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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Bernd,

    da bin ich Dir noch ein paar Antworten schuldig:

    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    .... habe ich das Schaubild auch sofort gesehen. Da ich aus dem Maschinenbau komme, hat es mich erstmal erschlagen (das ist aber nicht schlimm). Aber weil ich mit ca. 30 % der Begriffe recht wenig anfangen kann, weiß ich das Potential des neuen Wiregate wahrscheinlich noch nicht so recht einzuschätzen.
    Nun, deshalb arbeiten wir hier auch an einem entsprechenden Katalog mit sehr vielen Anwendungs- und Lösungsbeispielen. Allerdings fällt mir dermaßen viel ein, dass es schwierig ist, ein Ende zu finden, weil die Einsatzbreite mit der neuen Architektur so erheblich zugenommen hat, dass es kaum noch beschreibbar ist.


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Ich habe Dir, wie von Dir angeregt, über die Tickets meine Fragen/Anregungen bezüglich DMX und Schlüsselbrett schon weit vor der Messe geschrieben. Ich hoffe, dabei ist rübergekommen, dass ich ziemlich heiß auf die DMX-Funktionalitäten bin.
    Ja, haben wir bekommen und auch analysiert. Es fehlt an der Zeit auf jede Eingabe zu Antworten, auch wenn wir uns das anders wünschen würden.


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Auf meine Rückfragen zu den beiden Tickets, gab es leider keine Reaktion von dir. Sollte ich auf Deine Antort aus dem Ticket nicht erneut antworten?
    Sorry. Ich bekomme einfach zu viel Kommunikation, manchmal geht dann was unter. Wir haben über 4.000 Kunden und über 25.000 Foristen. Manche Tickets würden eine Antwort notwendig machen, die ein oder zwei Stunden dauert, das geht dann einfach nicht.


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Ich war nämlich schon in voller Vorfreude auch für den Betatest eingeplant zu sein, aber vielleicht hab ich da ja auch was falsch verstanden?
    Wir führen den Betatest in Stufen durch. Die Stufe DMX ist erst in sechs bis neun Wochen dran. Wir werden erst kurz vor knapp die Betatester auswählen, es sind noch gar keine Entscheidungen getroffen. Allerdings haben wir mehr Bewerbungen als wir brauchen werden. Das wird sich vermutlich nach dem jeweiligen Equipment richten und ansonsten lassen wir das Los entscheiden. Vielleicht lassen wir auch ein Gerät "rundrum" gehen, dann können mehrere testen.

    Zum Thema Betatest habe ich vorhin schon etwas geschrieben.


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Somit sind das ca. 30 m RGBW-Strips und 14 selbstgebaute Bodeneinbauleuchten in RGB. Gesteuert werden die durch die besagten 11 DMX-Vorschaltgeräte.
    Versehe ich das richtig, dass die Vorschaltgeräte "selbstbau" sind?


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Zu der Zeit ist auch der Beitrag bezüglich OLA hier im Forum entstanden, bei dem ich immer gehofft habe, dass ich das auch gebacken bekomme (Szenen und Sequenzen). .... Aber alleine ist doch immer wieder schnell "game over". Da kommt man dann nach stundenlangem Lesen hinterm Rechner vor und hat´s leider immer noch nicht begriffen.
    Ja und das geht vielen so. Im Forum geben das nur wenige zu, aber manche schreiben mir das per eMail seit Jahren. Viele haben sich solche Dinge viel leichter vorgestellt, weil es so einfach klingt, wenn die Cracks ein paar Zeilen darüber schreiben. Aber das ist es nicht, sondern das ein oder andere auch Imponiergehabe ohne dass es nachbaubar ist.

    Das hat meine Entscheidung befördert, ein System anzubieten, bei dem diese ganzen Funktionen einfach anwendbar sein sollen. Der Schwierigkeitsgrad soll nicht höher sein, als die üblichen Einstellmenüs bei Smartphones / Tabletts und auch mit letzteren möglich sein. Und so haben wir das auch umgesetzt.


