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Wenn dein ganzes Innenleben im Gebäude davon abhängig ist und nichts mehr funktioniert, weil irgendein Melder in der Grundstückseinfahrt voll Wasser steht könnte man doch darauf kommen, dass eine separate Linie für Außen nicht unbedingt unsinnig ist. Zumal die Diagnose dann nur durch Abklemmen der einzelnen Stränge zu finden ist. Wenn dir das dann am 24.12. um 18.00 Uhr passiert, macht das keinen Spaß.
Man könnte den Melder zusätzlich noch einzelnt anfahren mit nem KNX Kabel und innendrin dann ne Schmelzsicherung dimensioniert auf den Nennstrom des Gerätes. Dann würde sich durch den Kurzschluss der Melder direkt vom Bus trennen und es wäre nicht die gesamte Außenlinie tot nur wegen einem Melder...
Alles auf die selbe Linie hängen ohne wenigstens ne galvanische Trennung zwischen Innen und Außen ist bisschen so als ob habe ich innen meine wichtigsten Sachen an einem FI hängen und denke es ist ne gute Idee am gleichen FI auch noch paar Dinge für außen dran anzuschließen.
Zuletzt geändert von Hubertus81; 25.10.2021, 23:58.
Der KNX Bus ist Kurzschlussfest !! Da geht nix kaputt !! Bzw sollte nix, er ist stabiler und robuster als manche hier denken.
So meinetwegen steinigt mich jetzt :-))))
Steinigen nicht. Aber irgendwie hast du das Problem nicht ganz verstanden.
Es ist nunmal nicht unwahrscheinlich, dass sich bei Außenanlagen einfacher ein Kurzschluss einschleicht (z.B. durch zerbröselte Isolation, Wasser in Geräten, usw.) als in Innenlinien. Überschreitet der Strom den Nennstrom der Spannungsversorgung, geht sie in Überlast und schaltet ab.
Somit ist die Spannungsversorgung in der Tat kurzschlussfest, der macht das nichts…
Der KNX-Bus ist entgegen deiner Behauptung jedoch nicht kurzschlussfest; der ist nämlich genau deswegen vollständig ausgefallen! Auch wenn es keinen dauerhaften Schaden hinterlässt!
Wenn dein ganzes Innenleben im Gebäude davon abhängig ist und nichts mehr funktioniert, weil irgendein Melder in der Grundstückseinfahrt voll Wasser steht könnte man doch darauf kommen, dass eine separate Linie für Außen nicht unbedingt unsinnig ist. Zumal die Diagnose dann nur durch Abklemmen der einzelnen Stränge zu finden ist. Wenn dir das dann am 24.12. um 18.00 Uhr passiert, macht das keinen Spaß.
Zur Wirtschaftlichkeit: die Mehrkomponenten belaufen sich auf Kosten von 250 Euro Materialwert. Manche einzeln verbaute Taster sind teurer, als diese zusätzlich eingekaufte Betriebssicherheit über Jahrzehnte…
Also das mit dem Blitz Direkteinschlag, da eher Lotto spielen gehen. Aber Naheinschläge und damit erhebliches Überspanungspotential ist doch recht wahrscheinlich.
Und letzteres konnte ich im letzten Jahr live auf dem Grundstück und den Nachbarn erleben. Und jene Verteilerkomponenten die unglücklich vom ÜSS entfernt waren oder an Verteilern die keinen hatten waren alle hinüber selbst einige LS sind direkt durchgeknallt in einer UV.
Klar kann man sich sagen ach macht doch die Hausraut/Gebäudeversicherung. Aber meist folgen da auch wieder Beitragsaufschläge und man hat dennoch Ärger und ne Zeitlang mehr oder weniger empfindliche Ausfälle. In dem Sinne relativieren sich Kosten für eine gescheite Überspannungsabsicherung sehr schnell und dazu gehört auch eine gewisse Segmentierung der Bustopologie.
Ahh, dann ist das Thema Kurzschluss doch größer und viel wahrscheinlicher als ich dachte.
Werde dann eine Aussenlinie aufbauen!
Also ich hab hier 6 Jahre mit nur einer Linie überlebt, ohne irgendwas.. :-)
Man kann sich vieles schönreden... und viele sind Technikverliebt... zum Kurzschluss im Bus kann ich sagen ich hatte einen... ca 4 Monate und alles hat funktioniert als hätte ich keinen :-))
Der KNX Bus ist Kurzschlussfest !! Da geht nix kaputt !! Bzw sollte nix, er ist stabiler und robuster als manche hier denken.
Bitte nicht falsch verstehen, ich würde eine zweite Line auch empfehlen da ich zu Sicherheitsbewusst bin und gerne dazulerne, aber es gibt im privaten Bereich sicher mehr Installationen mit einer Linie als mit mehreren.. und sie funktionieren sogar... Jahre... und es geht nix kaputt...
Da wäre die Wahrscheinlichkeit mit dem Blitz :-)) Dann muss ich aber anders fragen.... Hast Du einen Überspannungsschutz in deiner Verteilertechnik ? Denn eine Überspannung passiert rein rechnerisch öfter als ein Blitz in dein Haus reinknallt und dann sind ggf. deine Spannungsversogungen beide hinüber.
Wenn der Blitz so richtig einschlägt dann knallt es ganz anders und da hilft auch kein zweiter Linienkoppler ... Hm wenn ich so überlege hab ich in 52 Jahren keinen gehabt... Lediglich beim Nachbarn :-)))
Ich möchte jetzt kein Gewitter hier zünden.. aber im Privaten Bereich reicht sicher "Meistens" auch eine Linie.
