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8-Kanal Multiroom Audio Controller+Verstärker auf piCorePlayer Basis

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    So ein t.amp wäre doch nur eine Alternative zu den Verstärkermodulen, die hier im Thread beschrieben sind. Aus irgendeiner anderen Diskussion habe ich auch die SMSL SA-36A auf dem Schirm. Das Prinzip ist ja aber bei allen drei Aufbauten das gleich: Ein Stereo Verstärker pro Lautsprecherpaar bzw. Raum.

    Mein eigentliches Problem ist das Schalten der Eingänge auf die Ausgänge.
    payback007: Du hast weiter oben von einer echten Audio-Matrix geschrieben. Könntest du da nochmal was drüber sagen und dein Modell nennen?

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      Die Frage verstehe ich nicht so ganz, was verstehst du unter Audiomatrix?

      Ich habe die 7.1 Soundkarte über ALSA in 4 einzelne Stereokanäle aufgeteilt und verbinde je einen Ausgang der USB-Soundkarte mit einer der Endstufen. Den gewünschten Ausgabeort (z.B. Zimmer A oder Zimmer B = der entsprechende Kanal der USB-Soundkarte) kann ich ganz einfach dann in edomi über den MPD-client steuern über einen ssh-Befehl die Kanäle zur Soundausgabe an- bzw. abschalten. Dann ist noch jede Endstufe über einen KNX-Aktor schaltbar. Das ganze koppelst du noch mit einer edomi-Logik, die da heißt "wenn Ausgabe in Raum A beim MPD-client aktiv ist, dann schalte den entsprechenden KNX-Aktor" -> damit wir die Endstufe angeschaltet und alles ist gut. Wenn der Raum abgewählt wird, dann wird die Endstufe über den KNX-Aktor eben wieder abgeschaltet.

      Natürlich kannst man auch anderen Endstufen verwenden, wie z.B. SMSL SA-36A -> aber 12W bei 8Ohm-Lautsprecher sind ja nicht so mächtig viel. Kommt halt immer drauf an, was du damit machen willst. Vom Vorgehen her macht das keine Unterschied, welche Endstufe du verwenden willst.

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        Ich glaube wir reden an dem Punkt aneinander vorbei bzw. haben ein unterschiedliches Verständnis. Ich muss auch sagen ich bin auf dem Gebiet HiFi echt ein Laie.

        Unter Audio-Matrix verstehe ich ein Bauteil, das unterschiedliche Quellen beliebig auf unterschiedliche Ausgänge schalten kann.

        In deinem Fall, bzw. dem Aufbau in diesem Thread, ist das "fest verdrahtet". MPD/Squeezelite Client 1 spielt immer über Ausgang 1 der Soundkarte und entsprechen deren Endstufe in Raum 1.
        Will ich in Raum 1 und 2 das gleiche hören, spielen Client 1 und 2 das gleiche ab. Richtig, oder verstehe ich was falsch?

        Die Wahl der Endstufe ändert nix am prinzipiellen Setup.

        Ich würde gerne unterschiedliche Quellen ins Spiel bringen. Das erwähnte Waveinput Plugin wäre eine Variante. Eine Audio-Matrix (wenn mein Verständnis von oben passt) wäre eine andere Variante. Einige hier im Forum haben Geräte von Russound im Einsatz. Das spielt aber in einer weit anderen Preisliga, als das Projekt hier.

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          Wenn man x Räume beschallen will, dann kann man einfach x Audioclients mit x Verstärkern kombinieren, oder man spart bei den recht preisgünstigen Audioclients und schickt weniger von ihnen über eine teure Matrix.

          Der Vorteil einer Audiomatrix ist dabei nicht so leicht erkennbar.

          Walter

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            Da geb ich dir recht. Wenn die clients alles abspielen was man will.
            Schwierig wird's wenn man z.B. (hypothetisch) einen Plattenspieler integrieren will.

            Kommentar


              Eine relativ Günstige möglichkeiten eine echt Matrix aufzubauen wäre ein X32-Rack, da hast 32 USB-Kanäle, 16 Analoge Kanäle und 6 Matrix Busse Alternativ kannst aber auch die AUX Verwenden

              Kommentar


                Ich konnte meinem Raspberry das kontinuierliche Logging inzwischen abgewöhnen. Dabei bin ich zwischenzeitlich fast verrückt geworden da es beim Neustart meine Squeezelite Player nicht mehr zuverlässig geladen hat. Bis ich heraus gefunden habe, dass dies gar nichts mit meinen Änderungen zu tun hat, sondern auf die 2 Soundkarten zurück zu führen ist die unterschiedlich zugeordnet werden. Dieses Problem haben ja bereits mehrere hier im Forum beschrieben. Ich dachte bislang das dies bei mir gar kein Problem ist, jedoch hatte ich bislang wohl lediglich Glück, dass bei den wenigen Neustarts die Zuordnung zufällig immer gleich erfolgt ist.