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Dann habe ich mit Spots und flexiblen Strips von Voltus weiter gemacht (ist schon deutlich komfortabler als selber löten). Diese sind durch EldoLED 222 und 720 ans DMX angebunden (insgesamt 15 Geräte). Um das auf ein höheres Level zu heben, habe ich dann die DMX-Anbindung über das BABtec Gateway ausprobiert. Dabei musste ich leider die gleichen Nachteile wie Sepp kennenlernen ;-(
    Ja, wurde mir von mehreren Berichtet. Werden wir besser lösen.


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Tja, damit habe ich also schon ne ganze Menge Geld in Licht investiert, weil ich immer davon geträumt habe damit unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen. Das Resultat ist aktuell jedoch leider, dass die LED´s öfter auch mal aus bleiben, weil man keine Lust auf das manuelle Gefummel hat. So ein WOW-Effekt wäre also schon der Hit.
    Oh ja, dann werden wir mal dafür sorgen.


    Zitat von Izeman Beitrag anzeigen
    Wir es bei der Multiroomfunktionalität des neuen Wiregate auch den Punkt Russound geben?
    Dazu bitte oben unter Beta-Test lesen. Wir evaluieren derzeit, ob der Markt groß genug ist, dafür eigens etwas zu programmieren. Es ist so, dass wir das nur ordentlich und mit Benutzeroberfläche und ggfls. Support machen. Damit ist eine Realisierung unter 10k bis 15k kaum möglich. Dafür müssen dann schon genug Interessenten zusammen kommen. Weil ich würde einschätzen, dass IP-Systeme wie Sonos usw. zukünftig mehr nachgefragt werden (auch wenn Russound vermutlich die bessere Wahl ist).



    lg

    Stefan

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Zitat von heckmannju Beitrag anzeigen

    Kannst du mir die Top 3 Features sagen die du haben willst?
    • DMX Integration
    • IP-Schnittstelle zum KNX-TP (wobei die Frage noch nicht ganz geklärt ist, ob ich das WG auch als Router nutzen kann, um eine weitere Linie anzubinden (konkret Linie 1 WG als Router und Linie 2 vorhandener Enertex Router)
    • USV/Batteriepuffer zum sauberen herunterfahren (ist zumindest angekündigt)
    Weitere Faktoren:
    • Geringer Energieverbrauch
    • Formfaktor (REG anscheinend leider nur für die low-end Variante)
    • Der konzeptionelle Ansatz ist vielversprechend

    CometVisu ist ein Punkt, mit dem ich mich noch genau auseinandersetzen muss- kann ich grad nicht greifen.
    Und was ich über die Zeit hier im Forum zu Service und Support mitbekommen habe, macht auch Eindruck

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  • StefanW
    antwortet
    Zunächst einmal ein großes Dankeschön für das umfangreiche Interesse an einem Betatest, teils weit bevor wir überhaupt mit den Planungen dazu anfangen haben.

    Da mich immer wieder eMails erreichen hinsichtlich Teilnahme am Betatest und Fragen über das wann und wie, hier ein paar Informationen:


