skeal
Du schriebst oben, dass der Wintergarten eine wassergeführte Fußbodenheizung bekommt und im Wohnzimmer/Küche/Essbereich eine elektrische.
Ich wollte daher nur mal drauf hinweisen, dass es auch Möglichkeiten gibt, den Estrich einfräsen zu lassen und dann eine wassergeführte Fußbodenheizung zu nutzen. Könnte Aufbauhöhe sparen und man hätte das gleiche System, wie im Wintergarten.
Elektro würde ich persönlich nur nehmen, wenn es gar nicht anders geht.
Ich habe vor 2 Jahren den Estrich rausgerissen. War nur 5cm, da wollte ich nicht fast die Hälfte fräsen, aber vielleicht bei Dir eine Option? Du solltest wenigstens die Option kennen, um entscheiden zu können.
Viele Grüße
Nils
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Wie schon in einem Beitrag geschrieben, habe ich direkt vor (Richtung Garten) des Wintergartens Klemmdosen, aus denen ich dann alles herausführen kann nach Bedarf. Innen wird vermutlich ein Glastaster II wie sonst auch im Haus dazu kommen zur Steuerung.
Von aussen kann ich das über das Gartenhaus abhandeln, das keine 4 Meter entfernt steht. Dort liegt eine KNX Aussenlinie, die ich dann per Taster nutzen kann, falls die Kinder mal Schmarrn gemacht haben oder die Automatik zuschlägt, wenn ich draußen bin. (Mal sehen ob die Magnetsensoren unterscheiden zwischen zugeschoben und wirklich geschlossen -> Sperren).
Das meintest du mit der Steuerung oder? Also dass ich einen manuellen Eingriff vornehmen kann?
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Dann würde ich mal behaupten, dass das Glas tatsächlich einen guten Sonnenschutz bietet. Auf jeden Fall wesentlich mehr, als moderne Dreifachverglasungen. Licht soll ja auch noch durchkommen. Vielleicht reicht dann eine innere Beschattung vollständig aus. Eher die Seitenwände und der Balkon sind dann vielleicht noch wärmetechnisch problematisch.
Da es ein ganz normaler Wohnraum wird, ist die Innenraumgestalung ja auch wie ein normaler Wohnraum zu halten, d.h. keine IR Heizung etc. Wirklich Platz für Steckdosen, Taster, etc. hast du nur den Seitenwänden. Das ist natürlich ungeschickt für die Schiebetür, denn die Frage die sich da stellt wäre: Wo steuerst du die Beschattung der Schiebetür. Natürlich läuft das alles automatisch, je nach Sonnenstand, aber du willst ja sicherlich auch einmal raus gehen, wenn die Beschattung unten ist. Vielleicht willst du auch von draußen rein, wenn die Beschattung unten ist oder die Beschattung runter fahren lassen, wobei du dich längere Zeit draußen aufhälst? Auch ist eine Außensteckdose in der Nähe der Schiebetür manchmal ganz praktisch.
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Also ich habe Rücksprache mit dem Techniker gehalten und es handelt sich um HM44/0,7 Verglasung.
@FrankMaier: Danke. Werde ich nachschauen. Vllt auch eine Option zum nachrüsten bei Bedarf.
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Kommt auf dein Anbieter an. Wir haben als Terrassenbeschattung bspw. folgendes Material:Zitat von skeal Beitrag anzeigenSind diese externen Beschattungen nicht einfach auch nur Stoff wie bei einer klassischen Markise?
https://www.sergeferrari.com/de-de/p...ltis-proof-w96
Das ist praktisch Tag und Nacht offen und somit Wind und Wetter ausgesetzt.
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Sind diese externen Beschattungen nicht einfach auch nur Stoff wie bei einer klassischen Markise? Dann hatte ich das falsch verstanden. Weil so ein Stoff ja nur Nachteile hätte, wenn er extern wäre (Feuchtigkeit, Schmutz etc)
Es sind ca 18qm, die überbaut werden. Davon ein Teil schon durch den existierenden Balkon. 1,90x6,00m sind die glasüberdachte Fläche (11,4qm).