                Bei der Gelegenheit habe ich mit meinen rudimentären Möglichkeiten eine Lösung dafür entwickelt die ich im Folgenden gerne teilen möchte.

                In /etc/rc.local führe ich mit etwas Zeitverzögerung das Skript aus welches ich "asound_conf_select2.sh" benannt habe:

                Ergänzungen in /etc/rc.local:
                Code:
                # openHABianPi Instanz von Squeezelite löschen
                (sudo killall squeezelite)
                
                # Squeezelite-Skripte mit Zeitverzögerung ausführen, andernfalls funktioniert es nicht immer zuverlässig
                # Squeezelite-Instanzen erstellen sollte nur einmal ausgeführt werden, ansonsten hängen die Buttons in LMS manchmal
                # Skript passt die asound.conf an die aktuelle Hardwarekonfiguration an
                (sudo /home/tc/asound_conf_select2.sh)
                
                # Squeezelite Instanzen starten, wenn es nicht geht 'aplay -l' gegenüber 'etc/asound.conf' prüfen
                (squeezelite -n "Hobbyraum" -o stereofront2 -a 80:::0: -m ab:cd:ef:12:34:60 -z)
                ...
                Das Skript "selber findet dabei über "aplay -l" die richtige Zuordnung heraus, bei mir gab es dabei 4 mögliche Varianten, und kopiert daraufhin aus den vorbereiteten asound.conf-Dateien die jeweils erforderliche an den Zielort.

                asound_conf_select2.sh:
                Code:
                #!/bin/bash
                
                varaplay=$(aplay -l)
                
                echo "aplay -l eingelesen"
                
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 0: Device"* ]]; then
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 1: Device_1"* ]]; then
                sudo cp /etc/asound_0_1.txt /etc/asound.conf
                echo "Datei 'asound_0_1.txt' installiert"
                fi
                fi
                
                
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 0: Device_1"* ]]; then
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 1: Device"* ]]; then
                sudo cp /etc/asound_1_0.txt /etc/asound.conf
                echo "Datei 'asound_1_0.txt' installiert"
                fi
                fi
                
                
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 1: Device"* ]]; then
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 2: Device_1"* ]]; then
                sudo cp /etc/asound_1_2.txt /etc/asound.conf
                echo "Datei 'asound_1_2.txt' installiert"
                fi
                fi
                
                
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 1: Device_1"* ]]; then
                if [[ "$varaplay" == *"Karte 2: Device"* ]]; then
                sudo cp /etc/asound_2_1.txt /etc/asound.conf
                echo "Datei 'asound_2_1.txt' installiert"
                fi
                fi
                Wie oben erwähnt müssen die passenden Varianten der asound.conf vorbereitet werden und als die im Skript genannten Textdateien, z. B. /etc/asound_2_1.txt angelegt werden.

                Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen mit 2 Soundkarten um reibungslose Neustarts zu ermöglichen.

                Kommentar


                  Zitat von znaeb Beitrag anzeigen
                  Ich glaube wir reden an dem Punkt aneinander vorbei bzw. haben ein unterschiedliches Verständnis. Ich muss auch sagen ich bin auf dem Gebiet HiFi echt ein Laie.

                  Unter Audio-Matrix verstehe ich ein Bauteil, das unterschiedliche Quellen beliebig auf unterschiedliche Ausgänge schalten kann.

                  In deinem Fall, bzw. dem Aufbau in diesem Thread, ist das "fest verdrahtet". MPD/Squeezelite Client 1 spielt immer über Ausgang 1 der Soundkarte und entsprechen deren Endstufe in Raum 1.
                  Will ich in Raum 1 und 2 das gleiche hören, spielen Client 1 und 2 das gleiche ab. Richtig, oder verstehe ich was falsch?

                  Die Wahl der Endstufe ändert nix am prinzipiellen Setup.

