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  • willisurf
    antwortet
    Dankeschön Waldemar für die Erklärungen!
    Wenn ich etwas verstehe fühle ich mich immer viel besser

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  • mumpf
    antwortet
    Die meisten Hersteller kaufen ihren KNX-Stack ein und schreiben nur den Firmware-Anteil aus Aufsatz oben drauf. Ich hab irgendwo mal gelesen, dass es in DE nur 4 kommerzielle KNX-Stacks gibt. Ich gehe einfach davon aus, dass die schon lange alle partielle Programmierung unterstützen und so der Eindruck entsteht, dass die ETS immer nur partiell programmiert.

    Gruß, Waldemar

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  • mumpf
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Es gab mal ein paar ältere Geräte, die sich durch partielles programieren in Briefbeschwerer verwandelt haben
    Das mag sein, da ich nur neuere Geräte habe.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Nee wenn man in der ETS einfach blind auf programmieren klickt macht das Ding nur partiell
    Das stimmt so nicht, Göran. Wenn die knxprod keine partielle Programmierung erlaubt, mach die ETS das auch nicht. So hat die v1 meines Logik- bzw. Sensormoduls funktioniert, da ich damals noch nichts von der Hashcode-Prüfung wusste und die nicht implementiert hatte. Da war immer partiell = komplett.

    Gruß, Waldemar

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  • mumpf
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    D.h. wenn ich Dich richtig verstehe, steuert die ETS komplett autark, ob partiell oder komplett programmiert wird?
    Nein, so kann man das nicht verstehen. Die knxprod (die ja zum Gerät passt) sagt der ETS, was das Gerät kann. Wenn die knxprod sagt, dass das Gerät partielle Programmierung nicht kann, dann ist in der ETS partiell = komplett. Das kannst Du nicht beeinflussen. Aber wenn die knxprod partielles programmieren erlaubt, dann checkt die ETS VOR der Programmierung, ob das, was im Gerätespeicher drin ist, genau dem entspricht, was zuletzt programmiert worden ist (also was im ETS-Gerätespeicher ist). Nur dann kann partiell funktionieren (es werden nur die geänderten Bytes geschickt). Wenn die ETS merkt, dass im Gerätespeicher was anderes drin steckt als im ETS-Gerätespeicher, dann programmiert sie wieder komplett und kann beim nächsten mal wieder partiell programmieren.

    In der Praxis wird aber die Überprüfung von Gerätespeicher zu ETS-Gerätespeicher über Hashcodes gemacht (quasi eine Quersumme über den Speicherinhalt) und nur die verglichen, da sonst ja der gesamte Speicherinhalt zum Vergleichen übertragen werden müsste und das keine Zeitersparnis bringen würde. Das geht so, dass nach einer Programmierung die ETS einen Hashcode vom Gerät anfordert und sich diesen merkt. Bevor erneut programmiert wird, wird wieder ein Hashcode angefordert. Wenn beide gleich sind, ist das Gerät noch im gleichen Zustand und die ETS kann partiell programmieren.

    In dem Verfahren liegt ein potentieller Fehlerfall: Wenn der Hersteller bei der implementierung der Hashcode-Berechnung schludert (z.B. indem er wirklich NUR eine Quersumme implementiert), kann es bei verschiedenen Speicherinhalten den gleichen Hashcode geben. Sogar bei sorgfältiger Implementierung gibt es eine (sehr geringe) Wahrscheinlichkeit, dass es 2 gleiche Hashcodes für verschiedene Speicherinhalte gibt. Dann schlägt das Verfahren fehl. Aber in der Praxis ist das nicht sehr relevant, da dazu auch ein Gerät mit verschiedenen Projekten programmiert worden sein muss. Bei Beleuchtfix kann ich mir das eher vorstellen (Kunde nutzt eigene ETS, Florian macht aber auch was, die Projekte laufen leicht auseinander, bevor wieder ein Sync passiert). Bei einer Einzelperson mit einer ETS und einem Projekt kann das eigentlich nicht passieren.

    Ich beobachte solche Kollisionen mit meiner knxprod häufig, weil ich derzeit immer wieder mit ETS5 und ETS6 teste, mir aber nicht jedesmal die Mühe mache, das ETS5-Projekt in die ETS6 zu importieren. Deswegen machen die ETS hier häufiger eine vollständige Programmierung.

    Langer Rede kurzer Sinn: Selbst mit schlecht implementierten Hash sollte es bei einem User mit einem Projekt keine Probleme mit der partiellen Programmierung geben. Allerdings habe ich nur relativ neue Geräte (MDT, Enertex, BEG), da klappt das prima. Und dann hab ich noch ein paar alte Merten und Lingg&Janke, die unterstützen keine parallele Programmierung.

    Ich wollte an sich nur etwas Wissens-Vermittlung machen und sagen, dass ich gute Erfahrungen mit partiellem Programmieren gemacht habe, nicht nur bei meinen, sondern auch anderen Geräten.

    Gruß, Waldemar

    P.S.: Wenn eine Programmierung fehlgeschlagen ist - warum auch immer - mache ich danach aber auch immer eine vollständige Programmierung.

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  • vento66
    antwortet
    Es gab mal ein paar ältere Geräte, die sich durch partielles programieren in Briefbeschwerer verwandelt haben, seit dem bin ich da vorsichtig.

