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Deine Anforderungen decken sich ziemlich genau mit den unseren (meinen :-)), bei uns geht es im März mit dem Aushub los. Super Verteileraufbau, das nehme ich mir gleich mal als Vorbild für mein Testbrett!
Sag, ich bin auch gerade dabei mit ein Testbrett zu konfigurieren. Hattest du mit dem X1 als IP Schnittstelle Probleme mit der ETS Programmierung aller Komponenten? Hab hier im Forum einige Beiträge gefunden die von Problemen bei der Verbindung und Programmierung der restlichen Komponenten berichten (weil X1 nicht in ETS ansprechbar).
Ich würde mir gerne eine USB Schnittstelle sparen, denn programmieren kann ich diese ja auch per IP Kabel problemlos mit Laptop auch wenn das LAN im Haus noch nicht aktiv ist (dies wurde meist als Argument pro USB Schnittstelle genannt). Die Logikfunktionen des X1 würde ich natürlich erst später nutzen wenn ich mehr Erfahrung habe.
meine Bestellungen sind eingetroffen und ich habe etwas Zeit gefunden, meine ersten Gehversuche zu starten. Bisher habe ich erst einmal den Testaufbau verkabelt und in Betrieb genommen, sprich physikalische Adressen vergeben. So konnte ich bereits als ersten Test einen 24V LED Streifen über den MDT LED Controller ansteuern, zuerst lediglich als Funktionstest über die Handbedienung direkt am Aktor, anschließend über eine Wippe am MDT Glastaster und dann zusätzlich via Dimmer auch vom X1.
Hier noch ein Foto von meinem aktuellen Testaufbau, damit es nicht so trocken ist (nicht im Bild: MDT Glastaster 2 Smart sowie Gira Mini Komfort):
langsam aber sicher kommen meine Komponenten für meine ersten Gehversuche zusammen.
Ich habe bereits einen neuen X1 (super Preis über eBay Kleinanzeigen) erstanden. Hier mag man ggf. denken, dass dies für den Anfang etwas übertrieben ist, doch ich plane langfristig. Ein X1 war so oder so auf meiner Wunschliste und so konnte ich mir gleich noch das IP-Interface sparen. Zudem war der Preis wirklich super!
Des Weiteren steht hier bereits ein kleiner Aufputz Schaltschrank (36 Module) bereit, der als etwas aufgeräumteres "Testbrett" dienen soll. Hoffentlich bald trudelt dann noch eine recht umfangreiche Bestellung von Voltus ein mit ein paar weiteren Spielsachen wie Entertex Spannungsversorgung, MDT LED Controller, MDT Glastaster, Gira Mini Komfort und noch etwas mehr sowie diversem Zubehör (Leitung, Klemmen, Isolierstücke ...).
Ich freue mich schon demnächst ein Foto vom Testaufbau zu zeigen.
Ein paar Meinungen von mir dazu, wie es mir gerade einfällt.
Einiges ist sicherlich sehr subjektiv oder auch falsch, aber zum weiterdenken sind sie vielleicht gut.
ERR
Haben wir auch mit Fußbodenheizung und Luft-Wärmepumpe, weil man es haben muss.
Wir haben die ERR allerdings schnell abgestellt, sprich die meisten Ventile auf manuell offen gestellt.
Anfangs war unsere WP vom Installateur schlecht eingestellt. Die hat viel zu sehr geheizt, die ERR hat ab und zu die Wärme in die Räume gelassen, dann wieder nicht (PWM Betrieb). Mit dem Effekt dass die WP ständig zwischen aus und Hochbetrieb wechselte. Kostet mehr Energie und verschleißt die WP.
Seit die meisten Ventile offen sind und die Temperaturkurve gescheit eingestellt ist, läuft das alles vor sich hin - und passt. In Frühjahr und Herbst vielleicht mal die Heizkurve nachstellen oder eine Heizschleife auf/zu drehen, aber das halte ich für weniger Aufwand als tagelang die optimalen Einstellungen zu suchen - und das dann doch auch zweimal im Jahr wieder zu ändern.