    Beginn, Umfang und Ablauf des Beta-Tests für das WireGate New Generation:
    • Beginn: Wir beginnen heute mit dem Test und geben die ersten Testgeräte an die ersten Tester heraus.
    • In Stufen: Der kommende neue WireGate Server ist äußerst vielschichtig einsetzbar und besteht aus sehr vielen Funktionsmodulen. Zunächst wurde eine Basis-Plattform entwickelt, welche den Kern der Architektur darstellt. Dazu gehören Logik-Engine, Konfig- und Datenspeicherung, Logging, User- und Rechteverwaltung, etliche Security-Module, Websockets-Schnittstellen und API sowie Frontend-Design und -Programmierung, Backup, Wartungs-VPN usw. Darauf setzen dann die Funktionsmodule auf mit eigenem Multi-Port-KNX-Stack, 1-Wire Scheduler, DMX Multi Universe Controller und Dutzende andere. Diese Funktionsmodule werden nach und nach entwickelt und mit der Logik-Engine verbunden, so wie in dem Blockdiagramm (eine Seite weiter oben gepostet) dargestellt. Entsprechend wird auch der Beta-Test in mehreren Stufen durchgeführt.
      Die ersten Tests machen wir bei bekannten Kunden mit hohem Belastungsgrad und auch nur im Umkreis weniger Kilometer, weil gegenseitige persönliche Konsultationen anfänglich zielführender erscheinen. Die Entwickler sollen Lob, Anmerkungen und Kritik persönlich erhalten. Es geht hierbei auch um Benutzerführung und Optik sowie grundsätzliche Überlegungen. Daher ist der anfängliche Kreis der Tester schon durch die zeitlichen Möglichkeiten und geringen Entfernungen begrenzt.
      Danach werden wir je nach Funktionsmodul stufig auch den Kreis der Tester erweitern. Dazu benötigen wir entsprechend auch Tester mit passender HW-Ausstattung und gutem bis sehr gutem Know-How darüber. Insbesondere gilt das für DMX, Sonos, Heos, Russound, HUE & LightyFy (und anderer Hersteller von ZLL kompatiblen Systemen wie z.B. BJ), später dann auch ModBus-Systeme usw.
    • Umfang: Erfahrungen haben gezeigt, dass 80% der werthaltigen Rückmeldungen von 20% der Beta-Tester stammen. Zudem ist die Betreuung der Betatester und Ausstattung mit teils preisvergünstigter HW aufwändig und teuer. Beim letzten großen Beta-Test mit den Professional Busmastern mussten wir nach dem Test einhundert PBM zunächst dafür verkaufen, um die Kosten für den Test mit den ca. 35 Testern wieder hereinzubekommen - ganz abgesehen von der Erwirtschaftung der Entwicklungsaufwände. Das limitiert Entwicklungen, wenn der Return of Invest zu lange dauert. Daher werden wir die Anzahl der Tester bei diesem Test eher gering halten und uns auf die Top-Tester konzentrieren müssen bzw. können hierfür keine stark rabattierten oder gar kostenlose Geräte gewähren (d.h. Vollzahler werden bevorzugt). Darum wird nicht jeder zum Zuge kommen können, der gerne möchte. Hierbei kann es auch sein, dass der ein oder andere Tester ein Gerät nur für einen vorübergehenden Test hinsichtlich einer speziellen Prüfung / Stellungnahme bekommen kann.
      Ich bitte um Verständnis, dass wir die Kosten - auch im Hinblick auf den Verkaufspreis - niedrig halten wollen. Gleichzeitig wollen wir nicht an der Qualität des Tests sparen und nur ein sehr robustes Gerät auf den Markt bringen.
    • Ablauf: Wir beginnen heute mit der ersten Stufe und werden sehen, wie sich der neue Server bei den ersten Testern schlägt. Es ist vorgesehen, dass wir ca. alle drei Wochen mit der jeweils nächsten Stufe starten, aber das wird abhängig sein vom Ergebnis, den Korrekturen, Feiertags- und Urlaubssituationen (Pfingsten...) und der Lösung technischer Widrigkeiten. Der Kreis der Tester wird dabei dann geografisch und von der Anzahl her erweitert. Es gibt auch Anlagen, die von Umfang und Größe her wichtig sind für den Test, die wir aber auch keinesfalls "lahmlegen" wollen bzw. wo die Konvertierungstools von alt nach neu einwandfrei laufen müssen, so dass wir hier erst später starten können.
      Einige Tester wurden schon vor langer Zeit als Beta-Tester ausgewählt und um Teilnahme gebeten, bei anderen mag sich das kurzfristig ergeben. Ich war auch zeitlich nicht in der Lage, jedem zu antworten. Daher bitte um Geduld und auch um Verständnis, falls ich jemanden vergesse, das passiert unabsichtlich.


