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Wenn es sich um einen Neubau handelt, hat sich bei mir durchgesetzt:
In möglichst jeden Raum eine KNX Decken-Dose in der Filigrandecke.
Von dort kann man in der Betondecke zum einen die Deckendosen verbinden und zum anderen die ganzen Sensoren anfahren.
Somit kann man einen großen verzweigten Baum ohne Doppelschleifen zu legen (also ohne das angesprochene Problem der KNX Leutungen kommend und gehend bei jedem Sensor).
Die Deckendosen sind in der Regel dann verdeckt von Präsenzmeldern oder Rauchmeldern...
Ich würde da erstmal einen Gutachter und Statiker durch schicken.
Für Leerrohre gibt es auch am Boden Verlegezonen, die nicht eingehalten wurden. Unfassbar. Dabei machen es doch alle Laien im Forum besser als die Handwerker.
Ps: das nächste Mal die Wände aus Kaiser Dosen zusammen stecken. Spart man sich die Steine.
Zuletzt geändert von BadSmiley; 03.11.2022, 20:30.
Die Stellen in der Außenwand die nur aus KWL Rohre bestehen, passen da noch die Isolationswerte oder sind dass Kältebrücken? Die angenehmeren Temperaturen bekommst nur durch vorgeschaltete Wärmetauscher oder Heizregister, Ansaugung 50cm über Boden vs 2,5m über Boden sind da eher uninteressant. Positiv kann die höhere Montage noch bei der Radonbelastung sein, das hängt aber eh von der Erdbelastung ab.
knx sternförmig vom verteiler aus verkabeln ist quatsch und widerspricht dem bus-gedanken.
KNX macht bzgl. der physikalischen Topologie zum Glück keine Vorgaben. Ich fahre halt einmal in jeden Raum, und mache dann von dort aus in einer Daisy Chain weiter.
Der offene Ring wird ja auch meist pro Etage gemacht.
Daisy Chain hin oder her, ohne Leerrohr und Erweiterungsmöglichkeiten bringt mir ja auch nichts in Bezug auf Flexibilität, wenn ich mal etwas tauschen muss oder einen weiteren Taster installieren möchte.
Außerdem: Wenn man den Bus-Gedanken konsequent zu Ende denkt, müsste man im Übrigen alles dezentral lösen und überall nur Strom und Busleitung hinlegen. Am Ende ist es immer ein Kompromiss und eine Mischung aus zentralen und dezentralen Ansätzen.
Außerdem gehe ich davon aus, dass ich mindestens einmal in der Lebenszeit des Hauses (bzw. meiner) das Bussystem wechseln will/muss/darf.
KNX ist zwar aktuell der am wenigsten schlechte Gebäudeautomationsstandard, ich glaube aber nicht daran, dass KNX in 20 Jahren in seiner aktuellen Form noch auf Höhe der Zeit sein wird.
In meinem Haus beschränkt sich das dann auf den Tausch von ein paar Leitungen in Leerrohren. Im Notfall wäre sogar sternförmiges Single-Pair-Ethernet denkbar.
Das ist wirklich so ziemlich das Verrückteste, was ich seit langem gesehen habe.
Aber imho auch ziemlich unsinnig, wozu habe ich ein Bus-System, wenn ich dann sowas fabriziere?
Das Bussystem habe ich um die vielen Komponenten physisch und logisch miteinander zu verbinden. Das hilft mir aber nicht bei der Platzierung von Komponenten, und vor allem nicht, wenn ich nachträglich etwas verändern möchte an einer Stelle an der kein grünes Kabel liegt.
Mit meinem System bekomme ich +/- 50 Zentimeter ohne nachträgliches Schlitzen / Verputzen ein Kabel und eine UP-Dose. Hat sich schon mehrfach ausgezahlt, weil Frau eingefallen ist, dass irgendwo nun doch eine Steckdose / ein Gerät, etc. benötigt wird. Auch die abgehängte Decke ist super, um nachträglich Spots / Lautsprecher / Bewegungsmelder zu installieren. Kann man alles im Vorfeld für die Ewigkeit festlegen, oder eben im Laufe der Zeit verändern, wenn man mal anders beleuchten will, oder sich die Raumnutzung ändert.
Ich find's super, dass du in der Elektrodosenwand ein paar Ziegelsteine verbaut hast! Das ist wirklich so ziemlich das Verrückteste, was ich seit langem gesehen habe.
Aber imho auch ziemlich unsinnig, wozu habe ich ein Bus-System, wenn ich dann sowas fabriziere?
Eine abgehängte Decke ist bei mir leider nicht möglich, da die Haushöhe begrenzt ist.
Dann ggf. noch über Bodentanks nachdenken :-). Oder eine 3-er UP-Kombination in der alles zusammenläuft aus einem Raum. Wird aber eher eng, mehr als 4 Leerrohre pro Dose wird schon kriminell :-).
Werden denn in der Praxis in solchen Deckendosen dann die 230V Leitungen und KNX Leitungen nebeneinander verklemmt oder wie geht man damit am besten um? Trennstege etc. sind mir hier nicht wirklich bekannt.
Kommt auch bisschen auf den Elektro-Installateur an, der das macht (bzw. ob du das selbst machst, usw.). Man muss halt gewissen Trenn-Abstände einhalten (4 mm). Dosen mit Trennstegen sind natürlich super, weil dann auch an Klemmstellen sichergestellt ist, dass da nichts aufeinander kommt.
Für die von dir genannten Dosen sind mir auch keine guten Lösungen bekannt. Einige hier im Forum haben dann Vorschläge aus der Abteilung "Basteln", indem man z.B. einen Signaldeckel dazwischen legt, siehe z.B. hier.
Ist aber grenzwertig bzw. entspricht es halt nicht den Vorgaben der Hersteller, insofern muss man das vorher mit seinem Elektriker klären.
Hallo, vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Das sieht bei dir ja maximal flexibel aus. Eine abgehängte Decke ist bei mir leider nicht möglich, da die Haushöhe begrenzt ist. Ansonsten wäre das mit der abgehängten Decke eine super Suche. Wir haben die Kaiser 1227-55 Deckendosen in der Filigrandecke vorgesehen. Allerdings haben wir nicht nochmal extra Dosen nur für die KNX Leitungen. Werden denn in der Praxis in solchen Deckendosen dann die 230V Leitungen und KNX Leitungen nebeneinander verklemmt oder wie geht man damit am besten um? Trennstege etc. sind mir hier nicht wirklich bekannt.
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