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Erfahrung Heizkreisverteiler und KNX-Aktoren

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    #31


    Bin da eh schmerzfrei...soll jeder das verbauen, womit er glücklich ist.
    Viele Grüße,
    Stefan

    DIY-Bastelprojekte: || >> Smelly One << || >> BURLI << ||

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      #32
      Zitat von Robert86424 Beitrag anzeigen
      Zufriedene Kunden, akzeptable COPs, funktionierende ERR.
      In der Regel ist der unwissende Kunde immer zufriedener als der Wissende. Zumindest solange nichts negtiv auffällt. Und was verstehst du unter "akzeptable COPs" Bzw von was für JAZ sprechen wir hier.

      Zitat von Robert86424 Beitrag anzeigen
      Wärmepumpe mit 1000 Liter Pufferspeicher welcher eine saubere Schichtung
      Hört sich nach Fantasie an. Ein WP lebt vom Durchfluss. Erzähl doch mal wie du da eine passende Schichtung da hinbekommst. Vielleicht habt ihr ja eine andere Physik als wir hier
      Logik & Visu: SymBox mit Symcon und KNX-Modul | OpenKNX-Dev

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        #33
        Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
        Also wenn ich mich recht erinnere, sind Pufferspeicher die Voldemorts der WP-Fraktion.
        Ich feier dich so sehr Stefan .

        Muss dir jedoch in allen Punkten zustimmen, sehe ich absolut genau so.... habe meine Heizung auch über Monate über Heizkurve (Steilheit und Parallelverschiebung) optimiert und einiges an effizient gewinnen können.

        Könnte jetzt Praktisch komplett ohne ERR mit komplett offenen Ventilen fahren und hätte immer x°C Raumtemperatur konstant unabhängig von der AT...

        Will ich aber nicht, als ich meine maximale Wunsch-Raumtemperatur mit Einstellung der Heizkurve und dem hydraulischen Abgleich erreicht habe (Höchster Wärmebedarf: 23°C im Bad mit einer VLT von 35°C bei NAT) hab ich die Heizkurve noch minimal in der Parallele nach oben verschoben und sodass auch mal 23°C in allen Räumen möglich wären, drossel diese aber über NO Ventile auf 21°C und habe 2°C Reserve, Schlafzimmer sowie Gästezimmer und sonstige nicht/selten genutzten Räume haben NC Ventile da dort eigentlich nie die Heizung an ist (im Schlafzimmer in den letzten 10 Jahren nicht einmal) schlafe gerne bei 18-19°C.

        Auch wenn das eventuell nicht das Maximum an Effizienz ist, die ich aus meiner Brennwert-Ölheizung raus holen kann, gönne ich mir diesen Luxus einfach und mache mich nicht zum Geißel meiner Heizung und nehme Komforteinbußen in Kauf.

        PS: Beheizte Fläche ca. 160m² Ölverbrauch/a ca. 700-800L inkl. WW. Da Heizöl immer 1€/L kostet passen ~65€ Heizkosten/Monat für mich
        Zuletzt geändert von MasterOfPuppets; 24.01.2023, 20:47.
        Gruß Pierre

        Mein Bau: Sanierung

        DIY-Bastelprojekte: KNX-Statusdisplay/|\KNX-Tankmonitor(Füllstandsamessung)

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          #34
          Genau so habe ich das auch gemacht - ohne jegliche Einbußen bei der Behaglichkeit und beim Komfort. Wir reden hier aber über wenige Prozent Optimierung in einem System, was "Störgrößen" wie der simple Wunsch nach variabler Solltemperatur pro Raum problemlos zulässt - und das ohne maßgeblichen Einfluss auf die Effizienz.

          Bei einer nackten WP ohne Puffer ist das systemische Problem, dass bereits geringste Abweichungen vom Sollbetrieb (= möglichst geringe Spreizung bei maximalem Durchfluss) gleich gravierendste Effizienzverluste nach sich zieht, das sind dann recht schnell vierstellige kWh. Und wie man im HTD regelmäßig liest, sind nicht wenige "unwissende" Besitzer gut überrascht über horrende Stromrechnungen, weil irgendein Parameter nicht passt. Bei den aktuellen und in den nächsten Jahren zu erwartenden Strompreisen dürfte ein WP-Optimierungs-Startup sehr gute Erfolgsaussichten haben, denn diese Unzulänglichkeiten werden sichtbarer.