    Suche nach Beta-Testern für bestimmte Funktionsmodule:

    Wir suchen für bestimmte Funktionsmodule nach Beta-Testern hinsichtlich einer bestimmten oder umfangreichen Hardware-Ausstattung:
    • KNX-TP: Interessenten mit Gebäuden / Häusern bei denen fünf oder mehr TP-Linien in einem Schaltschrank münden und möglichst viele Telegramme aufzuzeichnen sind, als auch für Tests mit der Parallelprogrammierung (mehrere Linien gleichzeitig programmieren) mit der ETS.
    • KNX-TP: Interessenten mit sehr großer Installation und vielen Linien (räumlich getrennt) welche aus einem sehr großen oder mehreren Gebäuden (Campus) alle (!) KNX-Telegramme aufzeichnen wollen für Fehleranalyse (Big Data Anwendung mit wenigstens hundert Millionen bis Milliarden von Datensätzen)
    • KNX Weltenkopplung und Multi-Weltenkopplung: Interessenten mit mehreren Gebäuden / Yachten / Wohnwägen mit jeweiliger KNX-Ausstattung die diese mehreren Gebäuden oder Mobile (auch gerne in verschiedenen Ländern und eher schlechter Leitungsverbindung) verbinden wollen.
    • SONOS Multiroom Audio: Interessenten mit einer großen Anzahl - und möglichst verschiedenen - Sonos Multiroom Audio Geräten und Installationen, die sich für eine Kopplung und Steuerung mit KNX (oder 1-Wire) interessieren.
    • Heos Multiroom Audio: Interessenten mit einer großen Anzahl - und möglichst verschiedenen - Heos Multiroom Audio Geräten und Installationen, die sich für eine Kopplung und Steuerung mit KNX (oder 1-Wire) interessieren.
    • Russound Multiroom Audio: Hier bräuchten wir einen Überblick über die Größenordnung des Interesses. Es ist noch nicht entschieden, ob wir dieses Funktionsmodul umsetzen, da wir derzeit den Markt dafür eher klein einschätzen und die Multiroom-IP Lösungen vermutlich in der Zukunft bevorzugt werden wird. Wir mögen uns täuschen, daher die Frage wer sich alles dafür interessiert. Bitte Ticket mit Typ und Wünschen.
    • iButtons: Interessenten mit Installationen mit vielen iButtons und Kontaktiereinrichtungen
    • VOC-Sensoren: Interessenten mit mehr als 15 bis 20 VOC-Sensoren und KWL
    • 1-Wire: Interessenten mit einer sehr umfangreichen 1-Wire Installation mit tausend oder mehr Sensoren
    • Facility-Management: Interessenten mit 10, 20 oder mehr Liegenschaften, von denen Daten und Zustandsinformationen - auch Schaltbefehle - zentral auswertbar sein sollen.

    Weitere Funktionsmodule zu einer späteren Zeit.

    Bewerbung / Info: Bitte Ticket unter support at wiregate dot de öffnen mit Betreff "WireGate / Vorname Nachname (Firma): Bewerbung Beta WGNG zu ..."

    Hinweis: Es wird vom Tester auch eine konstruktive Mitarbeit erwartet. Also aktiv Überlegungen und Wünsche einbringen bedeutet sich auch einmal hinzusetzen und sich zu überlegen "was will ich eigentlich ganz genau"? und "wie sollte das am Besten aussehen". Wir wollen gerne Eure Erfahrung und Know How im jeweiligen Gebiet nutzen, aber dazu muss man das auch bezeichnen können. Nur pauschal "macht mal" ist wenig zielführend. Aktive Tester werden mithin bevorzugt.

    lg

    Stefan

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  • heckmannju
    antwortet
    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Ok, ich hab' den Thread nochmal durchgeackert und kann mir nun meine Fragen fast selbst beantworten...
    Haben will...besser gestern als heute...
    Kannst du mir die Top 3 Features sagen die du haben willst?