Im Wohnzimmer steht eine oder auch zwei der Schleifen auf ERR und können ein bisschen mit regeln.
Schlafzimmer ist dauer aus, sprich eine niedrige Temperatur bei der ERR eingestellt, die nie erreicht wird. Da gelegentlich die Türe offen steht, passt auch das.
Was die Deaktivierung der ERR mit dem hydraulischen Abgleich macht weiß ich nicht. Kann aber nicht schlimmer sein als wenn jeder Raum wie er will auf und zu geht und die WP sich kaputt macht.
Bewegungsmelder / Präsenzmelder haben wir überhaupt keine. Wir halten es allgemein für ungeheuren Luxus, Licht nicht diktiert zu bekommen sondern es dann dort schalten zu können wo wir es wollen. Den gönnen wir uns :-)
Ein Melder würde viel unnötig schalten, z.B. wenn man auch mit dem Licht aus dem Wohnzimmer die 1,50 Meter über den Flur zum WC finden würde. Ich hab mir mal ausgerechnet was es an Strom kosten würde wenn ich 3 Stunden pro Abend eine
Im Wohnzimmer gibt es mehr als ein Licht, welches davon würde eine Präsenzmelder anschalten? Nachdem wir nicht täglich die gleiche Stimmung haben, müssen wird das also direkt selbst tun. Bzw. dürfen!
Auch Szenen für den TV will ich selbst schalten, so wie ich sie gerade will.
Das ist jetzt so ein subjektives Ding. Der eine will eine Automatik die immer genau das selbe bietet, den anderen würds nerven. Ich bin ein Bastler und freue mich wenn ich etwas programmatisch umsetzen kann - trotzdem würde mir sowas dermaßen auf den Zeiger gehen.
Dimmbares Licht ist cool. Leider weiß ich dass man ständig dran rum spielt, denn was gestern gut war ist heute eine Nuance zu hell oder dunkel. Bisher gibt es keine Dimmer. Dafür haben wir noch erstaunlich viele austauschbare LED Leuchtmittel. Wenn die Helligkeit überhaupt nicht passt wird ein anderes eingesetzt.
Tip: Schau dir die nicht austauschbaren LED Leuchten sehr genau an! Aussehen ist keine Frage, die sind genial stylisch. Aber was für ein Licht machen sie? Nimm erst mal eine mit statt alle, dann probier aus ob das Licht zum Raum passt - oder hoffnungslos daneben liegt.
Schaltbare Steckdosen gibt es, allerdings nur ein Teil davon. Der TV hat zum Beispiel eine, auch Ladegeräte stecken wir nur in Steckdosen die ausgehen wenn wir das Haus verlassen.
Dass das für die Geräte schädlich sein soll stimmt hoffentlich nicht. Was würde passieren wenn man die Geräte einfach aussteckt statt die Steckdose zu schalten?
"Gerät ist fertig" Erkennung brauchen wir keine. Die Spülmaschine piepst in der Küche wo man sie hört, die Waschmaschine darf auch mal ne Stunde stehen ohne direkt ausgeräumt zu werden.
Fensterüberwachung
Mit Lüftung öffnen wir kaum mehr Fenster. Höchstens nachts im Schlafzimmer oder nach dem duschen im Bad. Lege trotzdem überall ein Leerrohr hin um etwas einbauen zu können, aber vielleicht willst du das auf später verschieben.
Dann brauchst du die Schlitzöffnung eventuell auch (noch) nicht realisieren.
Nur bei Terassentüren ist es hilfreich, wenn es verhindert dass der Rolladen zugeht wenn man draußen ist. Wobei - man zieht eine Türe auch gerne zu wenn man draußen ist, dann musst du genau gesehen die Stellung des Griffs abfragen.
Zur Anzeige beim Haus verlassen könnte "ganz zu oder irgendwie offen" genügen.
Einen Sinn von PV in KNX sehe ich nur bei der Überwachung, wobei es da sinnvollere Systeme geben dürfte als Daten per KNX zu schicken.
