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  #1  
Alt 22.12.2007, 13:09
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Beiträge: 306
Standard Schaltschrankaufteilung so ok?

Bevor es im Januar ernst wird wollte ich "meinen" Schaltschrank der kontruktiven Kritik stellen. Wie man in dem Bild sehen, kann gibt es immer Gruppen von Weidmüllerreihenklemmen PDL 4/L/PE/N, die zusammen gehören. Alle 11 Klemmen teilen sich N und jeweils 3 Klemmen eine Phase, die direkt vom FI darunter kommt. Bei den FI fehlt noch die Phasenschiene, die macht der Elektriker später. Die äußerste linke Klemme einer Gruppe ist für ein Kabel 5x reserviert. So eine Reihe von oben nach unten ist immer ein "Raum" in der Wohnung. Wenn ich also den FI "Esszimmer" ausschalte ist alles darüber aus. Die EIB Komponenten befinden sich in den unteren drei Reihen und sind nur grob den Zimmern zugeordnet. Wenn jetzt z.B. die Klemme 196 geschaltet werden soll trenne ich oben die Querverbindung in den Weidmüllerklemmen auf (gelben Querverbinder entfernen) und gehe vom Automaten zum Aktor und dann wieder hoch auf die Klemme. So sollte ich die größtmögliche Flexibilität haben. Ich habe mal einen FI mit Automat und Reihenklemme beispielhaft verdrahtet (ja, die Kabelführung ....). Ich denke damit sollte klar werden wie das ganze später aussehen soll.

Jetzt ist die große Frage, ob das so praktikabel ist? Ich habe mir die Schaltschränke aus dem Forum hier und alt angesehen und meine das die Aufteilung vom Platz her so ok ist. Aber vielleicht habe ich noch etwas entscheidendes übersehen.

Noch eine Frage zum L&G Aktor. Auf einem Aktor dürfen ja SELV und 230V nicht gemeinsam aufgeschaltet werden. Das ist soweit ok und logisch. Was ist aber mit den L&G 2x6 Aktoren? Gelten die 1x6 Aktor jeweils als 1 getrennter Aktor und auf dem linken darf SELV und auf die rechte Seite 230V?

PS: Bevor wieder der Zeigefinger kommt. Die Arbeiten am dem Schaltschrank erledigt ein Meisterbetrieb. Allerdings hat er von EIB 0,0 Ahnung und überläßt mir die Planung was den Aufbau angeht. Also er 230V und ich SELV (bzw. eigentlich nur die EIB Programmierung).
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg schaltschrank-v1.jpg (448,9 KB, 1493x aufgerufen)
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  #2  
Alt 22.12.2007, 14:01
Benutzerbild von DJGockel
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Ort: Mittelfeld 8a, 35066 Frankenberg
Beiträge: 1.995
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Sieht soweit ganz gut aus, nur wird es ganz schön eng im Verteiler, oder?

Was die Aufteilung angeht, habe ich es jedoch genau anders herum:

unterste Schiene Einspeisung/FI´s
darüber die LS-Automaten
dann 2 Reihen für Aktoren
und ganz oben Klemmen

Frage: Hast Du auch Bin. Eingänge geplant?
Willst Du diese direkt beschalten oder auch über Klemmen?
__________________
Gruß Manuel ---> meine Visu

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  #3  
Alt 22.12.2007, 14:08
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Zitat von DJGockel Beitrag anzeigen
Sieht soweit ganz gut aus, nur wird es ganz schön eng im Verteiler, oder?
Ich denke das Problem gibt es überall. Es ist halt ein Altbau und ich kann nicht komplett frei planen. Allerdings kommt so wirklich viel nicht mehr in den Verteiler. Eigentlich nur noch die Aktoren für 230V und halt die 230V Binäreingänge. Für SELV gibt es einen extra Verteiler in meiner Zwischendecke. Für die Rolläden habe ich Somfy ILT510 und für die Heizung zwei Theben Aktoren. Und dafür sollte der Platz noch reichen denke ich.

Zitat von DJGockel Beitrag anzeigen
Was die Aufteilung angeht, habe ich es jedoch genau anders herum:

unterste Schiene Einspeisung/FI´s
darüber die LS-Automaten
dann 2 Reihen für Aktoren
und ganz oben Klemmen
Ja, ich weiß Deinen Verteiler kenne ich. Allerdings stelle ich mir da vor, dass Du ja zu 90% direkt vom Automaten auf die Klemme gehst. Daher die Automaten oben und Aktoren unten. Spart Kabel in den drei Reihen zwischen Automat und Klemme. So ist zumindest mein Gedankengang.

