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Wie effektiv schützt "Schaltaktor Kanal OFF" vor Blitzschäden?

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  • Bernd32
    antwortet
    Ein Überspannungsschutz muss so nah wie möglich am Einspeisepunkt der elektrischen Anlage eingebaut werden. Heisst, direkt nach dem HAK des Gebäudes selbst (Meiner Meinung Sache des Hauseigentümers bzw. der kompletten WEG)
    Darüber hinaus gilt: Wenn die Leitungslänge zwischen dem Überspannungsschutz und dem zu schützendem Betriebsmittel mehr als 10m beträgt, ist ein weiterer Überspannungsschutz zu verbauen. Das wäre in deinem Fall der SPD (Überspannungsschutz) in deiner Verteilung.

    Da ich annehme, dass der erstgenannte höchstwahrscheinlich nicht verbaut ist (wie bei mir), bleibt nur der zweitgenannte. In diesem Fall ein Typ1+2 Kombiableiter, zB hager SPN800.
    Ich bin eine Weile nicht mehr so tief in der Materie drin, daher Verzeihung wenn ich etwas übersehen haben sollte.

    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    TN-C-S Netz.
    Den Überspannungsschutz vor der Auftrennung PEN->PE+N ausführen (also im TN-C Netz), und somit die sogenannte 3+0 Schaltung realisieren.

    https://www.phoenixcontact.com/asset...hutz_LoRes.pdf
    auf Seite 34

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Mal wieder ernst:

    Seit 15.12.2018 ist Überspannungsschutz Pflicht im privaten Wohnbau. VDE 0100-443 und 534
    Kommen wir mal zu dem Punkt.. bei einer einer Etagenwohnung in einem Bestandshaus habe ich i.d.R. (so bei mir auch) nur eine 4 polige Zuleitung 4x16mm² oder 4x10m² im TN-C-S Netz.
    Will ich diese Überspannungschützen, müsste ich ja eigentlich noch eine Erdungsleitung von der Hauptpotentialausgleichsschiene in den 3. oder 4. Stock ziehen, was nicht möglich ist ohne Wände zu öffnen oder im Treppenhaus eine Erdungsleitung hoch zu legen oder gar an der Fassade.
    Egal ob ich mir den 3poligen oder 4poligen Überspannungschutz ansehe, ich brauch immer ein Potential Erde oder reicht beim 3 poligen evtl. nur der Bezug zum PEN? Bringt das alles überhaupt nichts?

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  • Chris786
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Mal wieder ernst:

    Seit 15.12.2018 ist Überspannungsschutz Pflicht im privaten Wohnbau. VDE 0100-443 und 534
    Wollte es auch grad sagen. Damit hat sich eh alles erledigt. Zumindest bei denen die Elektrik komplett neu machen.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Mal wieder ernst:

    Seit 15.12.2018 ist Überspannungsschutz Pflicht im privaten Wohnbau. VDE 0100-443 und 534

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  • protonmw
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen

    Du hast aber drei Potentiale: L und N und PE. Beim Blitzschlag kann auch die Spannung zwischen N und PE hohe Werte annehmen.
    Das mag ja sein, aber zwischen L/N und PE liegt doch bei den meisten Geräten die Isolation. Zwischen L und N jedoch oft Elektronik. Aus meiner Sicht hilft es bereits die Strecke L zu N vor Überspannung (nicht direkter Blitzeinschlag) zu schützen.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von smai Beitrag anzeigen
    Doch, ich fand's lustig.

    ich auch! sehr sogar!
    und angesichts der überbevölkerung auf der erde sehe ich da auch keine grösseren probleme dabei!

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  • smai
    antwortet
    Zitat von Walter65 Beitrag anzeigen
    Antworten, wie "PE abklemmen" hilft keinem.
    Doch, ich fand's lustig.

