Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Zirkulationspumpe im Privathaushalt - Wann und wie oft laufen lassen?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • ITler
    antwortet
    Zitat von stewe85 Beitrag anzeigen

    Wie hast du das realisiert, das die Pumpe nur einmal in 2 Stunden für 5 Minuten läuft?
    Ich habe gerade keinen Zugriff auf meine Anlage, meine aber es so gelöst zu haben:

    Mit dem HLK-Kanal (Vollautomat) schalte ich den Schaltaktor mit aktivierter Treppenhaus-Funktion (5 Minuten)
    Mit der selben GA aktiviere ich am PM die Sperrfunktion mit Zwangsführung EIN und Rückfallzeit 2 Stunden.

    Anfänglich hatte ich es auch wie Schnapsdrossel
    Der Nachteil an dieser Methode ist, dass die Nachlaufzeit mit jeder weiteren erkannten Bewegung verlängert wird.
    Ob das in de realen Welt negative Auswirkungen auf den Komfort hat kann ich auch nicht sagen.



    Einen Kommentar schreiben:


  • Uwe!
    antwortet
    Legionellen? Heiß diskutuertes Thema, wo die Meinungen sehr weit auseinander gehen.

    Meine Meinung: im normalen EFH ist das kein Thema.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sweeny
    antwortet
    Die Frage ist doch auch, wie groß die Legionellen-Gefahr ist. Mein Sanitär-Fritze hat davon abgeraten, die Pumpe selten laufen zu haben bzw. häufig ab- und wieder anzuschalten. Kennt sich da jemand mit aus?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Schnapsdrossel
    antwortet
    Zitat von ITler Beitrag anzeigen
    Ich schalte die Pumpe für 5 Minuten auch mit dem Licht im Bad (bzw. mit dem HLK-Kanal des PM)
    Genau so machen wir das auch. Die Pumpe wird mit dem HLK Kanal vom PM in Bad, Küche und Gäste WC geschaltet. Die Nachlaufzeit vom PM habe ich auf 2 h gestellt und der Kanal des Schaltaktors ist auf Treppenlicht 5 min ohne Nachtriggern eingestellt.

    Der Logikserver, der irgendwann noch kommt, soll dann noch für sorgen, dass nicht mehrmals innerhalb von kurzer Zeit die Pumpe aktiviert wird. Zum Beispiel wenn man nach dem Klogang in die Küche läuft.

    Bisher funktioniert das aber schon echt super. Man hat in 80 % der Fälle sofort warmes Wasser. Ich werde aber vermutlich die Nachlaufzeit auf 90 oder sogar 60 min runter stellen, weil 2 h zu lange sind. Dann sollte es gegen 100 % gehen.

    Den Energieverbrauch dieser Lösung finde ich optimal, da nur bei Anwesenheit in den entsprechenden Räumen das System aktiviert wird.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lennox
    antwortet
    Das erwähnte ich ja schon in #2…, out of the Box von KNX 🙋‍♂️

    Einen Kommentar schreiben:


  • hyman
    antwortet
    Vor Einbau der Zirkulationspumpe samt Schwerkraftbremse hatte ich die Zirkulationsleitung im Schwerkraft-Dauerbetrieb. Folge war, dass sich der Speicher ohne Entnahme mit 0,7 Grad pro Stunde abkühlte.

    Mit der Zirkulationspumpe, die nur wenige Male täglich bedarfsorientiert läuft, sind die Verluste runter auf unter 0,4 Grad pro Stunde.

    Wenn ich mal dazu komme, dann schreibe ich einen Logikbaustein für den X1, der mir die Entnahmegewohnheiten gleitend über zwei Wochen erfasst und dann die Zirkulationspumpe kurz vor den wahrscheinlichsten Entnahmezeiten laufen lässt. Das ist im Prinzip das Gleiche was die "intelligenten" Pumpen mit Temperatursensoren auch machen. Und klar spart das Strom, aber auch Wärme.

    Bei Abwesenheit und/oder fehlender Präsenz in den Räumen mit Wasserhähnen sperren ist natürlich auch sinnvoll.
    Zuletzt geändert von hyman; 30.11.2021, 20:50.

    Einen Kommentar schreiben:


  • stewe85
    antwortet
    Zitat von ITler Beitrag anzeigen
    Ich schalte die Pumpe für 5 Minuten auch mit dem Licht im Bad (bzw. mit dem HLK-Kanal des PM), jedoch nur einmal in 2 Stunden, damit die Pumpe nicht jedes mal anläuft wenn jemand kurz ins Bad läuft.

