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KNX Rückbaumöglichkeit

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  • raman
    antwortet
    Bisher gab es nur selten rückwärtskompatible Systeme, weil der Markt zu klein ist. Da hilft auch kein Standard, wenn ihn niemand mehr baut, weil ökonomisch uninteressant. Der Vergleich waren die Diskussionen bei Netzwerk- und Telefoninstallationen. Die ganzen Standards nutzen heute einfach nichts mehr, weil es für frühere Varianten keine Hersteller gibt. Im KNX-Bereich trifft dies ebenso die alten PowerLine-Variante.

    Einfachste Chance für Rückbau ist das Verlegen der KNX-Kabel so, dass notfalls auf SPS- oder Stromstossvarianten zurückgegriffen werden kann.

    An wichtigen Stellen wird es eher IP als andere Formen brauchen, als Cat-Kabel.

    Die Elektronikhardware hat ohnehin nur eine Lebenserwartung von statistisch 15 Jahren. Selbst nach der Kernsanierung kommt also später noch wieder ein Austausch hinzu. Dann kann ich die Bauherrin verstehen, wenn sie Sicherheit haben will.

    Jeder verteidigt seine Entscheidung und Umsetzung - wie soll es auch anders sein. Ihr müsst wahrscheinlich eben einen Kompromiss finden aus Umsetzbarkeit, Kosten und Sicherheit. Nur auf eines würde ich mich an eurer Stelle nicht verlassen: Versprechungen, dass in 20 Jahren alles so sein wird wie heute oder irgendeine Sicherheit besteht. Die gibt es nicht.

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  • concept
    antwortet
    1) es wird knx in 20 jahren noch geben, oder zumindest was rückwärtskompatibles

    2) mannomann, habt ihr eure mädels echt so komplett nicht im griff? da würde ich nach ursachen forschen und nicht wie man knx zurückbaut!

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  • ewfwd
    antwortet
    Alle Taster sternförmig halte ich für übertrieben. Finde aber auch die hier oft empfohlende Ringleitung pro Stockwerk nicht ideal.
    Fahre daher zumindest jeden Raum einzelnt an mit der Busleitung und gehe von da dann weiter Sternförmig. Bestimmte Geräte/Postitionen bekommen nen eigenes Kabel wo man vielleicht mal ein anderes System am Gerät braucht statt KNX, wie RS485 beispielsweise.
    Rolladen und Steckdosen natürlich sternförmig.

    Im Grunde ist man mit der Verkabelung schon sehr flexibel. Selbst auf Loxone könnte man umrüsten durch reinen Hardwaretausch, da die Aktoren eh alle im Verteiler sitzen.

    Eventuell noch nen zweites Leerrohr zu der Stelle wo der Zentrale Taster sitzt im Raum, zB an der Tür um vielleicht irgendwann mal noch ein Cat7 Kabel verlegen zu können.

    230V wird man bei Tastern nicht benötigen auch in Zukunft sehr warscheinlich nicht.
    Über POE gehen mittlerweile 100W, das reicht schon aus für nen sehr sehr dickes Bediengerät.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 19.05.2019, 21:07.

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  • mumpf
    antwortet
    Hi,

    wenn Du wirklich was vorbereiten willst, um einen Rückbau machen zu können, dann verlege auch die KNX-Leitungen sternförmig in den Verteiler. Dann hast Du zu jeder Schaltstelle 4 Adern. An die kannst Du dann beim Rückbau konventionelle Schalter anschließen, im Schaltschrank schmeißt Du Deine KNX-Aktoren raus und nimmst Relais zum schalten. Das ist dann nur minimal aufwändiger.

    Gruß, Waldemar

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  • MoseP
    antwortet
    Die doppelte Verkabelung (KNX und 230 V in die Schalterdosen) finde ich herausgeworfenes Geld, das besser in einen SI investiert wird, der sich mit Euch zusammen setzt und die Bedenken ernsthaft bespricht, und dann auch eine bestmögliche Umsetzung Eurer Anforderungen realisiert!

    Denn wenn(!) der Ernstfall einträte und ich von KNX auf konventionell umrüsten wollte, dann: einfach KNX-Leitung durch NYM ersetzen, im Leerrohr kein Problem, kannst sogar das NYM am KNX durchs Rohr ziehen. Wieso vorher beides reinlegen und eins nie brauchen??
    Da würde ich eher wie oben angedeutet auf Relais oder komplett auf Funk umsteigen, aber sicher keinen Rückbau schon vorher bezahlen.

    Meine Antwort zu Ursprungsfrage: In 20 Jahren stehen noch hunderttausende der heute mit KNX gebauten Gewerbeimmobilien - die wollen von Fachleuten mit Ersatzteilen etc versorgt werden. Da stehen grosse Immobilienbetreiber dahinter, die die Gebäude langfristig betreiben müssen. Dementsprechend sehe ich auch in 20 Jahren noch einen Geschäftszweck sowohl für Hersteller als auch Installateure. Gerade das ist der Vorteil des KNX als Standard mit hunderten von Herstellern. Selbst wenn einige davon Pleite gingen...