Zitat von DJGockel Beitrag anzeigen
Frage: Hast Du auch Bin. Eingänge geplant?
Willst Du diese direkt beschalten oder auch über Klemmen?
Die Binäreingänge 230V sollen auch erst auf die Klemmen gehen. Allerdings habe ich dafür bisher erst eine Anwendung, der Rest ist im SELV Kasten in der Zwischendecke. Leider ist mein ABB 32fach Konzentrator noch nicht da, sonst könnte ich da noch einiges machen.

Auf jeden Fall schonmal Danke für die kontruktive Kritik.
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  #4  
Alt 22.12.2007, 14:12
EIB-Freak
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Sieht soweit ganz gut aus, auch Reserve ist (noch) vorhanden.

Bei den Reihenklemmen musst du bedenken, dass es für z.B. 5Adrige Leitungen "spezielle" Reihenklemmen gibt, welche dann keinen PE und N-Anschluss haben. Bei Weidmüller waren dies z.B. die PDL4 L/L oder PDL4S L/L. D.h. du würdest dann bei einem NYM-5 5x1,5mm² eine PDL4 L/N/PE und eine PDL4 L/L setzen, bei einem 7x1,5mm² kame noch eine PDL4 L/L dazu. Mn beginnt dann immer mit PE, L und N und die nachste reihenklemme (L/L) bekommt sozusagen L2 und L3 (bzw geschaltete Leiter).

Desweiteren fehlen noch die Isolierstücke unter den Hutschienen, auf welchen sich die Reihenklemmen befinden (sonst verliert der Schrank SK II und somit seine VDE-Zulassung).
Bei der Anzahl der "gemeinsamen" N-Leiter pro RCD hatte eine N-Sammelschiene mehr Sinn gemacht, dann hattest du pro Klemmenblock ein H07V 10mm² hlbl auf den RCD verdrahtet und fertig - so musst du bis zu 10 1,5mm² hlbl auf den RCD bringen - 2 bringst du max. mit einer Doppeladerendhülse unter.

Geändert von EIB-Freak (22.12.2007 um 14:20 Uhr) Grund: Ergänzungen
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  #5  
Alt 22.12.2007, 14:19
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Zitat von EIB-Freak Beitrag anzeigen
Bei den Reihenklemmen musst du bedenken, dass es für z.B. 5Adrige Leitungen "spezielle" Reihenklemmen gibt, welche dann keinen PE und N-Anschluss haben. Bei Weidmüller wären dies z.B. die PDL4 L/L oder PDL4S L/L. D.h. du würdest dann bei einem NYM-5 5x1,5mm² eine PDL4 L/N/PE und eine PDL4 L/L setzen, bei einem 7x1,5mm² käme noch eine PDL4 L/L dazu.
Ich weiß, die Klemme sitzt auch schon als "linke" Klemme drin, aber das erkennt man auf dem Foto wohl nicht mehr so gut. Das hatte ich noch aus dem alten Forum. Wenn man es komplett vergrößert erkennt man das auf der linken Klemme keine "Farbe" ist. In der großen Vergrößerung erkennt man auch die 3x3'er Querverbinder für die 3 Phasen in den Klemmen.

Auch an Dich ein dickes Danke für Deine Meinung und vor allem die Hinweise aus denen ich mir meine Informationen zusammengesammelt habe. Ohne das alte/neue Forum hätte ich wohl auch kein EIB.
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  #6  
Alt 22.12.2007, 14:37
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Ort: Einbeck
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Zitat von EIB-Freak Beitrag anzeigen
Man beginnt dann immer mit PE, L und N und die nächste Reihenklemme (L/L) bekommt sozusagen L2 und L3 (bzw geschaltete Leiter).
Ah, also sitzt die Klemme auf der falschen Seite. Das kann ja noch problemlos geändert werden. Ich hab die Klemmen erstmal ohne Nachfrage installiert.

Zitat von EIB-Freak Beitrag anzeigen
Desweiteren fehlen noch die Isolierstücke unter den Hutschienen, auf welchen sich die Reihenklemmen befinden (sonst verliert der Schrank SK II und somit seine VDE-Zulassung).
Ok, das hätte der Elektriker aber wissen müssen, auch wenn er normalerweise keine Klemmen benutzt . Ärgerlich aber wenn ich richtig sehe ist das von Hager die Teilenummer U84T, richtig?

