arbeit nach Hause, schmeiße eine Pizza in den Ofen, setze mich ins Heimkino und mache einen Film an. Wenn die Pizza fertig ist, wird dann automatisch der Film pausiert und auf dem Bildschirm eingeblendet: "Essen ist fertig". Genauso, wenn jemand an der Haustür klingelt oder über Telefon anruft (es sei denn, ich bin im "will nicht gestört werden" Modus).

    Und wie Du schon schreibst: Nicht alles geht per Eieruhr. Mein neuer Backofen hat zum Beispiel einen Backsensor und ein 3-Punkt-Bratenthermometer, anhand derer der Backofen selbst entscheiden kann, wann das Brot oder der Braten fertig ist. Was hilft es mir dann, wenn der Backofen in der Küche Alarm gibt, wenn ich ganz woanders im Haus bin?

    Aber ist ja auch egal. Wenn ihr das nicht sinnvoll findet, hab ich kein Problem damit. Ich würd mich jedenfalls freuen, wenn das gehen würde - auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist...

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  • Videonisse
    antwortet
    Noch ein paar Anwendungs-Ideen :-)

    - Zeit und Datum automatisch setzen
    - Alarm when Temperatur xx grad C erreicht hat (zb Kühl-/Gefrierschrank aber auch Ofen)
    - Kühl-/Gefrierschrank: anzahl aktive Betriebsstunden + mit Alarm wenn < oder > xxx Stunden

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  • MarkusS
    antwortet
    Es ist schon tragisch vor welche Probleme uns der Alltag heute so stellt.

    In der Küche meiner Oma gab es ein ganz smartes Gerät, das hieß "Eieruhr". Die Eieruhr war sogar mobil, die konnte man in einen anderen Raum mitnehmen.

    So ziemlich jeder bessere Backofen hat heute eine eingebaute Uhr mit Timer, High-End-Geräte können sogar über Thermometer die Innentemperatur des Garguts ermitteln und dann auf den Punkt alarmieren.

    Die Verlagerung der Eieruhr auf ein Mobilgerät sehe ich nicht als den großen Wurf. Wenns klingelt muss man so oder so zum Ofen weil sonst Pizza schwarz. Der "fortgeschrittenste" Use-Case bislang war der Herd der automatisch den Dunstabzug einschalten konnte, da spart man dann tatsächlich einen Handgriff den man meist ganz automatisch macht.

    Bei Spül- und Waschmaschinen zickt fallweise die Versicherung wenn man die ohne Aufsucht betreibt, ggf. ist es hilfreich eine Fertigmeldung von der Waschmaschine zu bekommen wenn die im Keller steht. So oder so muss man beide von Hand be- und entladen. Die smarten Kühlschränke und Kühltruhen die wissen was in ihnen steckt, automatisch im Supermarkt nachbestellen und auf den Inhalt abgestimmte Rezepte vorschlagen werden seit Jahren über diverse Messen geschleift, sind aber nirgends zu kaufen. Energieeinsparungen bzw. Smart Grid-Anwendungen sind auch kaum realisierbar.

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  • madshi
    antwortet
    Bei mir ist es nicht ungewöhnlich, daß ich was in den Backofen schmeiße, mich dann wieder an den PC setze (bin Programmierer) und dabei völlig die Zeit vergesse. Da stelle ich mir dann vor, vom Schreibtisch aus fragen zu können: "Wie lange braucht der Backofen noch?". Auch die Fertig-Meldung halte ich für hilfreich. Selbst wenn man nochmal nachgucken muß, ob's wirklich fertig ist: Ohne Fertig-Meldung weiß ich ja nicht, *wann* genau ich nachgucken muß...

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