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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Oliver,

    Zitat von blacksavior Beitrag anzeigen
    kommt Ihr bei den ganzen Neuerungen eigentlich noch zum Verkaufen?
    Ja, Obwohl 50% aller Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung arbeiten und nur 10% im Verkauf. Ich halte das für zielführender als die Unternehmen, bei denen das umgekehrt ist.


    Zitat von Edward Beitrag anzeigen
    Ist denn vorgesehen, die Akku-Verbindung physikalisch trennen zu können?
    Selbstverständlich. Es gibt einen, vielleicht auch zwei Spannungsversorgungsausgänge, die sowohl intern per FET, als auch extern einfach durch abziehen des Steckers getrennt werden können. Es ist einfach ein Zubehörteil für 12 V Spannungsversorgungen und kann für den Wiregate Server und Sensoren, als auch Schaltschrank-Notbeleuchtung genutzt werden.


    Zitat von Edward Beitrag anzeigen
    Das geht ja dann auch auf die Lebensdauer.
    Es wird ohnehin nicht so tief entladen, dass ein Problem entsteht, vorher wird die Last abgeworfen (und der Server zuvor kontrolliert herunter gefahren). Mithin sollte es keine Einschränkungen der Lebensdauer geben.

    lg

    Stefan

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Ich glaube ich verstehe etwas falsch - denn sonst würde ich sofort die 1000 Zyklen nehmen, auf so viele Stromausfälle werde ich hier nie kommen.
    Wir bauen nicht nur für das gut versorgte deutsche Smart-Home, sondern auch für den Einsatz im nahen und fernen Ausland, in abgelegenen Ferienhäusern, in Yachten, Wohnmobilen, Berghütten und sogar entlang von Piplines und Stromtrassen für die Mikroklimaerfassung (Off-Grid).

    Bei nicht wenigen Anlagen in der Welt gibt es bei der Umschaltung von Netz auf Inselbetrieb einen Shutdown, weil es an der Synchronisierung fehlt.


    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Oder willst Du 1x/Woche (o.ä.) einen Selbsttest fahren? Da werden 1000 Zyklen schon kritisch... Aber dann wäre eine Akku-Wechsel-Möglichkeit (da Verschleißteil) eine passable Lösung.
    Es braucht keinen Selbsttest, zumindest nicht in der Häufigkeit. Heute zutage misst man permanent den Innenwiderstand. Die 1000 Zyklen sind auch stark untertrieben, es dürften sehr viel mehr sein.


    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Ich hätte eher mit dem Thema LiIon an sich bedenken. Da gibt es so viele verschiedene Zell-Chemien, woher weiß ich ob's eine ist, die ich in meinen Schaltschrank lassen würde?
    Selbstverständlich verwenden wir nur Lithium-Eisenphosphat-Akkus aus Markenherstellung, welche zum einen nur halb soviel Lithium benötigen und zum anderen als nicht "thermisch durchgehend" gelten, also nicht brennen. Nachteil dieser Chemie ist zwar eine geringere Energiedichte, aber das muss man für die gebotene Eigensicherheit in Kauf nehmen.


    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Und woher weiß ich, ob die Lade-Elektronik entsprechend gut ist?
    Weil wir das richtig machen.


    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Übrigens: wenn man die Kapazität nicht vollständig ausnutzt und etwas leer als 0% SOC und etwas voll als 100% SOC definiert, das ganze gepaart mit Einzel-Zellen Balancing, kann man durchaus die Lebensdauer erhöhen
    Richtig. Daher ist auch vorgesehen, weder voll zu entladen noch voll zu laden, sondern die Zellen nur in einem Fenster von etwa 20% bis 80% zu benutzen. Jede Zelle bekommt ein aktives Balancing beim Laden und beim Entladen, zudem Temperaturüberwachung, Messung des Innenwiderstandes usw. Das zusammen sollte die übliche Lebensdauer grob geschätzt verdreifachen.
    Zuletzt geändert von StefanW; 08.05.2016, 08:43.