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Ok, ich hab' den Thread nochmal durchgeackert und kann mir nun meine Fragen fast selbst beantworten...
    Haben will...besser gestern als heute...

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  • seppm
    antwortet
    Ich wette das Du nach den Antworten das 'Haben will' Syndrom bekommst :-) Mit Recht!

    Und wenn jetzt dann demnächst die Beta startet (freu mich) wird bestimmt immer mehr bekannt werden.

    cheers Sepp

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Ich muss zugeben, das WiregateNG gerät langsam auch bei mir verstärkt ins Zentrum des Interesses: Schnittstellenausstattung und Architektur lesen sich top, der Formfaktor tut sein übriges.
    • In welchen Regionen bewegt sich denn die Stromaufnahme (irgendwo stand was von unschlagbaren 3W) ?
    • Irgendwelche Mechanismen, um Stromausfälle heil zu überstehen? (also ohne Gefahr, DB und Einstellungen zu zerschießen)
    • "Doppelter Boden", wenn ein Update oder Skript amok läuft?

    Kann ich prinzipiell ein Wiregate auch als KNX-Router einsetzen, um eine Linie anzubinden, oder nur als IP-Schnittstelle?

    Gruss
    Jochen
    Zuletzt geändert von Dragonos2000; 28.04.2016, 19:06.

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  • FabKNX
    antwortet
    Viel mehr interessiert mich aber langsam wann Wiregaten NG verfügbar sein wird. (So lautet ja auch der Titel des Thread )

    Gibt es in diese Richtung irgendwas neues?

    Im Moment beruht meine Ausarbeitung kompeltt auf dem "aktuellen" System. Ich hoffe, dass ich es noch rechtzeigit umswitchen kann . so viel neues wie sich hierdurch wohl ergeben wird, ist das wohl schon erstebenswert.

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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    Spätestens wenn das WG 2 im Umlauf ist wird das schon bekannt werden, deshalb verstehe ich diese Geheimniskrämerei nicht.
    Sepp Im Gegensatz zu Dir möchte ich schon wissen was mich da erwartet wenn ich das WG 2 kaufen soll.
    Gruß NetFritz

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  • seppm
    antwortet
    Hi Stefan,

    mehr als verständlich das ihr Eure Entwicklungen nicht haarklein zum gepflegten Nachbau offen legt. Würde ja nur dazu führen das damit kein Geld zu verdienen ist und ich hab maximales Interesse das WG New Generation für lange Zeit gepflegt und erweitert wird. Ohne vernünftige Umsätze ist das nicht möglich und so agiert jedes vernünftige Unternehmen und der vernünftige nicht geiz-ist-geil-verseuchte Kunde hat damit kein Thema.

    Euer "Problem" ist halt das ihr Euch hier oft sehr öffnet, sehr viele Details preis gebt, unterstützt und aufklärt. Daran hat man sich gewöhnt und wenn das Zuckerl jetzt nicht jeden Tag kommt, bekommt man Entzug :-)

    Mir sind die Details im Background egal, auch wenn technisch sehr interessiert. Für mich ist die Funktion, Skalierbarkeit und Bedienbarkeit entscheidend und da weiss ich mich nach den Gesprächen und was ich gesehen habe auf der mehr als sicheren Seite.

    Ich bin weiter sehr gespannt!

    Cheers Sepp

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  • StefanW
    antwortet
    Guten Abend,

    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Da meine Frage im Post#174 wohl untergegangen ist frage ich hier nochmal.
    Ist nicht untergegangen. Genau so wie ich an manchen Tagen Zeit finde, dreimal am Tag etwas zu beantworten gibt es auch Tage, an denen ich drei Tage hintereinander keine Zeit finde...