          Viele Grüße,
          Stefan

          DIY-Bastelprojekte: || >> Smelly One << || >> BURLI << ||

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            #35
            Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
            In der Regel ist der unwissende Kunde immer zufriedener als der Wissende. Zumindest solange nichts negtiv auffällt.
            Danke für diese Lebensweisheit.

            Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
            Und was verstehst du unter "akzeptable COPs" Bzw von was für JAZ sprechen wir hier.
            Hier jetzt pauschal nen Wert rauszuhauen wäre blödsinn.

            Die COP/JAZ hängen stark von der Einbausituation ab. Eine gehörige Rolle spielt: Primärenergiequelle (Luft, Sole, Brunnen), Baujahr vom Objekt bzw. dessen Energiebedarf und somit die benötigte VL Temperatur, Wärmeabnahmesystem (FBH oder FBH + Heizkörper oder Niedertemperatur Heizkörper, menschlichen Lebensgewohnheiten (wieviel Liter WW pro Tag und auf welcher Temperatur, wieviel Raumtemperatur ist in den Zimmern gewünscht).
            Ich habe Kunden, die steigen täglich in die Badewanne und wollen dort 55°C und andere Duschen nur alle 3 Tage mit 39°C. Manche kommen mit 19°C Wohnraumtemperatur klar, andere brauchen 22°C.
            Manche haben unterstützende Systeme wie eine Solarthermie, Kachelofen mit Wassertasche, bivalent mit Öl oder Gas.

            Daher gibt es eine Prognose wieviele kWh Energiebedarf vorhanden ist und welcher Verbrauch/COP/JAZ realistisch sind.

            Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
            Hört sich nach Fantasie an. Ein WP lebt vom Durchfluss.
            Solange die WP mehr Durchfluss liefert als die Heizkreispumpen abnehmen, ist alles in Ordnung. Das dies so geschieht bekommt man mit vernünftiger Hydraulik und Steuerung hin. Mit kluger Hydraulik geht der Wärme-Volumenstrom durch den Puffer direkt in den Heizkreis. Was der Heizkreis nicht abnehmen kann wird dann eingeschichtet.


            Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
            Erzähl doch mal wie du da eine passende Schichtung da hinbekommst.
            Wenn du nicht an die Funktion von Pufferspeichern mit Schichtung bzw. Trennplatten glaubst, dann ist das okay für mich.
            Ansonsten habe ich oben beschrieben wie das zum Teil funktioniert. Natürlich zusätzlich mit 3 Wege Ventilen...

            Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
            Vielleicht habt ihr ja eine andere Physik als wir hier
            Bei dir gibt's nur schwarz und weiß, oder?
            Wehe einer wagt es, eine andere Meinung zu haben.

            Da es wohl eher selten 2 identisische Häuser mit identisch lebenden Menschen gibt, gibt es kein allgemein richtiges Konzept.
            Daher sind Aussagen wie "ERR braucht es nicht" / "ERR ist Pflicht" / "Ein WP Puffer ist zwingend erforderlich" / "Ein WP Puffer ist in jeden Fall scheiße" völlig verkehrt.
            Es kommt auf den jeweiligen Einzelfall an.

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              #36
              Zitat von Robert86424 Beitrag anzeigen
              Können wir es dabei belassen, Pufferspeicher zukünftig "du weißt schon wer" oder "der, dessen Name nicht genannt werden darf "zu nennen?
              😂 Der ist echt gut.

              Zitat von Robert86424 Beitrag anzeigen
              Wärmepumpe mit 1000 Liter Pufferspeicher welcher eine saubere Schichtung hat mit einer Frischwasserstation für Brauchwasserbereitung.
              ​Nette teure Pfütze sag ich dazu, wenn eine FBH verbaut ist. Wie schon ausgeführt ich bin ein Fan von simplen Systemen. Einzig mit anderen Wärmequellen sehe ich eine Berechtigung für einen reinen Heizungspuffer zusätzlich zum Warmwasserspeicher.
              Wie wird in den Systemen die JAZ ermittelt? Mich würde da mal ein Datenlog ala Luxtronik 2 oder wie meine Bilder interessieren zum laufverhalten.

              Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
              Danke für die Erläuterung - es bestätigt damit meine Aussage weiter oben, dass die heute präferierte WP-Technik zwangsweise zu deutlichen Komforteinbußen führt. Oder zu einer sehr kurzen Lebensdauer, für mich beides absolut inakzeptabel.

              Meine Erwartungshaltung ist eigentlich, dass wenn eine Wärmepumpe schon zehnmal so viel wie eine Gastherme kostet, der Kunde sich dann nicht auch noch im Betrieb über eklatante Einschränkungen ärgern sollte...aber egal, die meisten akzeptieren dass ja völlig klaglos. Ein Hersteller ist sicher auch nicht unglücklich, wenn der Kunde statt einmal in 20 Jahren eine fast unkaputtbare Therme dann in der Zeit zwei, drei, vier mal eine teure WP kauft...es gibt also durchaus auch Gewinner in dem System...zumindest im monetären Sinn.

              Zum Glück ist Komfort rein subjektiv. Da wir hier alle nur immer über uns selbst reden kommen wir da auch auf keinen gemeinsamen nenner. Ich kann nur über unser Haus mit zentraler KWL sagen das die 22°C im Wohnzimmer sich wesentlich anders anfühlen wie die 20,6°C im Schlafzimmer. Mit ~1300 Starts und ~1500h Verdichterlaufzeit im Jahr gehe ich von 20 Jahren Lebenszeit oder mehr aus. Wissen kann man das aber erst hinterher.

              Mit Verbrennerheizungen hat man halt das "Glück" das diese misshandlungen eher verzeihen mit einer typischen Hydraulik wo ein du weist schon was verbaut ist.
              Und ich bin der Meinung das sich zumindest jeder EFH Besitzer mit seiner Heizung (egal was für ein System) auseinander setzten muss nach dem was ich mittlerweile erlebt, gehört und gelesen habe.
              Als Beispiel hab ich jemanden im näheren Umfeld der sich wunderte warum er im Sommer 1m³ Gas am Tag braucht. Ursache war eine eingestellte Heizgrenze von 26°C AT. Und da hab ich schon vor über einem Jahr ihm gesagt das er mal alle Einstellungen checken soll. Erst die günstigen Gaspreise haben ihn zum handeln gebracht.

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                #37
                Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
                Genau so habe ich das auch gemacht - ohne jegliche Einbußen bei der Behaglichkeit und beim Komfort. Wir reden hier aber über wenige Prozent Optimierung in einem System, was "Störgrößen" wie der simple Wunsch nach variabler Solltemperatur pro Raum problemlos zulässt - und das ohne maßgeblichen Einfluss auf die Effizienz.

                Bei einer nackten WP ohne Puffer ist das systemische Problem, dass bereits geringste Abweichungen vom Sollbetrieb (= möglichst geringe Spreizung bei maximalem Durchfluss) gleich gravierendste Effizienzverluste nach sich zieht, das sind dann recht schnell vierstellige kWh. Und wie man im HTD regelmäßig liest, sind nicht wenige "unwissende" Besitzer gut überrascht über horrende Stromrechnungen, weil irgendein Parameter nicht passt. Bei den aktuellen und in den nächsten Jahren zu erwartenden Strompreisen dürfte ein WP-Optimierungs-Startup sehr gute Erfolgsaussichten haben, denn diese Unzulänglichkeiten werden sichtbarer.
                Egal welches Heizsystem jedes Grad mehr VL als minimal nötig für die Soll Temp. resultiert in einem mehrverbrauch der unnötig ist.

                Irgend ein Parameter????
                Ich kann für mich z.B. Sagen das das teil quasi fast auf Werkseinstellungen hingestellt wurde und das sieht man auch reihenweise bei den Fällen im HTD Forum. Ein parameter ist da die Ausnahme.