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Zwei Varianten sind mit unserer Schaltung machbar:
    • Zum einen mit Superkondensatoren: Vorteil: Bis 100.000 Ladezyklen möglich und eine Standzeit bis 10 und mehr Jahren (hängt von der Temperatur ab). Ideal für einen "Taktbetrieb" des WG in einer Off-Grid-Anwendung oder bei leicht instabiler oder "versauter" Stromversorgung. Hier würde, um Strom zu sparen, mit einem kleinen Zeitrelais zyklisch an- und abgeschaltet, wobei das saubere herunterfahren bei der Abschaltung durch die Kondensatoren gepuffert wird. Dafür reicht die ca. halbe Wattstunde locker.
    • Mit Lithium-Akkus: Vorteil: Erheblich höhere Speicherkapazität, so dass ein WG auf der Hutschiene nebst den 1-Wire Sensoren durchaus mehrere Stunden betrieben werden kann. Allerdings nur bis 1000 komplette Ladezyklen, was für eine sehr gelegentliche Notstromversorgung mehr als ausreichend ist.


    ==> Frage: Welche Variante ist Euch am liebsten?
    Ich glaube ich verstehe etwas falsch - denn sonst würde ich sofort die 1000 Zyklen nehmen, auf so viele Stromausfälle werde ich hier nie kommen. Wir haben hier - gefühlt - einen pro Jahr. Sicherheitsfaktor drauf und ich wäre bei 10/Jahr. Macht bei 1000 Zyklen eine Dauer von 100 Jahren - so lang wird auch das beste WireGate NG kaum leben...

    Oder willst Du 1x/Woche (o.ä.) einen Selbsttest fahren? Da werden 1000 Zyklen schon kritisch... Aber dann wäre eine Akku-Wechsel-Möglichkeit (da Verschleißteil) eine passable Lösung.

    Ich hätte eher mit dem Thema LiIon an sich bedenken. Da gibt es so viele verschiedene Zell-Chemien, woher weiß ich ob's eine ist, die ich in meinen Schaltschrank lassen würde? Und woher weiß ich, ob die Lade-Elektronik entsprechend gut ist? Das macht im Zweifel durchaus den Unterschied zwischen stabil und abbrennen

    Übrigens: wenn man die Kapazität nicht vollständig ausnutzt und etwas leer als 0% SOC und etwas voll als 100% SOC definiert, das ganze gepaart mit Einzel-Zellen Balancing, kann man durchaus die Lebensdauer erhöhen

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Die Li Variante würde mir auch am ehesten zusagen.
    StefanW : Ticket kommt noch, ist nicht vergessen

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  • Edward
    antwortet
    Hallo Stefan, für mich im EFH wäre die Li-Akku-Variante sehr ansprechend.
    Ist denn vorgesehen, die Akku-Verbindung physikalisch trennen zu können?
    Wenn ich z.B. längere Umbauarbeiten mache, will ich nicht, dass sich dadurch jedes Mal der Akku entlädt.
    Das geht ja dann auch auf die Lebensdauer.

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  • Robert_Mini
    antwortet
    Ich würde auch die Li-Akku Variante bevorzugen, denn Logging auch bei Stromausfall weiterführen macht mehr Sinn als nur kontrolliert herunterfahren.

    lg
    Robert

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  • blacksavior
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Zwei Varianten sind mit unserer Schaltung machbar:
    • Zum einen mit Superkondensatoren: Vorteil: Bis 100.000 Ladezyklen möglich und eine Standzeit bis 10 und mehr Jahren (hängt von der Temperatur ab). Ideal für einen "Taktbetrieb" des WG in einer Off-Grid-Anwendung oder bei leicht instabiler oder "versauter" Stromversorgung. Hier würde, um Strom zu sparen, mit einem kleinen Zeitrelais zyklisch an- und abgeschaltet, wobei das saubere herunterfahren bei der Abschaltung durch die Kondensatoren gepuffert wird. Dafür reicht die ca. halbe Wattstunde locker.
    • Mit Lithium-Akkus: Vorteil: Erheblich höhere Speicherkapazität, so dass ein WG auf der Hutschiene nebst den 1-Wire Sensoren durchaus mehrere Stunden betrieben werden kann. Allerdings nur bis 1000 komplette Ladezyklen, was für eine sehr gelegentliche Notstromversorgung mehr als ausreichend ist.