    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Auf was für einer DB speichert das neue WG 2 seine Messwerte ab. Bei WG 1 ist das RRD-Tool.
    Ich freue mich über das Interesse und auch Fragen nach Details, aber ich fürchte, manche Details zur Architektur und was womit wie gemacht wurde, werden wir nicht offen legen.

    Da bei einem solchen System viele Daten anfallen und verwaltet werden müssen als auch jede Menge Regeln und Konfigurationsdaten, machen die Speicherstrukturen einen sehr zentralen Aspekt aus. Von den acht Mannjahren, die wir nun an dem System arbeiten, haben wir einen nicht unerheblichen Teil mit der Forschung zugebracht, wie man zehntausende Objekte und Regeln sowie - je nach System - zwischen 10 Millionen und 10 Milliarden Datensätze mit sehr wenigen Ressourcen ablegt und zumindest die Objekte und Regeln in Millisekunden verfügbar hat.

    Während das WG1 ein Open-Source-System war, ist das WireGate "New Generation" ein sehr viel umfassenderer Smart Home Server, der professionell entwickelt und supportet wird und sich nach anderen Regeln finanziert. Als Wirtschaftsunternehmen können wir uns es nicht leisten, die mühsam erarbeiteten Arbeitsergebnisse offen zu legen. Ich bitte um Verständnis.

    Das RRD-Tool wird auf jeden Fall nicht mehr verwendet, da es nicht effizient skaliert, in der Speicherung "teuer" und die "DB" nicht flexibel änderbar ist. Zudem gehen Werte bei häufiger-als-Zyklus sowie bei Zeitumstellungen verloren.


    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Und wie werden die Messwerte dann grafisch darstellt.
    Auch nicht mit dem RRD-Tool sondern durch eine JavaScript-Bibliothek direkt im Browser. Damit kann sich der WireGate Server das "teure" Rendern der Bilder sparen.


    lg

    Stefan

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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    Da meine Frage im Post#174 wohl untergegangen ist frage ich hier nochmal.
    Auf was für einer DB speichert das neue WG 2 seine Messwerte ab.
    Bei WG 1 ist das RRD-Tool.
    Und wie werden die Messwerte dann grafisch darstellt.
    Bei WG 1 ist das auch RRD-Tool.
    Gruß NetFritz

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  • Izeman
    antwortet
    Hallo Stefan,

    zum Einen weil ich den Thread sehr gespannt verfolge und zu Anderen weil ich bei Neuigkeiten eine Mail bekomme, habe ich das Schaubild auch sofort gesehen. Da ich aus dem Maschinenbau komme, hat es mich erstmal erschlagen (das ist aber nicht schlimm). Aber weil ich mit ca. 30 % der Begriffe recht wenig anfangen kann, weiß ich das Potential des neuen Wiregate wahrscheinlich noch nicht so recht einzuschätzen.

    Ich habe Dir, wie von Dir angeregt, über die Tickets meine Fragen/Anregungen bezüglich DMX und Schlüsselbrett schon weit vor der Messe geschrieben. Ich hoffe, dabei ist rübergekommen, dass ich ziemlich heiß auf die DMX-Funktionalitäten bin.

    Die neuen Funktionen die ich einschätzen kann, klingen sehr spannend.

    Auf meine Rückfragen zu den beiden Tickets, gab es leider keine Reaktion von dir. Sollte ich auf Deine Antort aus dem Ticket nicht erneut antworten? Ich war nämlich schon in voller Vorfreude auch für den Betatest eingeplant zu sein, aber vielleicht hab ich da ja auch was falsch verstanden?

