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Zirkulationspumpe im Privathaushalt - Wann und wie oft laufen lassen?

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  • DeChris
    antwortet
    Zitat von matschie Beitrag anzeigen
    Mal abseits von KNX: Es gibt fertige Steuerungen dafür, z.B. Clauss Circon.
    Die messen VL/RL Temperatur. Bei stark steigender Flanke der VL-Temp (Aufdrehen eines WW-Hahns) wird zirkuliert.

    Das ganze merkt das System und lernt daraus Gewohnheiten. Man kann noch zwischen Komfortabel und Sparsam einstellen.
    Nach einiger Zeit hat man dann zu den gewohnten Zeiten immer WW.

    Dazu wird nicht unnötig Zirkuliert wenn man nur kurz im Bad/WC ist und kein WW braucht, vorausgesetzt man dreht den Hahn dann auch auf "Kalt".
    Wenn die Zirkulationspumpe erst dann beginnt zu laufen, wenn ich den Hahn öffne wird es aber einige Sekunden dauern bis warmes Wasser anliegt.
    Da habe ich bei Betreten des Bads bessere Karten.
    In 90 % der Fälle, bei denen ich das Bad betrete werde ich früher oder später warmes Wasser benötigen. Toilette mit BD, Hände waschen, duschen etc.
    Ich weiss dass es solche intelligenten Umwälzpumpen gibt, aber die kosten ein vielfaches von einer "dummen" Pumpe...

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  • TheOlli
    antwortet
    Zitat von gibsonrocker Beitrag anzeigen
    10 Uhr? Wow....entweder hast Du keine Kinder oder sie sind schon älter
    Mein Sohn ist 4. Ich habe nicht gesagt, dass der Tag erst um 10 beginnt (öfter auch mal um halb 6).
    Aber das bedeutet ja nicht, dass um 6 schon geduscht/gebadet wird .

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  • matschie
    antwortet
    Mal abseits von KNX: Es gibt fertige Steuerungen dafür, z.B. Clauss Circon.
    Die messen VL/RL Temperatur. Bei stark steigender Flanke der VL-Temp (Aufdrehen eines WW-Hahns) wird zirkuliert.

    Das ganze merkt das System und lernt daraus Gewohnheiten. Man kann noch zwischen Komfortabel und Sparsam einstellen.
    Nach einiger Zeit hat man dann zu den gewohnten Zeiten immer WW.

    Dazu wird nicht unnötig Zirkuliert wenn man nur kurz im Bad/WC ist und kein WW braucht, vorausgesetzt man dreht den Hahn dann auch auf "Kalt".

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  • DeChris
    antwortet
    Nachdem ich selbst gerade an dem Thema dran bin, wollte ich eben mein Wissen teilen.
    Ich nutze die Alarmfunktion der PM in den Badezimmern um meine WW-Pumpe für x Minuten laufen zu lassen. Dabei wird ein Counter gesetzt, sodass auch bei mehrfacher Bewegung in den Räumen nur einmal pro 45 Minuten zirkuliert wird.

    Habe ein passendes Blockly-skript gefunden welches ich für meine Bedürfnisse angepasst habe. Ist aber aus meiner Sicht eine super Basis:
    https://forum.iobroker.net/topic/265...ewegungsmelder

    Screenshot 2022-12-02 112518.png

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Die X Liter kaltes Wasser sind eigentlich X Liter heißes Wasser, denn die wurden auch schon alle mal erwärmt.
    Gruß Florian

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  • gbglace
    antwortet
    Naja bei 4€ je cbm Wasser/Abwasser hält sich das auch in Grenzen. Interessant auch nur bei Dusche und Badewanne. Am Waschbecken stört das "kalte" nicht.

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  • gibsonrocker
    antwortet
    Ich frage mich halt auch immer, was es kostet wenn man jedesmal x-Liter Kaltwasser verbraucht bevor es "warm" kommt. Hat das mal jemand betrachtet? Oder ist kaltes Wasser so günstig, dass das egal ist?

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  • tsb2001
    antwortet
    Zitat von raffix Beitrag anzeigen

    Deshalb bin ich auch erstaunt, wenn andere ihre Zirkulationspumpe den ganzen Tag laufen lassen, das würde bei uns für eine ganz erhebliche Kostensteigerung sorgen.
    Ich weiß nicht, ob du meinen Post von vor ein paar Tagen hier gelesen hast.
    Ich messe zwar den Warmwasserverbrauch als solches nicht, wir haben hier allerdings einen drei Personen umfassenden Haushalt, in dem zwei Personen ganztags zu Hause sind. Der Warmwasserverbrauch dürfte einem klassischen Haushalt mit Duschen, Putzen und sonstiger Wasseranwendung entsprechen.

