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Steckdosenstromkreise verkabeln – eine umfassende Analyse unter Beachtung der Häufung

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  • BadSmiley
    antwortet
    Uwe! ich habe es so gelernt wie er es im 1. Beitrag geschrieben hat. Dabei wurde aber nicht die Vorsicherung herangezogen, sondern jede Leitung für sich gesehen.. allerdings sehe ich da wirklich nur Probleme in größeren Anlagen und der Industrie so wie dem Gewerbe. Wie Alexander79 so passend schreibt. Ein normales EFH hat 5000-8000kWh im Jahr und dabei gehen einige kWh inzwischen für Wärmepumpe und Co drauf.

    Ich habe wieder einige Fotos fürs Gruselkabinett, wenn ihr euch fürchten wollt. Aber ich habe noch nie eine geschmolzene oder aus der Wand gebrannte Leitung gesehen.

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  • supermaz
    antwortet
    Zitat von Alexander79 Beitrag anzeigen
    Was will überhaupt jemand betreiben, daß er 3 NYM Kabel nebeneinander 16A Strom zieht?
    Und was ist wenn alle meine 3 Söhne in ihren Zimmern Alu-Schweißen wollen?

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  • Uwe!
    antwortet
    @Roman:
    Du hast das im Gegensatz zu Uli und mir ja gelernt. Wird das wirklich so nach VDE gerechnet? Ich halte das nach wie vor für verkehrt und kann das aus der VDE auch nicht rauslesen. Der de-Artikel scheint (hab nur überflogen) das so zu beschreiben, wie Uli es hier sagt. Aber den Sinn kann ich mir nicht erschließen.

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  • Alexander79
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Wie wäre es damit:

    Die Kirche einfach mal im Dorf zu lassen und dein EFH nicht mit einer 24h Alu Fertigung mit eigenem 20kV Netz und Trafo zu vergleichen?
    Jetzt vermisse ich einen Danke Button.
    Edit: Ich brauch in meinem Haus zw. 3000 und 4000Kw/h
    Das ist ein Stromfluß von knapp 6A. Was will überhaupt jemand betreiben, daß er 3 NYM Kabel nebeneinander 16A Strom zieht?
    An drei zufälligerweise nebeneinanderliegenden Kabel je 1 Heizlüfter + Fön?
    Zuletzt geändert von Alexander79; 06.11.2015, 20:51.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Wie wäre es damit:

    Die Kirche einfach mal im Dorf zu lassen und dein EFH nicht mit einer 24h Alu Fertigung mit eigenem 20kV Netz und Trafo zu vergleichen?

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  • UliSchirm
    antwortet
    Hm, selbst bei 35A SLS komme ich schon auf 6 potentiell mit 16A belastete Leitungen nebeneinander, wenn die Phasen entsprechend aufgeteilt sind. Was ja über dem Verteiler leicht der Fall sein kann. Ich habe zumindest die Verschiedenen Zimmer auf die 3 Phasen verteilt. Oder habe ich da einen Denkfehler?
    Nein, Du hast keinen Denkfehler. Der lag bei mir. Natürlich hast Du recht mit dem Einwand! Der SLS sichert ja drei Außenleiter ab, im Steckdosenstromkreis befindet sich aber nur ein Außenleiter. Das heißt, wenn ein SLS mit 50A drei Außenleiter absichert, dann könnten im ungünstigsten Fall 3 x 3, also 9 Leitungen jeweils mit 16A belastet werden. Der Reduktionsfaktor beträgt 0,5. In unsere Formel eingesetzt:

    Ir = 16 / 1,06 * 0,5 = 30,2 A

    Damit sind alle Berechnungen in Post #28 Makulatur. Und selbst bei einem 35A SLS gilt (2 x 3 Leitungen, Reduktionsfaktor 0,57):

    Ir = 16 / 1,06 * 0,57 = 26,5 A

    Schauen wir uns noch den Fall 35 A SLS und Steckdosenstromkreise mit 10 A abgesichert an: Der ungünstigste Fall wäre 3 x 3 Leitungen mit Reduktionsfaktor 0,5:

    Ir = 10 / 1,06 * 0,5 = 18,9 A, gerade noch zulässig.

    Jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter, erkläre mein Zwischenfazit aus Post # 28 aber als fehlerhaft!

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  • Alexander79
    antwortet
    Ja, ich weiß, es gibt diese Vorschrift max 17,5m bei 16A und 1,5mm² aufgrund des Spannungsabfalls.
    Aber aus der Praxis raus.
    Das Ganze ist einfach nur lächerlich.
    Wegen 3 oder 5 m rumzuzumachen ist kleinkariert.
    Hat schonmal von euch einer Gedanken gemacht zum Thema Kabeltrommel?
    Wenn 2m so problematisch im Wohnzimmer sein sollen, wie kann dann ein LSS noch sicher auslösen, wenn man 50m Kabeltrommel dazwischenhängt?

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  • supermaz
    antwortet
    Hm, selbst bei 35A SLS komme ich schon auf 6 potentiell mit 16A belastete Leitungen nebeneinander, wenn die Phasen entsprechend aufgeteilt sind. Was ja über dem Verteiler leicht der Fall sein kann. Ich habe zumindest die Verschiedenen Zimmer auf die 3 Phasen verteilt. Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Gruss,

    Matthias
    Zuletzt geändert von supermaz; 06.11.2015, 19:15.

