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Welches Kabel im Schaltschrank vom LS zum Aktor zur Reihenklemme

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    Welches Kabel im Schaltschrank vom LS zum Aktor zur Reihenklemme

    Hallo Zusammen,

    welche Kabel verwendet ihr zur Verkabelung im Schaltschrank? Also vom LS zum Aktor und dann zur Reihenklemme. Kann ich Litzen mit Aderendhülsen in die Phönix Reihenklemmen klemmen? Habt ihr Bezugsquellen für Rollenware in 1,5 bzw. 2,5 Quadrat? Da kommt ja einiges zusammen.

    Danke schon mal für eure Hilfe!

    #2
    Zitat von Christoph1986 Beitrag anzeigen
    welche Kabel verwendet ihr zur Verkabelung im Schaltschrank? Also vom LS zum Aktor und dann zur Reihenklemme.
    Einige bevorzugen 2,5mm² für 16A, um die Temperatur im Schaltschrank nicht durch den Widerstand unnötig in die Höhe zu treiben, aber keine Ahnung, was das wirklich ausmacht.

    Ansonsten grundsätzlich entsprechend der Absicherung. Die Strecke innerhalb des Schaltschranks musst du ja zur Gesamtlänge hinzuaddieren. Mein Eli hat mir für die Verdrahtung 1,5mm² in die Hand gedrückt, für Herd etc. hab ich dann aber doch aus eigenem Antrieb lieber 2,5mm² genommen. Für 24V sowieso, um den Spannungsabfall minimal zu halten.

    Kann ich Litzen mit Aderendhülsen in die Phönix Reihenklemmen klemmen?
    Ja, aber vorher ins Datenblatt schauen. In die PTI 2,5 passt (nach meiner Erinnerung) zum Beispielt ein 4mm² starrer Leiter, aber maximal eine 2,5mm²-Aderendhülse. Du kannst bei den PTI-Klemmen aber grundsätzlich auch ohne Aderendhülsen arbeiten.
    Zuletzt geändert von Cybso; 21.08.2019, 14:51.

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      #3
      Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
      Einige bevorzugen 2,5mm² für 16A, um die Temperatur im Schaltschrank nicht durch den Widerstand unnötig in die Höhe zu treiben, aber keine Ahnung, was das wirklich ausmacht.
      Ich würde behaupten dass heutzutage jeder Schaltschrankbauer grundsätzlich nur 2,5mm² flexibel benutzt.
      Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
      Du kannst bei den PTI-Klemmen aber grundsätzlich auch ohne Aderendhülsen arbeiten.
      Das ist so sogar empfohlen, da bei einer Aderendhülse immer nur ein kleinerer Berührungspunkt mit der Klemmenverbindung besteht.

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        #4
        Zitat von mstenz Beitrag anzeigen
        Ich würde behaupten dass heutzutage jeder Schaltschrankbauer grundsätzlich nur 2,5mm² flexibel benutzt.
        Nach dem, was ich so während der Bauphase mitbekommen habe, gehen die Elektriker zumindest in Norddeutschland damit offenbar relaxter um. Im Süden sind ja auch Leerrohre Standard, hier hab ich Baustellen gesehen, auf denen NYM aus der Betondecke guckte (nicht von meinem Elektriker, natürlich).

        Zitat von mstenz Beitrag anzeigen
        Das ist so sogar empfohlen, da bei einer Aderendhülse immer nur ein kleinerer Berührungspunkt mit der Klemmenverbindung besteht.
        Ist das bei einem starren Leiter nicht auch so?
        Zuletzt geändert von Cybso; 21.08.2019, 15:31.

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          #5
          Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
          Ist das bei einem starren Leiter nicht auch so?
          Ja nur warum die Kontaktierung bei flexibel schlechter machen wenn es denn besser ohne Hülse geht?


          PS:
          Ich nutze für den Bereich auch 2,5mm² in Farbe der jeweiligen Phase (braun/schwarz/grau).
          ----------------------------------------------------------------------------------
          "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
          Albert Einstein

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            #6
            Sollte das nicht der zugehörige Elektriker / Schaltscharankbauer selber wissen? Ich glaube hier wird schon wieder "Ah das bissel Strom mach ich selber" unterstützt.
            Mfg Micha
            Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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              #7
              vento66 siehst du das wirklich so verbissen, wenn das am Ende ein Elektriker abnimmt? Im Prinzip ist das nur Fleißarbeit, die man nach Anweisung auch gut selbst machen kann, insofern man sich an Normen und Pläne hält natürlich. Aber das reine Verkabeln wirklich nur... sonst geb ich dir recht, wenn das im Alleingang erfolgt, wäre das mehr als fahrlässig. Bei mir hats ein Schaltschrankbauer gemacht, den ich heute am liebsten umbringen würde, da er alles mit starren Leitern verkabelt hat und diese zwar formschön verteilt hat, aber irgendwie mutet das komisch an, wenn ich hier die anderen Installationen seh

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                #8
                Verbissen? Ich kann für gewöhnlich 1 und 1 zusammenzählen. Wen würde ich fragen? Den der es abnimmt. Oder stellst Du dich dann mit den Worten hin "das hat mir ein wildfremder aus dem Forum aber so gesagt!"?
                Mfg Micha
                Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

                Kommentar


                  #9
                  Nö, das schon klar, mir gings ja darum, dass das jemand am Ende mit geeigneter Qualifikation abnimmt und man nur die Fleißarbeit in Eigenleistung übernimmt.