                Zitat von Robert86424 Beitrag anzeigen
                Da es wohl eher selten 2 identisische Häuser mit identisch lebenden Menschen gibt, gibt es kein allgemein richtiges Konzept.
                Daher sind Aussagen wie "ERR braucht es nicht" / "ERR ist Pflicht" / "Ein WP Puffer ist zwingend erforderlich" / "Ein WP Puffer ist in jeden Fall scheiße" völlig verkehrt.
                Es kommt auf den jeweiligen Einzelfall an.
                Da geb ich dir recht das alles eine Einzelkfallentscheidung ist. Für Neubauten mit jeder menge Estrich und Monoenergetischen Heizsystem bin ich überzeugt das "ERR braucht es nicht" und "Ein WP Puffer ist in jeden Fall scheiße" als Aussage stimmen.

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                  #38
                  Zitat von Gugu Beitrag anzeigen
                  Mit Verbrennerheizungen hat man halt das "Glück" das diese misshandlungen eher verzeihen
                  Nö, hier wird das Feld immer wieder von hinten aufgerollt. Eine variable Solltemperatur bzw. eine ERR ist seit jeher eine Grundanforderung an eine Heizung und -wenn die WP-Lobby mittlerweile hier nicht erfolgreich Einfluss genommen hat- immer noch Pflicht im Neubau. Soweit ich weiß, kann man sich da aber davon befreien lassen. Und hat dann halt weniger Komfort und Möglichkeiten als ein Mieter, der kein Eigenheimbesitzer ist.

                  Zitat von Gugu Beitrag anzeigen
                  Und ich bin der Meinung das sich zumindest jeder EFH Besitzer mit seiner Heizung (egal was für ein System) auseinander setzten muss nach dem was ich mittlerweile erlebt, gehört und gelesen habe.
                  Und nochmal nein - siehe oben, es gibt auch eine Welt in der nicht jeder technisch versiert ist und hier oder im HTD angemeldet ist. Von einem Bäcker oder Müllwerker mit Haus erwarte ich nicht, dass er Datenblätter mit Fachchinesisch studiert oder sich überlegen muss, ob er besser NO oder NC Stellantriebe in diesem komischen weißen Kasten verbauen lassen muss. Er muss am Ende eine von den Kosten und der Lebensdauer her akzeptable Heizung vorfinden, auch wenn die fröstelnde Oma den Regler ein oder zwei Grad höher stellt. Und er möchte vielleicht nicht ständig ein komplettes Haus durchheizen, sondern ganz bewusst an der ein oder anderen Stelle Energie sparen.

                  Wenn ein Heizsystem die Grundanforderung eines Bewohners an Komfort und an eine Einsparmöglichkeit durch die Nichtbeheizung von Räumen nicht erfüllt...oder gar die vom Gesetzgeber geforderte Pflicht einer ERR mit einem zu erwartenden frühzeitigen Schaden an der Heizung bei bestimmungsgemäßer Benutzung verbunden ist - oder dabei massive Betriebskosten entstehen, dann ist das halt einfach nur technischer Schrott oder man hat in bestimmten Industriezweigen verlernt, was ein Lastenheft ist.
                  Zuletzt geändert von dreamy1; 24.01.2023, 23:45.
                  Viele Grüße,
                  Stefan

                  DIY-Bastelprojekte: || >> Smelly One << || >> BURLI << ||

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                    #39
                    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
                    Aber ich würde es exakt genauso machen wenn mich jemand zu einer WP zwingt, auch wenn es etwas Effizienz kostet.
                    Wenn es um das Thema Effizienz geht, dann wäre ein Brauchwasserspeicher dem Pufferspeicher vorzuziehen. Den Brauchwasserspeicher nur auf die nötigste Temperatur laden. (Das andere Problem, das man sich dann mit der Effizienz hierbei einfädelt, wäre das Legionellenthema und die Trinkwasserverordnung (400L-Speicher, 3l-Regel und PiPaPo...)

                    Unsere FBH soll zudem nicht über den Pufferspeicher laufen, entgegen der Vorstellung des Bosch-Mitarbeiters (WP = Bosch)

                    Zitat von Gugu Beitrag anzeigen
                    Für Neubauten mit jeder menge Estrich und Monoenergetischen Heizsystem bin ich überzeugt das "ERR braucht es nicht" und "Ein WP Puffer ist in jeden Fall scheiße" als Aussage stimmen
                    Für EFH ja. Für MFH ?


