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24 Volt LED Beleuchtung - Welches zentrale Netzteil?
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Hi Jürgen, es sind jeweils knapp 1m ConstaLED 31366, also theoretische Maximallast etwa 78 W. MAX-Load blinkt auch nicht auf. Auf 1 kHz PWM wechseln werde ich heute Abend mal probieren, wenn das wieder eintritt. Generell sollte das aber wohl nicht so sein bei der Belastung denke ich?
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Das sieht aus, als ob das 160W Enertex Netzteil kurzeitig überlastet ist. Kann es sein, dass das Meanwell eine höhere Leistung hat?Zitat von Alloc Beitrag anzeigenPS: Schalte ich den dritten TW-Kanal ab (also noch 2 * TW / 4 elektrische Kanäle aktiv), ohne bei den beiden verbleibenden Kanälen was an der Farbmischung / Helligkeit zu ändern, nehme *ich* das flackern nicht mehr wahr. Eventuell ist es aber auch nur geringer ausgeprägt.
Das Enertex Netzteil geht ab ca. 170W in die Strombegrenzung und regelt, dann die Spannung herunter.
Man würde diesen Zustand auch bemerken, da hier die LED MAX-Load leicht leuchtet bzw. flackert.
Mit wieviel Leistung ist denn ein Dimmkanal beschalten, wenn man die Helligkeit auf 100% stellen würde?
Evtl. hilft es auch, die Dimmerkanäle auf die max. Dimmfrequenz zu stellen.
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Hm, ich kann es nicht genauer belegen bisher, aber in der aktuellen Konfiguration (3 TW Kanäle, verteilt auf 2 MDT AKD-LED-Dimmer, alle 6 LED-Kanäle damit im PWM-Betrieb) merkt man mit dem Enertex NT ein deutliches Flackern, mit dem Meanwell nicht (bei ansonsten exakt identischem Setup, nur die Verbindung von dem jeweiligen NT zu den PTFIX-Verteilern ist dann natürlich jeweils eine andere).
PS: Schalte ich den dritten TW-Kanal ab (also noch 2 * TW / 4 elektrische Kanäle aktiv), ohne bei den beiden verbleibenden Kanälen was an der Farbmischung / Helligkeit zu ändern, nehme *ich* das flackern nicht mehr wahr. Eventuell ist es aber auch nur geringer ausgeprägt.Zuletzt geändert von Alloc; 29.03.2020, 19:20.
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Die Last wird in diesem Betrieb stark nichtlinear (also die 230V Seite meine ich). Das führt in der Regel zusätzlich zu Messfehlern.Zitat von Alloc Beitrag anzeigenHi Michael, danke für die Antwort.
Bliebe aber noch die Frage, warum das auch so extrem schwankt, wenn eine "Last" anliegt. Ist natürlich weit von der Nennlast entfernt, aber müsste das Netzteil da die Last nicht dennoch etwas stabilisieren gegenüber der Primärseite?Bei anderen angeschlossenen Geräten hatte ich bisher auch Messwerte unter 2 W die im Vergleich zu anderen Messgeräten sinnvoll erschienen, denke da ist einfach nur die Ungenauigkeit höher
Die Load LED zeigt die tatsächliche Lastausregelung aus. Also wird da eher der Dimmer wohl da entsprechend arbeiten. Was man nicht unterschätzen darf, sind u.U. hohe Einschaltimpulse der LEDs (da gabs auch schon Threads zu). Die würden sich bei längeren Leitungen verschleifen.PS: Wollte gerade mal zum Test die PWM "aus der Gleichung nehmen". Also zuerst an beiden Stripes die Helligkeit auf 100% erhöht (PWM ist wegen HCL damit immer noch an), und was ich als erstes deutlich spüre: Der Stripe vor meinem Kopf flackert recht stark. Würde sagen von der Frequenz her könnte das grob mit dem Flackern der Normal Load LED am NT übereinstimmen.
Nein, es gibt keine Mindestlast. Nur eine Höchstlast, die abgeregelt wird.Das sollte doch vermutlich auch nicht sein? Haben die NT eine Mindestlast, damit sie sauber arbeiten können? Es steht zwar im Handbuch, dass bei "geringer Last" (ohne weitere Angaben) das NT in den Burst-Modus wechselt, aber das sollte ja nicht zu Schwankungen der Ausgangsspannung führen?
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Hi Michael, danke für die Antwort.
Bliebe aber noch die Frage, warum das auch so extrem schwankt, wenn eine "Last" anliegt. Ist natürlich weit von der Nennlast entfernt, aber müsste das Netzteil da die Last nicht dennoch etwas stabilisieren gegenüber der Primärseite?
Bei anderen angeschlossenen Geräten hatte ich bisher auch Messwerte unter 2 W die im Vergleich zu anderen Messgeräten sinnvoll erschienen, denke da ist einfach nur die Ungenauigkeit höherZitat von enertegus Beitrag anzeigenDer MDT AZI kann lt. Datenblatt erst ab 10mA = 2,3 W messen.
PS: Wollte gerade mal zum Test die PWM "aus der Gleichung nehmen". Also zuerst an beiden Stripes die Helligkeit auf 100% erhöht (PWM ist wegen HCL damit immer noch an), und was ich als erstes deutlich spüre: Der Stripe vor meinem Kopf flackert recht stark. Würde sagen von der Frequenz her könnte das grob mit dem Flackern der Normal Load LED am NT übereinstimmen. Das sollte doch vermutlich auch nicht sein? Haben die NT eine Mindestlast, damit sie sauber arbeiten können? Es steht zwar im Handbuch, dass bei "geringer Last" (ohne weitere Angaben) das NT in den Burst-Modus wechselt, aber das sollte ja nicht zu Schwankungen der Ausgangsspannung führen?
