Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Gaming-PC als Server/Client-Lösung? Streaming?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    [Media] Gaming-PC als Server/Client-Lösung? Streaming?

    Moin ihr Lieben,

    Ich hoffe, das ist hier das richtige Forum dafür, da es in Streaming und Netzwerk fällt, denke ich aber schon.

    wie man am teilweise hohen Alter meiner ersten Beiträge lesen kann, basteln meine Frau und ich schon eine ganze Weile an unserem Häuschen - "ernsthaftes" Gaming am PC war da in den letzten Jahren zeitlich nicht drin. Jetzt werden wir dieses Jahr endlich mal fertig (soweit man jemals fertig ist) und haben dadurch auch wieder zeit für dieses Hobby. Dadurch, dass ich aber die letzten 6 Jahre komplett raus war, habe ich aktuell überhaupt keinen Überblick, ob das, was ich mir vorstelle, möglich ist:

    Wir haben bei uns im Haus einen zentralen Server-Raum und Netzwerk-Hardware komplett von Ubiquiti (Unifi). In jeden Raum, in dem später gespielt werden soll, führt min. ein Cat7a-Kabel. Gezockt werden soll bei uns im Wohnzimmer, Kino (dort mit Lighthouse-Setup und VR-Brille), Schlafzimmer und - später - in den 4 Kinderzimmern.

    Ich würde gerne, anstatt nun mehrere Gaming-PCs aufzubauen (natürlich wegen des Budgets, aber auch ganz praktisch wegen der Wartung und der Lautstärke) 1 - 2 zentrale Kisten in den Serverraum stellen und auf diese über das Netzwerk in den jeweiligen Räumen zugreifen. In den einzelnen Räumen sollte dann nur noch ein Client stehen, der
    • die Steuerungsbefehle annimmt (also USB-Anschlüsse für Maus, Tastatur, Gamepad)
    • das Bild ausgibt (es aber NICHT selbst berechnet)
    • den Sound ausgibt (OHNE irgendwelche Komprimierungen).
    So dass dort nur noch TV und Anlage (und Controller) nebst Client stehen würden.

    So könnte man dann in wechselseitigen Konstellationen immer von dort aus zocken, wo man sich gerade befindet.

    Wichtig: Es geht mir nicht um das verwenden eines PCs als Multiplayer-Server, bei dem die Clients doch die notwendige Hardwarepower brauchen. Der zentrale PC soll sich wie ein normaler Desktop-Rechner verhalten.

    Auch wichtig: Eine Lösung, per VPN und damit über das Internet auf den Server-PC zuzugreifen, wird nicht funktionieren. Wir haben hier LTE Hybrid mit Richtantenne, der Ping ist der einer Breiftaube und die Bandbreite meistens bei 30Mbit down.

    Meine Fragen:
    • Gibt es solche Lösungen? Mit Google Stadia und anderen Settop-Boxen ist das Prinzip "Ich zocke auf entfernter Hardware und streame alles" doch zumindest bei den Großen auf dem Markt, durch die Homeoffice-Pflicht der letzten Zeit vielleicht auch weiter verbreitet...?
    • Wäre sowas eine Lösung per Software oder gibt es - gerne bei vernünftiger Performance auch aus dem Unternehmensbereich - sowas auch als fertige Boxen? Am liebsten wäre mir ein "Steck Hardware A an den Server und Hardware B als Client nur noch an Anlage/TV
    • Wie würdet ihr sowas umsetzen?


    #2
    Mir fällt da, allerdings etwas in die Jahre gekommen, Terradici PCoverIP ein. Wurde allerdings von Citrix aufgekauft, was es davon noch gibt, weiß ich nicht.
    Für KVM (Linux Hypervisor) gibt es "Spice", was wohl halbwegs brauchbar sein kann.

    Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass HDMI mittlerweile ca. 40GBit kann. Netzwerk über übliche Technik 1GBit. Da wird es einen Flaschenhals geben.
    Ich würde da vielleicht nochmal im Bereich HDMI over CAT (also nur elektrisch, nicht TCP/UDP) und USB/Audio over CAT suchen. Ggf. auch einfach passendere Kabel verlegen, sofern noch möglich.