    Hallo Stefan,
    kommt Ihr bei den ganzen Neuerungen eigentlich noch zum Verkaufen?
    Im EFH, an einem stabilen, städtischen Stromnetz wäre ich ganz klar für die Lithium-Akkus. Dann kann die Sensorik bei Arbeiten des EVUs in betrieb bleiben und häufiger als zwei mal im Jahr wird das wohl nicht passieren... dann komme ich knapp 500 Jahre damit hin. Das reicht mir

    Definitiv interessiert
    Gruß Oliver

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  • starwarsfan
    antwortet
    Ich fände es sensationell, wenn ich Edomi im Docker-Container sauber verwenden könnte. Aktuell geht das noch gar nicht, durch die zu alte CentOS-Version. Aber damit muss ich mich nochmal genauer beschäftigen...

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Jochen,

    es sind noch zwei Dinge offen, wie ich sehe.


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    USV/Batteriepuffer zum sauberen herunterfahren (ist zumindest angekündigt)
    Richtig. der Prototyp läuft bei uns bereits, jetzt müssen wir das "nur" noch in die richtige Bauform bringen und produzieren. Könnte schon Weihnachten werden, lasst dann einfach 4 bis 6 TE neben dem WireGate auf der Hutschiene frei. Kommunikation z.b. über die serielle Schnittstelle oder 1-Wire, das überlegen wir noch.

    Zwei Varianten sind mit unserer Schaltung machbar:
    • Zum einen mit Superkondensatoren: Vorteil: Bis 100.000 Ladezyklen möglich und eine Standzeit bis 10 und mehr Jahren (hängt von der Temperatur ab). Ideal für einen "Taktbetrieb" des WG in einer Off-Grid-Anwendung oder bei leicht instabiler oder "versauter" Stromversorgung. Hier würde, um Strom zu sparen, mit einem kleinen Zeitrelais zyklisch an- und abgeschaltet, wobei das saubere herunterfahren bei der Abschaltung durch die Kondensatoren gepuffert wird. Dafür reicht die ca. halbe Wattstunde locker.
    • Mit Lithium-Akkus: Vorteil: Erheblich höhere Speicherkapazität, so dass ein WG auf der Hutschiene nebst den 1-Wire Sensoren durchaus mehrere Stunden betrieben werden kann. Allerdings nur bis 1000 komplette Ladezyklen, was für eine sehr gelegentliche Notstromversorgung mehr als ausreichend ist.

    ==> Frage: Welche Variante ist Euch am liebsten?


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Speziell im DMX-Bereich wäre es vlt. interessant fertige Bibliotheken zur Verfügung zu haben, um RGB per HSV bedienen zu können und dabei auch relativ dimmen zu können. Das würde einen ordentlichen Schub an Flexibilität bei der Ansteuerung bringen (normaler Tastsensor mit Dimmfunktion nutzbar).
    Das habe ich nicht kapiert, wolltest Du mir nicht noch etwas dazu in ein Ticket schreiben?

    lg

    Stefan

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Jochen,

    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Könntet Ihr ja als kostenpflichtiges Add-On Softwaremodul anbieten. Solange Ihr preislich unter Hardware-Routern bleibt, sollte das seine Abnehmer finden.
    Jep, da die IP-Interface Funktion in den besseren Varianten des WireGate New Generation schon enthalten ist, wäre für das Feature "KNXnet/IP" Router sogar nur der Differenzpreises von IP-Schnittstelle auf IP-Router anzunehmen, also weniger als 100 EUR Aufpreis.


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Btw.: Via IP abgesetzter Busmaster...*mit dem Zaunpfahlwink*...wäre doch auch noch eine Marktlücke
    Jein, ich denke, es wäre eine eher kleine Marktlücke.

    Du meinst hier einen 1-Wire Busmaster der via IP mit einem WireGate Server kommuniziert und damit ein Absetzen des Busmasters mit Verbindung via TCP/IP erlaubt.