Von wegen "Meistens" , die Installationen bei Privat sind grundsätzlich oft sehr unterschiedlich, wenn jemand auch seine Türen / Garagentore / Alarmanlagen usw. mit KNX steuert, dann ist eine Mehrlinien Analage / Secure etc. sicher eine ganz andere Empfehlung und muss gründlich überlegt und geplat werden, als wenn jemand nur seine Lichtschalter / Rolladen und Stellmotoren der Heizung steuert...
denn wenn die auf der GMA hängen, löst er so dann gleich den Alarm aus, noch bevor er im Haus ist.
Naja…ist die Anlage auch wirklich scharf gewesen…. Falls das dann wirklich zutreffend ist wie lange braucht der Alarmierungsweg/ ….der Schaden ist dann angerichtet
Das wird aber kein Einbrecher machen, denn bei 95% der Jalousien gibt es kein KNX o.ä. und bevor man sich da rumspielt, kann man auch mit einem leichten Händedruck die Lamellen entfernen. Einbrecher halten die sowieso nicht auf, auch wenn sie unten sind.
PMs wird ein derart ausgefuchster Einbrecher sowieso eher nicht kurzschließen, denn wenn die auf der GMA hängen, löst er so dann gleich den Alarm aus, noch bevor er im Haus ist.
Und die Logik dahinter, die Außenlinie ist ausgefallen, dadurch gab die Wetterstation keine Signale mehr und die Sicherheitsfunktion fährt sicherheitshalber die Jalousien hoch. (Ich denke, dass das so gewesen ist).
Gruß Florian
Jup so wars
Dazu Einschätzung "Sicherheitsaspekt"
Die Jalousien möchte ich sehen die einen Einbrecher aufhalten
Eine 2-fach Wago, ist das neue Stemmeisen. "Einfach" am 6m hohen Mast der Wetterstation oder am 3,5m hohen PMs einen kurzen auf der Aussenlinie bilden.
Und die Logik dahinter, die Außenlinie ist ausgefallen, dadurch gab die Wetterstation keine Signale mehr und die Sicherheitsfunktion fährt sicherheitshalber die Jalousien hoch. (Ich denke, dass das so gewesen ist).
Gruß Florian
Habe bei mir auch gedacht, was soll das "over-engineering" mit Außenlinie, aber hat sich in der 1. Betriebsphase im neuen Haus schon gelohnt.
Vor ca. 2 Tagen als es so geregnet und gestürmt hatte, gingen plötzlich um 5 Uhr die Jalousien hoch. Verdacht also "Kurzschluss" auf der Außenlinie.
Im Haus lief natürlich aufgrund der Trennung noch alles weiter. Wie vermutlich jeder, hatte ich die Wetterstation in verdacht. Also erstmal die abgeklemmt (kommt man ja um 6 Uhr morgens so schlecht dran am Dach) und da kein Sturm angekündigt war, mit dem Logikmodul einen "virtuellen Windwächter" konfiguriert
Gestern dann geschaut an was es lag : Wetterstation war es nicht sondern noch nicht sauber isolierte/installierte Kabel für PMs im Außenbereich. Vorteil war aber, dass es nur 2 KNX Kabel zum checken waren welche in der UV in der Garage ankamen.
Vieleicht hilft diese Story dem ein oder anderen bei der Entscheidung.
Ich habe auch keine Außenlinie, allerdings würde ich das gerne ändern. Momentan warte ich aber das komplette Thema Secure ab. Wobei eigentlich hoffe ich immer noch auf einen Hersteller, der für die Außenlinie einen LK mit SV raus bringt - extra für den Außenbereich. Sprich kleines 160er inkl. extra Strom für Regensensor.
Da hast natürlich recht. Die Aussage war wohl eher auf Risiko / Eintrittswahrscheinlichkeit und somit, dass zumindest für mich Kosten/Aufwand einer separaten Linie nicht in Relation stehen.
Nebst dem Kabel und Abdichtung durch den Elektriker hast Du halt die Komponente (Wetterstation, BWM,..) selbst wo undicht werden KANN.
Sollte ich dann mal den ersten Kurzschluss bedingt durch Wasser haben, werde ich vermutlich umdenken 🙈
Wer schon von vorne herein davon ausgeht, dass der einen Kurzschluss durch Wasser haben wird, der sollte die Finger von der Elektrik lassen oder den Eli austauschen! Das gehört vernünftig abgedichtet.
Ich sehe die Gefahr bei einem im Präsenzmelder verbauten Buskabel eher gering - mein erstes Haus hat auch insgesamt 2 Kabel außen (2 BWMs, Wetterstation) und in 13 Jahren noch keinen Kurzschluss.
gibts auch die Möglichkeit komplett "unsmarte" Sensoren zu nehmen und die auf nen Binäreingang im (geschützten) Verteiler zu legen.
So würd' ich das machen (teilweise natürlich auf Analogeingänge), wenn ich der TE wäre. Bei den zwei PMs sehr einfach, bei der Wetterstation evtl.. sogar besser, weil man Temperatur zweckmäßig woanders misst, als Sonneneinstrahlung. Eine Wetterstation (oder auch nur einen Windmesser) auf dem Dach sollte man auch unter Blitzschutzgesichtspunkten planen...
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