    Als wir vor ca. 5 Jahren unser Haus gekauft und von rechts auf links gedreht haben, habe ich eine ganze Menge LED über DMX eingeplant. Damals habe ich mit DMX-Controller-Bausätzen und starren LED-Strips (alles selbst gelötet) angefangen. Hab gerade nochmal auf die Rechnung geschaut, waren fast 2000 RGB und W LED´s und nochmal ca. 1000 Widerstände. Hinzu kamen noch die ganzen Teile für die 11 DMX-Treiber. Habe eigentlich auch nicht geplant, dass ich erst in diesem Winter mit dem kompletten Lötarbeiten fertig werde. Aber wenn ich eins auf dem Bau gelernt habe: es dauert immer länger als man es geplant hat! Somit sind das ca. 30 m RGBW-Strips und 14 selbstgebaute Bodeneinbauleuchten in RGB. Gesteuert werden die durch die besagten 11 DMX-Vorschaltgeräte.

    DSC00758.JPG

    DSC00760.JPG

    DSC00761.JPG

    Angebunden habe ich das per RS232 ans Wiregate (war glaub ziemlich exakt zu der Zeit, als Makki auch mit seiner Glaswand Tetris spielen wollte). Damit konnte ich dann schon manuell an und aus schalten und über die Cometvisu Farben einstellen ;-) Zu der Zeit ist auch der Beitrag bezüglich OLA hier im Forum entstanden, bei dem ich immer gehofft habe, dass ich das auch gebacken bekomme (Szenen und Sequenzen). Ich bin aber wie gesagt Maschinenbauer und wenn es ums sniffen einer Schnittstelle oder ähnliches geht, bin ich jederzeit gerne zu begeistern und helfe, wenn jemand mich an die Hand nimmt. Aber alleine ist doch immer wieder schnell "game over". Da kommt man dann nach stundenlangem Lesen hinterm Rechner vor und hat´s leider immer noch nicht begriffen.

    Dann habe ich mit Spots und flexiblen Strips von Voltus weiter gemacht (ist schon deutlich komfortabler als selber löten). Diese sind durch EldoLED 222 und 720 ans DMX angebunden (insgesamt 15 Geräte). Um das auf ein höheres Level zu heben, habe ich dann die DMX-Anbindung über das BABtec Gateway ausprobiert. Dabei musste ich leider die gleichen Nachteile wie Sepp kennenlernen ;-(

    image_49180.jpg

    image_49179.jpg

    Tja, damit habe ich also schon ne ganze Menge Geld in Licht investiert, weil ich immer davon geträumt habe damit unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen. Das Resultat ist aktuell jedoch leider, dass die LED´s öfter auch mal aus bleiben, weil man keine Lust auf das manuelle Gefummel hat. So ein WOW-Effekt wäre also schon der Hit.


    Naja, mindestens die Hälfte davon kennst du ja schon. Ich habe noch ein paar Bilder angehängt.

    Liebe Grüße Bernd

    PS: Was mir noch in den Sinn gekommen ist:
    Wir es bei der Multiroomfunktionalität des neuen Wiregate auch den Punkt Russound geben?
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Izeman; 25.04.2016, 22:08.

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  • JensMe
    antwortet
    Hallo Stefan,

    Danke für die Infos, dann passt alles. Es gibt DMX-Repeater, die ein elektrisch "verbrauchtes" Signal wieder auffrischen. Meine EldoLEDs gehören hoffentlich zu der neueren Kategorie, dann gehts auch ohne solch einen Repeater.
    Meine Verkabelung sinnig für ein zweites Universum vorzubereiten und trotzdem erstmal mit einem fahren ... wird wohl nichts mehr. Aber immerhin habe ich für Notfälle auch hier einen offenen Ring und könnte so auf ein zweites Universum erweitern.

    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Wie? War da was?
    Dann ist ja gut

    lg, Jens

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von JensMe Beitrag anzeigen
    interpretiere ich Deine Aussage richtig, dass pro Universum nur 31 Geräte angesteuert werden können?
    Nun, diese Limitationen kommen nicht von uns, sondern aus der Spezifikation von TIA-485-A sowie DMX.