                    Meine Frage zielte eigentlich auf den HKV und Größe hin. Jetzt sind wir etwas abgedriftet. Wenn ich eure Beiträge lese, würde es evtl. aufgrund der BAFA-Förderung Sinn machen, die ERR bzw. die Stellantriebe vorsorglich zu kaufen, auch wenn man die vmtl. nicht brauchen wird. (Könnte dann aber jederzeit gegensteuern).

                    Was die Effizient im Allgemein betrifft, sollte ich mehr Energie in das Gesamtkonzept als in das ERR-Thema stecken. Bsp:
                    • PV-Anlage (20,7 kWp. Eventuell sogar um die ~25 kWp)
                    • Dynamisches Lastmanagement für zwei 11kW Wallboxen (inkl. Überwachung Netzanschluss)
                    • Instelligente Steuerung der WP (ggf. PV-Ready) und stufenlosem Heizstab (um Puffer ggf. über Wärmepumpen-Maximum zu überladen)
                    • ....
                    ​​

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                      #40
                      Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
                      Wenn es um das Thema Effizienz geht, dann wäre ein Brauchwasserspeicher dem Pufferspeicher vorzuziehen.
                      Die bessere Effizienz bringt halt nix, wenn Dir alle paar Jahr der Verdichter hopps geht...

                      Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
                      die ERR bzw. die Stellantriebe vorsorglich zu kaufen, auch wenn man die vmtl. nicht brauchen wird
                      Siehe oben...da es Mietwohnungen sind (wenn ich das richtig verstanden habe), ist da eine funktionierende ERR nicht nach wie vor Pflicht? Da stellt sich die Frage ja nicht - die Entscheidung, ob 21 oder 22 Grad im Wohnzimmer gewünscht sind, obliegt allein dem Mieter.



                      Viele Grüße,
                      Stefan

                      DIY-Bastelprojekte: || >> Smelly One << || >> BURLI << ||

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                        #41
                        Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
                        Nö, hier wird das Feld immer wieder von hinten aufgerollt. Eine variable Solltemperatur bzw. eine ERR ist seit jeher eine Grundanforderung an eine Heizung und -wenn die WP-Lobby mittlerweile hier nicht erfolgreich Einfluss genommen hat- immer noch Pflicht im Neubau.
                        Variable Solltemperatur: jo klar nennt sich AT geführte Heizkurve ist seit ewigkeiten Standart in egal welcher Heizung
                        ERR: Regeln nichts sie Begrenzen eine zu hohe Heizkrve. Die ERR Pflicht ist eher ein Relikt aus der Verbrenner zeit um Scheiße eingestellte Systeme zu kaschieren und resultiert aus der Verbrennerlobby.
                        ERR sind keine Pflicht im Privatbau auch nicht für die KFW, da man sich hier befreien lassen kann.

                        Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
                        und nochmal nein - siehe oben, es gibt auch eine Welt in der nicht jeder technisch versiert ist und hier oder im HTD angemeldet ist. Von einem Bäcker oder Müllwerker erwarte ich nicht, dass er Datenblätter mit Fachchinesisch studiert oder sich überlegen muss, ob er besser NO oder NC Stellantriebe in diesem komischen weißen Kasten verbauen lassen muss. Er muss am Ende eine von den Kosten und der Lebensdauer her akzeptable Heizung vorfinden, auch wenn die fröstelnde Oma den Regler ein oder zwei Grad höher stellt. Und er möchte vielleicht nicht ständig ein komplettes Haus durchheizen, sondern ganz bewusst an der ein oder anderen Stelle Energie sparen.
                        Da bin ich eigentlich sogar zum teil bei dir.
                        Das Problem ist ein Systemisches das halt viele SHKler die Systeme Planen, Bauen und Einstellen nach dem Motto Hauptsache es ist warm und ich hab keine reklamation. Daraus folgt man muss sich damit beschäftigen ob man will oder nicht. Allerspätestens für den thermischen Abgleich, da dein SHKler sicher nicht für mehrere Wochen bei dir einzieht. Wild ins blaue geraten gehe ich mal davon aus das du dem Autoverkäufer nicht blind links vertraust.
                        Und wenn es sich wirklich lohnt nur einen Raum zu heizen hat das Haus andere Baustellen und braucht an der stelle auch noch keine WP.

