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  • Dragonos2000
    antwortet
    Ich dachte eher via IP an ein zentrales WG angebunden. Denn nur deswegen ein zusätzliches WG in die Verteilung zu hängen, finde ich overkill...

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  • seppm
    antwortet
    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Btw.: 1-Wire Busmaster mit IP-Schnittstelle hätte in diesem Zusammenhang auch seinen Charme...
    Bekommst Du doch, hängt halt das WG NG Rail noch mit eingebaut dran!
    cheers Sepp

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  • Dragonos2000
    antwortet
    StefanW : Is halt mitunter einfacher eine vorhandene Ethernetverkabelung oder WLAN-Stecke in eine abgesetzte Liegenschaft zu nutzen, als den Garten für die Verlegung eines zusätzlichen (KNX) Kabels umzugraben
    Btw.: 1-Wire Busmaster mit IP-Schnittstelle hätte in diesem Zusammenhang auch seinen Charme...

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Derzeit nur als IP-Schnittstelle. Dafür aber mit bis zu 25 gleichzeitigen Tunnel. Normalerweise werden IP Router kaum benötigt, schon gar nicht im Eigenheim. Mir bekannte Ausnahme sind Nutzer von HS und G1.
    Wenn der knxd in einem Container läuft, sollte der doch auch einen IP Router darstellen können, oder nicht?

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Jochen,

    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Ich muss zugeben, das WiregateNG gerät langsam auch bei mir verstärkt ins Zentrum des Interesses:
    Sehr schön, so sollte das auch sein. Warte mal erst, bis die Feature Listen endlich (ja, dauert mir auch zu lange) vorliegen.


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Schnittstellenausstattung und Architektur lesen sich top, der Formfaktor tut sein übriges.
    Ja, sehen wir auch so. Der Formfaktor, die Schnittstellendichte und die Leistungsmerkmal bringen eine bisher nie dagewesene Funktionalität in den Schaltschrank und auch die problemlose Integration weiterer spezieller Busse.

    KNX ist eine exzellente Technik, aber benötigt komplexe Programmierung, ist im Vergleich teuer und frisst bis zu einem 1/4 W pro Device. Bei Sensoren, insbesondere vielen Sensoren ist 1-Wire von Preis, Präzision und Stromaufnahme ungeschlagen und für Beleuchtung sind DALI / DMX sowie Hue und Lightify in der Nachrüstung zielführender.

    Gerade dem Vorurteil "nicht noch ein Bus-System" lässt sich mit dem neuen sehr kompakten WireGate Server leichter begegnen. Ein Bus ist eigentlich nur ein einziger weiterer Stromkreis. Neben den vielen Dutzenden von Stromkreisen die üblicherweise zu allen Dreifachsteckdosen gelegt werden, ist die eine weitere Leitung für 1-Wire und die eine andere für DMX an sich nicht der Rede wert.
    Mit dem neuen Server lassen sich dann diese Busse an einem Gerät anschließen. Einfacher geht es nicht mehr, da muss man nicht mehr viel nachdenken und planen. Zumal bei 1-Wire gar nichts zu programmieren und bei DMX nur die Adressen zu konfigurieren und Funktionen zuzuweisen sind.

    Nur der KNX braucht dann noch sein Netzteil. Und auch hier kann man sparen. Mit dem schon seit Jahren verbreitetem TP256 und den neuen leistungsstarken Netzteilen kann man sich die Aufteilung in max. 64 Geräten pro Linie und Linienverstärker sparen, so dass es mit dem einen KNX Anschluss dann auch schon für das ganze Haus getan ist. Außenlinien für ein paar Außensensoren kann man auch mit einem 1-Wire Bus ausführen. Mit der im Server enthaltenen Möglichkeit sich über das IP-Tunnel-Interface - und das mit bis zu 25 gleichzeitige Tunnel - mit dem KNX-TP zu verbinden, kann man sich weitere IP-Schnittstellen sparen.


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    In welchen Regionen bewegt sich denn die Stromaufnahme (irgendwo stand was von unschlagbaren 3W) ?
    Richtig, wenn nicht sogar darunter.

    Das wird ein wenig von der Last abhängen und natürlich was alles angeschlossen wird. 1-Wire Sensoren brauchen zwar nur Micro- oder Milliwatt, falls jemand jedoch zehn Leuchtdioden zu 20 mA (mithin iButton-Kontaktierer oder Solid-State-Relais) aus den 5 V des 1-Wire Busses versorgen sollte, sind es schon ein Watt mehr.


