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01.01.2008, 15:21
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Welcher Querschnitt für N und PE in Unterverteilung
Hallo zusammen,
eigentlich waren in meiner UV für N und PE Leitungen mit 6 mm² zu den Reihenklemmen vorgesehen, weil für 10 mm²-Klemmen leider nicht genug Platz zur Verfügung steht. Jetzt hat mir mein Elektriker aber doch Leitungen mit 10 mm² gegeben. Heißt das 10 mm² wären besser und wg. der Montage muss man sich etwas einfallen lassen, oder kann man mit 6 mm² gut auskommen? Welchen Querschnitt verwendet ihr hierzu in den UVs (für EFH)?
Gruß,
Harald
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Meine Installation: HS, EibPC. Multiroom-AV integriert in HS-Visu mit Audio- und Videoserver, SAT-TV, IP-TV, SAT- und Internetradio. KWL Hoval, Solaranlage Viessmann mit RTS-Solarregler, Photovoltaik mit Sunways NT4000. Fritzbox 7270. DALI, 1-Wire, IRTrans, RS232 via Moxa. Tablett-PC, iPod Touch, Info-Display 2.0, TS2, TS2+.
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01.01.2008, 15:30
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Hallo Harald,
das kommt auf die Sicherung an mit denen diese Leitungen abgesichert sind, also welcher Strom denn maximal auf diesen Leitungen fließen kann. Jedenfalls sollte gleiche Querschnitt wie für die Aussenleiter gewählt werden.
Die 10mm² deines Elektrikers sind eigentlich üblich für ein normales Haus.
PE brauchst du ja nur einmal zu den Reihenklemmen und einmal N je FI-Schutzschalter, ich denke der Breitenunterschied zwischen 6mm²- und 10 mm² Klemmböcken sollte nicht den Rahmen deines Schrankes sprengen, sonst hättest du wohl generell einen zu kleinen Schrank gewählt.
Aber wenn du da unbedingt sparen musst dann wäre bei HSA 3 x35 A eine Verkabelung mit 6mm² im Schrank schon möglich.
Happy New Year
Christian
Geändert von Christian_MUC (01.01.2008 um 15:31 Uhr)
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01.01.2008, 16:00
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Die Schrankinterne verdrahtung darf eine Größe kleiner sein als die des kleinsten aussenleiters. Da du ja (ziemlich) sicher eine 5x16mm²-Zuleitung hast ist 10mm² das richtige, bei 5x25mm² wäre es dann gar 16mm².
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01.01.2008, 21:17
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Leitungsquerschnitt
Hallo!
Das mit dem einen Querschintt kleiner taucht immer wieder auf, mit hat nur noch keiner eine diesbezügliche Vorschrift zeigen können wo das auch eindeutig drinnensteht. Den N-Leiter auf keinen Fall kleiner als den Aussenleiter (L1, L2, L3) wählen, bei uns in Östtereich wird sogar eine Querschnitsveroppelung bei Hauszuleitungen diskutiert..... (Oberwellenbelastung bei nichtlinearen Lasten) da kann schon mal der doppelte Stromwert als auf den Aussenleitern auftauchen und das auf der 2-7 Harmonischen.... Bei einem Stockwerksverteiler eines "normalen" Einfamilienhauses halte ich 6-10mm für Angemessen, kleiner eher nicht.
LG aus Linz
Rainer
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02.01.2008, 12:03
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Zitat von EIB-Freak
Die Schrankinterne verdrahtung darf eine Größe kleiner sein als die des kleinsten aussenleiters. Da du ja (ziemlich) sicher eine 5x16mm²-Zuleitung hast ist 10mm² das richtige, bei 5x25mm² wäre es dann gar 16mm².
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das mit der querschnittsreduzierung kommt aus einer norm, die die normalen installateure nicht haben.... aber die hersteller.... es ist also eine hersteller norm
habe das mal bei hager angefragt, steht in der Zp.-Norm 43870 Teil 3
aber du hast recht mit der erhöhung des n-querschnittes.... dies wird wahrscheinlich kommen, da immer mehr geräte eingesetzt werden, die eine n-überlastung erzeugen... teile der industrie legen den n schon doppelt aus.
gruß pink
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Gruß Pink2
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04.01.2008, 15:38
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Ich danke euch allen für die interessanten Infos. Ich werde 10 mm² verwenden.
Gruß,
Harald
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13.02.2008, 12:27
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Zitat von EIB-Freak
Da du ja (ziemlich) sicher eine 5x16mm²-Zuleitung hast ist 10mm² das richtige, bei 5x25mm² wäre es dann gar 16mm².
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Hallo Michael und allen Anderen,
hier wurde geschrieben "sicher hast Du zur UV 5*16mm² als Zuleitung".
Jetzt muss ich dennoch mal was fragen, auch wenn es bei mir eigentlich schon zu spät ist.