                        Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
                        Wenn ein Heizsystem die Grundanforderung eines Bewohners an Komfort und an eine Einsparmöglichkeit durch die Nichtbeheizung von Räumen nicht erfüllt...oder gar die vom Gesetzgeber geforderte Pflicht einer ERR mit einem zu erwartenden frühzeitigen Schaden an der Heizung bei bestimmungsgemäßer Benutzung verbunden ist - oder dabei massive Betriebskosten entstehen, dann ist das halt einfach nur technischer Schrott.
                        Du wiederholst dich ohne neue Argumente zu bringen. Antworten siehe oben.

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                          #42
                          Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
                          Für EFH ja. Für MFH ?
                          Ich meinte natürlich EFH sorry.

                          Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
                          PV-Anlage (20,7 kWp. Eventuell sogar um die ~25 kWp)
                          Nice je mehr desto besser.

                          Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
                          Dynamisches Lastmanagement für zwei 11kW Wallboxen (inkl. Überwachung Netzanschluss)
                          klingt sinnvoll für PV-überschussladen im Sommer und der Übergangszeit.

                          Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
                          Instelligente Steuerung der WP (ggf. PV-Ready) und stufenlosem Heizstab (um Puffer ggf. über Wärmepumpen-Maximum zu überladen)
                          Manche WP kann man den überschuss direkt mitteilen sonst extern die Heizkurve um 1-2 Grad höher setzen (Taganhebung) wenn die Heizung direkt in den Estrich fährt ohne Puffer. Speichert wesentlich mehr in der größeren masse ohne stark die VL-Temp zu erhöhen.
                          Heizstab sehe ich kritisch das läuft für mich unter sinnlose Stromverschwendung. Eine WP ist immer effizenter wie ein Heizstab.
                          Meine gesammelten Informationen bis jetzt:
                          Somem ist zu viel Strom da.
                          Übergangszeit passt es meistens auch ohne Heizstab.
                          Im Winter wird tendenziell alles verbraucht.
                          Einspeisung und Netzbezug ist kein Verbrechen. Dein Direktverbrauch sollte ohne Heizstab und Akku in dem System eh schon sehr hoch sein. Hier als Simulationstipp PVsol als 30 Tage test Version in einer Virtuellen Maschiene. 😉

                          Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
                          Meine Frage zielte eigentlich auf den HKV und Größe hin. Jetzt sind wir etwas abgedriftet. Wenn ich eure Beiträge lese, würde es evtl. aufgrund der BAFA-Förderung Sinn machen, die ERR bzw. die Stellantriebe vorsorglich zu kaufen, auch wenn man die vmtl. nicht brauchen wird. (Könnte dann aber jederzeit gegensteuern).
                          Versuch dich davon Befreien zu lassen.
                          Alternativ vorrüsten und verbaue nur so viele ERR wie minimal gefordert. Ich meine da mal was von 30% der Räume oder Heizkreise gelesen zu haben. Das wäre denke auch ein guter kompromiss um den Mindestdurchfluss immer sicherzustellen.
                          Ich hatte dir das ja für Bäder (Kühlen verhindern) und Schlafzimmer (Heizen verhindern) vorgeschlagen wo ich das durchaus als sinnvoll erachte. Alle anderen Räume brauchen das nicht weil das System so dermaßen träge ist das es zu einen Komfortverlust und Effizienzverlust kommt.

                          Alternativ dann das volle Programm mit Pufferspeicher zb als hydraulische Weiche, überall ERR und deutlich höherer Heizkurve (soll ja schnell warm werden), da ja eh alles der Mieter zahlt.

                          Was tatsächlich aus Mietrechtssicht gefordert ist weiß ich leider nicht. Wäre aber ein interessantes Thema siehe unten.

                          Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
                          Die bessere Effizienz bringt halt nix, wenn Dir alle paar Jahr der Verdichter hopps geht...
                          Du willst es nicht versehen was wir versuchen zu erklären?
                          Speicher oder Puffer für Warmwasser ist absolut in ordnung angepasst an den Einsatzzweck.
                          Ein Heizungspuffer in Modernen EFH sehe ich nur als Abtauenergiereserve und Taktverlängerung in Reihe im Rücklauf.
                          Schichtenspeicher klingen wirklich interessant "allein mir fehlt der Glaube"​.