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Irgendwelche Mechanismen, um Stromausfälle heil zu überstehen? (also ohne Gefahr, DB und Einstellungen zu zerschießen)
    Ja sicher. Die Einstellungen befinden sich in Datenstrukturen und Datenbanken, auf die zum einen transaktionsorientiert geschrieben wird und von denen es zudem tägliche Backups gibt.

    Backups sind - je nach Servertyp und Ausstattung - lokal auf gleichem oder einem zweiten (!) Datenträger, sowie auch auf einem NAS des Kunden oder in der WireGate Service Cloud. Das kann der Kunde entsprechend konfigurieren.

    Wir haben aber diesbezüglich noch einen Dauertest eingeplant, bei dem der Server per Relais in zufälligen Intervallen im laufenden Betrieb von der Stromversorgung getrennt wird und checken beim anschließenden Hochfahren wieder die Integrität der Daten. Das sollte er dann schon ein paar tausend Intervalle überstehen.


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    "Doppelter Boden", wenn ein Update oder Skript amok läuft?
    Wir machen seit Jahren Updates ohne dass jemals etwas zerstört wurde, dafür gibt es jeweils umfangreiche Beta-Tests. Bei solchen Updates werden immer nur einzelne Teile, meist nur die Applikationen upgedatet. Probleme lassen sich in aller Regel durch Wartungs-VPN - sofern es der Kunde startet - beheben.

    Der einzige sichere doppelte Boden für jede Art von Widrigkeit ist ein entsprechendes Ersatzgerät. Wir werden für Kunden ab der "Professional" Klasse entsprechende Ersatzgeräte bevorraten - bei mehreren Partnern in Deutschland und ggfls. auch angrenzenden Ländern. Auch wenn das in den letzten sieben Jahren nur ein einziges mal nötig war, lässt sich damit ein Ersatzgerät binnen weniger Stunden - auch an Wochenenden - zur Verfügung stellen. Backup einspielen, fertig.


    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Kann ich prinzipiell ein Wiregate auch als KNX-Router einsetzen, um eine Linie anzubinden, oder nur als IP-Schnittstelle?
    Derzeit nur als IP-Schnittstelle. Dafür aber mit bis zu 25 gleichzeitigen Tunnel. Normalerweise werden IP Router kaum benötigt, schon gar nicht im Eigenheim. Mir bekannte Ausnahme sind Nutzer von HS und G1.

    lg

    Stefan

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Fabian

    Zitat von FabKNX Beitrag anzeigen
    Viel mehr interessiert mich aber langsam wann Wiregaten NG verfügbar sein wird. (So lautet ja auch der Titel des Thread)
    keine leichte Frage. Die Entwicklung, die Tests und die Fertigung solcher komplexen und sehr innovativen Systeme sind nicht genau planbar. Gerade die Innovationen bedeuten, dass "Neuland" betreten wird und das bedeutet dass viel getestet, erforscht und manches auch hart erkämpft werden muss.


    Zitat von FabKNX Beitrag anzeigen
    Gibt es in diese Richtung irgendwas neues?
    Wir haben am letzten Freitag begonnen, die ersten Geräte an Beta-Tester auszurollen. Wie ich weiter oben geschrieben habe, ist das zunächst ein sehr kleiner Kreis, weil wir stufenweise erweitern werden. Die Rückmeldungen laufen bereits ein und werden bearbeitet.

    Priorität hat Stabilität, Robustheit und einfache Bedienung. Welche Stufe wann genau erreicht wird, kann ich heute nicht mit Bestimmtheit sagen.

    In den nächsten Wochen werden wir Unterlagen und technische Informationen zu den neuen Systemen veröffentlichen und dann auch einen Vorverkauf für Early Adopter starten. Der Erfolg des Vorverkaufs wird dann das weitere Tempo bestimmen, da wir bei Erfolg mehr Ressourcen bereitstellen können. Das wichtigste also um am schnellsten zu einem neuen WireGate Server zu kommen, wird eine rechtzeitige Vorbestellung sein. Diese Bestellungen erlauben uns eine genaue Produktionsplanung und ggfls. den Einkauf weiterer Ressourcen erleichtern. Dafür gibt es dann auch das ein oder andere Zuckerl obendrauf.