    Da wir eine Gemeinschaftsheizung betreiben, bei dem ein Doppelhaus durch eine gemeinsame Heizung versorgt wird, werden zu internen Abrechnungszwecken geeichte Wärmemengenzähler verwendet.
    1. Wohnung A nur Heizkreis 1 OHNE Warmwasserversorgung (dort durch Durchlauferhitzer)
    2. Wohnung B Heizkreis 2
    3. Wohnung B Warmwasserladung
    Angeschlossen ist eine teilweise ungedämmte Zirkulationsleitung mit einer Länge von rund 16 Metern. Diese wird an 7 Tagen pro Woche von 6-22 Uhr betrieben. Warmwassertemperatur: 60 Grad durchgängig im Speicher.

    Der Wärmemengenzähler für das Warmwasser zählt im Monat immer durchschnittlich um die 360 kWh. Darin enthalten ist die gesamte Ladung des Speichers mit dem Energiebedarf für den Warmwasserverbrauch UND den Zirkulationsverlusten.

    Energieträger ist Flüssiggas mit einem Wirkungsgrad von 6,55 pro Liter Gas. Das Heizsystem ist ein drei Jahre altes Viessmann Brennwertgerät.
    Pro Monat bedeutet das einen Gasverbrauch von rund 55 Litern.
    Bei einem durchschnittlichen Einkaufspreis (von bisher) rund 0,40 Euro pro Liter ergeben sich monatliche Kosten von 22,50 Euro.
    Ich schreibe bewusst: bisher. In dem letzten Jahr ist der Preis bis auf nunmehr 70 Cent je Liter gestiegen. Einkaufsmässig entspricht der Preis aber dem Durchschnitt aller Jahre inklusive der letzten Tankfüllung.

    Nun gucke ich mal in die Aufzeichnungen: an Tagen, an denen ausnahmsweise niemand zu Hause ist, erfolgt tagsüber die Nachladung alle 3 bis 4 Stunden. Das verbraucht ungefähr 7 kWh. Im Monat liegt der Verbrauch bei durchschnittlichen 30 Tagen bei 210 kWh. Somit kostet die Erhaltung des durchgängigen Wärmeerhalts in dem WW-Leitungsnetz bei rund 12,80 Euro (Leistungswerte und Zahlen von oben) pro Monat.

    Das ist zwar im Verhältnis zur entnommener Wassermenge recht viel, ergibt aber auf den Tag heruntergebrochenen Kosten von 43 Cent.
    Ohne Zirkulation hätte ich zwar die 43 Cent oder die 12,80 pro Monat gespart, habe aber einen schlechten Komfort. Takte ich die Zirkulation, sinkt die Temperatur im WW-Rohr und der Zirkulation recht weit herunter, kühlt den Speicher ebenfalls ab und die Nachladung wird eine ähnliche Menge an Wärme benötigen. Was sich dadurch nennenswert sparen lässt, kann ich nicht sagen. Viel wird es nicht sein…

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Die Legionellenarie….
    Ich kannte bisher nicht einmal das Wort…

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  • raffix
    antwortet
    Zitat von ITler Beitrag anzeigen
    Heute zieht man zumindest im Objektbau anscheinend grundsätzlich alle Wasserleitungen im Ring von Zapfstelle zu Zapfstelle, um quasi gar kein stehendes Wasser mehr zu haben. Klingt einleuchtend und heute würde ich das vermutlich auch so machen.
    Davon würde ich abraten. Bei mir im Haus habe ich das so gemacht und die Zirkulationsverluste sind gewaltig und das trotz 100%iger Rohrdämmung. Seitdem weiß ich auch, warum man das eigentlich nicht macht. Wenn die WW-Zirkulation läuft, werden bei mir rund 800W verbraten und der Warmwasserspeicher wird alle zwei Stunden (von der Heizung) nachbeladen. Allein für Warmwasser läuft die Heizung also in 24 Stunden 12 mal auf hohe Temperaturen. Das ergibt wenig Sinn. Wenn wir nur Stiche hätten und keinen Ring, kämen wir mit gut der Hälfte aus.

    Deshalb bin ich auch erstaunt, wenn andere ihre Zirkulationspumpe den ganzen Tag laufen lassen, das würde bei uns für eine ganz erhebliche Kostensteigerung sorgen.

