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  • BadSmiley
    antwortet
    Die Hybridwechselrichter sind ein ganz anderes Kaliber als die Sparwechselrichter für die Balkonanlagen. Da kannst du auch nichts verstecken, weil nichts vergossen ist. Die Hybridwechselrichter sind super und im Vergleich zu Victron auch von Leuten ohne einem IQ mit 180 zu verstehen. Ja, ich kann Victron inzwischen auch auswendig und es ist geil das Zeug, aber Deye hat das alles in einem Gerät in einem etwas kleinerem Maßstab.
    Deye sind die gleichen Verbrecher wie unsere Auto Industrie.. die kannst du alle in einen Sack stecken.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Peterich Beitrag anzeigen
    Ich schmeiß mal hier Deye in den Raum
    Und bei so manchen Geräten wird kreativ abweichend zur Zertifizierung was anderes am Fließband gebaut... Die Marke wird daher derzeit kein Kandidat für meinen Haushalt werden.

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  • Peterich
    antwortet
    Ich schmeiß mal hier Deye in den Raum, hab mir den nämlich genau aus diesem Grunde zugelegt der Schaltet unterbrechungsfrei in unter 20ms um.
    Gibts in HV und LV, ich stehe eher auf LV weil ich da nicht auf ein Batteriehersteller (Aktuell BYD, wie bei Fronius angewiesen bin)
    Schön ist im gegensatz zum Fronius auch noch die Schieflastfähigkeit sollte man beachten fals man sein gesamtes Haus anbindet.
    Und es fällt auch gleich die nicht lieferbare Notstromumschaltbox weg (kann man auch selbst bauen)
    https://www.deyeinverter.com/product/hybrid-inverter-1/

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  • wuestenfuchs
    antwortet
    Ja, drei Multiplusse (für 3-phasige Ersatzstromversorgung) schlagen ganz schön ordentlich zu Buche. Fronius kann echten Drehstrombetrieb von Haus aus und ist billiger.

    Zu den USVen: mit etwas Geduld findest du bei einschlägigen Portalen selbst hochwertige Gebrauchtgeräte für schmales Geld. Meine Online-USV habe ich inkl. SNMP-Karte für 50 EUR gebraucht bei eBay erstanden - und mittlerweile leistet sie seit bald fünf Jahren zuverlässigen Dienst.

    Da sind dann eher die laufenden Betriebskosten relevant. In der Regel bieten die USVen mehrere Eco-Modi, welche den Standby-Verbrauch deutlich verringern. Bei meiner kann ich im Prinzip zwischen VFI, VI und VFD umschalten - natürlich mit steigenden Einbußen bei der Umschaltqualität. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich fahre im VFI-Betrieb, weil dahinter einiges an Hardware läuft, die geschützt werden will.

    Wenn dir aber die Betriebskosten wichtig sind und deine Geräte das vertragen, dann fährst du im VFI-Betrieb mit z.B. 15 Watt, das sollten um die 3 EUR pro Monat oder rund 40 EUR Standby-Kosten pro Jahr sein, plus ein Satz Batterien alle vier Jahre. Mir ist es das Geld auf jeden Fall wert.