Das einzige was sich nach PV richten sollte wäre die Wärmepumpe. Aber auch die hat eine eigene Unterstützung, wenn sie was taugt.
Die Lüftung schalten zu können ist eventuell sinnvoll. Kommt auf das Gerät an. Viel wirst du da aber wie schon anderswo erwähnt nicht machen können.
Leitungen
Bedenke auch die Kabel für Rolläden in deiner Planung.
Es gibt auch 7 oder 10 adrige Kabel. Wie schön die zu verlegen sind ist etwas anderes. Allerdings schätze ich du kriegst zwei 5 adrige schlechter in ein einzelnes Leerrohr als ein 10 adriges.
Umsetzung
KNX Programmierung sollte für dich kein Problem sein. Such dir einen Eli der dir das nicht mit einem "wenns sein muss" installiert, sondern das gerne macht,weiß was er tut und dich gescheit und freiwillig berät.
Mein Eli hat neben vielen anderen Dingen dadurch Kompetenz bewiesen dass er mir geraten hat, die Geräte vor ihrem Einbau schon mal anzuschließen und ihnen ihre Adresse zuzuweisen.
Nimm ne USB-Schnittstelle zum Spielen , die funktioniert auf Baustelle dann auch ohne das da schon Netzwerk gibt und ist auch danach eine sichere Backuplösung.
Wenn Du dann später noch sowas wie Visu und 24/7 Logikserver brauchst, die haben die IP-Schnittstellen fast alle schon dabei.
Ich habe ja noch jede Menge Zeit, bevor es tatsächlich losgeht. Ich würde mir gerne etwas Spielzeug kaufen, damit ich vorab schon mal ein bisschen Trockenschwimmen kann. Hier meine Liste der ausgesuchten Komponenten:
ENERTEX 1152 PowerSupply 960
ENERTEX 1147 KNXnet/IP Router
MDT BE-GT2TW.01 Glastaster II
MDT AKD-0424R.02 LED Controller
Dazu würde ich mir dann noch etwas LED Krams sowie Kupfer besorgen und etwas herumspielen. Eventuell suche ich mir noch einen Bewegungsmelder raus aber da habe ich das riesige verfügbare Angebot noch nicht "vollständig" gesichtet. Ich würde die jetzt gekauften Komponenten idealerweise dann auch gerne für das spätere Haus einsetzen. Daher an dieser Stelle schon Sorgfalt bei der Auswahl.
Habt ihr irgendwelche Anmerkungen zu meiner getroffenen Auswahl?
Hast du schon einmal versuch die Türen zu schließen?
Schon, aber da ich bisher nicht in einem Haus mit FBH gewohnt habe, stellte mich mir solch ein "Problem" einfach nicht. Ich kenne es nur so (Beispiel kalter Wintertag): Im Wohnzimmer wird bpsw. über konventionelle Heizkörper der Raum schön muckelig gewärmt während im Schlafzimmer die Heizung aus ist. Die relativ (zu heutigen Gebäudehüllen) schlechte Dämmung sorgte dann dafür, dass das Schlafzimmer schön kalt ist (wie wir es zum Schlafen mögen).
Aber so (zumindest in dem Ausmaß) ist es modernen Häusern mit dichten Gebäudehüllen, FBH und KWL wohl eben nicht mehr möglich. Daher meine Frage ob ich die ERR brauche, wenn ich dieses Temperaturgefälle wieder haben möchte oder, ob man sich tatsächlich einfach etwas umgewöhnen werden muss. Der Gedanke einzelne Räume nicht mehr wirklich separat temperieren zu können, ist für einen FBH-Neuling erst einmal etwas fremd.
Wie schafft man es unterschiedliche Temperaturen mit FBH zu erreichen?
Hast du schon einmal versuch die Türen zu schließen?
