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Zirkulationspumpe im Privathaushalt - Wann und wie oft laufen lassen?

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  • TomasM
    antwortet
    Den Hinweis auf den Wärmeverlust oben sollte schon jeder kennen, warmes Wasser z.B. u.a. mit einer Gastherme zu erzeugen ist schon sehr energieaufwändig.
    Auch das Wasser >45 C aufuzheizen ist schon für die Energiebilanz relevant und ggf. oft nicht notwendig. (ja Legionellen, dafür gibt es aber eine Schaltung die das 1x Wöchentlich >60c aufheizt).

    In einem 1-2 Personen Haushalt reicht die Energieleistung z.B: auf 45 C aufheizen 2x am Tag aufgeheizt schon oft aus. Das hat aber auch alles viel mit Komfort zu tun.... Baden 3x am Tag ist dann natürlich nicht machbar :-))

    Theoretisch könnte man mit der Zirkulationspumpe auch für eine Abkühlung (Heizkreislauf) nutzen wenn man Sonnenkollekotoren hat und die Sonne ballert... Aber dann wird es ja auch im Haus wärmer :-)) OK schalten wir mal die Klimaanlage an :-))

    ... Aus dem Leben...


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  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Ich habe gar keine Zirkulationspumpe .

    Und nach allerspätestens 10 Sekunden ist ach warmes Wasser an der letzten Zapfstelle.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Lange Zinkrohre (bei Kupfer etwas weniger) haben eine beachtliche Wärmekapazität, die das nachfließende Wasser erst einmal abkühlen, das ist viel mehre als einmal das Wasser durchfließen zu lassen. Ich habe seinerzeit Kunstoff Rohre einbauen lassen (ohne Zirkulation) da muss nur das Wasser einmal durchfließen. Ob das heute auch noch Stand der Technik wäre, weiß ich nicht, lange nicht mehr mit dem Thema beschäftigt..
    Gruß Florian

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  • Ing-Dom
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Der Wärmeverbrauch durch die Zirkulation ist oft genauso groß oder größer als der echte WW Verbrauch.
    ja, kann ich bestätigen. Heizi hatte bei mir die WP eingestellt und da war die Zirkulation nur Nachts aus, und die WP hat ständig nachgeheizt.
    Ich hab dann die Zirkulation nur noch morgens aktiviert und lasse nur noch einmal täglich aufwärmen => halber Verbrauch.

    Zitat von Sweeny Beitrag anzeigen
    Mein Sanitär-Fritze hat davon abgeraten, die Pumpe selten laufen zu haben bzw. häufig ab- und wieder anzuschalten. Kennt sich da jemand mit aus?
    Nach Norm darf die Zirkulation nur max. 8h am Tag aus sein.

    Zitat von ITler Beitrag anzeigen
    Heute zieht man zumindest im Objektbau anscheinend grundsätzlich alle Wasserleitungen im Ring von Zapfstelle zu Zapfstelle, um quasi gar kein stehendes Wasser mehr zu haben. Klingt einleuchtend und heute würde ich das vermutlich auch so machen.
    Nicht nur im Objektbau. Auch bei mir ist das so realisiert. Ich hab 2 Bäder und ein relativ großes Haus, da kommen zig Meter zusammen.
    Wenn die Zirku läuft, verbraucht sie ne Menge Energie. Läuft sie nicht, dauert es EWIG bis Warmwasser an der Zapfstelle kommt. Minuten!
    Ein "Problem" bei mir mag sein, dass die Zirku auf der von unten ungedämmten Bodenplatte liegt, darüber ist erst die Dämmung dann die FBH. D.h. die meisten Rohrmeter liegen im kalten und die Wärmeverluste kommen leider auch nicht dem Haus zugute.

    Ich will schon ewig mal die Zirku-Pumpe auf einen Aktor legen, bisher wird sie von der WP (Zeit-) gesteuert..