    Zitat von FabKNX Beitrag anzeigen
    Im Moment beruht meine Ausarbeitung kompeltt auf dem "aktuellen" System.
    Richtig so.

    Grundsätzlich - das bezieht sich nicht auf unsere Produkte, sonder ist eine ganz generelle Empfehlung: Bitte plant nur mit verfügbarer Hardware und Software. Das ist, was man derzeit kaufen kann und das kurzfristig lieferbar ist. Mir ist klar, dass insbesondere bei großen technologischen Sprüngen - wie hier - die Versuchung besonders groß ist. An den Sensoren und der Verkabelung wird es keine großartigen Änderungen geben, das kann man durchaus im Bau so ausführen. Auf Zugänglichkeit der Kontaktstellen achten.

    Wir geben unser Bestes, mit dem Ausrollen so schnell wie möglich zu beginnen, jedoch steht Stabilität und Robustheit an erster Stelle.


    Zitat von FabKNX Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass ich es noch rechtzeigit umswitchen kann. so viel neues wie sich hierdurch wohl ergeben wird, ist das wohl schon erstebenswert.
    Nun, das neue System ist was ganz anderes. Daher nenne ich es auch nicht WG 2.0 sondern übergangsweise WireGate "New Generation". Einen richtigen Namen wir der Server dann schon noch bekommen.

    Ich bitte um Verständnis, dass ich die vielen Fragen nur stückweise beantworten kann, daher bin ich ein paar Tage hinterher. Das gilt im Forum wie auch bei Tickets zu Beta-Test usw.


    lg

    Stefan


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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    Mit dem WG1 kann man mit Plugins die API aufrufen und die Werte bearbeiten.
    Das einmalige schreiben der Werte in die RRD-DB geht auch über die aktuelle Uhrzeit hinaus (forecast).
    Aber das überschreiben der Werte mit neuen Werten nur mit Tricks.
    Die Frage ist nun ob es mit der neuen DB aus WG2 geht?
    Gruß NetFritz

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  • Robert_Mini
    antwortet
    Geht ja heute schon mit Plugins, sollte also künftig auch gehen, da ja eine Kompatibilität mit den WG1 Plugins über Docks angestrebt wird, soweit ich verstanden habe.
    Lg
    Robert

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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    @StefanW
    Ich würde mir etwas mehr Respekt wünschen,
    Ja das wünsche ich mir auch von Dir.
    Siehe Beitrag#4 von Dir:
    https://knx-user-forum.de/forum/supp...r-support-sein
    Nun noch mal eine spezielle Frage:
    Kann ich mit dem WG2 eine Webseite wie "http://api.wunderground.com/api/" auslesen dort aus der XML Ausgabe bestimmte Werte auslesen und sie in die Datenbank eintragen.
    Die Werte sollen von 00:00 - 24:00 für diesen Tag um 00:10 und um 06:00 in die DB eingetragen werden, pro Stunde 4 Werte.
    Diese Werte sollen dann grafisch dargestellt werden.
    Es handelt sich um eine PV-Vorhersage, das heißt man kann schon früh morgens den Ertrag für den Tag ablesen.
    Gruß NetFritz


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  • StefanW
    antwortet
    Hallo,

    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Spätestens wenn das WG 2 im Umlauf ist wird das schon bekannt werden,
    Der neue WireGate Server "New Generation" wird als sicheres Device ausgeführt. Eben weil der Server auch in Anlagen für kritische Infrastrukturen "KRITIS" zum Einsatz kommen soll. Das bedeutet, dass es keinen Root-Zugriff für den Kunden gibt, natürlich auch keine Backdoor. Alles wesentliche wird - auch mit Hilfe lokaler Crypto-Chips, authentifiziert und verschlüsselt - bis hin zum SSD. Es gibt einen Integritätsschutz gegen Veränderungen und eine lokale Firewall auf den Ports. Das wird den professionellen Anforderungen gemäß ein closed-System.


    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    ..... deshalb verstehe ich diese Geheimniskrämerei nicht.
    Ich würde mir etwas mehr Respekt wünschen, wenn es um aufwändig und teure Arbeitsergebnisse geht und die Entscheidung nicht alles und jedes Detail offenzulegen.