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  • MarcusF
    antwortet
    Ich habe ne Wärmepumpe mit extra Zähler. 63A Hausanschluss, 35A SLS vor dem normalen Zähler und 35A SLS vor dem Zähler für die Wärmepumpe. Das ist wohl Standard bei unserem Versorger.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Naja, Endverschluss ist das eben "1 Stufe darüber" da eh NH00. Z.b. werden bei uns pro Wohnung nur 8A gerechnet (wieder ohne Heizung!). Also jede Wohnung 35A SLS, Hausanschluss sind bei 10 Parteien dann 80A im Endverschluss. Mehr geht immer, kostet dann aber Aufpreis.

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  • coliflower
    antwortet
    Hängt das nicht davon ab mit wieviel der Versorger davor absichert ?

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  • BadSmiley
    antwortet
    Bei unserem EVU wird folgend gestaffelt:
    Normal 35A SLS für EFH bzw pro Wohnheit. 50A kostet Aufpreis!
    Bei Warmwasserbereitung über Strom oder Heizung (Nachtspeicher, Durchlauferhitzer, Direktheizung) gibt es 50A, 63A gegen Aufpreis.

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  • UliSchirm
    antwortet
    Das ist übrigens auch so eine Sache. Bei uns sind 35A SLS drin, also reduziert sich Deine Annahme der Maximalbelastung doch schon beträchtlich. Ich denke, diese Dimensionierung dürfte üblich sein, oder?
    Das ist doch mal ein sehr guter Einwand. Ehrlich gesagt bin ich davon ausgegangen, dass der SLS in den meisten Fällen 63A hat ohne das zu hinterfragen. Auf Deinen Post hin habe ich das bei mir eben überprüft, und siehe da: 50A SLS. Das verbessert die Situation ein wenig, denn damit wäre der ungünstigste Fall: Drei benachbarte Leitungen werden mit je 16A belastet. Der Korrekturfaktor für die Häufung beträgt in diesem Fall 0,7. Als fiktive Strombelastbarkeit erhalten wir also:

    Ir = 16A / 1,06 * 0,7 = 21,5 A

    Mit 21,5 A liegen wir aber immer noch über der zulässigen Strombelastbarkeit von 19,5A.


    Wie schaut es bei einem 35A SLS aus? Der denkbar ungünstigste Fall wäre: Zwei benachbarte Leitungen werden mit 16 A belastet, die restlichen 3 A dürfen bei der Häufung vernachlässigt werden, weil der dritte Leiter mit weniger als 30% belastet wird. Der Korrekturfaktor für die Häufung von zwei Leitungen beträgt 0,8. Also:

    Ir = 16A / 1,06 * 0,8 = 18,9 A

    Diese Häufung wäre also zulässig.


    Ich habe nahezu mein ganzes Haus mit 1,5qmm verdrahted und die Stromkreise und mit 10A abgesichert.
    Wie sieht es eigentlich aus, wenn Steckdosenstromkreise mit 1,5 mm2 verkabelt werden und mit je 10A abgesichert werden? Mancher fühlt sich damit offensichtlich auf der sicheren Seite. Gehen wir von einem 50A SLS aus, dann wäre der denkbar ungünstigste Fall: Fünf benachbarte Leitungen werden mit 10A belastet. Der Korrekturfaktor für die Häufung beträgt in diesem Fall 0,6. Als fiktive Strombelastbarkeit erhalten wir also:

    Ir = 10 / 1,06 * 0,6 = 15,7 A

    Diese Häufung wäre also ebenfalls zulässig.

    Zwischenfazit: Wird ein 35A SLS verwendet, dürfte es in unserem Beispiel keine Probleme mit der Häufung geben, egal wie die Steckdosenstromkreise abgesichert sind. Bei einem 50A SLS gilt diese Aussage nur, wenn 10A-Sicherungen für die Steckdosenstromkreise verwendet werden.

    Was mich jetzt mal sehr interessieren würde: Welche Dimensionierung des SLS ist denn nun üblich bzw. bei euch anzutreffen? 35A oder 50A oder andere Größen?

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  • BadSmiley
    antwortet
    Wenn die Leitung zu lange ist, dann stellt die Leitung einen in Reihe geschalteten Widerstand da. Also LS -> Leitung (Widerstand) -> Kurzschluss. Dann kann es vorne so viel Krachen wie es will. Wenn die 80A (z.b. bei einem B16)A nicht erreicht werden, dann dauert es halt ein bisschen länger, bis sich der LS erhitzt hat und dann erst abschaltet.

    Mein "bester" gemessener Schleifenimpedanzwert auf einer Gartensteckdose 14,4A bei einem 1,5mm² und B16A Absicherung und das in einem 5 Jahre alten Haus.
    Zuletzt geändert von BadSmiley; 06.11.2015, 14:01. Grund: Die "" waren am falschen Wort..

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  • FeqBuermoy
    antwortet
    Zitat von EPIX Beitrag anzeigen
    wenn die Leitung lang genug ist, dann hast du zu wenig Strom um den LS auszulösen
    Ist der LS nicht dazu da, einen zu hohen Strom abzuschalten, um die Leitung vor Überhitzung zu schützen? Wie kann man da "zu wenig Strom" für den LS haben?

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