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Schwarze Kabel für KNX ???

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  • Sovereign
    antwortet
    Habt ihr mal für ein solches GU gearbeitet? Scheint nicht so sonst würdet ihr nicht solche Töne von euch geben! Da bekommst du als Firma 4-8 Wochen vor beginn der Installation den Bauvertrag zugeschickt und machst dann mit dem Kunden erst mal 1-2 Wochen vor beginn Termin vor Ort (vorher steht ja keine Wand). Wenn dann Kunden aufgrund der Werbung auf dem Auto lesen das sie KNX machen fängst du im Idealfall also 2 Wochen vor Baubeginn mit der Planung an.
    Diese Häuser sind teilweise mit einer Ausstattung unterhalb der Mindestausstattung nach 18015-2 und dann soll nach dieser gebaut werden?!
    Oftmal steht im Bauwerksvertrag eine Ausführung nach entsprechender TAB und 0100 und sonst nichts.
    Ich wette das wird eh kein KNX Haus mehr werden. mich würde es nicht wundern wenn es beim Angebot einem die Schuhe auszieht.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen
    hätte er wahrscheinlich nicht nur ne Anzeige wegen Körperverletzung am Bein, sondern wahrscheinlich auch...

    Na, das "von der Baustelle prügeln" war natürlich symbolisch gemeint, obwohl... manchmal kann einem auf der Baustelle schon die Lust auf echte Prügelstrafen kommen... (zumindest mir)... als Perfektionist ist es hart auf Baustellen...

    Und: eine Installation ohne Rohre würde ich NIEMALS akzeptieren!! Ist übrigens in der Schweiz auch nicht erlaubt und auch in Spanien sieht man das auf keiner KNX-Baustelle... aber Deutschland - mit ansonsten 100 Millionen Normen & Vorschriften - ist wohl noch nicht soweit!

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  • cybergnom
    antwortet
    Klar war es schlechte Kommunikation. Aber seitens des Elis.
    Du hast Bedenken angemeldet, hätte er dir das Datenblatt gleich gezeigt anstatt der selten dämlichen Aussage "ich weiß was ich tue..." wäre es garnicht erst zu Unstimmigkeiten gekommen...

    Und bei aller Liebe und Respekt vor den Handwerken: wenn mir als Bauherr irgend etwas spanisch vorkommt oder unklar ist, dann wird das angesprochen. Und zwar so lange bis das Thema für MICH geklärt ist. Ich zahle schließlich nicht wenig Geld dafür
    ​​​

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  • uzi10
    antwortet
    Zitat von MaxPower77 Beitrag anzeigen

    Interessant war im Krisengespräch noch sein Statement: "Das Schlechteste was man machen kann, ist ein Buskabel in einem Leerrohr einzubetonieren."
    Ich sehe schon wie das wieder die Gemüter hier aufheizt, aber das jetzt bitte so stehen lassen.


    also den Blödsinn muss man mal mir erklären.... aber wurst,,... ich muss mich gott sei danke mit so idioten nicht abärgern....
    Vielleicht meint er, der direkte Betonkontakt kühlt das Kabel besser, wenn er so viel BUSLeistung darüberschiebt

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  • MaxPower77
    antwortet
    Ich sehe hier keine schlechte Kommunikation. Und mich auch nicht in der Pflicht klare Anweisungen für die Detailausführung zu geben - ich möchte mal den Handwerker sehen der ruhig bleibt, wenn ihm ein Bauherr die ganze Zeit über die Schulter schaut und in sein Handwerk reinquatscht. Der Elektriker bietet mir eine ordnungsgemäße KNX Verkabelung an. Also gehe ich davon aus, dass es richtig und Norm konform ausgeführt wird. Einem anderen Bauherren, der nicht selbst in das KNX Projekt eingebunden ist und alles machen lässt, wäre das vermutlich nicht mal aufgefallen.

    Das Thema ist jetzt auch durch. Beton ist seit heute drauf. Der Eli hat mir ein Datenblatt gezeigt, dass das Kabel auch einbetoniert werden kann und hat sich bezüglich Verlegung nochmal mit einem Ing.-Büro abgestimmt - zumindest hat er das gesagt. Er garantiert eine ordnungsgemäße Hausinstallation.

    Nicht zufriedenstellen, aber man ist aktuell einfach am kürzeren Hebel und man muss sich als Laie (ich bin kein Elektriker) auch auf die Fachleute verlassen können!

    Interessant war im Krisengespräch noch sein Statement: "Das Schlechteste was man machen kann, ist ein Buskabel in einem Leerrohr einzubetonieren."
    Ich sehe schon wie das wieder die Gemüter hier aufheizt, aber das jetzt bitte so stehen lassen.

    Vielen Dank an Euch alle für Eure Hilfestellung und Sichtweisen!

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  • cybergnom
    antwortet
    Verzögerung wegen KNX ist doch Quatsch. In der Regel liegt es an schlechter Kommunikation. Wie auch in diesem Fall.

    Unser Bau verzögert sich aktuell, weil der Lüftungsbauer dem Maurer keine klaren Anweisungen gegeben hat, weswegen die Leitungen nicht wie geplant verlegt werden können.
    Sollte man jetzt auch auf eine KWL verzichten?

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  • uzi10
    antwortet
    ja Verzögerungen sind so was von ein Blödsinn! Ich plane seit 15 Jahre Betonpläne und es ist sich alles noch vorm Betonieren ausgangen, auch wenn man dsa in Überstunden oder Samstagstunden machen muss!
    Ich habe auch mein ganzen Haus in 3 Wochenenden eingelegt mit Elektro, BKA und Lüftung! Erzählts ma net, da Beton wartet, oder der Baumeister hat eine Verzögerung! Blödsinn! Das ist alles nur eine Sache der Koordination und des Abredens! Klar eine gescheite Planung ist wünschenswert und dieses Leistung kostet halt was, was "Nudelelektriker" nicht können!
    KNX ist da nicht schuld! Was macht ihr bei 08/15 Installation? Auch die Schwachstromkabeln einbetoniern?