Zur Zeit sind da 2m ConstaLED 31366 DTW-Stripe dran, also im Mittel bei der aktuellen Einstellung von 100% etwa 26 W.Zuletzt geändert von Alloc; 11.03.2020, 18:51.
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Der MDT AZI kann lt. Datenblatt erst ab 10mA = 2,3 W messen. Unser Gerät hat ca. 100mW Standbyaufnahme (mit entsprechender Messtechnik). Im Standby geht es in den Burstbetrieb, d.h. es schaltet sich immer wieder ganz aus, um im Mittel auf diesen Wert zu kommen. V.a. weil ein großer Teil des Stromes Blindstrom sein dürfte und die Phasenbestimmung in solchen Fällen problematisch ist, ist die Messung nur sehr grob.
Ich denke, zumindest was diese Messung für unser Netzteil liefert, ist Faktor 10..20 zu viel.
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Ich bin ja noch in der Evaluationsphase was die meisten Komponenten betrifft. Natürlich erstmal zum Meanwell HLG gegriffen, weil man die Geräte halt von früher schon für LED-Beleuchtung kennt. Einer der Gründe (neben z.B. der "Hutschienenfähigkeit") für mich, in Zukunft das Enertex zu nutzen, ist in dem Graph zu sehen:
meanwell_vs_enertex.png
Das ist die Leistungsaufnahme der LED-Versorgung. Bis zur Stelle an der die Leistungsaufnahme kurz auf 0 W sinkt war es das Meanwell HLG-240H-24A. Danach ein Enertex LED-PowerSupply 160-24. Meanwell: Standby-Aufnahme von etwa 6 W, Enertex 1 - 4,5 W. Kann man wohl halbwegs mitteln auf 3 W. Aber auch die Spitzenlast bei gleicher Last ist durchaus 3-4 W niedriger.
Was mich etwas wundert sind die extremen Schwankungen in der Leistungsaufnahme des Enertex, sogar im Leerlauf. Die Messung erfolgt über einen Kanal des MDT AZI, Ausgabe der aktuellen Leistung bei Änderung > 10%. Ich bekomme da 1-2 Meldungen pro Minute, also schon deutlich. Ist ja auch gut am Graph sichtbar, wie das ganze schwankt. Hat das sonst schon jemand beobachtet?
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Korrekt. Auch wenn es lästig ist, muss ein Planer das Kleingedruckte lesen/kennen und ggf. berücksichtigen.Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen... und benötigt weitere Test bei der Zertifizierung. Den sparen sich auch einige Firmen, u.a. weil die Vorschriften aus dem Kleingedruckten eh nur wenige interessiert.
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... und benötigt weitere Test bei der Zertifizierung. Den sparen sich auch einige Firmen, u.a. weil die Vorschriften aus dem Kleingedruckten eh nur wenige interessiert.Zitat von 6ast Beitrag anzeigenFür größere Leitungslänge muß man im Netzteil mehr Entstöraufwand treiben (Kosten).
<OT>Abgesehen davon finde ich es eine Frechheit, solche Infos nur in die Bedienungsanleitung zu schreiben und nicht in die technische Daten. Vor der Bedienung kommt die Installation, und in der Installationsanleitung wird diese Beschränkung auch nicht erwähnt. Nach den technischen Daten wählt man ein Gerät aus, bei der Installation schaut man, welche Kabel wie verbunden werden und was sonst zu beachten ist, Bedienung kommt erst, wenn alles fertig ist.</OT>
Gruß
Florian
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Nein, darum geht es dort nicht. Elektronikentwicklung ist etwas umfangreicher als nur Ohm'sches Gesetz anzuwenden.Zitat von matthiaz Beitrag anzeigenMeanwell mit den 2 Metern mag sich gegen Spannungsabfall absicher
Jeder Hersteller verbaut mehr oder weniger Entstörfilter, je nach Einsatzzweck, weil die Geräte den EMV-Vorschriften genügen müssen damit man sie hier vertreiben darf. Und für größere Leitungslänge muß man im Netzteil mehr Entstöraufwand treiben (Kosten). Meanwell hat die Entstörung auf 2m Leitungslänge ausgelegt.
EMV ist nicht der Hokuspokus mit Elektrosmog-Befindlichkeiten sondern es geht um die störende Beeinflussungen anderer elektronischer Geräte.
Und ja, es gibt auch bei billigen Retrofit unzulässige Störsender. Die Bundesnetzagentur ist im Rahmen der Marktüberwachung an dem Thema dran.Zuletzt geändert von Gast1961; 12.06.2019, 10:27.
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Zitat von hjk Beitrag anzeigenAllerdings stören manche LED Retrofits viel stärker, als so ein Netzteil
Noch ein Grund mehr, warum ich keine Retrofits einsetze!
(duck und weg, gleich kommen die Befürworter...
)
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Jedoch Volker, weil HF sein Fachgebiet istZitat von hjk Beitrag anzeigenDie Verletzung der EMV Anforderung dürfte erstmal keinen Gutachter interesieren.
Denk ich auch, aber sich gedankenlos einen Störsender in die Bude hängen macht auch keinen Sinn!Zitat von hjk Beitrag anzeigenIch denke die Sicherheit hat die höhere Priorität
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