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Einspeise PV-Solaranlage auf Scheunendach 500 m², wer plant sowas?

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    Einspeise PV-Solaranlage auf Scheunendach 500 m², wer plant sowas?

    Hallo zusammen,

    ich komme hier irgendwie vor Ort in Sachsen nicht wirklich weiter; bezüglich vernünftiger Solaranlagen Planung für meine alte Scheune auf dem Dorf. Entweder die wollen nur Module verkaufen, oder haben irgendwie keine richtige Ahnung wie man die auf dem Dach montiert bekommt. Ich bin etwas entsetzt...

    Ich muss in den nächsten 2-3 Jahren das Dach sowieso mal neu machen und hatte überlegt das direkt mit einer PV Anlage zu bestücken, wenn das sinnvoll ist. Sinnvoll ist es für mich, wenn es sich in 12-13 Jahren rentiert.
    Habe beim Energieversorger vor Ort mal angefragt, da kommt irgendwie kein gutes Gefühl auf... Könnt ihr mir empfehlen, wie ich vernünftig an das Thema heran gehe, um herauszufinden, ob eine solche Anlage bei mir sinnvoll ist oder nicht? Danke.

    Mfg und Danke!

    Hans

    #2
    Die Frage ist einfach, wie viel du selbst verbrauchen kannst. Aktuell bekommst du schon nur noch knapp unter 8ct/KWh vergütet und der Betrag sinkt monatlich. Die Zeiten, in denen man sich PV als Geldquelle aufs Dach setzt, sind vorbei. Heutezutage heißt es möglichst genau den Eigenbedarf zu decken. Zusammen mit staatlichen Förderungen lohnt es sich dann auch noch. Doch auch die meisten Förderungen setzen voraus, dass die Einspeisung gedeckelt ist.

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      #3
      Leider kann ich an der Scheune nix selber verbrauchen 😕

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        #4
        Aus finanzieller Sicht wird es dann auf 20 Jahre gerechnet wahrscheinlich in etwa ein Nullsummenspiel. Wenn die Technik länger hält, bringt es dir danach wohl bisschen was ein.
        (Gute Ausrichtung und Planung vorausgesetzt!)

        Aus ökologischer Sicht sicher ein gutes Vorhaben.

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          #5
          Das einzige „halbwegs seriöse“ Angebot rechnet aktuell 17,x Jahre hoch. Das ist mir aber deutlich zu lange. Dann mache ich das Dach einfach nur so neu.
          wenn man wenigstens vor Ort direkt WasserStoff erzeugen könnte oder einen Tausch Akku für das Kfz laden könnte… Aber das ist ja alles bei weitem noch nicht spruchreif.

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            #6
            Gibts in deiner Region keinen Direktvermarkter? Wer ist dein Energieversorger? Was ist um das Grundstück herum? Wohnbebauung?

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              #7
              Mach doch nur ne kleine Fläche, so dass du deinen Eigenbedarf decken kannst. Das lohnt sich am meisten.

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                #8
                Ansonsten gibt‘s auch das Geschäftsmodell die eigene Dachfläche für PV zu vermieten. Aber deine Dachfläche ist dafür scheinbar zu klein

                Zwei Angebote die ich gefunden haben gelten erst ab 800 bzw. 600 m2.

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                  #9
                  knxhans schau mal hier https://www.photovoltaikforum.com/ da wird dier geholfen.

                  Du kannst überlegen ob du jedes Jahr bis an die 30kWp installierst.
                  Das sich das nicht rechnet glaub ich nicht.
                  Auf jedenfall ohne Speicher weil das der Preistreiber ist.
                  Dach vermieten habe ich auch schon gehört wird hier bei uns sogar für EFH gemacht, kann mich da gerne nochmal umhören.

                  Gruß Christian
                  Gruß
                  Christian

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                    #10
                    Ja, das Forum ist für das Thema spitze!

                    aber wie stellst du dir das vor, dass es sich rechnet? Mein Stand ist, dass eine recht optimale Anlage auf kosten von etwa 7ct/kWh kommt, bei der Einspeisung aber nur noch 7,x ct gezahlt werden. Deswegen ist die Eigennutzung attraktiv, die Einspeisung kaum noch.
                    vorstellen könnte ich mir noch den direkten Verkauf an Nachbarn für ca. 20ct, aber ob das so leicht umsetzbar ist?

                    habe ich da einen Fehler drin?

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                      #11
                      Warum rechnet sich das nicht? Wenn mans selber macht kann man sicher für 500-800€ für die KWp Material kaufen. Je nach Ausrichtung bekommt man ca. 1000kWh pro Jahr aus der kWp raus. Bei 7,7 cent/kWh kann man es schaffen, dass das unter 10 Jahren wieder drin ist.

                      Je größer die Fläche desto günstiger die kWp. Und Scheune hört sich nach brauchbarer unverschatteter großer Fläche an.Ich habe mit high End Modulen für 800€ für die kWp auf einem EFH gerade selber gebaut. Ich vermut das geht auf einer Scheune noch besser. Technisch ist das kein Hexenwerk der Papierkram geht mir gerade übelst auf den Sack.

                      Es gibt im Netz einen haufen Rechner für Ertragsprognosen und Auslegeprogramme für Konstruktion, Statik und Wechselrichter
                      Zapft ihr Narren der König hat Durst

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                        #12
                        Mit K2-Base kann man sich da sehr gut spielen.
                        Base - K2 Systems (k2-systems.com)

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                          #13
                          Kommt darauf an, wieviel Jahre du bis zur Amortisation geben willst. Du solltest, wenn Du ein neues Dach machst, ggfs. die Haltesystem-Klammern und ggfs. notwendige Verstärkungen mitmachen lassen. Ich habe die Braas-Halter verwendet und die wollen eine eigene (breitere) Konterlattung (Sogleiste) haben für ihr System - wäre nachträglich deutlich aufwendiger gewesen.

                          Du kannst Strom dank SmartMetering mittlerweile bei A einspeisen und bei B verbrauchen - wie in einer Cloud. Musst nur einen Anbieter finden, der das rentabel in der gewünschten Gößenordnung mitmacht.

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                            #14
                            Wie sieht es da mit der Netznutzungsgebühr aus?

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                              #15
                              Beim Energieversorger vor Ort bitte Mal nachfragen, ob die Leitungen für Einspeisen ausreichend dimensioniert sind.
                              Sonnst kann es vorkommen, dass man neue Leitung auf eigene Kosten verlegen darf

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