Zitat von EIB-Freak Beitrag anzeigen
Bei der Anzahl der "gemeinsamen" N-Leiter pro RCD hätte eine N-Sammelschiene mehr Sinn gemacht, dann hättest du pro Klemmenblock ein H07V 10mm² hlbl auf den RCD verdrahtet und fertig - so musst du bis zu 10 1,5mm² hlbl auf den RCD bringen - 2 bringst du max. mit einer Doppeladerendhülse unter.
Ja da ist bei der Bestellung etwas schiefgelaufen. Aber deshalb gibt es ja die Querverbinder (die gelben Teilen über jeweils 10 Klemmen). Die sollten, wenn ich mich richtig erinnere, mit 2x4mm2 vom FI beschaltet werden, die ABB habe ja zwei Steckräume.
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  #7  
Alt 23.12.2007, 10:40
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Standard Schrankaufbau

Hallo babel,

soweit alles ganz gut, jedoch bei uns im Betrieb machen wir das ganze etwas anderst.

Also:
Was ich zuerst einmal ganz vermisse ist die Klemme für die Zuleitung. Sollte doch bei der Größe ein 5x16sein.
Dann würde ich in die Reihe nach den Klemmen einen Hauptschalter setzen mit dem ich die Verteilung komplett abschalten kann. Dann den Übersapnnungschutz nicht vergessen (dachte das wäre schon Standart für Elektromeister). So und nun würde ich in die unterste Reihe die FI´s montieren darüber die Automaten so dass ich ein optisches Bild über die Gruppenbildung ergibt (Welche Siecherung gehört zu welchem FI). Darüber dann Die EIB-Komponenten, somit ergibt sich dann der Verkabelungsweg: Zuleitung-Hauptschalter-FI-Sicherung-EIB-Klemme-Verbraucher. Dies ist meiner Ansicht nach ein strukturierter Aufbau.

Solltest Du doch noch einen Binäreingang in die Verteilung einbauen, so kannst Du auch den aktuellen Zustand des Ü-Schutzes abfragen wenn Du diesen mit Fernmeldekontakt bestückt hast. Ich finde das gehört zu einer guten E-Installation einfach dazu. Viel Sicherheit für wenig Geld.

Ein allgemeine Anmerkung sei mir noch erlaubt. Du sagtest dass die Arbeiten von einem Elektromeister ausgeführt werden und dass dieser keine Ahnung von EIB hätte. Dies ist ja nicht weiter tragisch, aber ich hoffe dass Du in Guten Händen bezüglich des Restes der Installtion bist. Ich meine das mit der Iso Klemme für die Schiene der Klemmenreihe, Hauptschalter und den Überspannungsschutz. Siehe meine Anmerkung und die der Vorredner. Kann sein dass ich mich irre , aber aus deinem Text lese ich irgendwie heraus, dass sich dein Elektriker nicht richtig um Deine Planung kümmert. Es kann doch nicht angehen dass ein Fachbetrieb die Planung des Herzstückes der E-Installation sprich die Verteilungen einem Laien überlässt.

Sehr fragwürdig.

Gruß
Matthias


PS: Viel Glück bei der weiteren Planung. Rede mehr mit Deinem Elektriker, schlag Ihm eine Weiterbildung für EIB vor.
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  #8  
Alt 23.12.2007, 10:51
EIB-Freak
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@Babel,

was mir noch eingefallen ist: Pro Klemmenblock bringst du nur ein 5x1,5mm² und dann nur noch 3x1,5mm² unter - ist das so gewünscht ??