                          Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
                          Siehe oben...da es Mietwohnungen sind (wenn ich das richtig verstanden habe), ist da eine funktionierende ERR nicht nach wie vor Pflicht? Da stellt sich die Frage ja nicht - die Entscheidung, ob 21 oder 22 Grad im Wohnzimmer gewünscht sind, obliegt allein dem Mieter.
                          Die Frage wäre was für z.B. einen Mietrechtsanwalt. Was geht wenn die Rahmenbedingungen von vorn herein klar geregelt sind.
                          Zuletzt geändert von Gugu; 25.01.2023, 01:10.

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                            #43
                            Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen

                            Meine Frage zielte eigentlich auf den HKV und Größe hin. Jetzt sind wir etwas abgedriftet. Wenn ich eure Beiträge lese, würde es evtl. aufgrund der BAFA-Förderung Sinn machen, die ERR bzw. die Stellantriebe vorsorglich zu kaufen, auch wenn man die vmtl. nicht brauchen wird. (Könnte dann aber jederzeit gegensteuern).

                            ​​
                            Eine konkrete Größe/Empfehlung kann ich dir an dieser Stelle nicht nennen, da mir dazu die praktische Erfahrung fehlt.

                            Da ich allerdings gerade an derselben Frage stehe und die Fachkraft mich da etwas im Regen stehen lässt, schließe ich mich interessenshalber an!

                            Der Chef und Planer der Anlage bei uns hält allerdings von meinem Wunsch so gar nix bzw. versteht nicht ganz, was ich will.

                            Ich habe daher für mich so entschieden, 2 Leerrohre an die Stellen der HKV zu legen (1x 230V und 1x Bus, zur UV) und sollte - wie ich vermute - die Heizungsanlage ohne ERR nicht so laufen wie gewünscht, rüste ich die Stellantriebe, Aktor etc. nach.

                            Ich hab ihm zwar gesagt, er möge die HKV so dimensionieren, dass ich eine kleine Hutschiene montieren kann, weiß aber nun nicht, ob auch das auf taube Ohren stößt.
                            Allenfalls kann ich die Steuerleitungen durch die beiden Leerrohre zur UV bringen und von dort steuern.

                            Würde allerdings Variante 1 bevorzugen (2 Leitungen vs. einige und Platzersparnis in der UV)


                            PS: sorry, antworte vom Handy und da will die Zitatfunktion nicht wie ich
                            Rechtschreib- und Grammatikfehler sind kostenlos und inkl. MwSt. jedoch ohne Rückgaberecht, Garantie oder Gewährleistung! 😉

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                              #44
                              Es gibt HKV mit bereit eingebauten Hutschienen zur Montage der Aktoren. Haben wir verbaut.


                              Zum Thema ERR: ebenfalls verbaut, allerdings eher aus dem Grund, da manche Räume viel Fensterfläche auf Südwest haben, andere nicht. Hier soll dann einem übermäßigen Aufheizen entgegen gewirkt werden. In Verbindung mit Raffstore.

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                                #45
                                Ich würde die Aktorik in den Sicherungskasten der Wohnung ober besser in den Hauptsicherungskasten setzen. Im Hauptsicherungskasten kann man effizienter die Aktorkanäle nutzen. Wenn alle KNX sachen für jede Wohnung sauber in eigenen Linien getrennt werden sollen bleibt nur der Sicherungskasten der Wohnung. Im HKV würde ich persönlich den Aktor nicht verbauen.

                                Zitat von crazyyou Beitrag anzeigen
                                Zum Thema ERR: ebenfalls verbaut, allerdings eher aus dem Grund, da manche Räume viel Fensterfläche auf Südwest haben, andere nicht. Hier soll dann einem übermäßigen Aufheizen entgegen gewirkt werden. In Verbindung mit Raffstore.
                                Meine Erfahrung aus der Zeit mit aktiven ERR ist das diese das übermäßige Aufheizen (Sommer wie Winter) absolut nicht verhindert haben. Hier hat nur die automatische Beschattung mit Raffstores bzw. Rollläden etwas gebracht. Die hatte ich zu der Zeit noch nicht parametriert, weil braucht man ja im Winter nicht.

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