Zum Hydraulischen Abgleich habe ich folgende persönliche Meinung: Es gab früher häufig das Problem, dass die Räume im EG geheizt wurden und teilweise im OG gar nichts mehr ankam. Im Grunde genommen machten die EG Heizkörper einen "Kurzschluss" und für oben war kein Druck mehr vorhanden. Mit größeren Widerständen bei dünneren Leitungen wurde das Problem geringer, aber immer noch deutlich merkbar. Zusätzlich wurden die Heizleistungen viel zu hoch berechnet (man verdient mehr an einer größeren Anlage und bei zu warm gibt es keine Reklamationen) Erst einmal sollte die Leistung der Heizfläche in etwa dem Raumbedarf entsprechen, das kann man dann über den Hydraulischen Abgleich noch mal leicht drosseln und anpassen. Das "Finetuning" solle dann die ERR leisten. Moderne Heizungspumpen drosseln auch den Durchfluss, wenn Heizflächen abgeschaltet werden, das alles sollte den hydraulischen Abgleich nicht durcheinander bringen. Weil eine genaue Berechnung aber Arbeit ist und kaum jemand nachkontrolliert, wird allerdings gerne an allen Ecken geschätzt.
Wer seine Haustüre immer versperrt wenn er das Haus verlässt, sollte zumindest ein halbautomatisches Schloss kaufen. Wer sie nur ins Schloss fallen lässt (ich oute mich hier), kann eine ganz einfache Tür kaufen.
Ich werfe mal mechanische Automatikschlösser in den Ring. Haben wir bei uns verbaut, weil wir a) nichts Motorisches an der Haustür wollten, aber b) dennoch die Haustür beim einfachen Zuziehen nicht nur über die Hauptfalle gesichert haben wollten. Beim Zuziehen fahren bei uns über einen Federmechanismus vorgespannte Schwenkhaken zusätzlich zum "normalen" Türriegel aus, die sich in den Nebenschloßfallen wirkungsvoll verhaken. Beim Aufsperren mit dem Schlüssel von Aussen (oder durch Drücken des Türgriffs von Innen) werden die Haken wieder gespannt. Alles rein mechanisch, zuverlässig und von der Versicherung als "abgesperrte Tür" anerkannt. Nur als weitere Idee...
Wie schafft man es unterschiedliche Temperaturen mit FBH zu erreichen?
... manuell Ventile öffnen/schließen und mache somit den hydraulischen Abgleich vollends kaputt?
Ich bin kein Heizungsbauer und habe mich auch nur laienhaft an der Wärmebedarfsberechung für unseren Umbau versucht. Die zwei Heizungsprofis, die wir fragten, waren nämlich Spezialisten für Daumenformeln (Erfahrungswerte in Watt/m2 für Wohnräume und etwas höhere Werte für's Bad, ohne die Bausubstanz zu kennen) und ich wollte es zumindest mal für unseren Fall konkret nachgerechnet sehen. Ich habe da etwas den Respekt verloren vor der hohen Wissenschaft des hydraulischen Abgleichs, wie er real gehandhabt wird (Pi mal Daumen).
Unterschiedlichen Temperaturen sollten durch unterschiedlichen Heizleistung realiserbar sein: engere Verlegung der Schleifen im Bad für mehr Leistung pro Fläche, oder Reduzierung des Durchflusses wo es kühler sein soll. Ich sehe auch nicht, daß der Abgleich stark leidet, wenn du bei einem Kreis den Durchfluss reduzierst. Bezogen auf den Gesamtdurchfluß wird das nicht viel ausmachen - ein KNX Ventil mit PWM, das periodisch komplett (!) schliesst, wird bestimmt mehr Auswirkung auf die anderen Kreise haben.
Aber dann quasi initial vor dem Abgleich? Andernfalls macht es den hydraulischen Abgleich "kaputt", oder irre ich?
Ich würde hier gerne nochmal drauf zurück kommen. Wie schafft man es unterschiedliche Temperaturen mit FBH zu erreichen? Gar nicht oder evtl doch so, wie Stifty angemerkt hat (siehe auch mein eigenes ZITAT bzgl des Abgleich). Und was, wenn man es dann doch mal wieder ändern möchte? Muss ich dann an den Heizkreisvertekler und manuell Ventile öffnen/schließen und mache somit den hydraulischen Abgleich vollends kaputt?
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