    Kommentar


      #3
      Ich nutze hier seit einiger Zeit eine derartige Lösung, bei mir mit Steam und SteamLink. Diese gibt es zwar nicht mehr zu kaufen soviel ich weiss, aber die SteamApp kann das bei einigen TVs und ich glaube es gibt da auch Selbstbauanleitungen zu.

      https://raspberrytips.com/play-steam-on-raspberry-pi/

      Natürlich benötigst du Steam auf dem Gaming-Server und es klappt mit Steam-Games am besten aber man kann auch in Steam externe Games einbinden. Ich habe zusätzlich noch VNC/RDP installiert, da das Autologin bei Steam manchmal nicht klappt.

      Kommentar


        #4
        HDMI ist aber auch ein unkomprimierter Bilddatenstrom. Wenn 1 Gb/s nicht für Streaming reichen würde gäbe es ja auch kein Netflix & Co
        Spice dürfte wohl nicht auf das Nutzungsszenario optimiert sein. Letztlich kenne *ich* aktuell nur zwei Varianten, sowas umzusetzen:
        1. Stadia, GeForce Now, XBox, PSN und wie sie alle heißen: Streaming aus dem Internet, deren eingesetzte Software wird man aber wohl kaum für eigene Umsetzungen bekommen
        2. Steam In-Home Streaming (eventuell mittlerweile aber unter einem anderen Namen?). Funktioniert eigentlich recht gut und ist für genau den Zweck gedacht. Funktioniert halt nur mit einem Steam-Account, soweit ich mich erinnere aber zumindest dann auch mit nicht-Steam-Spielen, wenn man diese seiner Bibliothek hinzufügt. Und du brauchst natürlich pro gleichzeitig genutztem Client auch einen Server, da immer nur eine Steam-Instanz laufen kann und sowieso ja die Spiele gerne die GPU zum Rendern auf den Bildschirm für sich haben Der Server kann dabei natürlich auch eine VM sein, dann musst du halt ein System mit mehreren GPUs aufsetzen bei dem die GPUs in die VMs geleitet sind. Hab aber auch selber noch nie getestet, ob/wie das überhaupt funktioniert, wenn mehrere "In-Home-Streams" parallel genutzt werden in einem Netzwerk.

        Nur die reinen Video/Audiosignale sowie in die andre Richtung irgendwie USB oder ähnliches direkt zu den zentralen Systemen, wie Tobias das vorgeschlagen hat, könnte eventuell wirklich die bessere Lösung sein.
        Chris

        Kommentar


          #5
          Muss es High-End sein (incl VR)? Hier werkelt eine "Low-Budget"-Lösung >>> PS5 steht im Wohnzimmer und wird auch dort genutzt und zusätzlich gibt es noch eine PS4 bzw ein iPad, welche als Clients genutzt werden. Sowohl auf der PS4 wie auch auf dem iPad kann man per Remote-Play auf die PS5 zugreifen. Das Bild auf dem iPad wirkt aber etwas besser. Die PS4 produziert ab und zu mal Komprimierungsartefakte, obwohl sie direkt per Gigabit-LAN eine Verbindung zur PS5 aufbaut.

          Kommentar


            #6
            Ich bin irgendwann bei der Suche nach einer Steambox Alternative über die NVidia Lösung gestolpert - habe es aber nie geteset, da reiner AMD User: https://www.nvidia.com/de-de/shield/...ro/gamestream/
            Nachtrag: Es gibt auch einen passenden Client dazu: https://github.com/moonlight-stream/...sked-Questions

            Kommentar


              #7
              Habe sowohl die Steam als auch GeForce Variante gelegentlich benutzt und war sehr zufrieden.
              Als Client entweder Nvidia Shield am TV oder Laptop an Dockingstation.
              WIchtig ist eine gute Netzwerkverbindungen dann läuft das super.
              Wenn man nicht gerade ProGamer ist, fällt die Latenz nicht auf.

              Da Hardware aktuell teuer ist bin ich nun aber auf Cloud Gaming gewechselt.
              GeForce Now und Xbox Gamepass sind gut, aber es hapert noch an der Spieleauswahl und noch kein richtiger Xbox Client für Android TV verfügbar.

              Von AMD gibt es das inzwischen wohl auch. Nennt sich AMD Link
              Zuletzt geändert von Crazyus; 23.10.2021, 12:33.

              Kommentar

              Lädt...
              X