@ghostwriter: Gute anmerkungen !!
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  #9  
Alt 23.12.2007, 13:42
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Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
Was ich zuerst einmal ganz vermisse ist die Klemme für die Zuleitung. Sollte doch bei der Größe ein 5x16sein.
Dann würde ich in die Reihe nach den Klemmen einen Hauptschalter setzen mit dem ich die Verteilung komplett abschalten kann.
Das ist im linken Teil des Schrankes "versteckt", allerdings nur 5x10 weil im Haus nur 5x10 in die einzelnen Etagen geht (das wird evtl. in 1-2 Jahren im Zuge der Treppenhaussanierung erneuert). Im linken Teil ist noch die provisorische Installation für den Bau geschaltet und bevor dazu tausend Fragen kommen habe ich die gar nicht gezeigt. Das wird noch komplett zurückgebaut. Die linke Seite vom Schrank sieht nachher wie die rechte Seite aus, nur das da noch ganz links ein Hauptschalter ist.
Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
Dann den Übersapnnungschutz nicht vergessen (dachte das wäre schon Standart für Elektromeister).
Der ist in einem extra Sicherungskasten etwa 2m über der Verteilung. DehnGuard 275 wenn ich mich richtig erinnere in der Verteilung und im Keller direkt neben der Hauszuleitung ein Dehnblock. Der Hintergrund ist die Bausituation bei mir. Dort kommt nämlich die Zuleitung der Etage an. Und ich hatte die Idee eine Steckdose neben der Verteilung + Licht auch nutzen zu können wenn der Hauptschalter in der Verteilung ausgeschaltet wird. Daher sitzt in der Zwischendecke ein kleiner Verteiler mit Blitzschutz und einem FI+Automaten für Steckdose und Licht für den Fall das man den Hauptschalter im Schrank ausschalten muss. Dann hat man immer noch Strom und Licht. Die Steckdose ist übrigens auch extra gekennzeichnet damit man sofort sieht, dass die unter "Strom" steht.

Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
So und nun würde ich in die unterste Reihe die FI´s montieren darüber die Automaten so dass ich ein optisches Bild über die Gruppenbildung ergibt (Welche Siecherung gehört zu welchem FI).
Ja, also in dem Teil sind sich ja alle einig. Aber dann unterscheiden sich die Ansichten:

Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
Darüber dann Die EIB-Komponenten, somit ergibt sich dann der Verkabelungsweg: Zuleitung-Hauptschalter-FI-Sicherung-EIB-Klemme-Verbraucher. Dies ist meiner Ansicht nach ein strukturierter Aufbau.
Das war auch mein erster Gedanke, aber ich habe z.B. nur einen Aktor mit C-Last Erkennung. Also wird früher oder später etwas von Gruppe A, C und D auf dem Aktor landen und futsch ist die saubere Zuordnung. Daher war meine Idee es gar nicht erst zu versuchen, sondern nur "grob" die Aktorkanäle zuzuordnen und dann lieber unterhalb der FI und Automatenreihe die EIB Komponenten anzuordnen. Da dort auch nicht soviele Kabel notwendig sind sollte es noch halbwegs übersichtlich werden. Aber ich lasse mich ja belehren von den Praktikern und Experten, deshalb frage ich ja hier.

Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
Solltest Du doch noch einen Binäreingang in die Verteilung einbauen, so kannst Du auch den aktuellen Zustand des Ü-Schutzes abfragen wenn Du diesen mit Fernmeldekontakt bestückt hast. Ich finde das gehört zu einer guten E-Installation einfach dazu. Viel Sicherheit für wenig Geld.
Es sind leider "nur" die Dehnguards ohne FM Anschluss.

Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
Ein allgemeine Anmerkung sei mir noch erlaubt. Du sagtest dass die Arbeiten von einem Elektromeister ausgeführt werden und dass dieser keine Ahnung von EIB hätte. Dies ist ja nicht weiter tragisch, aber ich hoffe dass Du in Guten Händen bezüglich des Restes der Installtion bist.
Ich hoffe es auch, ich kenne den guten schon seit der Schulzeit. Das Problem ist hier auf dem Dorfe findet sich niemand so leicht der an EIB ran will. Und mir ihm kann ich wenigstens Klartext reden. Fast alle anderen haben abgewinkt oder darauf bestanden das nur Komponenten von Firma X verbaut werden. Mit anderen Worten, da kommt der man vom Schalterhersteller. Aber das ist für mich nicht tragisch, da ich die ETS und Co eh selber gekauft habe, das sehe ich zum Teil als Hobby. Wichtig ist nur, dass die Grundlage (=230V) selber stimmt.

Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
Ich meine das mit der Iso Klemme für die Schiene der Klemmenreihe, Hauptschalter und den Überspannungsschutz.
Überspannungsschutz und Hauptschalter sind da, nur die Isolierung fehlte. Ob er daran nur nicht gedacht hat kann ich nicht sagen. Der Kasten kam halt etwas hektisch hier an die Wand, weil es Lieferverzögerungen gab. Und der Rest der Baustelle hat gewartet. Ich frag ihn einfach mal im Januar.

Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
Siehe meine Anmerkung und die der Vorredner. Kann sein dass ich mich irre , aber aus deinem Text lese ich irgendwie heraus, dass sich dein Elektriker nicht richtig um Deine Planung kümmert. Es kann doch nicht angehen dass ein Fachbetrieb die Planung des Herzstückes der E-Installation sprich die Verteilungen einem Laien überlässt.
Naja, Planung ist zuviel gesagt denke ich. Ich sage halt wie ich es haben möchte in Bezug auf EIB Optimierung. Ich weiß, dass ich hier schwer zu erklären, aber ich saniere jetzt 3 Jahre und es ist fast nicht möglich was hier alles schiefgelaufen ist. Da halte ich lieber die Fäden in der Hand und weiß dann wen ich in den Hintern treten muss. Was ihr nicht vergessen dürft ist, dass sich in den meisten Foren nur die echten Experten und Bekenner tummeln. Die sind mit Herzblut dabei und für die meisten davon steht $$$ nicht an erster Stelle. Allerdings ist die Realität leider anders, das konnte ich in jedem Gewerk sehen. Bei Bedarf kann ich dazu gerne etwas erzählen. Daher auch hier nochmal ein extra superdickes Danke an alle Experten die hier so bereitwillig ihre Erfahrung mitteilen.

Zitat von ghostwriter Beitrag anzeigen
PS: Viel Glück bei der weiteren Planung. Rede mehr mit Deinem Elektriker, schlag Ihm eine Weiterbildung für EIB vor.
Das habe ich doch lange, das Problem sind die Kosten für die meisten. Wenn Du den Leuten sagst was erstmal ein Netzteil, Schnittstelle und Aktor kostet winken alle ab. Mein Schwager genauso, der hat auch saniert und meinte das ist viel zu teuer. Und bei meinem Bruder das gleiche, erst jetzt nachdem er fertig ist und zwei Jahre in der Wohung ist merkt er wie es manchmal doch ganz nett wäre. Und er fängt an EIB nachzurüsten wo es geht ... Ich denke halt das Bewußtsein was alles geht ist noch nicht in den Köpfen der Leute angekommen. Und vor allem eins wäre wichtig. EIB muss immer und jederzeit funktionieren. Von einem Auto sind die Leute Kummer gewohnt, aber niemand erwartet das sein Lichtschalter auf einmal nicht mehr Licht schaltet sondern den Kühlschrank ein-/ausschaltet. Und genau diese Angst ist da. Ich habe z.B. eine Eigangstür mit Motorschloss (auch dazu könnte ich seitenlang was schreiben), die erste Frage ist immer: "Und was machst Du wenn der Strom weg ist?". "Ich nehme einen Schlüssel wie Du." ist dann meine Antwort. Und dann als nächstes: "Aber wenn Dir jemand den Finger abschneidet um in die Wohnung zu kommen?". (Ich habe einen ekey für die Tür). Und das geht dann ewig so weiter. Aber das ich 99,999% der Zeit dafür jede Menge Komfort habe will keiner sehen. Erst wenn dann plötzlich was dimmt und sich selber öffnet kommt die Einsicht.
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  #10  
Alt 23.12.2007, 13:47
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Zitat von EIB-Freak Beitrag anzeigen
was mir noch eingefallen ist: Pro Klemmenblock bringst du nur ein 5x1,5mm² und dann nur noch 3x1,5mm² unter - ist das so gewünscht ??
Ja, ich kann später alle Leitungen in der Wohnung nach belieben austauschen, daher brauche ich da nicht groß vorplanen und für Reserven 7x1,5qm zu legen. Die Wohnung ist ein Altbau mit 3,60m hohen Decken. Die sind jetzt auf 2,50m abgehängt. Und zwar so, das man auf über der Decke kriechen kann. Und jeder Auslass ist mit einem Leerrohr von der Zwischendecke aus erreichbar. Wenn also jetzt eine Steckdose schaltbar gemacht werden soll nehme ich die aus dem "Ring" raus und lege ein extra Leitung 3x1,5qm in die Verteilung. Und man könnte im Zweifel auch noch eine Klemme austauschen, das sollte nicht das grosse Problem sein denke ich. Und soweit ich das in dem Datenblatt gelesen habe sollte das bis 4qm in die Klemme passen. Weil der Steckdosenkreis als Ring ist mit 3x2,5qm geplant bzw. es sollen für die Steckdosen insgesamt 3 Ringe a 3x2,5qm werden weil dort eine Menge Steckdosen in den Räumen sind (zum Teil 40 Stk.).
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