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von wendland Beitrag anzeigen
    Nun wurde das Haus kernsaniert und auch die Wasserleitung und Zirkulationsleitung
    Zitat von wendland Beitrag anzeigen
    Bevor es kalt draußen wurde, funktionierte es
    Zitat von wendland Beitrag anzeigen
    Nun seit paar Tagen stellen wir fest, dass es so gut wie gar kein WW anliegt.
    die logischste erklärung wäre, dass die betroffene Zapfstelle über eine (schlecht gedämmte) Leitung entlang einer Außenwand versorgt wird. Dann steht da ohen Zirklulatiuon natürlich schnell kaltes Wasser drin.

    Ob dem so ist, müsstes Du ja wissen.

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  • Lennox
    antwortet
    👍

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  • wendland
    antwortet
    Zitat von Lennox Beitrag anzeigen
    Wasser mag nicht viel kosten bei euch, Kanalgebühren musst aber auch mit berücksichtigen. …
    Haben wir nicht. Eigene Kläranlage. Der ist es egal, ob 100 Kubikmeter oder 500 einleite. Wird geklärt und dann aufm Acker draniert.
    Seit 15 Jahren tun die Bakterien ihren Job ohne dickes abfahren zu müssen.

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  • Lennox
    antwortet
    Wasser mag nicht viel kosten bei euch, Kanalgebühren musst aber auch mit berücksichtigen. …

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  • wendland
    antwortet
    Hi,

    bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen.Hatte mich damals, als meine Heizung neu war (2017) mal damit befasst.
    Nun wurde das Haus kernsaniert und auch die Wasserleitung und Zirkulationsleitung (ca 24Meter) auf neusten Stand gebracht.

    Bevor es kalt draußen wurde, funktionierte es an der entferntesten Zapfstelle eigentlich soweit zufriedenstellend. Je nach WW-Speicher Temperatur wurde das Wasser sofort Warm bzw heiß. Ich bin eher der Typ, der das ganze knapp einstellt und lieber das Wasser paar Sekunden laufen lässt, bis es von Warm zu heiß wird. (Wasser kostet bei uns fast nichts 82cent/kubik.

    Nun seit paar Tagen stellen wir fest, dass es so gut wie gar kein WW anliegt. Man muss ewig laufen lassen, bis warm/heißt wird. Eine Schwerlastsperre wurde ürbrigens auch verbaut. Dies öffnet sich automatisch mit dem Start der Zirkupumpe.

    Was mich etwas bei dieser Problem jetzt wundert, beim Duschen fällt das überhaupt nicht auf. Innerhalb kurzer Zeit ist das Wasser auf Temperatur, wie gehabt.

    Hier mal meine Einstellungen im Ofen.


    Was haltet ihr von den Laufzeit/Pausenzeiten ?

    Angehängte Dateien

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  • hyman
    antwortet
    Zitat von Sweeny Beitrag anzeigen
    Mein Sanitär-Fritze hat davon abgeraten, die Pumpe selten laufen zu haben bzw. häufig ab- und wieder anzuschalten.
    Meiner auch. Ich mach's trotzdem. Allerdings mag das nicht jede Pumpe. Die erste die ich hatte (Wilo) ging 2 x nach wenigen Wochen fest -- Gewährleistungsfall. Jetzt hab ich eine Vortex BlueOne, die funktioniert klaglos auch wenn sie die meiste Zeit steht.

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von ITler Beitrag anzeigen
    Ich habe mir aber erklären lassen, dass das eigentlich nichts bringt weil die "Desinfektion" dann nur innerhalb der Zirkulationsleitung erfolgt und nicht in den Stichleitungen zu den Entnahmestellen bzw. an den Entnahmestellen selbst.
    Für die Entnahmestellen ist das Quatsch, siehe Trinkwasser-VO. Für Stichleitungen ist das richtig - deshalb sind diese >3m i.d.R. auch unzulässig (und darunter möglichst zu vermeiden). Mit "Desinfektion" hat das allerdings nichts zu tun - es geht darum, stehendes Wasser zu vermeiden, denn auch das fördert das Wachstum.