    Die Legionellengefahr hängt meiner Meinung nach nur mit einem hohem Anteil an stehendem Wasser (in Leitungen und Speicher) zusammen. Heute würde ich die selten benutzen Leitungen (Badewanne) in den Ring einbinden, die häufig benutzten (Waschbecken) nicht. Wenn das Rohrnetz und der Speicher klein sind ist, hat man kaum Probleme mit Legionellen, weil das Wasser ständig getauscht wird. Das ist aber heute mit Nutzung von Solarthermie auch schon schwierig einzuhalten.
    Zuletzt geändert von raffix; 03.12.2021, 17:56.

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  • livingpure
    antwortet
    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    Daher kann ich und werde ich es nicht verstehen, dass bei Immobilienbesitzern von Highend ausgestatteten Häusern mit Elektroinstallationen von dutzenden Kilo-Euros weniger als 10 Euro an Energiekosten pro Monat übrig sind, um die Trinkwasserhygiene einfach durch hochhalten der Temperatur im Warmwasserkreislauf sicherzustellen.
    Das liegt wohl daran, dass es bei weitem nicht so einfach ist. Bei Wärmepumpen im speziellen, aber auch modernen Gasthermen, steigt der Verbrauch deutlich, wenn 62°C statt 42°C benötigt werden. Die Legionellenschaltung ist von zweifelhaftem Nutzen, siehe oben. Bei allen Objekten, bei denen ich bisher ein Legionellenproblem mitbekommen habe, war eine Gastherme verbaut und das Wasser über 60°C heiß, die Umwälzpumpe lief dauerhaft (ist auch logisch, dass sind große MFH, da war bis vor kurzem die Gasheizung alternativlos und dort kommt niemand auf die Idee die Umwälzpumpe abzuschalten).

    Ich denke man würde viel mehr mit durchdachten Installationen bewirken. Möglichst kurze Leitungen, Stichleitungen möglichst gar nicht, kein Brauchwasserspeicher.

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  • ITler
    antwortet
    Mein Sanitär-Installateur hat damals gesagt, dass die meisten Zirkulationspumpen irgendwann kaputt gehen und das in der Regel niemand merkt oder zumindest nicht bemängelt bzw. instand setzen lässt. Er meinte dass im Grunde genommen bei beim Großteil der Anlagen die sie erneuern, die Zirkulationspumpen fest gefressen sind.

    Dann steht das Wasser in der Zirkulationsleitung und zirkuliert aufgrund des vorbeifließenden Wassers und den Temperaturunterschieden minimal, und impft damit das Brauchwasser sozusagen mit abgestandenem Wasser....

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  • tsb2001
    antwortet
    Tote sind gar nicht mal so unüblich.
    Zwischen Juni und August 2021 starben alleine in BW 7 Personen an der Legionärskrankheit, 97 erkrankten daran…
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...66f353690.html

    Daher kann ich und werde ich es nicht verstehen, dass bei Immobilienbesitzern von Highend ausgestatteten Häusern mit Elektroinstallationen von dutzenden Kilo-Euros weniger als 10 Euro an Energiekosten pro Monat übrig sind, um die Trinkwasserhygiene einfach durch hochhalten der Temperatur im Warmwasserkreislauf sicherzustellen.

    Da investiert man lieber Stunden in die Erstellung von Logiken, verdrahtet Schaltausgänge und kauft sicherheitshalber Legionellentests, um einen angeblichen Komfort mit zügiger Warmwasserversorgung zu gewährleisten, damit man 5,50 Euro im Monat mehr Geld zur Verfügung hat.
    Das simple Schaltprogramm der Heizungsregelung macht das alles mit Bordmitteln. Was da im Vorfeld unter dem Begriff „smart“ an Geld verplempert wird, spielen die heute extrem gedämmten Leitungen vermutlich eh nie wieder ein, auch wenn die Pumpe statisch von morgens bis abends einfach durchläuft.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Danke, wußte ich so auch nicht.
    Gruß Florian

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Die Legionellenarie ist ein bomben Geschäft geworden, wahrscheinlich haben wir früher tausende von Toten gehabt.
    Über Todesfälle habe ich nichts gefunden, aber nur weil ich nicht daran sterbe, will ich trotzdem keine Legionellose... Das sagt das RKI (Quelle):

    Da erworbene Pneumonien häufig sind, ergäben sich nach einer Hochrechnung des Robert-Koch-Instituts 15.000 bis 30.000 Legionellen-Pneumonie pro Jahr in Deutschland.
    Also so richtig selten ist das nun auch nicht.

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