    Kritiker mögen sich bitte bewusst machen, dass eine Firma nur dann funktioniert - also die Einnahmen im Durchschnitt wenigstens minimal größer sind als die Ausgaben - wenn diese über ein oder mehrere Alleinstellungsmerkmale verfügt, weshalb die Kunden dort beauftragen / kaufen.

    Nehmen wir an, dass in einem Segment 10 Unternehmen tätig sind. Bei acht dieser Unternehmen verfügen deren Produkte oder das Unternehmen selbst über jeweils ein oder mehrere Alleinstellungsmerkmale ("USP" = Unique Selling Point), die verbleibenden beiden haben nichts besonderes zu bieten, was es nicht auch bei den anderen acht gäbe. Bei langjähriger Beobachtung wird man sehen, dass diese beiden Firmen ohne USP einen deutlich geringeren Umsatz haben werden im Vergleich zu den anderen acht. Oder kurz, ohne Alleinstellungsmerkmale kann ein Unternehmen nicht am Markt bestehen. Je mehr, desto besser.

    Zu diesen Zweck forschen Unternehmen, auch KMU, an Technologien, die sie gegenüber dem Markt voranbringen. Bei uns sind mittlerweile 40% der Angestellten in Forschung & Entwicklung beschäftigt, das führt zu enormen Kosten, aber auch zu Ergebnissen. Ich bitte um Verständnis, dass wir die so gewonnenen Arbeitsergebnisse nicht einfach offen legen, um den Abstand zu den Marktbegleitern zu wahren. Diese handhaben das übrigens genauso. Jedes erfolgreiche Unternehmen hütet das ein oder andere Betriebsgeheimnis. Das ist nicht Geheimniskrämerei sondern ein normaler Schutz aus wichtigen betrieblichen Interessen.


    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Sepp Im Gegensatz zu Dir möchte ich schon wissen was mich da erwartet wenn ich das WG 2 kaufen soll.
    Was Dich erwartet ist ein fertig installierter Server, dessen Systemeigenschaften sich über die ETS und über die Web-Oberfläche parameterisieren lassen. Solange wir dazu keine API veröffentlichen, gibt es gar keinen direkten Zugriff auf irgendetwas im System, auch nicht auf die DB, eben auch weil es für sicherheitsrelevante Einsatzzwecke vorgesehen ist.

    Wer unbedingt selbst an allen Stellen selbst Hand anlegen will, findet eine Menge an offenen Systemen auf Basis von Raspberry oder anderen kleinen Rechnern oder bleibt einfach beim "alten" WireGate Server. Wir nehmen niemandem etwas weg.

    Wir können gerne darüber nachdenken, das jeweilige System für registrierte Entwickler zu öffnen, dann aber nur gegen eine NDA.


    lg

    Stefan
    Zuletzt geändert von StefanW; 02.05.2016, 10:11. Grund: Typos

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Sepp,

    Zitat von seppm Beitrag anzeigen
    mehr als verständlich das ihr Eure Entwicklungen nicht haarklein zum gepflegten Nachbau offen legt. Würde ja nur dazu führen das damit kein Geld zu verdienen ist und ich hab maximales Interesse das WG New Generation für lange Zeit gepflegt und erweitert wird. Ohne vernünftige Umsätze ist das nicht möglich und so agiert jedes vernünftige Unternehmen und der vernünftige nicht geiz-ist-geil-verseuchte Kunde hat damit kein Thema.
    Danke sehr, sehr richtig und genau der Punkt.

    Beim vormaligen Server mussten wir anders agieren, deswegen sind die Änderung für die künftigen Entwicklungen durchaus ein Thema, dass möglicherweise für den ein oder anderen erklärungsbedürftig ist.



    WireGate Multifunktionsgateway - so wie es gedacht war:

    Es gibt einen anhaltenden Bedarf für die Messung vieler Größen und Zustände rund um das Haus. Dafür haben wir die Software optimiert, die das bei 1-Wire mit Plug´n´Play stark vereinfacht.

    Gedacht war wegen Linux als Basis auch, dass die Community dazu Anwendungen drumherum entwickelt. Damit alle die gleiche Basis haben, haben wir eine Standard-Hardware gesucht und mit den genannten Softwarekomponenten und einer Bedienoberfläche fertig installiert ausgeliefert. Deswegen Root-Zugriff und Open-Source.


