Obwohl weiter vorn schon gesagt, vieleicht noch einmal der Hinweis, dass eine Installation der Feuchtesensoren in den Lüftungsrohren in den meisten Fällen überhaupt nicht sinnvoll ist. Mit Änderung der Strömungsgeschwindigkeit ändert sich auch die Sensorabweichung. Wenn die Lüftung aus ist, geben die Werte u.U. gar keinen Eindruck der Raumfeuchte mehr wieder.
Es muss immer dort gemessen werden, wo die Feuchte geregelt werden soll.
Selbstverständlich hat man raumweise gravierende Unterschiede in der Feuchte. Bäder, Küche u.ä. ändern die Werte sprunghaft bei Nutzung. Die getrennte Erfassung der Räume ist deshalb auch dann sinnvoll, wenn keine Klappen im System vorhanden sind. Natürlich kann man sich dann nur an den jeweiligen Maximalwerten orientieren.
Sicher bekannt, aber mit der Feuchte kann man auch das sogenannte Behaglichkeitsfeld ansteuern, was energetisch unter Zuhilfenahme der Lüftung manchmal sinnvoller erreicht werden kann, als nur mit der Heizung.
Die TH555 sind nach meiner Erfahrung für die Erfassung absolut ausreichend. Dazu eine Wetterstation oder einen Außensensor und man ist versorgt.
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Das war ja meine Frage, was will man regeln mit der Luftfeuchte? Dreht ihr da am Luftdurchsatz rum? Wenn ja, dann braucht man wohl noch mindestens Sensoren in der Zuluftleitung nach dem Wärmetauscher, um entscheiden zu können, ob man trockene oder feuchte Luft ins Haus bläst. Interessant wäre das eventuell bei KWL mit Feuchterückgewinnung, aber die haben die Sensorik normalerweise schon eingebaut.Zitat von makki Beitrag anzeigenAnsonsten hat man aber Raumweise jetzt sicher nicht so die Mega-Unterschiede, also wie immer: dort messen, wo man etwas regeln will.
Das mit dem Schlafzimmer muss ich ausprobieren. Aktivitätserkennung sollte da wohl ebenfalls möglich sein
Ich hab bei mir testweise mal einen Schwung Temperatur/Feuchtesensoren mit Funk (TH555, kosten 5 Euro, unschlagbar) im Haus verteilt und feststellen müssen, dass die Feuchtewerte praktisch überall im Rahmen der Messgenauigkeit gleich waren. Eine KWL in Verbindung mit Ziegelmauerwerk + Kalkputz egalisiert die Unterschiede anscheinend recht effektiv. Da stellt sich schon die Frage, ob sich der Aufwand für raumweise Erfassung der Luftfeuchte mittels 1-wire wirklich lohnt.
Marcus
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Man macht das ja weil man kann, nicht weil man muss
Klar wäre: Bäder und ggfs. überall wo man möglichst exakt den Taupunkt bestimmen will (da könnte man jetzt aber streiten, ob's die rF des Nachbarraumes nicht auch tut; wird drauf ankommen ob offen/zu, externe Einflüsse,...)
Im Schlafzimmer verwende ich die Luftfeuchte mit etwas Logik im Vergleich mit einem Nachbarraum quasi als "Luftgütesensor für arme"; man kann da schon ganz gut erkennen, ob da 1-2 zwei Menschen schlafen und die Tür zu ist.
Ansonsten hat man aber Raumweise jetzt sicher nicht so die Mega-Unterschiede, also wie immer: dort messen, wo man etwas regeln will.
Makki
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Hinter meinen Abluftventilen sitzt ein G4-Filtersack, die Gefahr einer Verschmutzung eines Sensors würde ich da als eher gering einstufen. Die Abluftrohre sehen jedenfalls immer noch aus wie neu.
Nur mal interessehalber: Wozu braucht man raumweise die Luftfeuchte auf dem Bus? Nur wegen der Neugier oder habt ihr da Ideen, was man mit dem Wert anfangen könnte? Mir fällt da eigentlich nur die Ansteuerung eines extra Lüfters im Bad ein.
Marcus
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Die HKL-Profis nehen dafür Schutzröhren um den Feuchtesensor aus Sintermaterial. Allerdings kann sich dieses Material auch zusetzen, daher ist das immer schraubbar ausgeführt (habe ich hier liegen für Evaluierung Außen-Multisensor).