    Zusätzlich zirkuliere ich morgens um 5 Uhr für 30 Minuten, weil die Heizung hier ein Legionellenprogramm fährt, und den Trinkwasserspeicher für einige Minuten auf 65? erhitzt.

    Wie hast du das realisiert, das die Pumpe nur einmal in 2 Stunden für 5 Minuten läuft?

    Einen Kommentar schreiben:


  • terseek
    antwortet
    Zitat von ITler Beitrag anzeigen

    Das meinst Du jetzt aber nicht wirklich ernst!?!
    Doch, das meine ich ernst. Ich muß dazu vielleicht sagen, daß es in meinem Haus mehrere Bäder und zwei Küchen gibt, da kommen einige Meter Warmwasserleitung und Zirkulationsleitung zusammen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • ITler
    antwortet
    Zitat von terseek Beitrag anzeigen
    Die Wärmeverluste sind nicht wirklich problematisch, weil ich entsprechend weniger heizen muß.

    Schwierig ist es bei mir im Sommer. Der Wärmeeintrag ins Haus durch die Wärmeverluste des zirkulierenden Warmwassers ist dann nicht gewünscht.
    Das meinst Du jetzt aber nicht wirklich ernst!?!

    Insbesondere der Wärme Eintrag im Sommer ist doch rein theoretischer Natur und liegt vermutlich in der Größenordnung der Wärme die ins Haus kommt wenn Du mittags dem Postboten öffnest.

    Einen Kommentar schreiben:


  • terseek
    antwortet
    Im Winter lasse ich die Zirkulationspumpe 24 Stunden durchlaufen. Die Wärmeverluste sind nicht wirklich problematisch, weil ich entsprechend weniger heizen muß.

    Schwierig ist es bei mir im Sommer. Der Wärmeeintrag ins Haus durch die Wärmeverluste des zirkulierenden Warmwassers ist dann nicht gewünscht. Ich lasse die Zikulationspumpe deshalb nur morgens, mittags und abends einige Zeit laufen, leider passt es häufig nicht zu den aktuellen Warmwasseranforderungen.

    Geplant ist für den nächsten Sommer die Zirkulationspumpe bei Abwesenheit völlig zu sperren.
    Zuletzt geändert von terseek; 29.11.2021, 13:32.

    Einen Kommentar schreiben:


  • DiMa
    antwortet
    Bei mir läuft die Pumpe von 6-22h durch. Energiesparen musste hier bei uns hinter der Trinkwasserhygiene zurückstehen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • rasor89
    antwortet
    Ich wohne jetzt seid 5 Monaten im Haus. Momentan läuft die Zirkulationspumpe auch statisch gem. der in der Heizung vorgegeben Taktung. Das ist mir aber einfach zu starr und unflexibel. Ich möchte weder die Pumpe 24h durchweg im Takt laufen lassen, noch finde ich es bequem, feste Zeiten zu haben. Ich werde daher in naher Zukunft die Pumpe an einen Schaltkanal hängen und über den PM steuern (bei uns ist es nur eine Entnahmestelle). Dort kann man ja über Ausschaltautomatik und entsprechende Totzeit die Länge der An- und Auszeiten einstellen.
    Befinde ich mich also nicht in der Küche, braucht auch die Zirkulationspumpe nichts zu machen. Gleiches gilt, wenn ich gar nicht im Haus bin. Das ganze läuft damit ziemlich autark ohne das ich mir Gedanken machen muss. Die Lücke zw. PM Erkennung , Zirkulationspumpe läuft an und warmes Wasser ist an der Entnahmestelle sollte relativ kurz sein, bzw. ist mMn. verschmerzbarer.

    Das Selbstlernmodul hat doch letzendlich auch ne relativ starre Vorgabe.

    Mfg
    Christian

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lennox
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Deren Ziel ist es aber möglichst immer warmes Wasser zu haben mit geringem Stromverbrauch.
    Naja eine Zirkulationspumpe ist ja nicht für Warmwasseraufbereitung zuständig - sondern nur für dessen Transport bzw. Zirkulation.
    "Eine" von vielen Möglichkeiten wäre eine intelligente Pumpensteuerung wie diese hier:

    https://www.deutsche-vortex.de/pumpen/selbstlernmodul

    Wobei ich eher Frischwassermodule nach dem Durchlauferhitzerprinzip bevorzuge...