    Zitat von ITler Beitrag anzeigen
    Heute zieht man zumindest im Objektbau anscheinend grundsätzlich alle Wasserleitungen im Ring von Zapfstelle zu Zapfstelle, um quasi gar kein stehendes Wasser mehr zu haben.
    Genau. Andere Ausführungen sind i.d.R. auch unzulässig.

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von ITler Beitrag anzeigen
    Ich habe mir aber erklären lassen, dass das eigentlich nichts bringt weil die "Desinfektion" dann nur innerhalb der Zirkulationsleitung erfolgt und nicht in den Stichleitungen zu den Entnahmestellen bzw. an den Entnahmestellen selbst.
    Darum müssen Entnahmestellen zB in Hotels oder Seniorenheime immer gespült werden. Da ist die WW Entnahme nicht so häufig. Stichleitungen wo keine Entnahme garantiert ist dürfen in AT gar nicht mehr installiert werden..

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  • ITler
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Wenn deine Heizung eine Legionellenschaltung hat, dann solltest du in jedem Fall sehen, dass die Zirkulation während der hohen Temperaturen auch mitläuft .
    Habe ich hier so gelöst.

    Ich habe mir aber erklären lassen, dass das eigentlich nichts bringt weil die "Desinfektion" dann nur innerhalb der Zirkulationsleitung erfolgt und nicht in den Stichleitungen zu den Entnahmestellen bzw. an den Entnahmestellen selbst.

    Ich sage: Mag sein, aber ist irgendwie auch besser wie nichts!

    Heute zieht man zumindest im Objektbau anscheinend grundsätzlich alle Wasserleitungen im Ring von Zapfstelle zu Zapfstelle, um quasi gar kein stehendes Wasser mehr zu haben. Klingt einleuchtend und heute würde ich das vermutlich auch so machen.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Wenn deine Heizung eine Legionellenschaltung hat, dann solltest du in jedem Fall sehen, dass die Zirkulation während der hohen Temperaturen auch mitläuft .
    Das Thema hat Potential sich z einem Dauerbrenner mit „militanten“ persönlichen Meinungen zu entwickeln.
    Gruß Florian

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  • tsb2001
    antwortet
    Legionellen sind immer im Trinkwasser vorhanden:
    • unter 20 Grad stagniert die Vermehrung
    • im Temperaturbereich von 20-55 Grad vermehren sie sich
    • ab 55 Grad stagniert ebenfalls die Vermehrung
    • ab 70 Grad werden sie abgetötet
    Wer also Trinkwasserspeicher oder Leitungen mit Stagnation des Wassers im Temperaturbereich zwischen 20 und 55 Grad betreibt, riskiert eine Vermehrung der Legionellen. Wer z.B. das Wasser kontinuierlich in der Zirkulations- und Warmwasserleitung auf diese Werte abkühlen läßt und niemals oberhalb 70 Grad thermisch desinfiziert oder einen häufigen Wassertausch erzeugt (durch Wannenfüllung o.ä.) läuft Gefahr, das Brauchwasser mit Legionellen anzureichern.

    Da spielt es keine Rolle, ob es Einfamilienhäuser oder Hotels sind.

    Bei den Gestehungskosten für die Erzeugung von warmen Brauchwasser von 20 Euro pro Monat bei einem dreiköpfigen Haushalt inkl. täglichem Dauerlauf des Zirkulationskreises von 6-22 Uhr wird die Abschaltung der Zirkulation untertägig niemals den monetären Wert erreichen, der mir für eine Trinkwasserhygiene körperlichen und gesundheitlichen Wert vergleichbar ist. Die paar Euro im Monat sind mir das Wert; ungeachtet des Komforts, permanent in dieser Zeit direkt warmes Wasser zapfen zu können.

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