Zitat von Eraser
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Sehen wir uns die Reihenfolge der Ausfallwahrscheinlichkeit- und Auswirkungen einmal an:
- Hauptausfallgrund einzelner Gewerke in smarten Häusern ist falsche Parameterisierung / falsche Logikverschaltungen / Eingriffe in die Verkabelung
- Hauptausfallgrund für größere oder alle Teile im Smart Home sind Stromausfall durch RCD (FI), Sicherungen, Ausfall durch Schlechtwetter
- Danach erst kommen die Probleme durch Geräteausfall. Bei Häusern mit KNX steht die Spannungsversorgung in der Wirksamkeitskette auch ganz oben. Wenn diese (oder deren Versorgung) ausfällt, sind um die 50 oder mehr Geräte gleichzeitig down.
- Jetzt kommen wir - was die Funktionskette betrifft - zu den Sub-Geräten wie LV / LK / BK sowie Gateway und Server, deren Ausfall ebenfalls viele einzelne Devices, Sensoren usw. betrifft.
- Danach kommen die einzelnen Devices / Sensoren und deren Verdrahtung und Verklemmung selbst.
Wir sehen also, in der Reihenfolge der Ausfallwahrscheinlichkeit als auch der Gründe liegen Gateways, komplexe Server usw. erst an vierter Stelle. Ich will damit die Problematik nicht unter den Tisch kehren, aber darauf hinweisen, dass die Punkte 1 bis 3 ebenfalls der aufmerksamen Betrachtung bedürfen.
Insofern man sehr viele Funktionen in einem einzigen Gerät vereint, betrifft ein Ausfall desselben auch gleich alle Systeme. Nach unserer Erfahrung mit dem bisherigen WireGate sehen die tatsächlichen Ausfallgründe wie folgt aus:
Kleine Statistik der Ausfälle beim "old" WireGate Server:
- Fummelei. Top-Ausfallgrund Nr. 1 bleibt unangefochten der Eingriff durch den Besitzer. Damit meine ich Modifikationen per Root. Das macht ca. 80% der "defekten" Server aus. Wer das läßt, ist schon auf einer sehr sicheren Seite.
- Ausfall der SSD: Betrifft bislang nur Geräte, die mehr als vier Jahre alt sind und aus der ersten Generation stammen. Das macht geschätzt um die 18% Prozent der defekten Geräte aus. Wichtig: Der Anteil solcher defekten "old" SSD an den installierten SSD beträgt unter drei Prozent und ist ein ganz hervorragender Wert, der weit über der von uns damals prognostizierten MTBF von 15 Jahren liegt. Von den SSD der zweiten und der dritten Generation gibt es bisher keinen einzigen Ausfall, was ebenfalls beachtenswert ist und dafür spricht, dass wir nur Top-Qualität einkaufen. Diese Industrial Grade SSD machen übrigens ein Drittel der HW-Kosten aus. Beim WG New Gen wird es eine "Health" Anzeige dafür geben. d.h. man wird einen potentiellen Ausfall durch Verbrauch von Flash-Speicherzellen schon vorab gemeldet bekommen (auch wenn dies mit den moderneren SSD noch sehr viel seltener passieren wird).
Insgesamt haben wir eine sehr günstige Ausfallstatistik. Wären die Eingriffe durch die Benutzer nicht, kämen wir auf einen Ausfall in drei bis vierhundert Betriebsjahren.
Im Falle eines Ausfalles halten wir immer eine gewisse Reserve vor und tauschen auch durchaus am Wochenende aus (einmal notwendig gewesen in sieben Jahren und das war letzten Monat). Dies wollen wir noch verbessern.
==> Insbesondere für Elektriker und Integratoren werden wir einen "Same Day Service" für den Austausch anbieten. Auch am Wochenende und an Feiertagen. Darum ist "WireGate New Generation" nicht nur ein Gerät oder eine Software, sondern ein System, weil wir das Thema Service, Garantie, Support, Ersatzteile miteinbeziehen.
Es spricht aber auch nichts dagegen, das Risiko nochmal zu teilen und wichtige Funktionen auf zwei oder mehrere Wiregate Server auszulagern. Deswegen wird es diese auch in verschiedenen Bestückungsvarianten geben.
lg
Stefan


Wollte eigentlich schon ein "StarterPaket" bestellen. Allerdings gibt es das ja nicht mit PBM...Da ich den später sicherlich eh brauche hätte ich den auch bestellt. Aber der ist ja "leider" ausverkauft. Wie gesagt habe ich nun eh noch Zeit. Konnte mich aber bisher noch für keinen Weg entscheiden. Deine Lösung hört sich auch wieder gut an. 


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