Zitat von ghostwriter
Was ich zuerst einmal ganz vermisse ist die Klemme für die Zuleitung. Sollte doch bei der Größe ein 5x16sein.
Dann würde ich in die Reihe nach den Klemmen einen Hauptschalter setzen mit dem ich die Verteilung komplett abschalten kann.
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Das ist im linken Teil des Schrankes "versteckt", allerdings nur 5x10 weil im Haus nur 5x10 in die einzelnen Etagen geht (das wird evtl. in 1-2 Jahren im Zuge der Treppenhaussanierung erneuert). Im linken Teil ist noch die provisorische Installation für den Bau geschaltet und bevor dazu tausend Fragen kommen habe ich die gar nicht gezeigt. Das wird noch komplett zurückgebaut. Die linke Seite vom Schrank sieht nachher wie die rechte Seite aus, nur das da noch ganz links ein Hauptschalter ist.
Zitat von ghostwriter
Dann den Übersapnnungschutz nicht vergessen (dachte das wäre schon Standart für Elektromeister).
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Der ist in einem extra Sicherungskasten etwa 2m über der Verteilung. DehnGuard 275 wenn ich mich richtig erinnere in der Verteilung und im Keller direkt neben der Hauszuleitung ein Dehnblock. Der Hintergrund ist die Bausituation bei mir. Dort kommt nämlich die Zuleitung der Etage an. Und ich hatte die Idee eine Steckdose neben der Verteilung + Licht auch nutzen zu können wenn der Hauptschalter in der Verteilung ausgeschaltet wird. Daher sitzt in der Zwischendecke ein kleiner Verteiler mit
Blitzschutz und einem FI+Automaten für Steckdose und Licht für den Fall das man den Hauptschalter im Schrank ausschalten muss. Dann hat man immer noch Strom und Licht. Die Steckdose ist übrigens auch extra gekennzeichnet damit man sofort sieht, dass die unter "Strom" steht.
Zitat von ghostwriter
So und nun würde ich in die unterste Reihe die FI´s montieren darüber die Automaten so dass ich ein optisches Bild über die Gruppenbildung ergibt (Welche Siecherung gehört zu welchem FI).
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Ja, also in dem Teil sind sich ja alle einig. Aber dann unterscheiden sich die Ansichten:
Zitat von ghostwriter
Darüber dann Die EIB-Komponenten, somit ergibt sich dann der Verkabelungsweg: Zuleitung-Hauptschalter-FI-Sicherung- EIB- Klemme-Verbraucher. Dies ist meiner Ansicht nach ein strukturierter Aufbau.
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Das war auch mein erster Gedanke, aber ich habe z.B. nur einen
Aktor mit C-Last Erkennung. Also wird früher oder später etwas von Gruppe A, C und D auf dem
Aktor landen und futsch ist die saubere Zuordnung. Daher war meine Idee es gar nicht erst zu versuchen, sondern nur "grob" die Aktorkanäle zuzuordnen und dann lieber unterhalb der FI und Automatenreihe die
EIB Komponenten anzuordnen. Da dort auch nicht soviele
Kabel notwendig sind sollte es noch halbwegs übersichtlich werden. Aber ich lasse mich ja belehren von den Praktikern und Experten, deshalb frage ich ja hier.
Zitat von ghostwriter
Solltest Du doch noch einen Binäreingang in die Verteilung einbauen, so kannst Du auch den aktuellen Zustand des Ü-Schutzes abfragen wenn Du diesen mit Fernmeldekontakt bestückt hast. Ich finde das gehört zu einer guten E-Installation einfach dazu. Viel Sicherheit für wenig Geld.
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Es sind leider "nur" die Dehnguards ohne FM Anschluss.
Zitat von ghostwriter
Ein allgemeine Anmerkung sei mir noch erlaubt. Du sagtest dass die Arbeiten von einem Elektromeister ausgeführt werden und dass dieser keine Ahnung von EIB hätte. Dies ist ja nicht weiter tragisch, aber ich hoffe dass Du in Guten Händen bezüglich des Restes der Installtion bist.