Achja: Vielen Dank natürlich an alle, die sich hier beteiligen. Ich freu mich über jeden Tip und Hinweis, auch wenn ich vielleicht nicht immer direkt drauf eingehe.
Hier übrigens noch die Zeichnung
image.pngZuletzt geändert von skeal; 12.09.2023, 09:23.
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Zum Glas: Und welche Variante vom Heat Mirror:
grafik.png
Das für dich interessante ist der g-Wert. Und der geht von heute üblichen 50% (bei 3 fach Isolierglas) bis runter zu beachtlichen 23%.
Eine Brandschutzwand wäre dann vermutlich eine Mauer aus Kalksandstein. Dann werden diese Wände deine größten Kältebrücken sein, mit U-Werten >1.
Wenn die außenliegende Beschattung windstabil ist, und links und rechts geführt wird, dann könnte diese auch bei Regen und schwachem Sturm offen bleiben und sich somit weitestgehend selbst reinigen. Wie reinigst du die Gläser? Genauso kannst du dann die Beschattung reinigen. Vielleicht am Einfachsten mit einem Hochdruckreiniger mit einer Teleskoplanze.
Edit: Wie groß wird denn der Wintergarten, also die überbaute Fläche.
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Der Boden wird komplett neu aufgebaut inklusive Dämmung, ja. Momentan ist das nur eine Kiesunterkonstruktion und die Platten drauf.
Eben auch mit Estrich und co.
Dort dachte ich auch an eine Wasserfußbodenheizung (Sorry für den Laienausdruck) aber da wir im Wohnzimmer/Küchen/Esszimmerbereich auch den Boden (Laminat+Dämmung) raus nehmen, dachte ich mir dann, die Gelegenheit zu nutzen, und auch dort eine elektrische nachzurüsten. Wie gesagt nur nach Bedarf zu schalten und keine Hauptheizung. Ebenso in mehrere Zonen aufgeteilt.
Die Wände zu den Nachbarn sind 30cm Brandschutzwände nach Bauvorschrift.
Das Thema mit der aussenliegenden Beschattung hatten wir auch schon. Da ist eher unser Problem mit Reinigung etc. Da ist innenliegend natürlich viel praktischer. Wie ist da eure Erfahrung?
Ug Wert der Dachfenster ist 0,7 laut Angebot. Es handelt sich um diese: Heat Mirror von MGT Mayer Glastechnik.
Angehängt ein Bericht aus der Metallbau
B- 2022-12-28 12_45_23-metallbau – Fachzeitschrift & digitales Magazin – Mozilla Firefox.jpg A- 2022-12-28 12_44_45-metallbau – Fachzeitschrift & digitales Magazin – Mozilla Firefox.jpg
Noch wegen dem Thema mit Handy ... Wir haben eh keinen Handyempfang in unserer Siedlung :-) Weniger kann es also auch nicht mehr werden. Seit Jahren nutze ich daher WLAN-Telefonie.
Auch ist die Fußbodenheizung wirklich nur für ein wenig Komfort für den warmen Boden gedacht. Wer weiß, wie oft die dann wirklich läuft. Hatten sie bisher ja auch nicht.
Thema Klima reift allerdings immer mehr und ich bekomme jetzt auch einen Kontakt (Klimatechniker), der mit meinem Wintergartenbauer zusammenarbeitet.
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Dem kann ich mich nur anschließen.Zitat von FrankMaier Beitrag anzeigenEine Ausenliegende ist dem immer vorzuziehen
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Wie die meisten Menschen aus ganz viel Wasser.Zitat von FrankMaier Beitrag anzeigenDie Wände zum Nachbarn sind beidseitig gedämmt? Aus was bestehen die?