    Bei ANSI/TIA/EIA-485-A-98 (das ist die eigentlich korrekte Bezeichnung für RS-485) verhält es sich ähnlich wie bei KNX-TP. Es gibt die ursprüngliche Spezifikation und es gibt die technologische Entwicklung und neuere Standards.

    Beispiel KNX, weil das die meisten hier kennen werden: Ursprünglich gab es KNX TP-64, also eine Beschränkung auf 64 KNX-TP Teilnehmer pro Liniensegment. Mit neuerer Technologie wurden KNX-TP Tranceiver verfügbar, durch welche es möglich ist, bis zu 256 KNX-TP Geräte in einem Liniensegment (ohne LV) zu betreiben. Im Kern hat es damit zu tun, dass der Eingangswiderstand der neueren Transceiver höher ist und damit mehr Geräte gleichzeitig am Bus sein können. Hier darf auch gemischt werden, wenn man beachtet, dass ein jedes TP-64 Device als 4-fach gegenüber dem TP-256 anzusehen ist.

    Bei TIA/EIA-485-A war die Spezifikation, dass jeder Tranceiver einen Innenwiderstand von 12 kOhm (gegenüber 0 V zu 5 V) hat. Damit konnte ein Sender bis zu 31 weitere parallel geschaltete Empfänger (plus den eigenen) elektrisch treiben. Daraus folgt die ursprüngliche Spezifikation auf 32 Teilnehmer am RS-485.

    Dies hat sich im Laufe der Jahre verändert und schon seit über 15 Jahren stehen moderne Tranceiver zur Verfügung mit 1/8 Load, also erheblich geringerer Belastung des Busses, so dass sich achtmal mehr Teilnehmer = 256 Teilnehmer an einem TIA/EIA-485-A Bus anschließen lassen. Es gibt - abseits von DMX) übrigens auch spezielle Geräte, die RS-485 Busse mit bis zu 320 Teilnehmern zulassen.

    Da wir nicht wissen, welcher Tranceiver in den DMX-Geräten angeschlossen ist, welcher von den Kunden angesteckt werden wird, werden wir in der Spezifikation den kleinsten gemeinsamen Nenner angeben. Derjenige der Geräte mit den neuen Tranceivern drin hat, kann auch mehr Teilnehmer an den Bus anschließen. Das muss nichtmal konfiguriert werden.


    Zitat von JensMe Beitrag anzeigen
    Auch mit DMX-Verstärker bleibt dieses Limit bestehen?
    Ohne mich jetzt wirklich näher damit befasst zu haben, würde ich sagen, dass die Limits nicht bestehen bleiben. Weil das Limit ist elektrischer Natur nicht logischer. Tatsächlich dürften moderne Geräte alle der 1/8 Klasse zugehören und es sind theoretisch ohnehin 256 Teilnehmer am TIA/EIA-485 möglich.

    ==> Mein Ratschlag: Nie technische Angaben voll ausreizen, weder bei Längen noch bei der Anzahl der Geräte pro Bus. Grundsätzlich, egal ob KNX, 1-Wire, DMX.

    Begründung: Jedes Bussystem lässt sich durch Unterbrechung oder Kurzschluss stören. Mit der Anzahl der Teilnehmer steigt die Anzahl der Klemmstellen, hier passieren die meisten Fehler. Die Fehlersuche wird ebenfalls langwieriger. Daher besser ein Bus mit wenigen Teilnehmern pro Stockwerk als alles bis zum letzten Bit ausreizen.


    Zitat von JensMe Beitrag anzeigen
    P.S.: Bitte auch meine Anregungen und Details nicht aus den Augen verlieren
    Wie? War da was?

    lg

    Stefan
    Zuletzt geändert von StefanW; 25.04.2016, 15:32.

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