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  • willisurf
    antwortet
    Ok, und wenn partiell nicht genügen würde? Oder gibt es so etwas nicht und partiell genügt i.d.R. immer?

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  • gbglace
    antwortet
    Nee wenn man in der ETS einfach blind auf programmieren klickt macht das Ding nur partiell, nur wenn du den kleinen Pfeil für die Dropliste triffst kannst auch komplett und alle anderen Optionen auswählen.

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  • willisurf
    antwortet
    Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn komplett programmiert werden muss, dann müsste der Knopf doch automatisch auch die komplette Programmierung auslösen.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Sollte so sein, der Programmierknopf in der ETS löst auch immer nur das partielle Programmieren aus.
    Gruß Florian

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von mumpf Beitrag anzeigen
    Beim partiellen programmieren werden von der ETS nur die unveränderten Speicherbereiche nicht gesendet. Anders gesagt, das eigentliche Programmieren läuft komplett von der ETS aus
    D.h. wenn ich Dich richtig verstehe, steuert die ETS komplett autark, ob partiell oder komplett programmiert wird? Und es sind aus Deiner Sicht keine Unzulänglichkeiten in den Geräten denkbar, die fälschlicherweise nur das partielle Programmieren anstoßen. Auch nicht bei unzulänglicher knxprod?

    Das gilt natürlich definitiv nicht für Deine knxprod, sondern für ggf. nicht so sorgfältige Entwicklungen.
    So Steinel und Co..

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  • mumpf
    antwortet
    Zitat von willisurf willisurf Beitrag anzeigen
    Genau das ist die Frage. Ist das wirklich bei allen Geräten und immer so?
    Das mit dem KNX-Stack hab ich anders gemeint. Das eigentliche partielle programmieren funktioniert genau so wie das vollständige programmieren: Es werden direkt Speicherbereiche angesprochen. Beim partiellen programmieren werden von der ETS nur die unveränderten Speicherbereiche nicht gesendet. Anders gesagt, das eigentliche Programmieren läuft komplett von der ETS aus, da muss der knx-Stack nichts besonderes machen.

    Das was beim partiellen programmieren noch dazu kommt, ist ein Hashwert des Gerätespeichers, den die ETS vorher abfragt, da ja jemand anderes mit einer anderen ETS das Gerät umprogrammiert haben könnte. Falls das der KNX-Stack nicht kann oder der Hashwert nicht stimmt, wird sowieso eine komplette Programmierung vorgenommen.

    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Bei vielen Apps tauchen neue GAs auf oder verschwinden, wenn die Konfiguration geändert wird.
    Meines Wissens nach wird die GA-Tabelle und die GA-KO-Zuordnung immer komplett neu geschrieben, sobald sich was an der Konfiguration der GAs ändert.

    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Die MDT Hotline sagt immer, wenn irgendwo unlogische Reaktionen auftauchen, erst einmal die Applikation komplett übertragen.
    Dazu kann ich nichts sagen, habe ich bisher nicht gebraucht.

    Ich will euch eure Arbeitsweise nicht vorgeben, ich wollte nur sagen, dass meine Erfahrungen mit ETS5 und ETS6, was partielle Programmierung angeht, bisher sehr gut waren. Und in den Fällen, wo partiell nicht geht, hat die ETS das automatisch erkannt.

    Gruß, Waldemar


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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Bei vielen Apps tauchen neue GAs auf oder verschwinden, wenn die Konfiguration geändert wird. Ich habe den Eindruck dass da bicht immer alle Punkte automatisch richtig geschrieben werden.
    Die MDT Hotline sagt immer, wenn irgendwo unlogische Reaktionen auftauchen, erst einmal die Applikation komplett übertragen. Das ist imho keine so Abwehrauskunft wie früher bei manchen Hotlines, installieren Sie doch mal Windows neu
    Gruß Florian

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  • willisurf
    antwortet
    Ich weiß, das Du das bei Deiner Applikation gut getestet hast und das es sicher funktioniert.

    Zitat von mumpf Beitrag anzeigen
    wenn der KNS-Stack vom Gerät das hinbekommt,
    Genau das ist die Frage. Ist das wirklich bei allen Geräten und immer so?
    Wenn das einmal daneben geht, hat es durchaus Potential, das man relativ viel Zeit auf die Fehlersuche vergebens verwendet. Ich programmiere nicht so oft nur zu Testzwecken, sondern bei einer Edit Session durchaus gleich, wenn ich mit einem Gerät fertig bin. Dann nutze ich quasi die Multitaskingfähigkeit der ETS und arbeite bereits beim anderen Gerät weiter. Die Zeit stört also kaum, dafür bin ich wirklich sicher, das alles konsistent ist.

    Aber klar, wenn man einmal so angefangen hat, testet man nicht mehr, ob es andersherum nicht auch funktioniert.
    Zuletzt geändert von willisurf; 30.01.2022, 04:58.

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  • mumpf
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Ja genau, ich übertrage sicherheitshalber auch immer die komplette Applikation.
    Echt? Warum? Die ETS macht echt einen guten Job bei partieller Übertragung, wenn der KNS-Stack vom Gerät das hinbekommt, gibt es keinen Grund für die gesamte Applikation. Und es spart echt Zeit, wenn man viele Versuche macht.

    Gruß, Waldemar

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  • willisurf
    antwortet
    Ja genau, ich übertrage sicherheitshalber auch immer die komplette Applikation.
    Ich glaube, das habe ich von Dir abgeschaut.

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