Sorry, konnte nicht anders
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Zum Glas: Im Vergleich zu normalen Gläsern lässt so ein Glas deutlich weniger Wärmestrahlung durch. Warm wird es aber dennoch. Lass dir doch einfach den g-Wert vom Glas nennen, dann weißt du ob du wirklich etwas besonderes bekommst, oder nur ein heute schon häufig bei 3-fach Verglasung gebräuchliches Wärmedämmschutzglas.
Was ich mich frage, da es ja ein echter Wohnraum werden wird:
Der Boden wird komplett neu aufgebaut? Neue gedämmte Betonplatte? Da drauf dann ein Estrich?
Die Wände zum Nachbarn sind beidseitig gedämmt? Aus was bestehen die?
Eine innenliegende Beschattung ist besser als nichts, aber suboptimal dennoch, schließlich ist die Wärme dann schon drin. Eine Ausenliegende ist dem immer vorzuziehen, zumindest mal anfragen, wie teuer es wäre würde ich an deiner Stelle. Im Winter könnt ihr dann die innere Beschattung nehmen, im Sommer die äußere.
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Ja wer es glaubt. Wenn Du da nicht gerade mit 4 Fach Verglasung und Metallbedampfte Gläser daher kommst ist das ganz gewaltiger Merketingzauber den der Herr da verbreitet. Aber selbst wenn es solche Hightech Gläser werden dann kannst aber auch alle Versuche Handy und Co zu empfangen im Wintergarten vergessen, kennt man ja bei der Bahn mit den bedampften Fenstern.Zitat von skeal Beitrag anzeigendass es ein besonderes Glas sein soll, das die Wärme nicht bzw fast nicht in den Innenraum lässt.
So einen Gedanken zur Klimaanlage solltest vertiefen, auch wenn der Strom aus der PV und dem Speicher kommt, endlos sind die Kapazitäten da auch nicht (gerade auch im Reihenhaus), gerade im Winter ist es von Vorteil nur einen Bruchteil derer Energie für die Erwärmung zu verwenden als 1:1 oder mehr bei FBH aus Glühdraht im Beton. Und selbst wenn die PV Energie für ganzjährig Autarkie und Überschuss produziert, muss man die ja nicht verschwenden.
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Das war mein Gedanke auch bezüglich der Heizmöglichkeit. Auch, um die Plattensammlung bei Bedarf doch noch sicher zu erhalten :-)
Wir hatten bisher nur einen kleineren Heizkörper im gesamten offenen Erdgeschoss und der hat locker gereicht. Die anderen beiden hatten wir bereits länger entfernen lassen. Durch die neuen Fenster und Türen war es sehr angenehm mit kaum laufender Heizung. Ein Reihenhaus mit Nachbarn, die heizen, tun ihr übriges.
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Hallo zusammen,
ob jetzt oder in Zukunft würde ich überlege oder zumindest vorbereiten eine Klimaanlage für den Wintergarten zu installieren. Vorteil ist, das nicht nur damit geheizt, sondern im Fall eines falls gekühlt werden kann. Zum Heizen ist diese Form effektiv und über KNX steuerbar.
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Das Beste Fenster ist in Sachen Wärmedämmung pi mal Daumen immer noch 5 mal schlechter als eine EnEv-Standard-Wand. Dazu hat ein Wintergarten ein ganz ungünstiges Volumen/Außenhülle-Verhältnis.
PV und Speicher helfen dir beim Heizen im Winter überhaupt nicht! Wenn die Sonne scheint wird’s durchs Glas eh warm. Wenn die Sonne nicht scheint dann heizt du halt 1:1 mit Strom.
Edit: Da die elektr. Heizung „nur“ unterstützen soll. Wie sieht’s denn mit der Dimensionierung der Haupt-Heizung aus? Hat die genug Reserve um den energietechnisch ungünstigen Wintergarten mitzuheizen? Habt ihr eine Heizlastberechnung für den Wintergarten?Zuletzt geändert von jcd; 11.09.2023, 11:52.
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