    Vielleicht noch abschließend als Tipp: bei PV lieber überdimensionieren als "auf Anschlag fahren". Also lieber eine Stufe größer als genau passend. Du wirst später heilfroh sein, noch Leistungsreserven zu haben. Und: knall aufs Dach, was geht! Vergiss irgendwelche 10 kWp-Grenzen, mach das Dach voll!
    Zuletzt geändert von wuestenfuchs; 25.07.2023, 14:11.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von wuestenfuchs Beitrag anzeigen
    Wo liegt das Problem?
    Wenn die USV schon da ist ja dann halt irgendwie weiterverwenden. Da hier noch beides fehlt versuche ich halt zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und in Anschaffung und laufenden Kosten (die USV mindert ja auch irgendwie die Gesamtsystemeffizienz).
    Victron bringt zwar demnächst einen hochvoltfähigen WR aber der ist da auch für mein PV-Potential welches ich hier am Haus erreichen kann überdimensioniert, wird also noch etwas dauern bis da was kommt.
    Aber bis dahin stehen deren Multiplusse derzeit ganz oben auf meiner Liste der Entscheidung, die 8000-er und 10000er sind ja nun auch zertifiziert, aber deren Preisaufschlag muss ich mir noch überlegen im Dreierverbund. Mit den 5000-er komme ich mit einem KNX-Haushalt und etwas Abschaltlogik im KNX ganz gut hin aber ich habe hier noch einen nicht-KNX-Haushalt im Verbund und den würde ich da auch gern drüber laufen lassen aber da kann ich nicht so leicht den Herd und Wasserkocher sperren wenn hier bei mir mal noch das Auto mit Prio geladen werden muss.

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  • wuestenfuchs
    antwortet
    Zitat von Burgerking Beitrag anzeigen
    @wüstenfuchs:

    ich habe noch kein Full-Backup, aber schon 2 Jahre 4 USV's von APC (UPS-Pro) die angeblich nicht 53Hz fähig sind.
    Welche verwendest du?
    Ich habe hier eine AEG Protect.D 1000 (VFI), aber ich meine, das früher mal auch mit einer USV APC 750 XL (VI) getestet zu haben. Letztere hat auf der Rückseite einen kleinen Knopf, mit dem du die Stromnetzempfindlichkeit/Toleranzgrenzen einstellen kannst.​

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Dann ggf einfach bei der Planung der PV-Anlage auf einen WR achten der das in den üblichen Zeiten kleiner 20ms schafft, dann braucht es auch keine extra USV an der Computertechnik.
    Naja, Wechselrichter ist nicht gleich Wechselrichter. Der Fronius Gen24 z.B. gilt als einer der effizientesten Geräte. Und auch was Lade-/Entladeleistung anbelangt, ist der wirklich sehr gut. Ein Wechselrichter mit geringer Umschaltzeit wäre ein Victron, der kann aber wiederum keine Hochvoltbatterien.

    Ich finde eine USV trotz Hausbatterie nicht schlimm. Du verlierst nichts gegenüber einem Setup ohne Hausbatterie - auch da brauchst du eine USV. Wo liegt das Problem?

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von wuestenfuchs Beitrag anzeigen
    Nach 30-60 Sekunden schaltet der Wechselrichter auf die "große" Hausbatterie.
    Dann ggf einfach bei der Planung der PV-Anlage auf einen WR achten der das in den üblichen Zeiten kleiner 20ms schafft, dann braucht es auch keine extra USV an der Computertechnik.

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  • Burgerking
    antwortet
    @wüstenfuchs:

    ich habe noch kein Full-Backup, aber schon 2 Jahre 4 USV's von APC (UPS-Pro) die angeblich nicht 53Hz fähig sind.
    Welche verwendest du?

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  • traxanos
    antwortet
    Oder man nutzt eine ATS, das ist was ich eben schon schrieb, im privaten Umfeld eher unüblich. Nicht das man mich falsch versteht, ich würde es nicht anders machen. Aber es fühlt sich irgend wie falsch an, eine Batterie mit der anderen aufzufüllen. Aber es ist der beste Weg.
    Zuletzt geändert von traxanos; 24.07.2023, 08:20.

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  • wuestenfuchs
    antwortet
    Ich habe dich schon verstanden. Aber in der Praxis läuft es doch so ab:

    1. Netzausfall. Die USV versorgt unterbrechungsfrei deine Server- und Netzwerktechnik weiter.
    2. Nach 30-60 Sekunden schaltet der Wechselrichter auf die "große" Hausbatterie. Die USV geht vom Batterie- wieder in den Netzmodus und wird geladen.
    3. Nach Zeit X ist das Netz wieder da. Der Wechselrichter schaltet zwar nahezu unterbrechungsfrei vom Batterie- in den Netzbetrieb, aber es gibt dennoch eine Unterbrechung, die lange genug sein kann, damit deinen Servern der Saft ausgeht. Der Wechselrichter verhält sich da quasi wie eine Offline-USV, indem Schütze anziehen. Während dieser kurzen Unterbrechung versorgt wieder die USV unterbrechungsfrei deine Server.

