Zitat von traxanos
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FBH trotz Kamin
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Hatte ich extra wegen dieser Funktion so gewählt. Und auch nur in einem Raum. Der Rest hat normale Auf/Zu-Ventile.
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Ist das ein Kamin mit Anschluss an den Wasserkreislauf oder einfach nur Ofen und Schornstein? Letzteres halte ich in aktuellen Neubauten schon für eine Fehlplanung auch wenn die signifikant billiger sind.
Du solltest dich als erstes dazu entscheiden dieses Funktionsbedürfnis
zu entfernen. Wenn die Alnage wirklich darauf ausgelegt ist das Du da bei Bedarf in diversen Räumen mal eben 3K mehr Soll-Temperatur einstellen kannst und die dann auch erreicht werden. Ist die Anlage schon ohne Kamin in einem ineffizienten Betrieb unterwegs, und die ERR wird öfters Stellwerte deutlich unter 100% haben. Und somit die WP eine zu hohe Taktzahl und damit zu hohes Verschleißpotential. Sind aber eben alles Sachen die dem Heizungsbauer freuen, kein Ärger der Kundschaft weil es definitiv warm wird und später kurz nach der Garantie auch gleich ne neue Heizung verkauft.Zitat von Photontamer Beitrag anzeigenDie ERR ist eigentlich nur drin um mal +/- 2-3°C die Temperatur zu ändern.
Ist die Anlage richtig eingestellt, dann sind die Ventile fast eh durchgehend offen. Ist es dann kein Wasserangebundener Ofen, musst Dir da eine Sensorik bauen die den Betreib detektiert und dann entsprechend die ERR zusätzlich in Zwangsstellung bringen. Dann wird die hohe Temperatur des Raumes vom Kamin auch über die FBH in das übrige haus transportiert. Wesentlich wärmer als SOLL-Raum-T sollte die übliche VLT eh nicht sein. Eine wirkliche Abkühlung des Bodens sollte damit auch nicht vorhanden sein.
Mit einem Wassergeführt hast wenigstens keine so starke Aufheizung des Aufstellungsraumes aber dann sehr schnell einen gut geheizten Puffer und hoffentlich eine dann wenigstens längere Auszeit der WP, aber brauchst eine durchgehend laufende Umwälzpumpe.
Denn wenn die WP abschaltet dann passiert da auch nicht viel mit dem Selbstregeleffekt. Die also dann auch laufen lassen wenn der Kamin feuert.
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Ok das wäre eine Sonderfall und dann würde das sogar klappen. Das ist aber ein sehr untypisches Setup gerade bei FBH.Zitat von Fonzo Beitrag anzeigenIch habe einen elektromotorischen Stellantrieb an diesem Kanal…. Der fährt eben 5% direkt an!
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Genau deshalb würde ich das System weiterlaufen lassen, damit eben keine Abkühlung statt findet. Der Leistungsbedarf steigt ja mit dem auskühlen durch den Selbstregeleffekt. Zumindest wenn du ein gut gedämmtes haus hast.Zitat von Photontamer Beitrag anzeigenDenkt ihr es macht sinn hier an den Regelparametern zu spielen oder eher so eine Art Booster Funtkion, die die Stellventile mal eine Zyklen offen hält?
Ich vermute es wäre besser, wenn du die Heizkurze bei aktivem Ofen senkst (also wenn du kein ERR nutzen würdest) aber das wird vermutlich schwierig da nicht jede WP keine Möglichkeit hierzu bietet.
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Ich habe einen elektromotorischen Stellantrieb an diesem Kanal…. Der fährt eben 5% direkt an!Zitat von Photontamer Beitrag anzeigen
Wenn du eine PWM von 10 Minuten hast und deine Regler gehen 5% auf dann sind das so ca. 30sec. in denen die offen sind und 9 MIn 30 sec in dem die Zu sind. Wenn du die Stellzeit berücksichtigst dann ist der noch nicht auf und geht schon wieder zu.