Unsere Feuchtesensoren werden grundsätzlich mit einem Schutzfilter ausgeliefert, dieses schützt nicht nur die Sensoroberfläche vor Betauung, sondern auch vor Verschmutzung. Das Gitter könnte sich zwar genau wie die Sinterfilter zusetzen, bei seitlicher Anströmung wie von ChrisM angegeben, vermutlich nicht so dramatisch. Langzeiterfahrungen liegen zwar nicht vor, aber bisher (Beginn der Auslieferung Mai 2010) wurden uns keine einzigen Probleme mit dem Feuchtesensor gemeldet.
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Guter Punkt.
Auch wenn es bei mir schon zu spät ist, hatte ich mir aber auch überlegt beim Haus 2.0 (das aller Wahrscheinlichkeit nie kommen wird) in jedem Raum in die Abluft einen Sensor zu setzen - denn besser werde ich die Luftfeuchte in dem Raum wohl nicht messen können, und dass auch noch unsichtbar.
Gegen das Verschmutzen wäre es eine Idee die Sensor-Oberfläche nicht in den Luftstrom, sondern um 90° gedreht dazu einzubauen. Durch die Strömung sollte so immernoch der jeweils gütige Wert vorbeikommen und durch Diffusion sollte der gedrehte Fühler den Wert trotzdem sehr gut sehen.
Ich freue mich aber hier mehr Ideen - und v.a. Praxis-Erfahrungen - zu lesen.
Und natürlich wäre es spannend zu wissen, wie die HKL-Profis das machen.
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Ich würde davon abraten den Feuchesensor in die Luftkanäle einzubauen. Dort würde der Sensor viel zu schnell verdrecken! Auch wenn in den Abluftventielen Filter eingebaut sind bleibt immer noch etwas was dann an einem Fühler anbacken wird übrig. Ich denke der Grundsatz sollte immer sein eswird dort gemessen was geregelt werden soll.
Vielleicht ist hier ein HKL unterwegs und liest mit.
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Man sollte bedenken, dass es hierbei nicht nur um das Verhalten der Messergebnisse bei Umströmung geht, sondern bei sich ändernder Umströmung, denn die Lüftung soll ja beeinflusst werden. Und letztlich erhält man bei ausgeschalteter Lüftung überhaupt keine sinnvollen Werte mehr. Warum also nicht Feuchte- und Temperatur-Fühler außen (oder wo immer die Luft herkommt
) und direkt in den kritischen Raumbereichen (Bäder, Küche, etc.) platzieren? Auf Basis dieser Werte wird jedenfalls meine Lüftung geregelt.
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Kanaleinbau Multisensor
Seid Ihr hier schon weitergekommen und konntet Erfahrungen sammeln, wie sich der Multi-Sensor bei Kanaleinbau und Umströmung verhält? Würde auch gerne die Luftfeuchtigkeit (und Temperatur) in Zu- und Abluftströmen überwachen und da würde sich der Multisensor ja anbieten...
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Hoi
Ich plane auch gerade die Lüftungskanäle mit Feuchtesensoren auszustatten, zumindest diejenigen, die die Raumluft ansaugen.
Am wenigsten würden sie den Luftstrom behindern, wenn sie in den Deckenkästen montiert würden und das Kabel einfach bis zur Lüftungsanlage geführt würde.
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Separieren kann man den Luftfeuchtesensor nicht, aber der Fantasie sind keine grenzen gesetzt..
Natürlich kann man die Platine inkl. Sensor auch direkt in einen Lüftungskanal reinbauen & irgendwie befestigen, sieht ja eh keiner hin..
Makki
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Einbau 1-Wire Multisensor in Lüftungsanlage
Da ja die Lüftungsanlage stetig auf bissel bei mir laufen soll könnte die ja bei erkennen der Luftfeuchte auch Reagieren wenn man die in den Lüftungsschacht einbaut.
Gibt es eine Möglichkeit die Multifunktionsplatine in die Lüftung einzubauen?
bzw. den Feuchtesensor von der Platine zu separieren?
Kabel ran vergiessen und in Kanal befestigen?Stichworte: 1-wire, deckenkasten, feuchte, feuchtesensor, hkl, klime, kwl, luftfeuchte, lüftung, lüftungsschacht, multifunktionsgateway, multisensor, one wire, relative, sensor, temperatur, wiregate


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