    Sowohl bei Punkt 1 als auch bei Punkt 3 würden deine Server ohne USV abstürzen.

    Wenn deine USV nicht mit den 53 Hz aus dem Inselnetz, das der Wechselrichter im Notbetrieb aufspannt, klarkommen würde, dann würde sie während der ganzen Dauer des Netzausfalls im Batteriebetrieb sein und wäre nach üblicherweise 5-10 Minuten leer. D.h. sie würde das Rückschalten auf das Netz nicht mehr auffangen können (...und die ganze Zeit nervig piepsen und die Batterien entladen, was heutige Bleibatterien nicht so gerne haben).

    Selbst wenn das Netz wieder da sein sollte, bevor die Batterien der USV leer gehen, würde das die Batterien der USV stark belasten.

    Ergo: du kommst nicht drum herum, eine USV zu haben, die aus dem Batteriespeicher geladen werden kann.

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  • willisurf
    antwortet
    Nur kurz, wenn es um das Laden geht.
    Im Kleinen: Powerbank oder auch im Großen batteriegepufferte Schnellladestationen für E-Fahrzeuge.

    Nicht immer steht der Gesamtwirkungsgrad an erster Stelle.

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  • traxanos
    antwortet
    Es ging mir gerade um laden. Ich habe ja extra geschrieben das es nicht das gleiche ist. Wobei ich tatsächlich gerade ungewollt den Batteriespeicher mit einer USV gleichgesetzt habe.

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  • wuestenfuchs
    antwortet
    Naja, der Batteriespeicher ist eben keine USV, weil das "U" in Form von "Unterbrechungsfrei" aufgrund der 30-60 Sekunden Umschaltzeit nicht gegeben ist.

    Daher macht eine USV schon Sinn, nämlich einmal beim Umschalten vom Netz- in den Batteriebetrieb, aber auch beim Zurückschalten vom Batteriebetrieb in den Netzbetrieb. Du willst ja nicht, dass bei jedem Umschaltvorgang deine Server abstürzen.

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  • traxanos
    antwortet
    Wobei das laden einer USV aus einer USV auch irgendwie "strange" ist. Mir ist natürlich klar, dass die eine USV größer ist als die Andere und man damit die Überbrückungszeit "verbessern" möchte. Theoretisch könnte man das mithilfe einer ATS optimieren, aber das sprengt sicherlich die Kosten im privaten Umfeld

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  • wuestenfuchs
    antwortet
    Ich habe genau diese Konstellation hier: Fronius Gen24 10.0 BYD HVS 10.2 und Full-Backup. Ich hatte im Vorfeld auch bei Fronius bzgl. USV nachgefragt; sie bekräftigten, dass ein Betrieb mit USV nicht möglich sei, Zitat:
    Eine USV darf nicht im Notstromkreis verbaut werden. Grundsätzlich ist es richtig das der Wechselrichter im Notstrombetrieb mit 53Hz funktioniert, dies ist oftmals schon ein Problme viele USVs. Weiters hat der Wechselrichter eine Umschaltzeit von ca.60 Sec. wo keine Last anliegen darf. Wir empfehlen ausdrücklich keine USV in einem System in Verbindung mit einem Hybridwechselrichter zu verbauen.
    Ich habs trotzdem gemacht und es funktioniert an einer Online-(VFI)-USV problemlos. Wichtig ist nur, dass die USV die 53 Hz als Normalspannung akzeptiert, sonst bleibt sie im Notstromfall auf Akku-Betrieb und lädt nicht.

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