    Einen Kommentar schreiben:


  • tsb2001
    antwortet
    Ich hab gar keine Zirkulationspumpe; die musste nach dem Heizungstausch weichen.
    Bedingt durch unser Rohrnetz war die Schwerkraft so stark, dass diese durch die Schwerkraftbremse der Pumpe durchdrückte.
    Aufgefallen ist das, weil der Warmwasserspeicher (200 Liter) trotz abgeschalteter Pumpe in der Nacht von 60 Grad auf 45 abgefallen ist.
    Nun schiebert ein elektrisch betriebenes Kugelventil die Zirkulationsleitung abends ab 22 Uhr ab. Morgens öffnet dieses um 6 Uhr wieder. Bis an der letzten Zapfstelle warmes Wasser angekommen ist, dauert es ohne Pumpe rund 5 Minuten.

    Sonst steht das Ding tagsüber komplett auf „Durchzug“. Das ist der Nutzung geschuldet, denn hier ist quasi 24 Stunden rund um die Uhr irgendwer zu Hause und kocht, putzt und wäscht.
    Da ich die komplette Warmwasserbeladung mittels geeichtem Wärmemengenzähler erfasse, liegt der Verbrauch kontinuierlich über das Jahr verteilt bei 360 Kilowattstunden pro Monat

    Auf das Flüssiggas als Energieträger gerechnet sind das 20 Euro pro Monat. Damit wird das Brauchwasser geheizt und die Wärmeverluste der Zirkulation (kaum gedämmt, da Baujahr 1989) ausgeglichen.

    Wenn ich das Ganze jetzt tagsüber takten würde kann ich nur mutmaßen, was ich dann noch sparen würde. 2 Euro? 5 Euro? Die meiste Wärme geht eh durch den Warmwasserverbrauch „flöten“… Zumal das dann auf Raumtemperatur abgekühlte Wasser beim Abschalten der Zirkulation in der Leitung sowieso wieder aufgeheizt werden muss, was auch wieder Energie kostet.

    Wenn das Haus ganztägig wegen beruflicher Abwesenheit nicht genutzt würde, dann könnte ich über eine Abschaltung der Zirkulation nachdenken. Vermutlich wird bei der jetzigen Gebäudenutzung die Einsparung so gering ausfallen, dass die Einsparung im Jahr nichtmal für eine Tankfüllung im Auto reicht.

    Ich sehe den taktenden Effekt eher in der Energieeinsparung durch die Zirkulationspumpe. Da ich der allerdings keine habe und der Stellantrieb im Ruhezustand keinen Strom verbraucht, bin ich da ohnehin raus…
    Zuletzt geändert von tsb2001; 29.11.2021, 11:37.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Uwe!
    antwortet
    Pauschale Ratschläge sind bei dem Thema beliebig schwierig. Da sind einfach sehr viele Faktoren, die eine Rolle spielen.
    Dämmung der Leitungen (je besser, um so länger bleibt das Wasser ohne Zirkulation warm, um so geringer die Verluste)
    Durchmesser und Länge der Leitungen. (Je größer und länger um so länger dauert es, bis warmes Wasser kommt bzw. um so größer die Verluste)
    Warmwasser Temp ( je höher um so länger kann die Pause der Zirkulationspumpe sein)
    Und natürlcih die eigenen Wünsche. Muss immer sofort maximal heißes Wasser kommen? (dann am besten einfach durchlaufen lassen: maximaler Komfort und maximaler Energieverbrauch)
    Vielleicht reicht auch früh morgens für 10 Min laufen lassen, dann ist zum Aufstehen direkt warmes Wasser da, den Rest des Tages akzeptiert man, dass es kurz dauert.

    Einmal pro Std. für 5 Min bring glaube ich nahezu nichst, oder die Leitungen sind EXTREM gut gedämmt. Weil normal das Wasser nicht länger als so 20 Min warm bleibt (abhängig von all den Faktoren oben)
    Umgekehrt bringt es auch nichts das Wasser ständig durchzupumpen, denn soooo schnell kühlt es dann auch nciht ab. (wenn man nicht grad ungedämmte Leitungen inder Außenwand verlegt hat.....)

    Wenn man Thermometer an der Zirkulationsleitung hat, kann man mal auf die Uhr sehen, wie langes es nach Einschaltend er Pumpe braucht, bis warmes Wasser wieder zurück kommt. Grob die halbe Zeit reicht, dass das warme Wasser bis zur Zapfstelle gekommen ist. Das ist dann die Mindest-Zeit, die die Pumpe laufen muss, samit es Sinn macht. Wird bei jedem was im einstelligen Minuten Bereich sein.

    Dann kann man testen, wie lange nach Aussachalten das Wasser noch passend warm aus der Leitung kommt. Das ist dann die maximale Pause die man die Pumpe ausschalten kann.
    Führt dann zu sowas wie 3 Min ein 12 Min aus.
    Das kann man dann noch auf einzelen zeitfenster (Morgens und Abends z.b) und den Rest des tages ganz aus lassen.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X