                  Ich würde gerne unterschiedliche Quellen ins Spiel bringen. Das erwähnte Waveinput Plugin wäre eine Variante. Eine Audio-Matrix (wenn mein Verständnis von oben passt) wäre eine andere Variante. Einige hier im Forum haben Geräte von Russound im Einsatz. Das spielt aber in einer weit anderen Preisliga, als das Projekt hier.
                  Nein, die clients haben KEINE 1:1-Zuordnung zu den Räumen, das wäre ja "langweilig" ;-) ich hab 4 unterschiedliche clients, weil ich jeder Person im Haushalt einen eigenen client zur Verfügung stelle. Grundsätzlich kann jeder client alles in einem gewünschten Raum abspielen oder auch parallel in mehreren/allen Räumen.


                  Als Quellen habe ich aktuell:
                  - der eigene Server
                  - Webradio
                  - theoretisch: verschiedene Streamingdienste -> für Dienste wie z.B. spotify müsste man aber die Bezahlversion haben (nicht interessant für mich)
                  - theoretisch: input über z.B. airplay denkbar, habe ich mir aber im Detail noch nicht angeschaut, nur mal kurz getestet
                  - externe Quellen wie ein Plattenspieler -> nicht wirklich interessant, dafür sind die Endstufen und Lautsprecher viel zu schlecht und CDs habe ich mittlerweile alle für mich über den Server abspielbar (CDs sind ja auch nur bedingt haltbar).

                  Als Wiedergabe gehen:
                  - Ausgabe über Soundkarte zur Endstufe (alle Räume beliebig miteinander kombinierbar)
                  - streaminglautsprecher über upnp (upnp wäre auch zu den analogen Endstufen kombinierbar, aber da gibt es einen zeitlichen Versatz wegen buffering)

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                    OK. Dann habe ich immer noch irgendwo einen Hänger.

                    Wie wechselst du den Input von Client 1 von Soundkarten Ausgang A auf B?
                    Und wie würde der theoretische Plattenspieler eingebunden?

                    Kommentar


                      Wie schon gesagt, ich verwende aus Visualisierungsgründen MYMPD, die wichtigesten Funktionen werden dabei direkt in edomi gesteuert (coveranzeige, steuerung play/stop/prev/next/lautstärke/Radiosender usw. usw.) und zum anderen gibt es dann noch shortcuts die auf die Musikdatenbank verweisen z.B. (Alben, Hörbücher, etc.) und mympd mit den richtigen Datenbankeinstellungen direkt als externe website öffnen. Hier ist die ganze Musikdatenbank visualisiert und man kann auswählen, was man gerne hören möchte bzw. direkt die Alben anklicken, Playlisten erstellen und und und.

                      Über MYMPD geht dann auch Lautsprecherauswahl per shell-Befehl über die MYMPD_API, die shell-Datei muss in edomi abgelegt werden:

                      Code:
                      #!/bin/sh
                      
                      curl -s -k http://IP:PORT/api/ -d'{"jsonrpc":"2.0","id":0,"method":"MYMPD_API_PLAYER_TOGGLE_OUTPUT","params":{"outputId":0, "state":1}}'
                      echo
                      Die "outputId" steht dabei für die jeweiligen Räume / Endstufen. Rückmeldung kommt dann ebenfalls per ssh-status-Abfrage, d.h. egal ob ich die Raumauswahl über edomi oder direkt in der MYMPD-website ändere, es ist überall immer alles in allen Visu-Varianten aktuell. Über den Status des Räumes schalte ich dann auch über einen Aktor die jeweilige Endstufe an/aus.

                      Um eine externe Quelle über den line-in Eingang abspielen zu können, muss dafür eine loopback in ALSA konfiguriert werden. Diverse Anleitungen sind da im Internet zu finden, mangels Anwendungsfall habe ich mich aber noch nicht näher damit beschäftigt.

                      Kommentar


                        Ich kenne MPD, aber mympd kannte ich nicht. Hab oben wohl zu schnell über deine Beiträge drüber gelesen.

                        Ich sehe schon, ich muss mir eine USB Soundkarte und weiteres Spielzeug bestellen und einfach Mal anfangen.

                        Danke für die Anregungen und das nette Gespräch.

                        Kommentar


                          Wenn du noch Detailfragen zur Konfiguration hast, kann ich gerne weiterhelfen. MYMPD ist nur eine grafische Steuerung von MPD.

                          Kommentar


                            Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
                            Eine relativ Günstige möglichkeiten eine echt Matrix aufzubauen wäre ein X32-Rack
                            Danke für den Tipp! Mit dem X32 kenne ich mich sogar ein bisschen aus :-)
                            Schaue gerade, ob auch der Behringer X Air XR16 reichen würde für meine Ansprüche (habe nur 3 Stereozonen)

                            Gruss
                            Fabian

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