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Wenn Du die RL Temperatur benutzt, um die Warmwasserschübe zu dosieren, hast Du auch gleich ein Signal für die Boostfunktion.
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An den Regelparametern würde ich nicht spielen, wenn die Regelung sonst ohne Störgrößen gut funktioniert. Natürlich ist ein hydraulischer Abgleich vorher auch notwendig, damit eine ERR gut regelt, aber zurück zur Frage.Zitat von Photontamer Beitrag anzeigenBis die FBH den passenden Regelwert wieder hat dauert. Denkt ihr es macht sinn hier an den Regelparametern zu spielen oder eher so eine Art Booster Funtkion, die die Stellventile mal eine Zyklen offen hält?
Eine Boostfunktion kann durchaus sinnvoll sein, damit man nach Kamin AUS keinen Temperaturunterschwinger aufgrund der thermischen Zeitkonstanten bekommt.
In der Regelungstechnik bekannt als Störgrößenaufschaltung.
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Weil bei einem Zyklus von nur 10 Min (600 Sekunde) das Ventil nur 30 Sekunden bestromt wird. Das reicht idR. nicht um überhaupt aufzugehen. Da müsstest du schon einen Zyklus von 30 Min nutzen um auf 1 1/2 Minuten zu kommen. Die meisten Ventil brauchen glaube ich ca. 3-4 Minuten um aufzugehen. Sprich das Ventil geht bei 30 min ggf 50% auf. Aber nur am Ende und nicht die kompletten 1 1/2 Minuten. Je nach Hydraulik läuft da nicht viel Wasser durch.Zitat von Fonzo Beitrag anzeigenWarum sollte mein Ventil nicht öffnen???
EDIT: Photontamer war schneller
Zuletzt geändert von traxanos; 24.01.2022, 15:56.
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Also ich selber habe aktuell meine 21KW Pelletsheizung (ohne Puffer mit regelmäßigen Störungen) auf niedrigen VL umgebaut und mit einem Mengenzähler aus gestattet. Zuerst hatte ich auch die Idee auf die min 50% Einstellung (daher kannte ich die Option) zu gehen und ggf auf NO Ventile umzubauen. Hintergrund war die Notabschaltung durch das Abwürfen der ERR. Dann habe ich mich Monate lang mit dem Thema beschäftig und somit war mit Klar die ERR macht mehr kaputt als es hilft. (Ausnahme MFH) und in diesem Winter den Schrift gewagt, komplett auf die MDT Aktoren (ERR) zu verzichten. Der Witz ist, der Komfort ist gestiegen, da nun das Wasser immer fließt und seit dem auch keine Störung mehr. Eigentlich alles einfache Physik. Seit dem plane ich sogar den Wechsel auf eine Panasonic mit 5KW (ggf. 7KW wegen WW). Alles ohne ERR oder Puffer. Ggf Bivalent dann aber mit Puffer allerdings mit ByPass für die WP da die nie in den Puffer hauen soll.
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Was noch als zusatzfrage käme. Wenn der Kamin aus ist. Ist es nach einer gewissen ab Kühlzeit kalt im Haus. Bis die FBH den passenden Regelwert wieder hat dauert. Denkt ihr es macht sinn hier an den Regelparametern zu spielen oder eher so eine Art Booster Funtkion, die die Stellventile mal eine Zyklen offen hält?
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Wenn du eine PWM von 10 Minuten hast und deine Regler gehen 5% auf dann sind das so ca. 30sec. in denen die offen sind und 9 MIn 30 sec in dem die Zu sind. Wenn du die Stellzeit berücksichtigst dann ist der noch nicht auf und geht schon wieder zu.Zitat von Fonzo Beitrag anzeigenWarum sollte mein Ventil nicht öffnen???
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Nein auf die Fühler im Estrich hab ich damals verzichtet da auf einmal doch alle Gewerke schneller waren als mir zugesagt wurde. Würde aktuell nicht passieren. Ich kann mir aber von den Kreisen VL und RL holen und damit arbeiten. Was ich auch schon überlegt habe. Ich lass mir das nochmal durch den Kopf gehen.Zitat von willisurf Beitrag anzeigenEinen Temperaturfühler im Estrich wirst Du wahrscheinlich nicht haben.