    Die Realität:

    Allerdings zeigte sich, dass die vielen und durchaus hervorragenden Beiträge der Community oft leider auf blanken Code beschränkt geblieben waren, meist mit marginaler Doku und ohne Benutzeroberfläche.

    Auf der anderen Seite wurde unser Support intensiver in Anspruch genommen als vorgesehen, viel zu oft für selbstverschuldete Probleme als Root. Damit verkauften wir effektiv unterhalb der Selbstkosten. Systemintegratoren erwarten sogar fünf bis zehn Jahre kostenlosen Support rund um die Uhr, egal was das Gerät gekostet hat und für was es eigentlich vorgesehen war.

    Durch den breiten Erfolg und die vielen Forenbeiträge über einzelne Projekte trugen viele Kunden den Wunsch an uns, ob es dies und jenes nicht auch einfacher geht - also mit einer einfach konfigurierbaren Oberfläche. Das Problem war die Verwertung der entstehenden Entwicklungskosten - bei einem offenen System und Kernkomponenten deren Lizensierung auf Copyleft basiert. Gerade letzteres ist für teure Weiterentwicklungen in einem kleinem Unternehmen der Showstopper.

    In diesem speziellen Marktsegment ist es uns nicht möglich, mit Open Source ein tragfähiges Business Modell zu entwickeln. Ohne selbiges kann man jedoch keine Investitionen einwerben. Darum mussten wir eine Entscheidung treffen: Entweder wir geben die Produktlinie auf oder wir investieren kräftig und beginnen ganz von vorne mit einer komplett neuen Architektur und auf Basis einer kommerziell nutzbaren Lizenzierung.


    Die Entscheidung - für ein professionelles System:

    Wir haben uns unseren Kunden zuliebe für ein komplettes rearchitekting mit erheblicher Fortentwicklung entschieden, mit der auch eine Professionalisierung und umfassende Zertifizierung einhergeht.

    Dies macht ein paar wenige Einschnitte erforderlich: Keine Entwicklungen wesentlicher Module auf der Basis von Code der auf Lizenzen mit Copyleft basiert (z.B. GPL). Kein Root-Zugriff für Kunden. Support gibt es soweit jeweils eingepreist / vereinbart. Weil es gerade diesbezüglich unterschiedlichen Bedarf gibt, wird das neue System in verschiedenen Linien angeboten, die sich hinsichtlich der Leistungsmerkmale und Support unterscheiden werden. Damit bekommt jeder was er möchte und braucht.

    Was sich zunächst als Limitation anhört ist keine. Wer selbst Hand anlegen möchte, kann auf den größeren neuen WireGate Servern eigene Images auf der Basis von Docker benutzen. Die neuen Server werden dutzendfach mehr leisten als das alte WireGate. Es gibt keine Festlegung auf "1-Wire zu KNX", sondern so ziemlich alles an anschließbaren Bus-Systemen kann mit fast jedem anderen angeschlossenem Bus kommunizieren. Dazu kommt eine traumhafte Logik-, Steuer- und Regelengine mit bald 200 Funktionen. Weiterhin Loggen und Aufzeichnen bis zum Umfallen, soviel und soweit wie jeder möchte. Auch bis hin zu tausenden Facilities die auf ein zentrales System loggen. Die neue Architektur kennt kaum Grenzen als die der Systemressourcen. Dazu noch ein umfangreiches Nachrichtensystem, in Zukunft die Auswahl aus mehreren Visus usw.

    Kurz, wir sind mit der neuen Architektur, die auch ein Lizenzmodul enthält, in der Lage, die Kosten für die jeweiligen Entwicklungen gerecht auf die jeweiligen Nutzer zu verteilen. Wer etwas nicht benötigt, muss es auch nicht bezahlen. Dagegen können neu hinzukommende Entwicklungen jederzeit nachlizenziert werden. Wenn wir den neuen Shop haben, dann auch so, wie man eine App aus dem Store kauft.

    Hinsichtlich der Details bitte ich um ein klein wenig Geduld. Sobald als möglich gibt es die Beschreibung der Varianten, Systeme und Linien für die neuen WireGate Server.