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                    #10
                    Nix für Ungut, aber ich kann es nicht mehr hören: es wird immer unterstellt, dass technisch affine Laien es nicht auf die Reihe bekommen, Schaltschrankverdrahtungen in Eigenregie zu unternehmen. Letztendlich geht es darum, dass man anstelle von dauerndem erhobenen Zeigefingern, dass sowas prinzipiell immer nur ausgebildete Elektriker machen sollten mal endlich eine Auflistung von relevanten Tipps lesen möchte, wie es nun richtig geht! Kaum kann man in diesem Forum eine solche Auflistung nachschauen, sondern v.a. nur den Hinweis, dass nicht-Elektro-Fachkräfte das einfach nicht können wollen sollen. Dabei liegt es ja gerade im Eigeninteresse eines Bauherrn, solches ebengerade möglichst professionell und zuverlässig zu realiseren. Weil das eben auch aufwändig ist und diese Leistung im entsprechenden Standard auch einen hohen Preis erfordert, die viele nicht gewillt sind, extern zu vergeben, ist es doch logisch, dass man den arbeitsaufwändigen Teil selbst machen möchte und lediglich die Abnahme dann von der Elektro-Fachkraft machen zu lassen. Es gibt dann auch gar kein großes Risiko, denn wie gesagt: die Abnahme erfolgt ja von der Elektrofachkraft und sollte daher den geltendenden Regelungen genügen.

                    Und seien wir mal ehrlich: der Wald- und Wiesen Elektriker fällt hier mit seinen Schaltschränken wohl oft genauso durch wie ein technik-affiner Laie, der wenigstens gewillt ist dazuzulernen und alles auch vielleicht besser machen möchte für seine Bude, denn dieser muss nicht so auf die Stundenzahl und Bezahlbarkeit achten und traut sich wenigstens, den Schaltschrank hier ins Netz zur Diskussion zu stellen. Aber leider gibt es eben keine Liste von Dos and Dont's des Schaltschrankbaus in Eigenregie, der einem hier weiterhelfen könnte.

                    Und außerdem möchte man auch gerne mit dem Elektriker auf einer Ebene diskutieren können, oder zumindest gut informiert sein. Kurzum: wer technik-affin ist und einen Deal mit seinem Elektriker hat, das Verkabeln in Eigenregie zu machen, dem sollte man nicht dauernd an den Karren fahren und meinen: das ist nix für Dich. Das wäre genauso quatsch, wie wenn ich einem Elektriker sagen würde: Programmieren das ist nix für Dich, überlasse das mal uns Informatikern.
                    Zuletzt geändert von KNXLump; 21.08.2019, 23:27.

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                      #11
                      Tja IT-ler programmieren, das ist ne Dienstleistung. Elektrofachkraft ist Handwerk, deren Job aufs reine drüber schauen zu reduzieren halte ich für schwierig. Mein Problem ist eher das die Elektriker Branche sich mit zu geringen Stundenlöhnen präsentiert und daher beim Material die Rendite des Auftrages erwirtschaften möchte.

                      Ansonsten Stelle einfach Mal ne ordentliche Stunde IT-Dienstleistung einer E-Handwerker Stunde gegenüber, wer da als IT-ler dann der Meinung ist er macht es alles selbst weil's dann billiger ist, sollte Mal nen Kurs in Kostenrechnung belegen.

                      Sich informieren um spätestens im Moment der Abnahme der Arbeit als Bauherr auf Mängel hinweisen zu können und deren Beseitigung, sofern vorhanden, zu fordern ist ne andere Frage.

                      Über Sinn und Unsinn gesetzlicher Vorschriften oder sonstiger Normen kann man gern diskutieren. Nur solange sie gelten sind sie eben auch einzuhalten und da hat dann nun mal der IT-ler nichts mit seinen Händen im Verteiler zu suchen.
                      ----------------------------------------------------------------------------------
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                      Albert Einstein

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                        #12
                        KNXLump
                        Und ich kann’s auch nicht mehr hören, wenn der technik-affine Laie hier eine Auflistung an Tipps haben möchte. Die Tipps sollte der geben, der nachher auch den Zählerantrag unterschreibt und damit die Verantwortung übernimmt! Frag den doch einfach! Denn nur der kann die Querschnitte hinsichtlich angeschlossener Lasten und Spannungsfall auch bewerten, weil nur der das Projekt kennt (oder kennen sollte)... Oder will der etwa dann dafür Geld haben?