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  • RBender
    antwortet
    Mein Mitleid mit den armen BT hält sich gerade noch in Grenzen!
    Sonderwünsche sorgen nicht für "unplanbare Verzögerungen" sondern zu planende Veränderungen des Bauablaufes! Und das ist nun mal nicht gerade die Stärke der BTs. Auch wenn von BT-Seite etwas anderes kommt - Sie wollen und können doch nicht für jedes Objekt eine neue Werkplanung und einen eigenen Bauzeitenplan erarbeiten.
    Häufig ist es so, dass einmal ein Schema-F ausgearbeitet wird (meist sogar extern) und nach diesem System wird dann jedes Stück Haus hergestellt.

    Davon mal abgesehen, sollte man seine Wünsche schon im Rahmen der Werkplanung genau definieren. Ach ja und die Werkplanungen sollten vor den Erdarbeiten abgeschlossen sein....

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  • Gast1961
    antwortet
    Wenn man diesen Thread liest, dann versteht man die Abneigung der Bauträger gegen Sonderwünsche wie KNX: das sorgt nur für unplanbare Verzögerungen im Bauablauf. Da kommt der Bauherr, der völlig verunsichert ist von tausend Meinungen, wer was anders gemacht hätte, und dann soll der Betonmischer erstmal wieder abrücken? Ernsthaft?

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  • uzi10
    antwortet
    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    Ich schliesse mich den Kollegen aus den anderen Posts komplett an: In betonierten Gebäudeteilen ist ein verlegtes Kabel ohne Leerrohr schlichtweg Murks. Man darf es zwar; ist aber alles andere als optimal.



    ist für mich auch in verputzen Ziegelwände und Gipskartonwänden auch! Wenns ich so was sehe oder höre, stellts ma alle Haare auf! Gott sei Dank ist so was in östl. Österreich nicht gern gesehen und keineswegs Qualitätsarbeit! Kabeln gehören einfach ordentlich geschützt und man sollte sie tauschen können! was macht man, wenn ein Kabel den ISO Widerstand nicht erreicht oder sonst einen kurzen hat! Datenkabel sind sowieso empfindlich(auch auf stretchen), weil dann der NEXT Wert schlecht wird... kann mir die Fotos gar nicht anschaun! Ja hier werden zwar 1000m Schlauch und Mehrarbeit gemacht aber das macht absolut Sinn_!

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  • tsb2001
    antwortet
    Zitat von ;n1251563
    Im Angebot (und meiner Planung) sind aber neben den Auslässen für die Sensorik „KNX Busvorbereitung“ auch Anschlüsse/Verkabelung an Fenster, Rollos, zum HKV etc. aufgeführt und berücksichtigt.

    Zusammen mit seiner finalen Planung kommt dann auch das finale Angebot. Nur wenn das zusammenpasst, nehme ich dieses dann auch an.
    Demzufolge entnehme ich, dass es grundsätzlich bisher noch zu keiner schriftlichen Fixierung des Auftrags gekommen ist, oder? Wenn ich da noch freien Gestaltungsspielraum hätte, würde ich mir da noch die Installation im Vertrag nach DIN 18015 festschreiben lassen. Dann schuldet er für die Datenverkabelung - nichts anderes ist ja KNX - zumindest eine durchgängige Verlegung in Leerrohr. Wie er das im Nachgang realisiert, ist dann sein Problem.

    Ich schliesse mich den Kollegen aus den anderen Posts komplett an: In betonierten Gebäudeteilen ist ein verlegtes Kabel ohne Leerrohr schlichtweg Murks. Man darf es zwar; ist aber alles andere als optimal.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Abrradratra Beitrag anzeigen
    Mit Furnier beklebte Pressspahnplatten sehen auch aus wie Echtholz, ist aber nicht so.
    Mit deinem Schreinerhandwerk kenne ich mich nicht so aus, ich arbeite in der Elektronik.

    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Dick oder nicht - das ist bei Isolierung nur Teil einer Frage - denn es kommt drauf an, wie GUT die Isolierung ist. Viel hilft viel - meist passt das eher nicht.
    Können wir mal in Zahlen sprechen? Das ist laut Datenblatt eine Polyethylen-Isolierung, die hat nach meinem Kenntnisstand eine Durchschlagfestigkeit von >20kV/mm
    Zuletzt geändert von Gast1961; 01.08.2018, 10:19.

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  • GLT
    antwortet
    Dick oder nicht - das ist bei Isolierung nur Teil einer Frage - denn es kommt drauf an, wie GUT die Isolierung ist. Viel hilft viel - meist passt das eher nicht.

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  • Abrradratra
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen

    Mal jenseits der Datenblatt-Prüfspannung gedacht: gegen externe Spannungen benachbarter Leitungen wirkt sie auf mich durch die extradicke Isolierung mindest so "sicher" wie eine KNX-Leitung.
    Mit Furnier beklebte Pressspahnplatten sehen auch aus wie Echtholz, ist aber nicht so.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von MaxPower77 Beitrag anzeigen
    Zudem verweist er auf die KNX Grundlagen und da ist auch A-2Y(L)2Y als empfehlenswerte Busleitungen aufgeführt
    Mal jenseits der Datenblatt-Prüfspannung gedacht: gegen externe Spannungen benachbarter Leitungen wirkt sie auf mich durch die extradicke Isolierung mindest so "sicher" wie eine KNX-Leitung.

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