    Wir hatten das bereits vor Jahren im Programm und nannte sich IP-Extender. Basis war ein von der Hardware her günstiger WLAN Router. Trotzdem hatten wir, alles zusammen gerechnet - einen Entwicklungsaufwand von einem halben Mannjahr. Verkauft haben wir nur ganz wenige, auch weil der größere Teil der Kunden sich diese WLAN-Router dann selbst beschafft hat und mit dem Image geflashed hat. Ich habe das Produkt eingestellt, allerdings auch nach zwei Jahren den Support in weiteren Versionen des WG dafür. Die Community darf sich bei den Raubkopierern dafür bedanken.

    Unsere Erfahrung zum Einsatzbereich:
    • Kleinere Anlagen benötigen einen IP-Busmaster eher selten, da alle Buskabel an einer Stelle zusammen laufen, bzw. es ist dann für die zwei abgelegenen Messstellen ohnehin zu teuer.
    • Mittlere Anlagen - größere Gebäude oder Gebäude mit Nachbargebäuden wie landwirtschaftliche Höfe, Handwerk usw. - könnten Bedarf an einem Busmaster über IP haben.
    • Große Anlagen - also große, räumlich ausgedehnten Anlagen, mehrere Häuser auf einem Campus, ausgedehnte Industrieanlagen - setzen strategisch auf lokale Autarkie und werden separate WireGate Server zum Einsatz bringen.

    Allerdings: Es gibt Wünsche, die diesbezüglich nicht bei 1-Wire enden und auch größere Entfernungen bedingen. Viele Kunden würden zudem gerne KNX-Sensoren / Aktoren / DMX / Modbus über IP räumlich absetzen. Und gar nicht wenige wollen das über Entfernungen zu anderen Liegenschaften und auch zum Wohnmobil / Boot / Jagdhütte über schlechte und langsame Verbindungen tun.

    Daher konstruieren wir eine eigene Lösung, um von OWFS-IP-Kopplung, KNXnet/IP oder Artnet für solche Zwecke unabhängig zu sein und insbesondere Authentifizierung / Verschlüsselung hinzufügen zu können.

    lg

    Stefan

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Es wäre dann ein Multi-Interface-Router und Multi-Interface-Linienkoppler. Ist an sich nur eine (teure) Fleißarbeit.
    Könntet Ihr ja als kostenpflichtiges Add-On Softwaremodul anbieten. Solange Ihr preislich unter Hardware-Routern bleibt, sollte das seine Abnehmer finden.
    Btw.: Via IP abgesetzter Busmaster...*mit dem Zaunpfahlwink*...wäre doch auch noch eine Marktlücke

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Chris,

    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Wenn der knxd in einem Container läuft, sollte der doch auch einen IP Router darstellen können, oder nicht?
    Ja, es wäre denkbar, dass der knxd in einem Container läuft und auf die IP-Schnittstelle aufsetzt und damit einen KNXnet/IP Router darstellt. Zertifiziert ist das nicht, war es aber beim WG auch nicht und der HS ist es ebenfalls nicht.

    Es ist übrigens durchaus angedacht, dass wir noch eine zertifizierte Router-Applikation entwickeln, die ebenfalls dann im WireGate New Generation läuft und die Schnittstellen nutzt. Es wäre dann ein Multi-Interface-Router und Multi-Interface-Linienkoppler. Ist an sich nur eine (teure) Fleißarbeit.

    lg

    Stefan

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  • seppm
    antwortet
    Die Anbindung eines 2.ten Busmaster in meiner UV wäre auch nicht verkehrt. Ein Cat7 liegt schon da :-)
    Allerdings würde mir auch was einfacheres reichen denn die 15.600 Baud kommen auch mit einfacherer Technik zurecht.
    Nur IP ist halt durchaus günstig weil eh schon da!

    cheers Sepp

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Ah, OK Sagen wir es anders rum: Für den Zweck der IP Anbindung kann ich mir auch ein kastriertes WG NG Rail für kleines Geld vorstellen

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  • seppm
    antwortet
    ja, schon klar, ich hatte den ;-) vergessen ...

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