                        Und ich mag es genau so wenig hören, dass der Feld- Wald- und Wiesenenlektriker offensichtlich auch nicht immer in der Lage ist, ordentliche Arbeit abzuleisten. Qualifiziert einen der Wohnort oder das Auftreten im Anzug anstatt im Blaumann beim Kontakt zum Kunden als Top-Elektroinstallateur mit garantiert mangelfreiem Installationsergebnis?
                        Oder ist die hochtrabende Qualifikation „Systemintegrator“ ein Garant für das Optimum der Schaltschrankverdrahtung?

                        Hier gibt es immer mehr, die selbst ihr ganzes Haus verkabeln wollen; mit Materialien, welche zusammengenommen schnell mal den Wert eines Mittelklassewagens erreichen und kaufen diese im Internet. Schnorren aber parallel dazu die paar Dienstleistungsstunden eines Fachbetriebs, um die ganze Sache abnehmen zu lassen und sind aber nicht gewillt, die eigentlichen Handwerksleistungen dem Handwerker auch zu überlassen, damit dieser auch sein Einkommen hat.

                        Ich habe diese Variante auch schon mit Kunden durchgemacht. Allerdings in etwas anderer Form: Der Kunde kauft das Material zu vernünftigen Konditionen bei mir, dafür bekommt er durchgängig Unterstützung und Beratung im angemessenen Rahmen; er darf auch gerne nach meiner Anweisung sämtliche Schaltschränke verdrahten. Meine erbrachten Leistungen auf der Baustelle werden nach Stundenlohn abgerechnet; alle sind glücklich und zufrieden, der Kunde muss in keinem Forum Querschnitte erfragen und auch ich kann nach Unterschreiben des Zählerantrags und Inbetriebnahmeprüfung als Elektrofachkraft ruhig schlafen.
                        Eine Win-Win-Situation für beide! der Kunde hat eine preislich günstige Elektroanlage durch sehr viel Eigenleistung erhalten und mein Aufwand wurde auch durch die Mischkalkulation Materialverkauf mit Lohnstunden angemessen honoriert.

                        So kann es gehen; aber manch einem ist auch das noch zu viel. Und das sind dann die, die im Forum nach Hilfen und Tipps schreien und Fachbetriebe kollektiv als Unfähig hinstellen.
                        Ich kann dann gar nicht so viel Essen, wie ich kotzen könnte!

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                          #13
                          Zitat von ;n1396298
                          Kurzum: wer technik-affin ist und einen Deal mit seinem Elektriker hat, das Verkabeln in Eigenregie zu machen, dem sollte man nicht dauernd an den Karren fahren und meinen: das ist nix für Dich. Das wäre genauso quatsch, wie wenn ich einem Elektriker sagen würde: Programmieren das ist nix für Dich, überlasse das mal uns Informatikern.
                          1. Wer einen Deal mit seinem Elektriker hat, braucht diese Forum nicht für solche Fragen!
                          2. Wenn der Elektriker innerhalb der Hausinstallation als Programmierer was falsch programmiert, funktioniert etwas einfach nicht. Das ist zu verschmerzen.
                          3. Wenn der Informatiker eine Elektroanlage auslegt und verdrahtet, besteht bei falscher Dimensionierung und falscher Umsetzung der Arbeiten für den Nutzer Lebensgefahr.

                          Ich sehe daher also sehr wohl einen Unterschied...

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                            #14
                            Wobei wir UgaUga Elis ja nix programmieren.. wir parametrieren und lassen die ETS für uns programmieren. Aber bald mach ich einen schönen Thread auf, ist was für den Urlaub, da können sich alle ITler + Programmierer an mir rächen und auf mich einschlagen. (Ich brauch noch einen SM Smiley, fällt mir gerade so auf.. mit Leder und Peitsche AScherff Alfred??? )
                            Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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                              #15
                              Meine Meinung:
                              Auf Anweisung des Elektrikers können Laien schon die Kabel Außerhalb des Schaltschrank verlegen.
                              Elektroschaltschränke, Verteilerschaltschränke sind für den Laien tabu.
                              Nach den Vorschriften muss der, der zuletzt an dem Kabel ist, die Verantwortung übernehmen, und das ist der der die Kabelanschlüsse macht.
                              Und der hat auch die Messprotokolle zu erstellen und abzugeben.
                              Und wenn der Elektriker das alles nicht macht und der trotzdem die Unterschrift leistet haftet er, aus meiner Sicht leichtsinnig.
                              Das würde ich niemals eingehen.

                              Den KNX-Bus kann von mir aus auch der Laie anschließen, sofern es sich nicht um einen UP-Aktor handelt wo auch 230V aufgelegt werden muss.

                              Parametrieren kann machen wer will.


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