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Ich hoffe es auch, ich kenne den guten schon seit der Schulzeit. Das Problem ist hier auf dem Dorfe findet sich niemand so leicht der an
EIB ran will. Und mir ihm kann ich wenigstens Klartext reden. Fast alle anderen haben abgewinkt oder darauf bestanden das nur Komponenten von Firma X verbaut werden. Mit anderen Worten, da kommt der man vom Schalterhersteller. Aber das ist für mich nicht tragisch, da ich die
ETS und Co eh selber gekauft habe, das sehe ich zum Teil als Hobby. Wichtig ist nur, dass die Grundlage (=230V) selber stimmt.
Zitat von ghostwriter
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Überspannungsschutz und Hauptschalter sind da, nur die Isolierung fehlte. Ob er daran nur nicht gedacht hat kann ich nicht sagen. Der Kasten kam halt etwas hektisch hier an die Wand, weil es Lieferverzögerungen gab. Und der Rest der Baustelle hat gewartet. Ich frag ihn einfach mal im Januar.
Zitat von ghostwriter
Siehe meine Anmerkung und die der Vorredner. Kann sein dass ich mich irre , aber aus deinem Text lese ich irgendwie heraus, dass sich dein Elektriker nicht richtig um Deine Planung kümmert. Es kann doch nicht angehen dass ein Fachbetrieb die Planung des Herzstückes der E-Installation sprich die Verteilungen einem Laien überlässt.
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Naja, Planung ist zuviel gesagt denke ich. Ich sage halt wie ich es haben möchte in Bezug auf
EIB Optimierung. Ich weiß, dass ich hier schwer zu erklären, aber ich saniere jetzt 3 Jahre und es ist fast nicht möglich was hier alles schiefgelaufen ist. Da halte ich lieber die Fäden in der Hand und weiß dann wen ich in den Hintern treten muss. Was ihr nicht vergessen dürft ist, dass sich in den meisten Foren nur die echten Experten und Bekenner tummeln. Die sind mit Herzblut dabei und für die meisten davon steht $$$ nicht an erster Stelle. Allerdings ist die Realität leider anders, das konnte ich in jedem Gewerk sehen. Bei Bedarf kann ich dazu gerne etwas erzählen. Daher auch hier nochmal ein extra superdickes Danke an alle Experten die hier so bereitwillig ihre Erfahrung mitteilen.
Zitat von ghostwriter
PS: Viel Glück bei der weiteren Planung. Rede mehr mit Deinem Elektriker, schlag Ihm eine Weiterbildung für EIB vor.
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Das habe ich doch lange, das Problem sind die Kosten für die meisten. Wenn Du den Leuten sagst was erstmal ein Netzteil, Schnittstelle und
Aktor kostet winken alle ab. Mein Schwager genauso, der hat auch saniert und meinte das ist viel zu teuer. Und bei meinem Bruder das gleiche, erst jetzt nachdem er fertig ist und zwei Jahre in der Wohung ist merkt er wie es manchmal doch ganz nett wäre. Und er fängt an
EIB nachzurüsten wo es geht ... Ich denke halt das Bewußtsein was alles geht ist noch nicht in den Köpfen der Leute angekommen. Und vor allem eins wäre wichtig.
EIB muss immer und jederzeit funktionieren. Von einem Auto sind die Leute Kummer gewohnt, aber niemand erwartet das sein Lichtschalter auf einmal nicht mehr Licht schaltet sondern den Kühlschrank ein-/ausschaltet. Und genau diese Angst ist da. Ich habe z.B. eine Eigangstür mit
Motorschloss (auch dazu könnte ich seitenlang was schreiben), die erste Frage ist immer: "Und was machst Du wenn der Strom weg ist?". "Ich nehme einen Schlüssel wie Du." ist dann meine Antwort. Und dann als nächstes: "Aber wenn Dir jemand den Finger abschneidet um in die Wohnung zu kommen?". (Ich habe einen
ekey für die Tür). Und das geht dann ewig so weiter. Aber das ich 99,999% der Zeit dafür jede Menge Komfort habe will keiner sehen. Erst wenn dann plötzlich was dimmt und sich selber öffnet kommt die Einsicht.