In dem "Altbau - 28Jahre" sitzten 2 Zähler im Verteilerschrank des Kellers. (Einer momentan und der zweite Zähler kommt noch dazu)
1 Zähler für bestehendes Haus sprich "Altbau" und das schon immer.
1 Zähler für meinen Anbau wo ich leben werde und dieser kommt dort neu hinzu. Zum Glück wurde damals schon ein Schrank mit 2 Zählerplätzen genommen.
Vom Zähler über einen SLS 63A geht es auf 5*10² und nach ca. 15Metern kommt die Leitung in meinem Hager Schrank (ZP55S) an.
Sprich, von meinem Elektriker wurde NICHT 5*16² sondern "nur" 5*10² angewiesen.
Die Leitung liegt zum größten Teil in der Betondecke, also nichts mehr mit Austausch. Könnte nur wenn es extrem fatal mit 5*10² wäre, eine komplett neue Leitung mit 5*16² ziehen.
Ist das Eurer Meinung nach nun Falsch, Zugelassen oder kann man es durchgehen lassen wobei es ja eigentlich nur Richtig oder Falsch gibt ???
In meinem Verteiler geht es dann über einen Hauptschalter über ein Überspannungsschutz auf einen Linucur mit 63A und dahinter sitzen die LS mit 3poliger Phasenschiene 10²
Für die 2 "Stränge" mit RCD`s sprich 2* FI geht es vom Hauptschalter jeweils auf die beiden FI`s, von dort auf einen Linocur um den FI abzusichern und dann vom Linocur auf die 3poliger Phasenschiene 10².
Im Schrank soll mit 10² Flex (H07... oder wie die genaue Bezeichnung lautet-habs gerade nicht im Kopf) die Verteilung realisiert werden.
Ist das Eurer Meinung nach nun Falsch, Zugelassen oder kann man es durchgehen lassen wobei es ja eigentlich nur Richtig oder Falsch gibt ???
Gruß
Sven
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13.02.2008, 13:05
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Administrator
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Der SLS müsste vor dem Zähler sitzen, also auf der Einspeiseseite vom Zähler.
Hat die Leitung einen grauen oder einen schwarzen Mantel? Liegt die direkt im Beton oder im Schutzrohr? Sind die Adern silberfarben (Aluminium) oder aus Kupfer?
Gruss
Markus
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13.02.2008, 13:16
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Hallo Markus,
die Leitung hat keinen schwarzen Mantel, sprich kein NYY sondern NYM sprich grauen Mantel, jedoch habe ich diese vor dem verlegen auf die Decke in ein Schutzrohr geschoben und war vorsichtig mit dem Flaschenrüttler 
Ziehbar ist es jedoch nicht mehr, da es um einige Ecken läuft.
Die Adern sind aus Kupfer.
Mit dem SLS ist ja interessant. Gut zu wissen. Dann muss ich mal klären wo der dann überhaupt im "alten" Verteiler sitzen könnte.
Gruß
Sven
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13.02.2008, 15:24
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Hi Sven
Zu den SLS, die vor den Zähler gehören, noch ne Anmerkung.
Den Zähler hast Du noch nicht so wie ich das aus deiner Beschreibung herauslese. Wenn der Zähler, so wie z.B. meiner, nur max 40A pro Phase dauerhaft aushält (sieht man an der Bezeichnung 10(40) oder entsprechend andere Werte, der in Klammern ist entscheidend), dann wäre ein 63A SLS imho falsch. Also hängt die Bemessung des SLS auch vom verwendeten Zähler ab.
Die Verlegung des Kabels ist im Installationsrohr IM Beton, richtig? Da gehts schon los, was das für ne Verlegeart ist. A1, A2, B1, B2, C....
Hier gibts z.B. ne Übersicht: http://www.helukabel.de/index.php?la...q&parentid=3q3
Wenn man mal vorsichtigerweise annimmt, dass wir von Verlegeart A2 reden (Mehradriges Kabel im Installationsrohr in einer wärmegedämmten Wand, wobei man streiten kann ob Beton dazu zählt), dann verträgt so ein 10mm² Kabel bei 3 belasteten Adern nur noch 39A! Und ich hab glatt vergessen, ob man den Null als belastete Ader zählt oder nicht. Vielleicht wirds dann noch weniger, müsste ich nachschaun.
Meine SLS sind 35A. Nicht wegen dem Kabel, sondern wegen dem Zähler vom Versorger und dem einen damals vorgesehenen FI, der auch nur 40A pro Phase aushält. Wird bei mir unter Vollast schon knapp 
Jetzt mit drei FI's kein Thema mehr, aber wegen dem Zähler sind halt immer noch nur 35A pro Phase drin. Mein eigener elektronischer Zähler verträgt 80A, drum hab ich schon überlegt, ob ich mir vom Versorger nicht auch einen 80A einbauen lasse und die SLS gegen 63A tausche.
Also Vorsicht.
Aber das müsste der Elektriker drauf haben.
Gruß, Martin
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