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  • whosnext
    antwortet
    Zitat von steiniKNX Beitrag anzeigen

    So lange die Mantelleitung nicht am Verteiler angeschloßen ist, dürfe sie doch eigentlich nix machen? Aber welche Elektronikdosen meinst du da genau und da dann die Mantelleitung rein?
    Und wieso würdet ihr ein 5x1,5 anstatt 3x1,5 für das Licht nehmen (es geht ja nur für den Notfall und die Rückrüstung )?
    Du bist mit Deiner "Sicherheits-Lösung" auf dem Holzweg - das ist schlichtweg Humbug, sorry - lass es bleiben und verkabel entweder konventionell oder mit KNX und dann auch sauber. Eine konventionelle Installation wird in 20 Jahren genausowenig smart wie Deine KNX-Installation funktionsuntauglich.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von steiniKNX Beitrag anzeigen
    So lange die Mantelleitung nicht am Verteiler angeschloßen ist, dürfe sie doch eigentlich nix machen?
    So zu argumentieren/denken ist gefährlich, weil wenn man die Leitung irgendwann zweckgebunden verwendet, hat man solche Feinheiten gern vergessen...
    Deswegen: Die NYM-Leitung ist zur Versorgung mit 230V geplant. Hernach müssen die Verlegerichtlinien für 230V beachtet werden.

    Zitat von steiniKNX Beitrag anzeigen
    Aber welche Elektronikdosen meinst du da genau und da dann die Mantelleitung rein?
    Eine Elektronikdose halt. Bitte ein wenig Eigeninitiative zeigen und selbst googeln. Den Bereich für die Elektronik kann man als (abgeschotteten) Klemmenraum für Bus oder 230V hernehmen (je nach Konzept).

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  • EugenDo
    antwortet
    Zitat von steiniKNX Beitrag anzeigen
    5x1,5 anstatt 3x1,5

    bei mir ist Blau immer N, Grün/Gelb PE und die anderen für Phase ... wenn zwei zum Schalten sind, dann kann man den dritten noch für eine Steckdose nutzen ...

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  • steiniKNX
    antwortet
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Diese Variante ist nicht empfehlenswert. Denn trotz tiefer Dose kann man nicht immer sicherstellen, dass in abgemantelten Zustand der Busleitung auch die Isolationsabstände eingehalten werden. Dies ist eine Friemelei, bedarf der allerhöchsten Sorgfalt bei der Installation und sollte vermieden werden.
    Besser eine separate Dose für KNX setzen oder zumindest eine Elektronikdose hernehmen.
    So lange die Mantelleitung nicht am Verteiler angeschloßen ist, dürfe sie doch eigentlich nix machen? Aber welche Elektronikdosen meinst du da genau und da dann die Mantelleitung rein?
    Und wieso würdet ihr ein 5x1,5 anstatt 3x1,5 für das Licht nehmen (es geht ja nur für den Notfall und die Rückrüstung )?

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  • RBender
    antwortet
    Naja, wenn die Bedenken erst mal im Raum stehen, dann kann man die schlecht mit solchen Garantien aus der Welt schaffen. Auch wenn es natürlich genau so sein wird.

    Mein Vorschlag zur Beruhigung wäre deshalb: "KNX in Leerrohre und abgehängte Decken"

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Ich garantiere dir, in 5 Jahren wird W sich sofort beschweren, wenn die Zentralsteuerung der Rollos mal ausfällt.

    Gruß Florian

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von ets3-user Beitrag anzeigen
    Dann wird es ein anderes System geben was sicher über die zwei Leitungen funktionieren wird.
    Genau. Ein Kumpel baut beispielsweise alles mit Wago SPS-Steuerung, der nutzt dieselbe dezentrale Struktur wie bei KNX, mit 4-adriger Leitung (24V) zu den Tastern.

    Selbst ein simples Relais im Verteiler wäre möglich, mit 24V im Steuerkreis zum Schalter.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 19.05.2019, 09:01.

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  • zombie
    antwortet
    Ich habe mir im Rahmen unserer anstehenden Kernsanierung auch solche Überlegungen angestellt. Wenn du sowieso eine Sternverkabelung hast mit zentralen Aktoren, dann ist ein umstellen auf konventiell sehr einfach. Du musst lediglich die Leitungen für Licht und Rolläden an der entsprechenden Tür vorbeiführen (ggf. Leerdosen für spätere Schalter setzen). Später kannst du einfach konventionelle Schalter dazwischen setzen. Also anstatt separate Kabel zur Verteilung zu ziehen, reicht es die jetzigen Kabel mit einem Umweg zu verlegen.

    Funktioniert allerdings nicht mit Wechselschalter. Hier müsste man noch Kabel zwischen den Dosen ziehen.

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  • ets3-user
    antwortet
    Du wirst in 20 Jahren doch nicht auf konventionell umrüsten. Dann wird es ein anderes System geben was sicher über die zwei Leitungen funktionieren wird. Aber ich bin mir sicher es wird in 20 Jahren noch knx geben.
    Das schöne ist ja das knx Komponenten auch viel länger halten als das Consumer Zeug. Das meiste wird die 20 Jahre überstehen. Knx ist auch schon seit 20 Jahren kompatibel geblieben...

    die idee ist genauso Schwachsinn wie erst mal konventionell und später knx.

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  • whosnext
    antwortet
    Sieh es mal so - ob es KNX in 20 Jahren noch geben wird, wer weiß. Das Konzept der Trennung zwischen Taster / Sensor und Schaltkreis schließen / Aktor wird es mit Sicherheit noch geben - schon aufgrund der vielen Millionen an verbauten Installationen dieser Art weltweit. Viel wichtiger wäre mir der Aspekt - was kommt nach der grünen Busleitung? Sprich - was soll man zusätzlich verlegen an die Sensor-Punkte (z.B. CAT7 zusätzlich...).

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