Zitat von vento66
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Sicherheitsaspekte könnten zum Beispiel von Außen zugängliche Busleitungen sein. Da will man ja auf jeden Fall filtern und z.Bsp. auch Programmier-Telegramme blockieren.
Last but not least: KNX-ler werden ist ja relativ einfach, das Telegram-Format überschaubar und die ETS wirklich relativ selbsterklärend. :-)
Größte Einstiegshürden sind meiner Erfahrung nach die in Teilen sehr spartanische Dokumentation, Ambiguität bei der Begrifflichkeit (siehe Bereichslinie <> Backbone) und sicher auch die in Teilen überhöhten Kompatibilitätsversprechen der Hersteller. Last but not least ist das System uralt und in Teilen sind natürlich für Leute, die eher aus der IP/IT Welt kommen, einige der Paradigmen und Systementscheidungen aus heutiger Sicht nicht mehr so gut und intuitiv nachvollziehbar.
Neben meinem eigenen, recht komplexen Haus plane ich die Installation für eine umfangreichere Installation bei einem Freund. Mit jedem Projekt lernt man dazu und wird sicherer.
Viele der „professionell“ aufgesetzten KNX Häuser, die ich so gesehen habe, zeugen auch davon, dass im Elektro- / SI-Handwerk wie überall nur mit Wasser gekocht wird. Regelmäßig sehe ich zum Beispiel Koppler bei denen die Filterung abgeschaltet ist, weil offensichtlich das Konzept nicht verstanden wurde. Es gibt also Luft nach oben.
Angst haben braucht man vor KNX jedenfalls 0.0 haben. Wenn man sich eine Zeit lang damit beschäftigt und vor allem auch viel konkret ausprobiert, kriegt man da aber schnell ein gutes Bild.



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