Eine Alternative wäre den betroffenen Kreis so lange aufzufahren, bis am Rücklauf eine klare Temperaturerhöhung sichtbar ist. Dann wieder zufahren. Wenn man es im Sinne einer adaptiven Steuerung noch weiter treiben will, kann man den Punkt auch lernen. Bei thermischen Stellern aber sicher nicht sinnvoll machbar.
Die Zeitdauer zwischen diesen Intervallen sollte die Fussbodenerwärmung steuern. Natürlich ist da noch eine Abhängigkeit von der VL Temperatur drin, aber wenn Du eine exterme Logik hast, kannst Du Dir Da ja eine WAF konforme Kennlinie hinbasteln (Wartezeit zwischen zwei Wasserdurchlaufzyklen über VL Temperatur).
Regelung mit einem Fühler im Estrich wäre sicherlich eleganter, aber aufgrund der zeitlichen Verzögerung auch nicht unkritisch.
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Zum einen mal danke für die Antwort.Zitat von traxanos Beitrag anzeigenDie BHs bzw. Hersteller haben keinen Lust die Doofen zu sein, weil der Kunde so eine ERR verbauen will. Daher hauen die immer so einen Puffer in den Rücklauf oder als Weiche rein. Beides sorgt dafür das alles war wird, aber die Heizung ineffizient wird. Zum Wohle des höheren Komfort. Aber meistens haben die HB keine Ahnung und übernehmen nur die Vorgabe des Herstellers und der hat keine Interesse an Effizienz. Ich hoffe nur du prüfst regelmäßig deine Verdichterstarts und schaust wie deine Anlage taktet. Kenne einige die teilweise schon nach wenigen Jahren eine neue WP brauchten...
PS: Die MDTs haben eine Mindestöffnung, die würde ich an deiner Stelle auf 50%(max möglich) stellen. Wenn alles thermisch abgeglichen ist sollte das zu keiner Überhitzung führen.
Zum anderen bin ich bei dir was Ahnung von HB und dem was Hersteller machen. Ich bin kein Profi und hab das auch nicht gelernt. Aber ich bin in Physik nicht ganz doof. Wenn man sich da mit HB unterhält merk ich das da ganz viel Grundlage nicht da ist und oft einfach Hersteller Default eingestellt wird. Dann heißt es an den Kunden ja nix ändern die Heizung ist Ideal eingestellt.
Hast du selbst eine Wp oder irgendwie dich damit beschäftigt oder angelesen? Hierzu würd ich gern noch bisschen was erfahren.
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Warum sollte mein Ventil nicht öffnen???Zitat von traxanos Beitrag anzeigen5%? ich hoffe du hast einen Langenzyklus, denn bei 5% öffnet sonst nichtmal das Ventil, geschweige denn der Boden wird "warm".
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Einen Temperaturfühler im Estrich wirst Du wahrscheinlich nicht haben.
Eine Alternative wäre den betroffenen Kreis so lange aufzufahren, bis am Rücklauf eine klare Temperaturerhöhung sichtbar ist. Dann wieder zufahren. Wenn man es im Sinne einer adaptiven Steuerung noch weiter treiben will, kann man den Punkt auch lernen. Bei thermischen Stellern aber sicher nicht sinnvoll machbar.
Die Zeitdauer zwischen diesen Intervallen sollte die Fussbodenerwärmung steuern. Natürlich ist da noch eine Abhängigkeit von der VL Temperatur drin, aber wenn Du eine exterme Logik hast, kannst Du Dir Da ja eine WAF konforme Kennlinie hinbasteln (Wartezeit zwischen zwei Wasserdurchlaufzyklen über VL Temperatur).
Regelung mit einem Fühler im Estrich wäre sicherlich eleganter, aber aufgrund der zeitlichen Verzögerung auch nicht unkritisch.
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