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  • Walter65
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    also am besten den PE abklemmen.....
    Dann bleiben immer noch zwei mögliche andere Potenziale. Lasst euch die Lösungen der bekannten Hersteller vorstellen und das von einer Fachfirma einbauen, wenn man von dem überzeugt ist. Antworten, wie "PE abklemmen" hilft keinem.

    Zusammengefasst kann man festhalten:

    - nichts tun und hoffen, das nichts passiert
    - Überspannungsschutzkonzept umsetzen lassen
    - Versicherung abschließen
    - Stecker ziehen (dann aber bitte auch alle)
    - Eine Ader über einen Schaltaktor trennen, macht keinen Sinn
    Zuletzt geändert von Walter65; 29.03.2019, 12:56.

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  • Uwe!
    antwortet
    also am besten den PE abklemmen.....

    Nein Kinder! Nicht nachmachen! Nur Spaß.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von protonmw Beitrag anzeigen
    Moment mal! Eine Spannung besteht IMMER zwischen 2 Leitern (genauer: Potenzialen)! Natürlich hilft auch einpoliges Trennen, wenn statt der üblichen 230V auf einmal 300V anliegen.
    Du hast aber drei Potentiale: L und N und PE. Beim Blitzschlag kann auch die Spannung zwischen N und PE hohe Werte annehmen.

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  • protonmw
    antwortet
    Moment mal! Eine Spannung besteht IMMER zwischen 2 Leitern (genauer: Potenzialen)! Natürlich hilft auch einpoliges Trennen, wenn statt der üblichen 230V auf einmal 300V anliegen.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von Walter65 Beitrag anzeigen
    Allpolig sieht es etwas besser aus, allerdings, wie schon von jemand anderem geschrieben, ist der Abstand weiterhin winzig.

    Und genau deshalb ist das mit Schaltaktoren nicht zielführend. Alles Schaltkanäle verdoppeln?? Da ist am Ende ein korrekter Ueberspannungsschutz sinnvoller und günstiger. Dann führt auch "Blau" keine Ueberspannung und muss nicht noch zusätzlich geschaltet werden.

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  • Walter65
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Ich wollte auch nur sagen, dass nach meiner Meinung ein Ausschalten über den Aktor die Sicherheit kaum erhöht.
    So sehe ich das auch. Überspannung kann es über viele Wege geben. Es muss nicht mal von Außen kommen - auch von Innen wäre es möglich. Da bringt ein einfacher abgeschalteter Aktor nicht viel.

    Allpolig sieht es etwas besser aus, allerdings, wie schon von jemand anderem geschrieben, ist der Abstand weiterhin winzig.

    Man sollte immer Abwägen, wie weit man einen Überspannungsschutz wirtschaftlich sinnvoll treibt.
    Zuletzt geändert von Walter65; 28.03.2019, 23:55.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Ich wollte auch nur sagen, dass nach meiner Meinung ein Ausschalten über den Aktor die Sicherheit kaum erhöht.

    Du hast jetzt noch in verständlicher Sprache ergänzt, wie man sich überall Probleme einfangen kann.

    Gruß Florian
    Zuletzt geändert von Beleuchtfix; 28.03.2019, 23:23.

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  • Walter65
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Übrigens gibt es auch Überspannungen, die einfach die blaue Ader nehmen, obwohl die explizit dafür nicht ausgelegt ist.
    Die „blaue Ader“ ist genauso dick und genauso „explizit ausgelegt“ für Überspannung, wie die „andersfarbigen Adern“.

    Überspannung kann es über alle Adern geben, egal ob Außenleiter, Neutralleiter oder Schutzleiter.

    Auch über Koaxialkabel bei einer SAT-Schüssel, wie auch bei einem Kabelanschluss.

    Selbst über die Telekom Kupferleitung kann es eine Überspannung geben.

    Höchstens Glasfaser wäre „sicher“
    Zuletzt geändert von Walter65; 28.03.2019, 23:41.

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