    Zitat von seppm Beitrag anzeigen
    Euer "Problem" ist halt das ihr Euch hier oft sehr öffnet, sehr viele Details preis gebt, unterstützt und aufklärt. Daran hat man sich gewöhnt und wenn das Zuckerl jetzt nicht jeden Tag kommt, bekommt man Entzug :-)
    Ja, das verstehe ich. Wir sind auch weiterhin gerne sehr transparent und erzählen sehr viel mehr über Details und Pläne als jeder andere Hersteller. Ich hoffe das wird honoriert. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass unsere Zurückhaltung bei der Preisgabe von teuer erarbeiteten Techniken genauso respektiert wird.


    Zitat von seppm Beitrag anzeigen
    Mir sind die Details im Background egal, auch wenn technisch sehr interessiert. Für mich ist die Funktion, Skalierbarkeit und Bedienbarkeit entscheidend und da weiss ich mich nach den Gesprächen und was ich gesehen habe auf der mehr als sicheren Seite.
    Genau, es wird ohnehin soviele Funktionen zu entdecken geben, dass man nun wirklich nicht wissen muss, wie wir was genau im Detail machen.

    lg

    Stefan
    Zuletzt geändert von StefanW; 01.05.2016, 13:23.

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  • SirTom
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Dazu bitte oben unter Beta-Test lesen. Wir evaluieren derzeit, ob der Markt groß genug ist, dafür eigens etwas zu programmieren. Es ist so, dass wir das nur ordentlich und mit Benutzeroberfläche und ggfls. Support machen. Damit ist eine Realisierung unter 10k bis 15k kaum möglich. Dafür müssen dann schon genug Interessenten zusammen kommen. Weil ich würde einschätzen, dass IP-Systeme wie Sonos usw. zukünftig mehr nachgefragt werden (auch wenn Russound vermutlich die bessere Wahl ist).



    lg

    Stefan
    Russound ist hier ja an sich schon recht verbreitet. Wie groß die Schnittmenge mit WG Besitzern ist, weiß ich nicht.

    Ich habe mich beispielsweise aufgrund des Preis nahezu auf diesen hier festgelegt:
    http://www.htd.com/MCA-66-Audio-Controller-Amplifier

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Geht klar, Stefan

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  • StefanW
    antwortet
    Jochen, ich habe das nicht komplett verstanden.

    Spezielle Wünsche bitte per Ticket an support at wiregate dot de mit Betreff "WireGate / Vorname Nachname: Feature Request ..........." und dann den Wunsch im Detail beschreiben.

    Hinweise zum Inhalt eines Feature-Requests:
    • Genaue Beschreibung: Je besser ein Wunsch / ein Feature beschrieben ist, desto einfacher und schneller können wir diesen beurteilen und verstehen und auch den möglichen Aufwand abschätzen.
    • Häufigkeit?: Sofern es möglich ist, auch bitte darauf hinweisen, ob dir bekannt ist (z.B. Forumsdiskussion) ob das ein häufigeres Problem ist.
    • Weitere technische Komponenten: Geht es hierbei um ein Feature, dass mit anderer Technik zusammenarbeiten soll, bitte genauen Typ und Informationen dazu angeben und auch ein wenig Info ob das Produkt gängig ist. (Es gibt schon einen Unterschied, ob das ein exotisches Teil ist, das man nach dreijähriger Suche bei eBay geschossen hat oder dass Dein Eli in jedem Haus standardmäßig verbaut).
    • Wettbewerb?: Sehr hilfreich sind dabei auch Hinweise auf Wettbewerbsprodukte mit denen man bei Lösung der Aufgabe gescheitert ist oder welche zu teuer waren. Weil am liebsten bauen wir neue Features ein, die andere Produkte am Markt nicht haben (oder sehr viel teurer).
    • Benutzeroberfläche: Insofern Du Vorstellungen zu einer Benutzeroberfläche hast, freuen wir uns auch auf eine Handskizze.

    Mit allen diesen Details können wir Aufwände, Sinnhaftigkeit und Nachfrage durch weitere Kunden besser abschätzen. Du wirst sehen, wir hören sehr gerne auf unsere Kunden. Nutzt das....

    lg

    Stefan
    Zuletzt geändert von StefanW; 30.04.2016, 09:12.

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Speziell im DMX-Bereich wäre es vlt. interessant fertige Bibliotheken zur Verfügung zu haben, um RGB per HSV bedienen zu können und dabei auch relativ dimmen zu können. Das würde einen ordentlichen Schub an Flexibilität bei der Ansteuerung bringen (normaler Tastsensor mit Dimmfunktion nutzbar).

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